SANDRA BRUNS

Prof. Sandra Bruns ist Dipl.-Ing. der Innenarchitektur und Professorin für Entwerfen mit dem Schwerpunkt Wohnen an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Detmolder Schule für Gestaltung. Sie beschäftigt sich mit gesundheitsfördernden, sinnliche und nutzerbezogene Räumen sowie mit sensibel austarierten Begegnungs- und Rückzugsorten. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit sind Raumlösungen, die sich an unterschiedliche Lebenssituationen anpassen und Identität sowie soziale Teilhabe stärken. Darüber hinaus zählen bezahlbare und inklusionsfähige Wohnkonzepte zu ihren Themen.
ANNA TSCHERCH

Prof. Anna Tscherch ist Architektin und Professorin für Entwerfen und Ausbauplanung in der Innenarchitektur an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Detmolder Schule für Gestaltung.
Ihre Lehr-, Forschungs- und Publikationstätigkeit widmet sich der zirkulären Innenarchitektur, mit Schwerpunkten auf gesundheitsfördernden und ressourcenschonenden Materialstrategien, integrativen Entwurfsprozessen und praxisnahen Reallaboren.
ANDREA RAUSCH

Andrea Rausch ist Innenarchitektin und Mitglied der Architektenkammer Berlin sowie des bdia Berlin-Brandenburg. Nach ihrem Studium der Innenarchitektur an der Hochschule Trier ist sie seit 2012 in Berlin tätig. Von 2014 bis 2018 arbeitete sie freischaffend mit eigenem Büro. Anschließend war sie bis Mitte 2023 bei der FRÖBEL Gruppe beschäftigt, bevor sie als Projektleiterin und Innenarchitektin zum Büro baukind wechselte.
Neben ihrer planerischen Tätigkeit engagiert sich Andrea Rausch seit vielen Jahren in berufs- und fachpolitischen Gremien. Von 2017 bis 2025 gehörte sie dem Vorstand der Architektenkammer Berlin für die Fachrichtung Innenarchitektur an. Seit 2018 ist sie entsandtes Mitglied im Landesbeirat Schulbau Berlin und dort stellvertretende Vorsitzende. Von 2021 bis 2026 war sie stellvertretende Landesverbandsvorsitzende des bdia Berlin-Brandenburg. Seit 2026 ist sie Vizepräsidentin des bdia bund deutscher innenarchitektinnen und innenarchitekten auf Bundesebene.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen die Entwicklung ganzheitlicher Lebens- und Lernräume, das Planen und Bauen für Kinder und Jugendliche, Healing Architecture sowie partizipative Planungsprozesse. Dabei verbindet sie gestalterische, pädagogische und gesellschaftliche Fragestellungen zu zukunftsorientierten Raumkonzepten.
CHRIS MIDDLETON

Der gebürtige Hamburger Chris Middleton gründete 2005 gemeinsam mit Karim El-Ishmawi und Martin Jacobs das Architekturbüro Kinzo in Berlin. Vor der Gründung studierte er Architektur an der Universität der Künste und der Technischen Universität Berlin. Chris Middleton arbeitete außerdem für verschiedene Architekturbüros in Berlin und New York. Er ist Mitglied der Architektenkammer Berlin.
AXEL BUETHER

Prof. Dr. Axel Buether zählt zu den führenden Farbexperten weltweit und gilt als der prägende Vertreter der evidenzbasierten Farbpsychologie im deutschsprachigen Raum. Als Professor für Visuelle Kommunikation an der Bergischen Universität Wuppertal und promovierter Wahrnehmungspsychologe erforscht er die Wirkung von Farbe auf Wahrnehmung, Verhalten und Wohlbefinden – und überführt diese Erkenntnisse in anwendbare Strategien für Gestaltung, Kommunikation und Gesundheit.
Im Zentrum seiner Arbeit steht ein Paradigmenwechsel: Farbe wird nicht als ästhetisches Mittel verstanden, sondern als grundlegendes Organisationsprinzip von Wahrnehmung, Kommunikation und Verhalten.
Mit dem von ihm gegründeten Institut für evidenzbasierte Farbpsychologie verbindet er internationale Forschung mit konkreter Anwendung. Er entwickelt wissenschaftlich fundierte Farbstrategien, Gutachten und Konzepte für Unternehmen, Institutionen und öffentliche Auftraggeber – mit dem Ziel, Farbwirkung systematisch nutzbar zu machen.
Als Autor maßgeblicher Werke zur Farbpsychologie, darunter die Bestseller Die geheimnisvolle Macht der Farben und Das große Buch der Farbpsychologie, prägt er das Verständnis von Farbe in Wissenschaft, Gestaltung und Öffentlichkeit.
SIMON HIRTZ

Simon Hirtz ist Architekt und Designer mit Sitz in Wien. Nach seiner Ausbildung in der Schweiz studierte er Architektur an der Akademie der bildenden Künste und der Universität für angewandte Kunst in Wien sowie an der ETH Zürich und der SCI-Arc in Los Angeles.
Heute liegt sein Schwerpunkt auf der Verbindung von Gestaltung und Technologie. Mit seinem Studio _UNLOCKED Creatives entwickelt er softwaregestützte Werkzeuge für Architektinnen und Designerinnen, die neue kreative Möglichkeiten im Umgang mit generativer KI eröffnen. Mit seiner Agentur A.I.gency berät und begleitet er Designprozesse, die KI als ko-kreatives Werkzeug integrieren.
Als Lehrbeauftragter an der TU Wien und der New Design University St. Pölten forscht und unterrichtet er zu KI und ko-kreativen Entwurfsstrategien. Für seine Arbeit wurde er 2024 mit dem Content Vienna Award der Stadt Wien ausgezeichnet und unterstützt.
PIA A. DÖLL

Dipl.-Ing. (FH) Pia A. Döll ist freischaffende Innenarchitektin bdia und lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Die Kernkompetenz von DÖLL Innenarchitekturbüro ist „Nah am Mensch – Mein Raum“. 2019–2023 war sie Präsidentin des bdia und ist seit vielen Jahren ein erfahrenes Jurymitglied in der Branche. Auch nach ihrer Präsidentschaft widmet sie sich berufspolitischen Themen, insbesondere der Reform der HOAI und der Auskömmlichkeit von Honoraren für Innenarchitekt*innen. Pia A. Döll ist bdia Expertin für HOAI, Honorare und Angebotserstellung sowie Sachverständige für Honorare.
KIM MARC BOBSIN

Seit 1998 führt Kim Bobsin gemeinsam mit seinem Partner Gunnar Seel das Hamburger Planungsbüro sbp (Seel Bobsin Partner). Das Büro ist auf die Konzeption und Realisierung sogenannter „Emotional Spaces“ spezialisiert und arbeitet interdisziplinär in den Bereichen Workspace, Health Care, Hospitality, Retail und Fair.
Im Mittelpunkt der Arbeit von sbp steht die Entwicklung individueller räumlicher und emotionaler Identitäten für Marken und Unternehmen. Die Gestaltungskonzepte verfolgen dabei das Ziel, Flächen funktional und nutzerorientiert zu optimieren sowie Identifikation, Orientierung und Differenzierung im Markt nachhaltig zu stärken. Das Leistungsspektrum reicht von Beratung und Bedarfsermittlung über die Entwicklung ganzheitlicher Konzepte und multidisziplinärer Entwurfsplanungen bis hin zur Begleitung der Umsetzung unter Berücksichtigung sämtlicher bautechnischer und organisatorischer Anforderungen.
In den vergangenen Jahren hat sbp zahlreiche Projekte für nationale und internationale Unternehmen unterschiedlichster Größenordnungen erfolgreich realisiert.
EVA MARIA HERRMANN

Eva Maria Herrmann ist Dipl.-Ing. Architektin und freie Journalistin. Architekturstudium an der Hochschule Darmstadt und TU Graz, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in München. 2005 Gründung des Büros für Architekturkommunikation mit dem Schwerpunkt Vermittlung von Baukultur. 2007 bis 2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Stiftungslehrstuhl für Wohnungsbau und Wohnungswirtschaft, TU München sowie von 2009 – 2012 freie Kuratorin bei kunst Meran, Südtirol. Freie Mitarbeit im Bereich Veranstaltungsmanagement und Corporate Publishing für verschiedene Verlagshäuser und Unternehmen. 2017 Gründung der ARGE Kommunikation mit Bettina Sigmund und Tim Westphal. Veröffentlichungen, Moderationen, Vorträge, Workshops und Ausstellungen zu allen Themen der Baukultur. 2023-2025 Studium Sustainability Management an der Leuphana Universität Lüneburg mit dem Abschluss MBA Sustainability Management. Mitglied in der Bayerischen Architektenkammer und der DGNB Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen.
Seit 01.01.2026 Redaktionsleitung des Deutschen Architekt:innenblatt DAB.
www.evaherrmann.de / www.arge-kommunikation.de / www.dabonline.de
AAT VOS

Aat Vos ist Architekt, Autor und eine internationale Stimme im Bereich Third Place Design. Als Gründer von includi, einer Beratungs und Designagentur mit Sitz in Groningen, begleitet er weltweit Bibliotheken, Städte und kulturelle Einrichtungen bei der Entwicklung öffentlicher Orte, die sich wie ein Zuhause außerhalb des eigenen Zuhauses anfühlen. Er ist Autor der kürzlich erschienenen Bücher „Come, Stay, Grow – Die Kunst und Wissenschaft von Orten, die uns verbinden“ sowie „3RD4ALL: How to Create a Relevant Public Place“.
Antwerp Design Week 2026
Drei Tage Architektur, Inspiration und außergewöhnliche Begegnungen: Im Rahmen der Antwerp Design Week 2026 hat der bdia erstmals eine Delegationsreise organisiert und gemeinsam mit den Teilnehmenden vom 30. Mai bis 1. Juni die Vielfalt der belgischen Designmetropole erlebt.
Begleitet von Nathalie Gerbode von nateria führte uns das Programm durch eine Stadt, in der Design auf beeindruckende Weise zum Alltag gehört. Von Galerien und Ateliers über renommierte Showrooms bis hin zu architektonischen Highlights wurde schnell deutlich, warum Antwerpen als eines der wichtigsten Zentren für Design und Kreativität in Europa gilt.
Zu den besonderen Stationen gehörten unter anderem valerie_traan, das Modeviertel rund um die Nationalestraat, der historische Stadtkern mit Grote Markt und Kathedrale sowie das Hafenviertel mit dem MAS Museum aan de Stroom. Ein weiteres Highlight war der Besuch des August Hotels, das eindrucksvoll zeigt, wie historische Bausubstanz und zeitgenössisches Design miteinander verschmelzen.
Besonders inspirierend waren die persönlichen Begegnungen. Der Besuch im Atelier von Bernard Bergman, die Einblicke in den SERAX Showroom sowie das umfangreiche Programm bei BuzziSpace ermöglichten einen Blick hinter die Kulissen innovativer Design- und Produktionsprozesse.
Neben den fachlichen Impulsen bot die Reise vor allem Raum für Gespräche, neue Kontakte und den Austausch innerhalb unseres Netzwerks. Genau diese Verbindung aus Inspiration, Wissenstransfer und persönlicher Begegnung macht solche Formate so wertvoll.
Unser herzlicher Dank gilt allen Gastgeber*innen, die uns ihre Türen geöffnet haben sowie Nathalie Gerbode für die kenntnisreiche Begleitung durch drei fantastische Tage in Antwerpen.
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Fritz Hansen ist bdia Förderpartner
Fritz Hansen wurde 1872 in Dänemark gegründet und ist ein weltweit führender Anbieter und Produzent von Designer-Möbeln, -Beleuchtung und -Accessoires für den Innen- und Außenbereich. Angetrieben von einer Leidenschaft für Schönheit, Qualität und Handwerkskunst in Einklang mit verantwortungsvoller Herstellung verkörpert das Unternehmen einen modernen skandinavischen Lifestyle und arbeitet mit visionären Künstler*innen, Designer*innen und Architekt*innen aus der ganzen Welt zusammen.
Die Liste der Kooperationen umfasst Namen wie Arne Jacobsen, Cecilie Manz, Hans J. Wegner, Piero Lissoni, Jaime Hayon und Poul Kjærholm.
Heute sind die Designs von Fritz Hansen in mehr als 85 Ländern an über 2.000 Verkaufsstellen erhältlich – darunter Flagship Stores und Showrooms in Kopenhagen, New York, London, Seoul, Shanghai, München und Tokio. Das Unternehmen mit Hauptsitz nördlich von Kopenhagen beschäftigt weltweit 310 Mitarbeitende und widmet sich mit großer Leidenschaft der Betreuung designbegeisterter Kund*innen im Wohn- und Objektbereich ebenso wie im Fachhandel.
Kontakt:
Tobias Hemkentokrax
Country Manager ‑ DE
M: +49 162 3088756
them@fritzhansen.com
FRITZ HANSEN HEAD QUARTERS
Allerødvej 8
DK-3450 Allerød
Denmark
https://www.fritzhansen.com/de/

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Deutscher Innenarchitektur-Preis 2026: Diese 35 Projekte sind nominiert
Die Entscheidung ist gefallen: Aus knapp 250 Einreichungen hat die unabhängige Jury des Deutschen Innenarchitektur-Preises 2026 insgesamt 35 Projekte nominiert. Die Auswahl erfolgte in der Jurysitzung am 13. April 2026.

Der Deutsche Innenarchitektur-Preis ist die höchste Auszeichnung für Innenarchitektur in Deutschland. Er würdigt Projekte, die auf beispielhafte Weise zeigen, welchen Beitrag Innenarchitektur zur Gestaltung einer nachhaltigen, zukunftsfähigen und lebenswerten gebauten Umwelt leisten kann. Ob ressourcenschonende Transformation im Bestand, innovative Nutzungskonzepte oder gesundheitsfördernde Raumgestaltung – die nominierten Projekte machen die Vielfalt und Relevanz der Disziplin sichtbar.
Die ausgewählten Arbeiten verdeutlichen, wie Innenarchitektur Lebensqualität schafft und gesellschaftliche Herausforderungen aktiv gestaltet. In Arbeitswelten, Bildungs- und Pflegeeinrichtungen, Wohngebäuden sowie öffentlichen Räumen entstehen Orte, die Orientierung bieten, Begegnungen fördern und das Wohlbefinden der Menschen stärken.
Für den Deutschen Innenarchitektur-Preis 2026 konnten Projekte eingereicht werden, die nach dem 1. Januar 2023 realisiert wurden. Die hohe Anzahl und Qualität der Einreichungen unterstreichen die Innovationskraft und den bedeutenden Beitrag der Innenarchitektur zu aktuellen Transformationsprozessen in der Bau- und Planungsbranche.
Die Preisträgerinnen und Preisträger werden am 14. November 2026 im Rahmen des Innenarchitektur-Summits in Berlin bekannt gegeben. Neben dem Hauptpreis werden auch mehrere Sonderpreise vergeben.
Die nominierten Projekte stellen wie euch HIER vor.
Der Innenarchitektur-Summit 2026
ÄSTHETIK & GESUNDHEIT: WIE INNENARCHITEKTUR UNSER WOHLBEFINDEN BEEINFLUSST.
Innenarchitektur prägt das Wohlbefinden aller Menschen – jeden Tag und in jedem Lebensbereich.
Aktuelle Erkenntnisse aus Umweltpsychologie, Neurowissenschaften und Gesundheitsforschung zeigen: Architektur beeinflusst Stresslevel, Konzentrationsfähigkeit, Regeneration und emotionale Sicherheit. Aspekte wie Tageslichtführung, Akustik, Materialität, Farbkonzepte, Raumproportionen und Orientierungssysteme sind nicht nur gestalterische Mittel, sondern wesentliche Parameter gesundheitsfördernder Innenarchitektur. Sie entscheiden darüber, ob wir uns wohlfühlen, konzentriert sind oder zur Ruhe kommen.
Healing Architecture ist ein grundlegender Ansatz für zukunftsfähige Planung – über alle Typologien hinweg. Gesunde Arbeitswelten, lernfördernde Bildungseinrichtungen, sensible Wohn- und Pflegeumgebungen, altersgerechte Transformation bestehender Gebäude oder Räume für Gemeinschaft und Kultur: Überall dort setzt Innenarchitektur Impulse für unsere mentale und körperliche Gesundheit. Und überall dort braucht es Menschen, die diese Verantwortung bewusst gestalten.
Der Fachkongress der Innenarchitektur vom 13. bis 15. November 2026 setzt genau hier an: Wir betrachten Gesundheit, Raum und Gestaltung als untrennbare Einheit. Innenarchitektur schafft Atmosphären, stärkt Resilienz, unterstützt mentale Balance und fördert soziale Teilhabe. Sie macht Orte zu Ressourcen. Der Summit bietet eine interdisziplinäre Plattform für Austausch, Wissenschaft und Praxis – für alle, die verstehen und erleben wollen, wie vielfältig „gesunde“ Räume sein können.
SPEAKER*INNEN
Ideen, die bleiben, und Fragen, die weiterführen: Der Innenarchitektur-Summit 2025 hat wichtige Denkanstöße für die Zukunft des Bauens im Bestand gegeben. Unser Video fasst die zentralen Momente zusammen.
FAQ
Der Innenarchitektur-Summit 2026 ist der Fachkongress für Innenarchitekt*innen und alle anderen Planungs- und Gestaltungsdisziplinen. Dieser findet vom 13. bis zum 15. November in Berlin statt. Der Summit bietet eine Plattform, die den Austausch zwischen Fachexpert*innen aus der Innenarchitektur und Architektur sowie aus der Wissenschaft und der Politik fördert.
Der Innenarchitektur-Summit richtet sich an Innenarchitekt*innen und alle anderen Planungs- und Gestaltungsdisziplinen.
Hier findest du in Kürze Details zu den Ticketpreisen.
Die Preise verstehen sich zzgl. gesetzl. MwSt. Alles weitere findest du in den AGB.
Hier findest du in Kürze Details zu den Tickets.
Hier findest du in Kürze Details zum Buchungsvorgang.
Der Innenarchitektur-Summit findet im Kongress- und Tagungszentrum AXICA im Gebäude der DZ Bank in Berlin-Mitte statt.
AXICA
Kongress- & Tagungszentrum
Pariser Platz 3
10117 Berlin
T: +49 30 200086–0
Wir setzen auf nachhaltiges Bauen, warum nicht auch nachhaltig anreisen?
Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird durch ein DB-Veranstaltungsticket gefördert, welches ihr in Kürze buchen könnt. Wir bitten euch, auf Inlandsflüge zu verzichten.
DB – Berlin Hauptbahnhof
U5 Richtung Hönow bis Brandenburger Tor, von dort 100 m Fußweg
DB – Berlin Friedrichstraße
S1, S2, S25, S26 bis Brandenburger Tor
Details dazu folgen in Kürze.
Vor Ort ist der Erwerb von Tickets am Veranstaltungstag leider NICHT möglich.
Änderungen und Stornierungen sind gemäß unseren AGB möglich. Bitte wendet euch an unser Summit-Team unter summit(at)bdia.de.
Leider kann der Innenarchitektur-Summit aufgrund des vielfältigen Programms nicht online übertragen werden.
LOCATION


Unser Summit-Team ist für euch erreichbar unter
summit(at)bdia.de

Prof. Sandra Bruns
Christa Fischer
Charleen Grigo
Prof. Dr. Michael Heinrich
Simone Jüschke
Prof. Veronika Kammerer
Prof. Dr. Tanja Remke
Prof. Carsten Wiewiorra








TANJA C. VOLLMER

Prof. Dr. Tanja C. Vollmer ist Gründerin und Wissenschaftliche Direktorin des Architektur- und Forschungsbüros Kopvol architecture & psychology in Rotterdam und Berlin. Seit 2016 lehrt und forscht sie über Architekturpsychologie und Gesundheitsbau, zunächst an der TU Berlin, seit 2019 an der TU München. Sie studierte Psychologie und Biologie in Göttingen und Gesundheitspsychologie an der Harvard Medical School in Boston. 2010 legt sie mit dem Buch Die Erkrankung des Raumes (UtzVerlag) den Grundstein der Modernen Architekturpsychologie. 2023 kuratiert sie die Ausstellung in der Münchner Pinakothek der Moderne: Das Kranke(n)haus. Wie Architektur heilen hilft (ArchiTangle).
GEMMA KOPPEN

Prof. Gemma Koppen ist Professorin für Entwerfen und Gesundheit an der Coburg University of Applied Sciences and Art. Sie leitet das Coburger Health Design Labor (COHEALTH-D-LAB) und ist gründende Gesellschafterin des Architektur- und Forschungsbüros Kopvol architecture & psychology in Rotterdam und Berlin. Gemma studierte Architektur an der TU Delft und Advanced Architecture an der Columbia University in New York City. 2022 erscheint ihr Buch Architektur als zweiter Körper (Gebr. Mann Verlag), die erste Entwurfslehre für den evidenzbasierten Gesundheitsbau in Deutschland.
MAZDA ADLI

Prof. Dr. Mazda Adli ist Psychiater und Stressforscher. Er ist Chefarzt der Fliedner Klinik Berlin und Leiter des Forschungsbereichs Affektive Störungen der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. 2015 initiierte er das Interdisziplinäre Forum Neurourbanistik, das sich mit dem Einfluss städtischen Lebens auf die psychische Gesundheit befasst und 2018 als „Ausgezeichneter Ort“ im Innovationswettbewerb der Bundesregierung „Deutschland – Land der Ideen“ geehrt wurde. Er ist Autor des Buchs „Stress and the City“ (2017) und leitet im Rahmen der Exzellenzstrategie der Berlin University Alliance das Citizen-Science-Projekt „Deine Emotionale Stadt“.
CARSTEN WIEWIORRA

Prof. Carsten Wiewiorra ist freischaffender Architekt und Innenarchitekt sowie Hochschullehrer im Bereich Entwurf, Konstruktion und Material an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe im Fachbereich Detmolder Schule für Gestaltung. Seit 2023 ist er Präsident des bdia. Über 25 Jahre war er in wiewiorra hopp schwark architekten – jetzt WIEWIORRA STUDIO – tätig.
Zwei Tage, die verbinden: Der bdia Bundesrat im April 2026
Was entsteht eigentlich, wenn engagierte Ehrenamtliche aus der Innenarchitektur aus ganz Deutschland für zwei Tage persönlich zusammenkommen?
Am 17. und 18. April wurde genau das beim bdia Bundesrat spürbar: Austausch, Vertrauen und der gemeinsame Wille, unseren Berufsstand weiter voranzubringen.
Der Bundesrat – unser bdia Leitungsgremium, ähnlich einem Vorstand bestehend aus den Vertreterinnen und Vertretern der Landesverbände und dem Präsidium – ist weit mehr als ein formales Gremium. Er lebt von den Menschen, die sich hier ehrenamtlich einbringen, ihre Perspektiven teilen, diskutieren, abwägen und gemeinsam Entscheidungen treffen für die neun verschiedenen Regionen. Gerade weil so vieles heute digital passiert, sind diese persönlichen Begegnungen durch nichts zu ersetzen. Sie schaffen Verbindung, Klarheit und ein echtes Miteinander.
Neben der intensiven inhaltlichen Arbeit gab es auch viele inspirierende Eindrücke: der Auftakt bei HEWI mit einer Werksführung in Bad Arolsen, gefolgt vom zweiten Tag im Haus Aussel in Rheda-Wiedenbrück mit spannenden Einblicken von mobitec, DELIUS Textiles und Universal-Rooms. Orte und Begegnungen, die den Austausch bereichert und neue Perspektiven eröffnet haben.
Ein ganz besonderer Dank gilt HEWI – für die umfassende Organisation dieser Exkursion. Dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich und hat maßgeblich zum Gelingen beigetragen.
Ebenso danken wir unseren Förderpartnern und allen Gastgebenden für ihre Offenheit, ihre Zeit und die wertvollen Impulse.
Was bleibt, ist vor allem die Erkenntnis: Ehrenamt lohnt sich. Weil hier Menschen zusammenkommen, die sich mit Überzeugung engagieren. Weil Ideen entstehen, die Wirkung entfalten. Und weil genau dieser Einsatz die Basis dafür ist, dass der bdia eine starke Stimme für die Innenarchitektur ist.
Danke an alle, die diese Tage möglich gemacht und mit Leben gefüllt haben.
Innenarchitektur braucht eine starke Stimme: Zwei neue Vizepräsidentinnen über Verantwortung, Sichtbarkeit und Zukunft
Durch die Möglichkeit eines erweiterten Präsidiums mit bis zu fünf Vizepräsident*innen hat die Bundesmitgliederversammlung im November 2025 beschlossen, Verantwortung breiter zu verteilen und die operative Arbeitsfähigkeit zu stärken. Die Option einer kommissarischen Nachbesetzung stellt sicher, dass der Verband handlungsfähig bleibt. Susanne Brandherm und Andrea Rausch unterstützen das Präsidium seit diesem Jahr als kooptierte Vizepräsidentinnen. Zum Beginn ihrer Amtszeit haben wir sie zu einem Gespräch getroffen.

Wenn ihr an die kommenden Jahre im Präsidium und eure Teilhabe an der Ausrichtung und Gestaltung des bdia denkt, was möchtet ihr im Verband bewegen?
Andrea: Ich wünsche mir, dass der bdia als starke Partnerin im politischen Diskurs wahrgenommen wird. Unsere Expertise im Umgang mit dem Bestand, unsere Nähe zu den Nutzenden, die Vielfältigkeit unserer Tätigkeitsbereiche und die gesellschaftliche Relevanz gut gestalteter Räume machen uns zu wertvollen Gesprächspartner*innen für aktuelle baupolitische Fragestellungen. Das Präsidium, der Bundesrat und auch die Landesverbände haben gemeinsam die Aufgabe diese Potentiale nach außen sichtbar zu machen und gleichwohl nach innen die Mitglieder darin zu stärken selbst sichtbar zu werden und sich aktiv einzubringen. Sei es in Form von ehrenamtlicher Mitwirkung oder aber auch mit der eigenen Arbeit. Ich vertraue dabei sehr auf die intensive Netzwerkarbeit, die ich seit meinem Beitritt vor 10 Jahren deutschlandweit immer wieder erlebe und auf die Transformationsfähigkeit unseres Verbands, die sich gerade in den letzten Jahren deutlich gezeigt hat.
Susanne: Ich möchte aktiv zur Weiterentwicklung unseres Berufsstandes beitragen und den bdia als kompetente, engagierte und zukunftsorientierte Stimme der Innenarchitektur sowohl innerhalb der Branche als auch in der Öffentlichkeit deutlich sichtbar machen. Dabei ist es mir besonders wichtig, Themen voranzubringen, die unsere Arbeit relevanter, sichtbarer und wirksamer gestalten. Aufgrund meiner langjährigen beruflichen Erfahrung kenne ich die Herausforderungen, Chancen und Zusammenhänge unseres Berufsfeldes sehr genau. Dieses Wissen möchte ich nutzen, um den Dialog zwischen Praxis, Lehre und Politik zu stärken, den Nachwuchs zu fördern und Impulse in Richtung gesellschaftlicher Verantwortung und nachhaltiger Gestaltung zu setzen. Ich sehe den bdia als lebendigen Ort der Zusammenarbeit – eine Gemeinschaft, die voneinander lernt, sich gegenseitig inspiriert und gemeinsam die Zukunft der Innenarchitektur gestaltet.
Welches berufspolitische Thema liegt euch besonders am Herzen?
Andrea: Zum einen ist es die Anpassung der Bauvorlageberechtigung für unseren Berufsstand. Die momentane Gesetzeslage dazu ist heterogen und schränkt uns in viele Bundesländern erheblich in unserer Berufspraxis ein. Das ist ein dickes Brett, umso besser ist es, dass wir hier in die Architektenkammern und auch in den BAK Ausschuss Innenarchitektur gut vernetzt sind und das Thema von allen Seiten angehen.
Susanne: Besonders am Herzen liegt mir die Anerkennung und Sichtbarkeit unseres Berufsstands. Innenarchitektur soll nicht nur gestaltet, sondern auch verstanden und geschätzt werden – in Bauprojekten, in der Politik und in der Gesellschaft. Ich setze mich dafür ein, dass unsere fachliche Expertise sichtbar wird, Qualitätsstandards gestärkt werden und Nachhaltigkeit sowie gesellschaftliche Verantwortung fest in unserer Arbeit verankert sind. Mein Ziel ist es, Innenarchitektur als kraftvolle, strategische und wertvolle Disziplin zu positionieren
Andrea: Ebenso wichtig sind Marktzugang und Wirtschaftlichkeit oder auch das sich ändernde Berufsbild: Die meisten Innenarchitekturbüros sind Einzelunternehmen, gleichermaßen gibt es immer mehr Angestellte in größeren Strukturen. Es ist meines Erachtens essenziell, dass man sich als Angehörige oder Angehöriger eines freien Berufes auch mit der eigenen Haltung auseinandersetzt. Hier wünsche mich mir, dass wir es schaffen den Wert unserer Arbeit weiter nach vorne zu stellen und unsere Mitglieder ermutigen das Privileg des freien Berufes und die damit einhergehenden Verpflichtungen zum Wohle der Gesellschaft ernst zu nehmen.
Wo seht ihr die die größten Chancen für die Innenarchitektur in den nächsten 10 bis 20 Jahren?
Susanne: Ich sehe große Chancen für die Innenarchitektur, wenn wir als Berufsstand erforderlich für die Gestaltung zukunftsfähiger Räume bleiben und es selbstverständlich sehen, Qualität, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung in unsere Arbeit zu integrieren. Dabei können wir tonangebend in der Entwicklung neuer Konzepte sein, visionär denken, innovative Ansätze vorantreiben und langfristig nachhaltig wirken – für Räume, die Menschen inspirieren und die Umwelt respektieren.
Andrea: Wir arbeiten seit jeher im Bestand, oder auch bestehenden Strukturen. Die Wertschöpfungskette Bau ist jetzt seit Jahren auf dem Weg zu einer Bauwende. Spannend ist jedoch, dass die Innenarchitektur mindestens genau so viel Müll produziert und durch die Schnelllebigkeit von Trends auch durchaus in vielen Sektoren, z. B. Markenarchitektur. Hospitality, Messebau, kaum ressourcenschonender oder klimaverträglicher agiert als der Hochbau. Wenn sich dies ändert – und wir zeigen, dass es auch im Innenraum mit zirkulären Bauweisen und Beschaffungsmethoden geht – hat es meiner Meinung nach einen echten Impact auf diejenigen, die die Räume später nutzen. Es ist doch wunderbar, dass unsere Projektlaufzeiten oftmals kürzer sind und wir so die Chance erhalten ganz zeitnah zu zeigen, wie man es anders macht. Und gleichzeitig können wir so die Nutzenden inspirieren, den erlebten, klimaverträglich gestalteten Raum auch in anderen Lebensbereichen einzufordern. Ich wünsche mir, dass wir bei Bauaufgaben der öffentlichen Hand, bei Kindern- und Altenwohnen, im Klinik- und Museumsbau noch viel öfter von Anfang an mitbeauftragt werden. In meiner Wahrnehmung haben wir den Zugang bereits öffnen können und jetzt die Chance zu zeigen, was wir können.
Und zum Schluss: Welches Motto begleitet euch im Berufsalltag?
Andrea: Ich versuche immer sehr aufs Zwischenmenschliche zu achten. Sowohl im eigenen Team als auch mit dem Auftraggebenden, Projektbeteiligten, Handwerkerinnen und Handwerkern. Wenn die Planungs- und Bauaufgaben komplizierter, die Terminkette enger, das Budget straffer, die Kompromisse größer werden ist es mir wichtig das Miteinander nicht zu verlieren. Ich plane mit Menschen, nicht nur für sie.
Susanne: Mich begleitet im Berufsalltag das Motto, stets in Bewegung zu bleiben, Chancen zu erkennen, offen für neue Perspektiven zu sein und mit Begeisterung gemeinsam Dinge zu gestalten. Diese Haltung prägt auch meine Arbeit im bdia – immer mit dem Ziel, Entwicklungen voranzubringen und Menschen miteinander zu verbinden.

Susanne Brandherm ist Innenarchitektin bdia. Nach verschiedenen Stationen in Kölner Innenarchitekturbüros gründete sie 1999 zusammen mit Sabine Krumrey das Büro brandherm + krumrey interior architecture, dessen Standort in Köln von ihr geleitet wird. Neben ihrer gestalterischen Tätigkeit lehrte sie von 2013 bis 2015 an der Hochschule Trier und hat aktuell einen Lehrauftrag an der Hochschule Düsseldorf, PBSA.

Andrea Rausch ist Innenarchitektin bdia und Projektleitung im Berliner Büro baukind. Zuvor war sie sowohl stellvertretende Landesvorsitzende des bdia Berlin/Brandenburg als auch Vorstandsmitglied der Berliner Architektenkammer.
Foto Präsidium: Till Budde
Foto Brandherm: Hanna Witte
Foto Rausch: Finn Eidam









































































