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23. Oktober 2014

Deutscher Innenarchitektur Preis 2014 – 3. Preis „Das Tapetenhaus“ – Messestand Deutsches Tapeteninstitut auf der imm cologne 2014 von raumkontor, Düsseldorf

  • DIAP 2014_ 3. Preis "Das Tapetenhaus" Messestand DTI. raumkontor, Düsseldorf. Foto: Hans Jörg Landes. www.raumkontor.com
  • DIAP 2014_ 3. Preis "Das Tapetenhaus" Messestand DTI, Durchblick. raumkontor, Düsseldorf. Foto: Hans Jörg Landes. www.raumkontor.com
  • DIAP 2014_ 3. Preis "Das Tapetenhaus" Messestand DTI, Camouflage Performance. raumkontor, Düsseldorf. Foto: Hans Jörg Landes. www.raumkontor.com
  • DIAP 2014_ 3. Preis "Das Tapetenhaus" Messestand DTI, Goldfischbad. raumkontor, Düsseldorf. Foto: Hans Jörg Landes. www.raumkontor.com
  • DIAP 2014_ 3. Preis "Das Tapetenhaus" Messestand DTI, Detail3. raumkontor, Düsseldorf. Foto: Hans Jörg Landes. www.raumkontor.com
  • DIAP 2014_ 3. Preis "Das Tapetenhaus" Messestand DTI, Detail4. raumkontor, Düsseldorf. Foto: Hans Jörg Landes. www.raumkontor.com
  • DIAP 2014_ 3. Preis "Das Tapetenhaus" Messestand DTI, Detail1. raumkontor, Düsseldorf. Foto: Hans Jörg Landes. www.raumkontor.com
  • DIAP 2014_ 3. Preis "Das Tapetenhaus" Messestand DTI, Detail2. raumkontor, Düsseldorf. Foto: Hans Jörg Landes. www.raumkontor.com
  • DIAP 2014_ 3. Preis "Das Tapetenhaus" Messestand DTI, Detail6. raumkontor, Düsseldorf. Foto: Hans Jörg Landes. www.raumkontor.com
  • DIAP 2014_ 3. Preis "Das Tapetenhaus" Messestand DTI, Detail5. raumkontor, Düsseldorf. Foto: Hans Jörg Landes. www.raumkontor.com

3. Preis:
„Das Tapetenhaus“ – Messestand Deutsches Tapeteninstitut auf der imm cologne 2014 (Preisgeld 2.000,- Euro)
Prof. Jens Wendland, Innenarchitekt BDIA, raumkontor Innenarchitektur, Düsseldorf. »www.raumkontor.com
Fertigstellung: 2014 Bauherr: Deutsches Tapeteninstitut, Düsseldorf

»raumkontor „Das Tapetenhaus“ Erläuterungsbericht zum Projekt

Der Messestand Tapetenhaus ist ein einfacher Kubus, der vier einzelne Szenarien beherbergt. Ausgehend von einer Grundlagenstudie, die für das Deutsche Tapeteninstitut die tiefenpsychologische Bedeutung und Funktion von Tapeten analysiert, repräsentieren dies vier Set-ups besonders ausgeprägte Einrichtungs- Charaktere und bilden so eine ‚typologische Tapeten- DNA’.

Boden, Wände, Decken, Leuchten, Möbel und Accessoires der einzelnen Raumszenen innerhalb eines Kubus („Tapetenhaus“) werden komplett mit einem Tapetenornament überlagert und verschmelzen zu einem eindrucksvollen und erinnerbaren inszenatorischen Moment. Grellorange Fische umgeben den Besucher im Bad von allen Seiten. Leise klirrt in der Küche eine im Luftzug pendelnde Besteckinstallation und verbindet sich mit der dahinter liegenden Wand zu einem Klangornament. Menschen mit camouflagehaften Ganzkörperbemalungen verschmelzen während einer Messeperformance mit dem Raum und den Dingen und verleihen dem Szenario etwas Surreales und Geheimnisvolles.

Aus der Jurybegründung: „Das Tapetenhaus greift mit einfachen, aber imposanten Mitteln die Dialektik „Zwei- und Dreidimensionalität“ auf und zelebriert eine hochinteressante und spielerische Auseinandersetzung mit visueller Wahrnehmung und plastischer Wirkung. Konnte man bislang oft den Eindruck gewinnen, im Messebau gilt ähnlich dem olympischen Gedanken „größer, höher, breiter“, ist dieses preisgekrönte Messestandkonzept der Gegenbeleg: bescheiden in der Fläche, gering an Budget, dennoch oder gerade deshalb: eine klar herausgearbeitete, gestalterisch konsequente und eigenständig übersetzte Idee.“

Herzlichen Glückwunsch!

 

 

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