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23. Oktober 2014

Deutscher Innenarchitektur Preis 2014 – 2. Preis „Neugestaltung Altarraum evangelische Lutherkirche Düsseldorf“ von LEPEL & LEPEL, Köln

  • DIAP 2014_ 2. Preis Lutherkirche Düsseldorf, Altarraum. LEPEL & LEPEL Architekten Innenarchitekten, Köln. Foto: Jens Kirchner. www.lepel-lepel.de
  • DIAP 2014_ 2. Preis Lutherkirche Düsseldorf, Altarraum seitlich. LEPEL & LEPEL Architekten Innenarchitekten, Köln. Foto: Jens Kirchner. www.lepel-lepel.de
  • DIAP 2014_ 2. Preis Lutherkirche Düsseldorf, Altar. LEPEL & LEPEL Architekten Innenarchitekten, Köln. Foto: Jens Kirchner. www.lepel-lepel.de
  • DIAP 2014_ 2. Preis Lutherkirche Düsseldorf, Altar gestapelt. LEPEL & LEPEL Architekten Innenarchitekten, Köln. Foto: Jens Kirchner. www.lepel-lepel.de
  • DIAP 2014_ 2. Preis Lutherkirche Düsseldorf, Altar/Bühne1. LEPEL & LEPEL Architekten Innenarchitekten, Köln. Foto: Jens Kirchner. www.lepel-lepel.de
  • DIAP 2014_ 2. Preis Lutherkirche Düsseldorf, Altar/Bühne2. LEPEL & LEPEL Architekten Innenarchitekten, Köln. Foto: Jens Kirchner. www.lepel-lepel.de
  • DIAP 2014_ 2. Preis Lutherkirche Düsseldorf, Altar abgebaut. LEPEL & LEPEL Architekten Innenarchitekten, Köln. Foto: Jens Kirchner. www.lepel-lepel.de
  • DIAP 2014_ 2. Preis Lutherkirche Düsseldorf, Ambo. LEPEL & LEPEL Architekten Innenarchitekten, Köln. Foto: Jens Kirchner. www.lepel-lepel.de
  • DIAP 2014_ 2. Preis Lutherkirche Düsseldorf, Taufbecken. LEPEL & LEPEL Architekten Innenarchitekten, Köln. Foto: Jens Kirchner. www.lepel-lepel.de
  • DIAP 2014_ 2. Preis Lutherkirche Düsseldorf, Bibelauflage.LEPEL & LEPEL Architekten Innenarchitekten, Köln. Foto: Jens Kirchner. www.lepel-lepel.de

2. Preis:
Neugestaltung des Altarraums, Evangelische Lutherkirche Düsseldorf (Preisgeld 3.000,- Euro)
Büro: Monika Lepel, Innenarchitektin BDIA, LEPEL & LEPEL Architektur Innenarchitektur, Köln.
»www.lepel-lepel.de. Fertigstellung: April 2014. Bauherr: Evangelische Lutherkirchengemeinde, Düsseldorf

»LEPEL & LEPEL ev Lutherkirche Düsseldorf Erlaeuterungsbericht zum Projekt

Im Zuge der Sanierung der evangelischen Lutherkirche wurde Lepel & Lepel mit der Neugestaltung von Altarraum und Prinzipalstücken beauftragt. Die heutige Kirche wurde ursprünglich als Gemeindesaal erbaut, dessen Bühne zum neuen Altarraum umfunktioniert. Eine erweiterte Podestanlage überwindet die Trennung zwischen Altarraum und Gemeinde.

Die flexible Möblierung gibt dem Altarraum seine ehemalige Funktion als Bühnenraum zurück: der Altar ist freistehend und verschiebbar gestaltet und bietet nun auch wieder Platz für Konzert- und Podiumsveranstaltungen. Der Altar besteht aus zehn Holzplatten und Betonsteinen. Ausgerichtet werden die Elemente an einem kreuzförmigen Stahl. Das Abtragen des Tisches ist ein einfacher, fast archaischer Vorgang: Schicht um Schicht wird aufgehoben, an der Rückwand aufgestellt und so ein Bühnenraum gebildet.

Aus der Jurybegründung:
„Dieses Objekt ist nicht nur ein Beispiel gelungener Sanierung eines Kirchenraumes; vielmehr werden Wege aufgezeigt, wie hochsensible, da stets individuell emotional tangiert, spirituelle Räume mit zeitgemäßen und zukunftsweisenden Interpretationen verknüpft werden können.
Entstanden ist ein Ort, der für zahlreiche Menschen zum geschützten Raum der Selbstreflexion wird. Raum, in dem Gläubige und Atheisten unterschiedslos Zeit zum Nachdenken, zum Relativieren, zum Hoffnung schöpfen finden können. Flexibilität und Mobilität charakterisieren die vielfältige Zweckdienlichkeit des Raumes. Veränderungen lassen neue Interpretationen von „Zeit“, und damit von Vergänglichkeit und Zukunft zu.“

Herzlichen Glückwunsch!

 

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