Lead the Change! Der bdia auf der Heimtextil 2026

Talk & Tours auf der Heimtextil 2026

Mit viel Schwung und Rückenwind startete der bdia ins neue Jahr: In der zweiten Januarwoche veranstalteten wir auf der Heimtextil 2026 in Frankfurt am Main drei Talk & Tour-Rundgänge unter dem Leitthema der Messe „Lead the change!“.

Im Fokus der Gespräche standen aktuelle Herausforderungen und zukunftsweisende Fragestellungen der Innenarchitektur. Themen wie rückbaubare Innenräume, die Transformation von Arbeits- und Teeküchen sowie das Planen zwischen Altbau und Algorithmus machten deutlich: Nachhaltigkeit und Künstliche Intelligenz prägen den Diskurs der Branche derzeit maßgeblich. Besonders gefreut hat uns die große Resonanz und das kontinuierliche Engagement unserer Mitglieder – viele von ihnen begleiten die Talk & Tours bereits seit Jahren. Dieses anhaltende Interesse wissen wir sehr zu schätzen.

Auch wenn Nachhaltigkeit in der medialen Berichterstattung aktuell weniger präsent erscheint, bleibt sie für Planerinnen und Planer ein zentraler Handlungsauftrag. Im Austausch mit Herstellern und Industrie wurde deutlich, dass eine glaubwürdig verankerte Nachhaltigkeitsstrategie – nicht nur projektbezogen, sondern über das gesamte Produktsortiment hinweg – Kundinnen und Kunden überzeugt und eine klare Differenzierung im Markt schafft. Der Dialog zwischen Planung und Unternehmen erweist sich hier einmal mehr als wertvoll und notwendig.

Ein weiteres zentrales Thema war der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Planungspraxis. Eine digitale, nicht repräsentative bdia Umfrage zeigte, dass 67 % der Planerinnen und Planer KI-Tools oder Plug-ins mehrfach pro Woche nutzen und diesen Technologien grundsätzlich offen gegenüberstehen. Am häufigsten kommen sie in der Textbearbeitung (47,1 %) zum Einsatz, darüber hinaus aber auch für Ideation, Bildbearbeitung und inhaltliche Recherchen. Gleichzeitig fehlen vielerorts noch verbindliche Leitlinien für den professionellen Einsatz im Arbeitsalltag, ein Feld mit großem Austausch- und Entwicklungspotenzial. Erfreulich ist, dass lediglich rund 16 % der Befragten die Sorge äußerten, KI könne den Berufsstand langfristig ersetzen. Die persönlichen Gespräche während der Rundgänge bestätigten vor allem eines: Neugier, Offenheit und Freude am Experimentieren mit neuen Werkzeugen und Methoden.

Die enge Verzahnung von Herstellern, Messe, Besucherinnen und Besuchern sowie Mitgliedern machte die Talk & Tours zu einem besonders bereichernden Erlebnis. Der gemeinsame Austausch eröffnete neue Perspektiven und lieferte wertvolle Impulse für die zukünftige Planungspraxis.

Wir danken der Messe sowie allen Teilnehmenden herzlich und freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen in ein spannendes Veranstaltungsjahr 2026 zu starten.

Autorin: Helen Häkli Kapelle, bdia NRW


Die Vergangenheit offenbart die Zukunft in Paris

Vom 15. bis 19. Januar 2026 öffnete die Maison&Objet in Paris ihre Tore und stellte ihr diesjähriges Leitthema „Past Reveals Future“ in den Fokus. Am 16. Januar erwartete die bdia Delegation in sieben Messehallen ein ebenso inspirierendes wie hochkarätiges Programm: mit Harry Nuriev, Gründer von Crosby Studios und Designer des Jahres, der musealen Installation Curatio zum Collectible Design, dem Village Manufactures d’Excellence mit den Entreprises du Patrimoine Vivant sowie drei kuratierten „What’s New?“-Bereichen, die aktuelle Entwicklungen in Dekoration, Hospitality und Retail präsentierten.

Herzlich begrüßt wurden die 25 Teilnehmer*innen der bdia Delegationsreise von Paula Baulde, International Marketing Director der Maison&Objet. Ihre Einladung zu einem gemeinsamen Lunch mit Champagner bot einen gelungenen Rahmen für den fachlichen und persönlichen Austausch innerhalb des bdia Netzwerks.

Bereits zu Beginn der Paris-Reise war die Delegation zu einer exklusiven Führung bei Louis Vuitton eingeladen, die eindrucksvoll die Geschichte des Reisens und des Hauses vermittelte. Im Anschluss empfing der Mailänder Textilhersteller und bdia Förderpartner Dedar die Gruppe zu einem Apéritif. Markenbotschafterin Gloria Fonseca präsentierte dort die aktuelle Stoffkollektion, deren außergewöhnliche Farbwelten und Texturen nicht nur visuell, sondern auch haptisch erlebbar wurden. Ein exzellentes Drei-Gang-Menü bildete den stimmungsvollen Abschluss des Abends – geprägt von anregenden Gesprächen und kollegialem Austausch.

Ein besonderer Dank gilt THG Paris für das abwechslungsreiche Programm am 17. Januar. Dieses begann mit einer Führung durch den eleganten, dreigeschossigen Showroom am Boulevard Haussmann. Thomas Schwartz und Chloé von Steinmetz gewährten dabei umfassende Einblicke in das Spektrum hochwertiger Armaturen im Spannungsfeld von Bad und Art de vivre. Ein weiterer Höhepunkt war der anschließende Besuch im Musée des Arts Décoratifs, wo die Delegation die luxuriöse Innenausstattung des neuen Orient Express bewundern konnte. Der Einladung zum gemeinsamen Lunch in der Brasserie du Louvre folgte die Gruppe sehr gerne.

Ebenso danken wir DCW éditions (Frédéric Winkler) und MODELEC für ihre Gastfreundschaft. Der Vorabendempfang mit Party im atmosphärischen „Lichthaus“ der Bar Électrique bot einen idealen Rahmen für intensives Networking und setzte die Leuchten von DCW eindrucksvoll in Szene.

Begleitet wurde die bdia Delegation von Eva Passmann und Yana Köpke von Promosalons. Für die engagierte und leidenschaftliche Organisation der Reise sagen wir: merci beaucoup!

Ein Teilnehmer resümierte treffend: „Paris ist immer eine Reise wert – besonders mit dem bdia und kompetenten Kolleg*innen aus ganz Deutschland. Dank der hervorragend organisierten Tour durch Highlights wie die Maison&Objet, die Showrooms von THG, Dedar und DCW, Louis Vuitton sowie das Musée des Arts Décoratifs mit dem neuen Orient Express. Großer Dank an Martina Schumacher für diese wunderbare Zeit in Paris – bei bestem Wetter und bester Stimmung.“
(Stefan Hoske, bdia Innenarchitekt)

Mit einem Klick auf das Foto vergrößerst du das Bild.


Bundesmitgliederversammlung 2025: bdia stellt sich strukturell neu für die Zukunft des Ehrenamts auf

Mit wegweisenden Beschlüssen hat die Bundesmitgliederversammlung des bdia am 7. November 2025 in Berlin zentrale Satzungsänderungen beschlossen. Ziel ist es, den Verband strategisch weiterzuentwickeln und zukunftsfähig aufzustellen, insbesondere im Hinblick auf zeitgemäße Ehrenamtsarbeit, veränderte Rahmenbedingungen und steigende Anforderungen an Handlungsfähigkeit und Transparenz.

Die Mitgliederversammlung setzte damit ein deutliches Signal: Der bdia versteht Satzung nicht als starres Regelwerk, sondern als aktives Steuerungsinstrument für eine moderne, resilient organisierte Verbandsarbeit.

Satzungsreform mit strategischer Leitlinie

Die beschlossenen Änderungen folgen einer klaren Strategie: mehr Flexibilität, breitere Beteiligung und verlässliche Kontinuität, ohne die ehrenamtlich Engagierten zu überlasten. Der bdia reagiert damit auf strukturelle Herausforderungen, vor denen viele Verbände stehen – von Nachwuchsgewinnung über Arbeitsteilung bis hin zur Sicherung von Wissen und Verantwortung.

Konkret wurden folgende Weichen gestellt:

  • Professionalisierung von Partnerschaften
    Unternehmen sind künftig keine Mitglieder mehr, sondern Förderpartner. Die Zusammenarbeit wird außerhalb der Satzung in flexiblen Vereinbarungen geregelt – ein Schritt, der Transparenz schafft und dem Verband mehr Handlungsspielraum in einem sich wandelnden Marktumfeld gibt.
  • Öffnung von Ämtern für mehr Mitwirkung
    Das Amt des Kassenführers in den Landesverbänden kann künftig von allen bdia Mitgliedern übernommen werden. Damit erweitert der bdia bewusst den Kreis der Engagierten und senkt strukturelle Hürden für ehrenamtliches Engagement.
  • Effizientere Entscheidungsstrukturen
    Durch die Möglichkeit eines erweiterten Präsidiums mit bis zu fünf Vizepräsident*innen wird Verantwortung breiter verteilt und die operative Arbeitsfähigkeit gestärkt. Auch die Option einer kommissarischen Nachbesetzung stellt sicher, dass der Verband handlungsfähig bleibt.
  • Verlässliche, aber begrenzte Amtszeiten
    Klar geregelte Amtszeiten mit einer maximalen Dauer von acht Jahren sorgen für Kontinuität und zugleich für regelmäßige Erneuerung. Diese Logik gilt künftig auch für Landesverbände und den Finanzausschuss. Neu ist zudem die Möglichkeit von Doppelspitzen auf Landesebene.
  • Stärkung der Landesverbände
    Landesvorstände können künftig Beiräte einsetzen und ihre Gremienstruktur flexibler gestalten. Damit reagiert der bdia auf unterschiedliche regionale Bedarfe und Arbeitsweisen.
  • Mehr Agilität in der Verbandsorganisation
    Verkürzte Einladungsfristen zur Bundesmitgliederversammlung schaffen organisatorische Entlastung und erhöhen die Reaktionsfähigkeit des Verbands.

Die Landesverbandsordnung wird entsprechend der neuen Regelungen überarbeitet und angepasst. Die Eintragung der Satzungsänderungen ins Vereinsregister folgt in Kürze. Das vollständige Protokoll erhalten die Mitglieder wie gehabt.


Klimafestival 2025: Rückblick

Unser bdia Panel Talk „Innenarchitektur nachhaltig!“ fand in diesem Jahr auf der Greenterior Stage des 4. Klimafestivals für die Bauwende (Heinze GmbH & BauNetz) am 20. November 2025 in Berlin statt.

Unter der Moderation von Julia Sickermann stellten Expertinnen und Experten aus der Branche ihre Perspektive auf die Rolle der Innenarchitektur für eine nachhaltige Baukultur vor. Smarte Planung, durchdachte Umbaukonzepte, Product Innovation, Reuse und Case Studies und vor allem unser aller Zukunft standen im Mittelpunkt der Impulse von

🎤 Annabelle von Reutern (TOMAS & Verband für Bauen im Bestand e. V.): Die Lösung liegt im Bestand – Best Practices [Download Impuls]
🎤 Dominik Markward (Cradle to Cradle NGO): Umbau und Sanierung des C2C LAB in Berlin
🎤 Felicitas Erfurt-Gordon (Erfurt & Sohn): CO2-Einsparung durch moderne sowie nachhaltige Tapeten
🎤 Daniel-Jan Girl (Global Goals für Berlin e.V. & EXPO 2035 Berlin GmbH): Zusammen für die EXPO 2035 / Transformationsprozess für die Hauptstadt [Download Impuls]
🎤 Franziska Lehmann (Texulting): Ziele für nachhaltige Unternehmensentwicklung [Download Impuls]
🎤 Jennifer Aust (Office Group): LOOP Workspace – Design trifft echte Nachhaltigkeit (Best Practice)

Für alle, die mehr erfahren möchten, haben wir die einzelnen Präsentationen oben zum Download für euch vorbereitet.


Der Innenarchitektur-Summit 2025

BESTAND TRANSFORMIEREN, RÄUME NEU DENKEN!

Rückblick auf den ersten Innenarchitektur-Summit des bdia

Vom 7. bis zum 9. November 2025 fand in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften der erste Innenarchitektur-Summit des bdia statt. Unter dem Leitthema „Bestand transformieren, Räume neu denken“ widmete sich die dreieitägige Veranstaltung der Frage, wie Innenarchitektur als Disziplin die Transformation des Bestands gestalten und Verantwortung für Klima, Gesellschaft und Kultur übernehmen kann.

Bewusst fiel der Termin auf den Tag der Umbaukultur der Bundesstiftung Baukultur, um den gemeinsamen Diskurs über Umbaukultur als Haltung zu stärken. In Vorträgen, Panels und Workshops wurde deutlich, dass Innenarchitektur weit mehr ist als eine Architekturdisziplin – sie ist Impulsgeberin für nachhaltige, soziale und kulturelle Veränderung.

Mit der Berliner Erklärung zum Innenarchitektur-Summit 2025 fasste der bdia die Ergebnisse in fünf zentralen Botschaften zusammen:

  • Transformation braucht Zusammenarbeit,
  • Bestand ist Ressource,
  • Umbau ist Haltung,
  • Fachkompetenz und technisches Know-how sind Basis
  • die Zeit zum Handeln ist jetzt.

Der bdia dankt allen Referentinnen und Referenten, dem Programmkomitee, den Sponsoren und den zahlreichen Teilnehmenden für drei inspirierende Tage voller Austausch, Haltung und neuer Perspektiven.

Ein ausführlicher Bericht über den Summit erscheint in der kommenden Ausgabe der AIT (01. Dezember 2025).

Einige Fotos haben wir für euch in der Galerie unten zusammengestellt (Fotos: Till Budde & bdia). Weitere Fotos und andere Impressionen findet ihr in den kommenden Wochen auf unseren Social-Media-Kanälen.

 

Freitag, 07.11.2025

Samstag, 08.11.2025

Sonntag, 09.11.2025


PROGRAMM

ZeitLeibniz-SaalRaum 1 (1.OG) Raum 2 (1.OG) Raum 3 (1.OG) Raum 228 (2.OG)
08:45–09:00Akkreditierung bdia Bundesratssitzung (Eingang: Markgrafenstr. 38)
09:00–10:00bdia Bundesratssitzung
Nur für den bdia Bundesrat
10:00–11:00Seminar
Das Prinzip Denkmal: Planen und Bauen im Denkmal
Seminar
Und wie ist das nun mit
dem Honorar beim Bauen im Bestand? (ausgebucht)
Seminar:
KI in der Anwendung
für Innenarchitekt*innen (ausgebucht)
11:00–12:00
12:00–13:00
13:00–14:00
14:00–15:00Akkreditierung bdia BundesmitgliederversammlungSeminar
Zirkuläre Lichtplanung und Farbwirkung
Seminar
Zirkuläre Planung im
Bestand
Seminar
Wie gelingt Öffentlichkeitsarbeit im Planungsalltag?
15:00–16:00bdia Bundesmitgliederversammlung
Nur für Mitglieder
16:00–17:00
17:00–18:00Pause
19:00–22:30Welcome-Abend im Gropius Bau, Beba Restaurant (Niederkirchnerstr. 7, Berlin) (ausgebucht)
ZeitLeibniz-Saal
Moderation am Samstag
Jörg Thadeusz
08:45–09:30Akkreditierung (Eingang: Markgrafenstr. 38)
09:30–09:40Begrüßung
Prof. Carsten Wiewiorra, Präsident bdia
09:40–09:50Grußwort
Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur
09:50–10:00Grußwort
Andrea Gebhard, Präsidentin Bundesarchitektenkammer
10:00–10:30Keynote
"Wo sind die Dritten Orte der Zukunft in unseren Städten"
Peter Cachola Schmal, Direktor Deutsches Architekturmuseum
10:30–11:00Keynote
"Unsichtbare Wohnräume neu denken"
Dr. Daniel Fuhrhop, Wohnwendeökonom
11:00–11:30Panel 1
Umbau ist Haltung: Wie Politik und Gesellschaft den Wandel ermöglichen
11:30–11:50Keynote
"Ästhetik der reduktiven Moderne"
Prof. Mikala Holme Samsøe
11:50–12:10Keynote
"Die Ästhetik des Baubestands: Potential für Wohlbefinden und Sinnhaftigkeit"
Prof. Dr. Michael Heinrich, Hochschule Coburg
12:10–12:30Keynote
"Imperfektion als Prinzip"
Prof. Dr. Tanja Remke
12:30–13:00Panel 2
Gesellschaft & Gestaltung
13:00–14:00Mittagspause
14:00–15:30Spotlights | Best Practice: Räume neu gemacht
- Elena Laschewitsch & Yordanka Rotta, Aboutlama
- Julia Schneider, iam interior.architects.munich
- Mirko Götzen, LIXIL/GROHE
- Veronika Kammerer, studiolot
- Gabriela Hauser, Büro buerohauser
- Nathalie Dziobek-Bepler & Andrea Rausch, baukind
15:30–16:00Kaffeepause
16:00–17:25Workshops (parallel)
- Zirkuläres Bauen | bdia Kompetenzteam Nachhaltigkeit, (ausgebucht) | Leibniz-Saal
- Patina (Material) | Hannes Bäuerle, Claudia Miller | Einstein-Saal
- AI and other ways to pray | Prof. Nicolas Rauch, Johannes Homann (ausgebucht) | Raum 1 (1.OG)
- 3D Druck für Werkstoffe: Zukunft und Vision (Sponsor: GROHE) | Mirko Götzen, Prof. Anna Tscherch (ausgebucht) | Raum 230 (2.OG)
- Denkmal in der Reperaturgesellschaft | Monika Lepel, Heinz Jirout (ausgebucht) | Raum 3 (1. OG)
- Raum und Technik | Prof. Sabine Krumrey, Susann Konratzki | Einstein-Saal
17:30–18:00Gedanken und Impulse aus den Workshops
18:00–18:25Speed Insights: 4 x Transformation
- Pia Steinhardt
- Thomas Bieber
- Ursula Karoline Göhring
- Monika Lepel
18:25–18:40Take Home-Message
Prof. Carsten Wiewiorra, Präsident bdia
18:25–18:40Aperitif
Einstein-Saal & Dachterasse
ab 19:30Networking-Dinner
Leibniz-Saal
Musik: djdavidberlin
ZeitWerkbund Archiv Museum der DingeSedus Showroom
10:00–12:00Coffee & Visions

"Zukunft der Lehre – Realität der Praxis.
Dialog zwischen Anspruch und Wirklichkeit" |
Luisa Kappen (nexture+), Kim Marc Bobsin, Michelle Gottfrois, Prof. Anna Tscherch
Moderation: Andrea Rausch
Coffee & Visions

"Zukunft der Lehre – Realität der Praxis.
Dialog zwischen Anspruch und Wirklichkeit" |
Theresa Erhardt (nexture+), Miriam Dreyer, Prof. Nicolas Rauch, Simone Jüschke
Moderation: Carsten Wiewiorra
12:00–14:00Walks & Talks (Start am Werkbund Archiv)Walks & Talks (Start am Sedus Showroom)
ab 14:30Abreise
Download Programm (PDF)

SPEAKER*INNEN


FAQ

Der Innenarchitektur-Summit 2025 ist der erste Fachkongress für Innenarchitekt*innen und alle anderen Planungs- und Gestaltungsdisziplinen. Dieser findet vom 07. bis zum 09. November in Berlin statt. Der Summit bietet eine Plattform, die den Austausch zwischen Fachexpert*innen aus der Innenarchitektur und Architektur sowie aus der Wissenschaft und der Politik fördert.

Der Innenarchitektur-Summit richtet sich an Innenarchitekt*innen und alle anderen Planungs- und Gestaltungsdisziplinen.

3-Tages-Ticket

  • Mitglieder: 160,- EUR
  • Nicht-Mitglieder: 210,- EUR

1-Tages-Ticket (Samstag)

  • Mitglieder: 90,- EUR
  • Nicht-Mitglieder: 120,- EUR

Hersteller-Industrie-Ticket (3 Tage gültig)

  • 400,- EUR

NUR Bundesmitgliederversammlung (Freitag, 15 bis 17 Uhr)

  • NUR für Mitglieder: kostenfrei
  • plus Dinner am Welcomeabend: 60,- EUR

Die Preise verstehen sich zzgl. gesetzl. MwSt. Alles weitere findest du in den AGB.


Seminarpreise (Summit-Spezial)

Alle Halbtagsseminare kosten 50,- EUR (brutto), das ganztägige Seminar kostet 100,- EUR (brutto).

Alle 3-Tages-Tickets beinhalten

  • das komplette Kongressprogramm, inkl. Workshop (Samstag), Coffee & Visions und Walks & Talks (Sonntag)
  • das komplette Catering, inkl. Welcome-Abend und Abendessen am Freitagabend sowie Networking-Dinner am Samstagabend
  • die Nennung der Position und Organisation auf dem Namensschild
  • Networking
  • die persönliche Teilnahme vor Ort.

Nicht im 3-Tages-Ticket-Preis inbegriffen sind die Seminare am Freitag.

Das 1-Tages-Ticket beinhaltet

  • das komplette Kongressprogramm am Samstag, inkl. Workshop
  • das komplette Catering am Samstag, inkl. Networking-Dinner am Samstagabend
  • die Nennung der Position und Organisation auf dem Namensschild
  • Networking
  • die persönliche Teilnahme vor Ort.
Bitte beachte, dass die Zahl der Teilnehmenden für alle auswählbaren Programmpunkte limitiert ist. Wir behalten uns daher vor, dich auf einen anderen Workshop / Coffee & Visions / Walks & Talks umzubuchen, wenn deine gewählte Option ausgebucht ist.

Nein, wir senden dir kein gesondertes Ticket zu – weder per Post noch per E-Mail. Solltest du dir unsicher sein, welche Programmpunkte du gebucht hast, bring gern deine Buchungsbestätigung oder deine Rechnung mit und zeige diese bei der Registrierung vor.

Der Innenarchitektur-Summit findet in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt in Berlin statt.

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Eingang Markgrafenstraße 38

10117 Berlin

Website

Wir setzen auf nachhaltiges Bauen, warum nicht auch nachhaltig anreisen?

Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird durch ein DB-Veranstaltungsticket gefördert, welches ihr hier buchen könnt. Wir bitten euch, auf Inlandsflüge zu verzichten.


DB – Berlin Hauptbahnhof

U5 Richtung Hönow bis Unter den Linden, von dort 700 m Fußweg

DB – Berlin Ostbahnhof

S3, S5, S7, S75, S9 bis Alexanderplatz, dort umsteigen in U2 Richtung Ruhleben bis Hausvogteiplatz

DB – Berlin Zoologischer Garten

S3, S5, S7, S75, S9 bis Alexanderplatz, dort umsteigen in U2 Richtung Ruhleben bis Hausvogteiplatz
U2 Richtung Pankow bis Hausvogteiplatz

Hier findet ihr eine Übersicht der Hotels, die in der Nähe des Veranstaltungsortes liegen.

Teilnehmende der bdia Bundesratssitzung werden intern über ihre Übernachtungsoptionen informiert.

Clipper Boardinghouse (Berlin-Gendarmenmarkt)

Behrensstraße 47
10117 Berlin

Mit dem Stichwort „bdia“ bekommt ihr einen Rabatt von 15 % auf die aktuelle Tagesrate.
Stichwort: bdia
Link zur Direktbuchung
Fragen zur Buchung an reservierung@clipper-boardinghouses.de


Maritim proArte Hotel Berlin

Friedrichstraße 151
10117 Berlin

Zimmer werden bei Online-Buchung mit dem Buchungscode „Meeting15BPA2025“ zum Vorzugspreis angeboten.
Stichwort: Meeting15BPA2025
Online-Buchung: https://www.maritim.de/de/
Fragen zur Buchung an reservierung.bpa@maritim.de

Die bdia Bundesmitgliederversammlung findet am Freitag, 07.11.2025, 15:00–17:00 Uhr, ebenfalls in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (Markgrafenstr. 38, 10117 Berlin) statt.

Alle Mitglieder können kostenfrei an der Bundesmitgliederversammlung teilnehmen.

Die Anmeldung erfolgt ebenfalls über den Button oben, der euch zu einem Anmeldeformular führt. Im Formular habt ihr die Möglichkeit, euch entweder nur zur Versammlung (kostenfreie Teilnahme) oder auch zusätzlich zum anschließenden Dinner Rahmen des Welcome-Abends des Innenarchitektur-Summits (Kosten für das Dinner: 60,- EUR zzg. gesetzl. MwSt.) anzumelden.

Vor Ort ist der Erwerb von Tickets am Veranstaltungstag leider NICHT möglich.

Änderungen und Stornierungen sind gemäß unseren AGB möglich. Bitte wendet euch an unser Summit-Team unter summit(at)bdia.de.

Leider kann der Innenarchitektur-Summit aufgrund des vielfältigen Programms nicht online übertragen werden.


LOCATIONS

Unser Summit-Team ist für euch erreichbar unter
summit(at)bdia.de

Hannes Bäuerle
Simone Jüschke
Sabine Krumrey
Monika Lepel
Andrea Rausch
Prof. Dr. Tanja Remke
Petra Stephan
Prof. Jens Wendland
Prof. Carsten Wiewiorra


Innenarchitektur als Medizin – Räume, die Gesundheit fördern

Gesundheit ist unser höchstes Gut – und sie wird im Krankheitsfall nicht allein durch Medikamente oder medizinische Eingriffe wieder hergestellt, sondern: Immer deutlicher zeigt sich, dass Räume selbst zu aktiven Mitspielern im Heilungsprozess werden können. Und welch große Rolle die Innenarchitektur dabei übernehmen kann.

Ein Beitrag von Charleen Grigo (zuerst erschienen in der AIT 11/2025)

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weist darauf hin, dass wir 90 Prozent unseres Lebens in Innenräumen verbringen – Patient*innen und Fachkräfte in Kliniken oftmals sogar darüber hinaus nahezu ihre gesamte Zeit. Innenarchitektur prägt damit entscheidend, wie gesund wir leben, arbeiten und genesen. Oder, wie Arthur Schopenhauer es formulierte: „Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“

Der Gedanke, dass die Umgebung Heilung beeinflusst, geht zurück auf Roger Ulrichs bahnbrechende Studie aus dem Jahr 1984. Er konnte zeigen, dass Patient*innen nach Operationen schneller gesundeten und weniger Schmerzmittel benötigten, wenn sie aus dem Fenster ins Grüne blickten im Vergleich zu jenen, die nur auf eine Ziegelwand schauten. Damit war der Grundstein für den Megatrend „Healing Architecture“ gelegt: Tageslicht, Naturbezug, Ausblicke, natürliche Belüftung und biophile Gestaltungselemente wurden seither zu zentralen Faktoren der gesundheitsfördernden Architektur. Doch die Realität in vielen Kliniken zeigt: Nicht immer lässt sich ausreichend Tageslicht realisieren, gerade in hochtechnisierten Bereichen, wie z. B. OP-Sälen, den Aufwach- oder Warteräumen. Hier sind kreative Antworten gefragt, etwa durch biodynamisches Licht, das den natürlichen Tagesverlauf simuliert und nachweislich Schlafqualität, Stimmung und Regeneration verbessert.

Neben den Patient*innen gilt es auch, das Personal in den Blick zu nehmen. Ärzt*innen und Pflegekräfte arbeiten unter enormem Druck, häufig über 24 Stunden hinweg, mit wenigen Pausen. Studien belegen, dass fehlende oder ungestaltete Erholungsräume, schlechte Akustik oder ineffiziente Wegeführungen den Stress steigern und sich direkt auf Gesundheit, Motivation und Mitarbeiterbindung auswirken. In vielen Stationen führen lange Flure und abgeschottete Einzelbüros dazu, dass Assistenzärzt*innen keine schnelle Rücksprache mit Vorgesetzten halten können. Das erschwert Entscheidungen, führt zu Doppeluntersuchungen und verstärkt das Gefühl, mit den Belastungen allein zu sein – ein Faktor, der Burnout und Fluktuation befördert. Lärm ist dabei ein besonders unterschätzter Stressor. Während die WHO für Stationen tagsüber maximal 35 dB empfiehlt, liegt der Durchschnitt bei rund 57 dB. Viele Geräte überschreiten sogar 65 dB, ein Bereich, der das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht und langfristig krank macht. Die Innenarchitektur hat hier eine Schlüsselrolle: Mit optimierten Grundrissen, schallabsorbierenden Materielien und neuen Alarmkonzepten lassen sich Belastungen spürbar senken.

Doch Heilung und Gesundheit entstehen nicht allein durch die Reduktion von Stressoren. Multisensorisches Planen erweitert die klassischen Prinzipien von Healing Architecture und berücksichtigt die Psychophysiologie des Menschen. Unsere Sinne arbeiten ununterbrochen – auch wenn wir die Augen schließen, bleiben Gehör, Geruchssinn und Tastsinn aktiv. Auch hier zeigen Studien wieder, dass Düfte wie Lavendel oder Orange Angst und Stress in medizinischen Situationen messbar reduzieren. Akustische Reize wie Weißrauschen können Schmerzen lindern, während warme, weiche Materialien Nähe und Vertrauen fördern. Innenarchitektur, die alle Sinne anspricht, stärkt damit nicht nur die Resilienz von Patient*innen, sondern auch die Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit der Mitarbeitenden.

Gesunde Arbeitswelten und patientenfreundliche Umgebungen sind zwei Seiten derselben Medaille. Wo Fachkräfte in gut gestalteten Räumen arbeiten, sinken Fehlzeiten und steigt die Motivation. Eine Studie von Buether & Wöbker (2019) an der Uniklinik Wuppertal zeigte, dass durch gezielte Veränderungen von Licht- und Farbkonzepten auf einer Intensivstation die krankheitsbedingten Fehlzeiten des Personals innerhalb eines Jahres um 35 Prozent reduziert werden konnten. Ein eindrückliches Beispiel dafür, dass Investitionen in Innenarchitektur nicht nur dem Wohlbefinden dienen, sondern auch handfeste wirtschaftliche Effekte haben. Gleichzeitig profitieren Patient*innen, weil sie weniger Komplikationen, kürzere Liegezeiten und eine höhere Zufriedenheit erleben – ein direkter Beweis dafür, dass Innenarchitektur Heilung messbar unterstützt.

Am Ende zeigt sich, dass Innenarchitektur weit mehr als die „ästhetische Hülle“ ist. Sie wirkt wie ein unsichtbares Medikament, ohne Nebenwirkungen, dafür mit unmittelbarer Wirkung auf Körper und Geist. Gerade im Krankenhaus, wo Gesundheit entsteht, ist sie unverzichtbar. Doch die Prinzipien von Healing Architecture und multisensorischem Planen reichen weit über das Gesundheitswesen hinaus. In Schulen, in Büros oder in unseren Wohnräumen, überall dort, wo wir uns aufhalten, können Räume unsere Resilienz stärken und unser Wohlbefinden fördern. Innenarchitektur ist damit nicht nur eine gestalterische, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe.

Wer die Gesundheit von morgen sichern will, muss heute beginnen, Räume als Medizin zu denken.

Biophilic Design, wohnliche Materialien, optimierte Akustik und viel Stauraum. Die Bilder zeigen die Visualisierungen von Räumen, die Patient*innen stärken und Fachkräfte entlasten. (Visualisierung: Studio Esser)

Raum der Stille und Wohngruppenraum (Visualisierung: Studio Esser)


Charleen Grigo ist Gründerin des Office of Healing Architecture und Expertin für Gesundheitsarchitektur. Als Innenarchitektin bdia AKNW und Vorsitzende des bdia NRW beschäftigt sie sich mit Healing Architecture, Psychophysiologie und New Work. Ihr evidenzbasierter und nachhaltiger Ansatz stellt den Menschen in den Mittelpunkt der Raumgestaltung. Als Keynote-Speakerin und Impulsgeberin teilt sie ihr Wissen und inspiriert dazu, Räume gesundheitsfördernder zu gestalten.

Portrait Charleen Grigo, Gründerin des Office of Healing Architecture, Vorsitzende bdia NRW, Innenarchitektin bdia AKNW (Foto: Selina Pfrüner)


Landesmitgliederversammlung des bdia Bayern 2025

Im Oktober fand die Landesmitgliederversammlung des BDIA Bayern im Büro- und Atelierhaus Corvatsch in München. Rund 40 Innenarchitektinnen und Innenarchitekten nutzten die Gelegenheit, sich zu aktuellen Themen des Berufsstands auszutauschen und gemeinsam einen anregenden Tag zu verbringen. Besonders erfreulich war die nahezu vollständige Teilnahme der BDIAausgezeichnet-Preisträgerinnen und -Preisträger der bayerischen Hochschulen, die ihre prämierten Arbeiten einem größeren Fachpublikum präsentierten.

Unter dem Motto „Küche – Zentrum des Geschehens“ standen Gestalten, Begegnen und gemeinsames Tun im Fokus. In Impulsvorträgen zeigte Robert Kern mit rethinkkitchen innovative Produktionsmethoden und nachhaltige Materialansätze für Küchen, während Andreas Utzmeier mit seinem musikalisch untermalten, stummen Vortrag „Kochen ohne Küche“ für einen überraschenden Perspektivwechsel sorgte.

Im Anschluss wurde in der großzügigen Küche des Corvatsch gemeinsam gekocht – mit spürbarer Begeisterung, lebhaften Gesprächen und viel Teamgeist. In kleinen Gruppen wurde geschnippelt, gebrutzelt und angerichtet; das gemeinsame Tun schuf eine tolle Atmosphäre und stärkte unsere Gemeinschaft.

Nach dem Mittagessen führten Thomas Bieber und Ursula Karoline Göhring durch den offiziellen Teil. Neben Berichten aus dem Bundesrat stand die Vorstandswahl im Mittelpunkt: Katharina Ehrenberger folgt auf Daniela Scheibe, Michaela Neugebauer wurde im Amt für das Netzwerk Bayern bestätigt, Annette Brunner in Abwesenheit für eine weitere Legislaturperiode im Amt für die Berufspolitik bestätigt, Tilman Fischbach als Finanzvorstand wiedergewählt. Thomas Bieber und Ursula Karoline Göhring bilden weiterhin die Doppelspitze im Vorsitz.

Ein weiterer Schwerpunkt war der Bericht zur anstehenden Kammerwahl von Dorothee Maier, verbunden mit dem Aufruf, dass sich Mitglieder aktiv auf die Liste setzen lassen. Den Abschluss bildeten eine Tombola mit Preisen von Grohe, HEWI, Iserlohner Haken und RAL sowie ein geselliger Ausklang im nahegelegenen Augustiner – ein großartiger Tag voller Austausch und Inspiration.


Technogym ist bdia Förderpartner

Technogym ist ein weltweit führender Anbieter von Wellness-Lösungen, Produkten und Dienstleistungen, die Bewegung, Gesundheit und sportliche Leistung fördern. Das Unternehmen wurde 1983 von Nerio Alessandri in Cesena, Italien, gegründet und basiert auf der Vision des „Wellness Lifestyle“ – einem ganzheitlichen Ansatz, der körperliche Bewegung, ausgewogene Ernährung und geistiges Wohlbefinden miteinander verbindet.

Mit mehr als 2.500 Mitarbeitenden und einer internationalen Präsenz in über 100 Ländern stattet Technogym nicht nur Fitness- und Gesundheitseinrichtungen aus, sondern arbeitet auch eng mit Architekt*innen, Innenarchitekt*innen, Hotelketten und Wohnbauunternehmen weltweit zusammen.

Technogym war offizieller Ausstatter von neun Olympischen Spielen, darunter zuletzt Paris 2024, und ist weithin für seine herausragenden Leistungen in den Bereichen Design und Innovation bekannt. Die enge Zusammenarbeit mit führenden Designstudios und die ästhetische Qualität der Technogym-Produkte ermöglichen eine nahtlose Integration von Wellnessbereichen in hochwertige Einrichtungskonzepte – von privaten Fitnessstudios über Boutique-Clubs und Hotels bis hin zu Wellnessbereichen in Unternehmen und Physiotherapie-Einrichtungen.

„Die Partnerschaft mit dem bdia passt perfekt zu Technogym: Die Innenarchitektur spielt eine entscheidende Rolle dabei, wie Menschen Räume erleben – und damit auch, wie sie sich darin bewegen, regenerieren und fühlen. Gemeinsam mit den Mitgliedern des bdia möchten wir Planer*innen dabei unterstützen, Wellness- und Gesundheitsprinzipien von Anfang an in ihre architektonischen Konzepte zu integrieren. Wir freuen uns auf einen offenen Dialog, gegenseitiges Lernen und inspirierende gemeinsame Projekte,“ erklärt Aldo Sigler, Interior Design & A&D Business Development, Technogym Germany.

Kontakt:

Aldo Sigler
Design Specialist/Architecture and Design Business Developer

Technogym Germany GmbH
Frankfurter Straße 211
63263 Neu-Isenburg

T: +49 6102 822 38 30
asigler@technogym.com

Klicke auf ein Foto, um es zu vergrößern.


SIMONE JÜSCHKE

Simone Jüschke hat Innenarchitektur und Architektur an der PBSA Düsseldorf studiert und führt seit 2014 ihr eigenes Büro in Frankfurt. An der Schnittstelle zwischen Innenarchitektur und Hochbau arbeitet Ihr Büro an der Transformation des Bestandes im privaten und gewerblichen Sektor.

Sie ist seit 2012 Mitglied im bdia und ist seit 2013 fester Bestandteil des Vorstandsteams in Hessen, zuletzt als Teil des Vorsitzenden-Tandems. Ihr Schwerpunkt im bdia liegt in der Nachwuchsförderung an den hessischen Hochschulen und der Entwicklung der Wahrnehmung des Berufsstandes.

Coffee & Visions „Zukunft der Lehre – Realität der Praxis. Dialog zwischen Anspruch und Wirklichkeit“

 


SUSANN KONRATZKI

Susann Konratzki, M.Eng. Smart City Solutions, ist Innenarchitektin bdia und seit 2017 bei Walter Knoll tätig. Dort verantwortet sie die internationale Interior Design Abteilung, die sich mit der Gestaltung der Corporate Architecture, Showrooms, Messeauftritten sowie kundenspezifischen Projekten weltweit beschäftigt.

Sie verfügt über einen interdisziplinären Hintergrund mit einem Bachelor of Arts in Betriebswirtschaftslehre von der Hochschule Osnabrück sowie einem weiteren Bachelorabschluss in Innenarchitektur, den sie an den Hochschulen Darmstadt und Lissabon erworben hat.

Vor ihrer Tätigkeit bei Walter Knoll sammelte Susann Konratzki Erfahrungen im internationalen Einkauf und Projektmanagement in der Lebensmittel- und Pharmabranche. Anschließend arbeitete sie in verschiedenen Architekturbüros mit Schwerpunkt auf Retail-, Hospitality- und Museumsprojekten. Parallel zu ihrer Leitungsfunktion bei Walter Knoll absolvierte sie ihren Master in nachhaltiger Stadtplanung berufsbegleitend an der Hochschule für Technik in Stuttgart.

Workshop „Raum und Technik“


FRANZISKA RATSCH

Franziska Ratsch ist Architektin mit Fokus auf nutzerzentrierte und zirkuläre Arbeitswelten. Als Partnerin bei Büro Pankrath leitet sie hochwertige Innenarchitekturprojekte und gestaltet Räume, die funktional, ästhetisch und nachhaltig sind. Bei Concular Spaces – Circular Design & Build entwickelt sie neue Formen der Umsetzung, in denen Designqualität, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft zusammenfinden.
Zuvor war sie bei Zalando als Business-Architektin tätig und Mitgründerin des New Work Teams, das innovative Raumlösungen für komplexe Konzernstrukturen entwickelte. Beratend war sie außerdem bei St. Oberholz Consulting tätig, wo sie Unternehmen bei der Entwicklung partizipativer und aktivitätsbasierter Arbeitswelten unterstützte. Erste Erfahrungen mit flexiblen und mobilen Raumkonzepten sammelte sie in der temporären Architektur bei der BREAD&butter, der seinerzeit größten Modemesse Europas.
Durch ihren breiten Erfahrungsschatz – vom Start-up bis zum Konzern – kennt sie die spezifischen Herausforderungen unterschiedlichster Unternehmensgrößen. Mit ihrer Arbeit schafft sie frühzeitig Planungssicherheit, fördert partizipative Prozesse und legt so die Grundlage für Arbeitswelten von hoher Qualität und nachhaltigem Wert.

Seminar „Zirkuläre Planung im Bestand“

[Hier geht’s zur Anmeldung]

Freitag, 07.11.2025

14–18 Uhr


MIRIAM DREYER

Miriam Dreyer ist freie Interior- und Speculative Designerin mit Sitz in Berlin. Sie studierte Innenarchitektur an der Berlin International University und am Royal College of Art in London mit dem Schwerpunkt Zukunftsforschung. Seit ihrer Fortbildung in Futures Thinking lehrt sie „Theory of Interior Architecture and Design“ und „Critical Thinking“ an der Berlin International University of Applied Sciences.

Für den ECIA entwickelte sie ein trans-europäisches Interior-Wissensarchiv und hostete die öffentliche Vorlesungsreihe ATLAS Exchanging Knowledge auf Zoom und Youtube. Neben der Lehre begleitet sie Organisationen durch Design- und Bauprozesse hin zu ihren neuen Arbeitswelten.

Coffee & Visions „Zukunft der Lehre – Realität der Praxis. Dialog zwischen Anspruch und Wirklichkeit“


OLEV ist bdia Förderpartner

OLEV versteht sich nicht nur als Hersteller einfacher Leuchten, sondern als Schöpfer von Lichtkunstwerken, die einen zusätzlichen Mehrwert bieten. Einige Modelle sind so konzipiert, dass sie Geräusche absorbieren, die Luft reinigen oder den natürlichen Verlauf des Sonnenlichts nachahmen.

Das Licht von OLEV ist dynamisch und verändert sich im Laufe des Tages – kühl und erfrischend zur Mittagszeit, warm und einladend am Abend. Es fungiert als Instrument zur Förderung des psychophysischen Wohlbefindens, vermittelt ein Gefühl von Harmonie und Ausgeglichenheit und schafft eine Atmosphäre wie in einer offenen, natürlichen Umgebung.

Die handgefertigte Qualität der OLEV-Leuchten, die in der Region Venedig hergestellt werden, hat sie zur bevorzugten Wahl für prestigeträchtige Projekte gemacht, darunter die Mercedes-Benz-Zentrale in Berlin, die renommierten Langosteria-Restaurants in Mailand und Paris, das mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurants Atelier Moessmer in Bruneck sowie das Finanzministerium in Abu Dhabi.

Jede Leuchte wird mit größter handwerklicher Sorgfalt gefertigt und in der italienischen Zentrale von Hand montiert, wodurch sie zu einem einzigartigen Kunstwerk wird.

Im Jahr 2023 wurde OLEV mit dem renommierten italienischen Designpreis der Fondazione Altagamma ausgezeichnet.

„Die Partnerschaft mit dem bdia stellt einen strategischen Schritt dar, um die Markenpräsenz in Deutschland nachhaltig zu festigen. OLEV entwirft und fertigt exquisite Designleuchten, die authentisch „Made in Italy“ sind und durch höchste handwerkliche Präzision sowie sorgfältige manuelle Verarbeitung bestechen. Der bdia fördert die Exzellenz von Produkten in der Innenarchitektur und ist daher der ideale Partner, um die Qualität und Einzigartigkeit unserer Leuchten wirkungsvoll zur Geltung zu bringen und zu kommunizieren,“ erklärt Andrea Lanaro, Gründer und CEO von OLEV.

Kontakt:

Angelica Baumgarten
Germany Area Manager

M: +49 160 5543120

angelica.baumgarten(at)rbhv.de
www.olevlight.com

Klicke auf ein Foto, um es zu vergrößern.


IRENA WOLF

Irena Wolf ist Dipl.-Ing. Innenarchitektin, Mitglied der Architektenkammer NW und seit 2024 im bdia aktiv. Sie studierte Innenarchitektur an der Hochschule Düsseldorf/Peter Behrens School of Arts und Medienkunst an der Kunsthochschule für Medien in Köln und ist seit 15 Jahren bei RAUMKONTOR Innenarchitektur in Düsseldorf tätig. Schwerpunktmäßig leitet sie Projekte im Bereich Office und Objekt; seit Anfang 2025 moderiert sie im bdia Kompetenzteam Nachhaltigkeit und Bauen im Bestand.

Ihr Fokus und Ihre Expertise liegen vor allem beim Umbau im Bestand und einer damit einhergehenden neuen Ästhetik und umfassen insbesondere Bedarfsanalysen, Workshops, Konzeptentwicklung sowie Projektkoordination. Die Einbindung nachhaltiger Techniken und Innovationen sieht sie als spannendes Feld und eine Chance für eine zukunftsweisende Innenarchitektur.

Leitsatz: Eine nachhaltige Zukunft der Innenarchitektur verbindet bewährte Ästhetik mit frischer Vision, richtet sich nach Kontext, Funktion und Sinnhaftigkeit. Mut für neue Ansätze und Perspektiven ist nötig, ebenso wie eine ganzheitliche und ökonomische Planung.

Workshop „Zirkuläres Bauen“


VERONIKA KAMMERER

Prof. Veronika Kammerer ist seit August 2025 Professorin für Entwurf und Gebäudelehre im neu gegründeten Architekturstudiengang an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Landshut.
Nach dem Studium der Innenarchitektur an der Kunstakademie München ergänzte sie ihre freie und künstlerische Ausbildung mit einem technisch orientierten Architekturabschluss an der Hochschule München.
Unmittelbar nach dem Studium gründete sie ihr Büro studio lot, das sie gemeinsam mit drei Partner*innen an den Standorten München und Altötting führt. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Raum sowie der Verflechtung von Innen und Außen entsteht in ihrer Arbeit als dritte Komponente der Zwischenraum, welcher die vielschichtige Spannung ihrer scheinbar einfachen Projekte erklärt.

Als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU München (Lehrstuhl für Entwurf, Baukonstruktion und Baustoffkunde) und Professorin an der IU Internationalen Hochschule befasste sich Kammerer mit der inneren Raumschale und trat in verschiedenen Projekten für das Verständnis und die Wertschätzung vernakulärer Baukultur sowie den Erhalt und die Transformation vorhandener Bausubstanz ein. Diese Themen wird sie auch an der HAW Landshut in Lehre und Forschung weiterbearbeiten.

Spotlights | Best Practice: Räume neu gemacht


THERESA ERHARDT

Theresa Erhardt engagiert sie sich als Vorständin für Innenarchitektur im Nachwuchsverein nexture+.
Nach ihrem Studium der Innenarchitektur an der Hochschule Coburg entschied sie sich – begeistert von der Vielseitigkeit und den Möglichkeiten der Baubranche – für ein anschließendes Architekturstudium.
Geprägt durch beide Studiengänge bewegt sie sich beruflich wie auch privat an der Schnittstelle von Innenarchitektur und Architektur. Ihr besonderes Interesse gilt dem klimagerechten und sozialen Bauen.

Coffee & Visions „Zukunft der Lehre – Realität der Praxis. Dialog zwischen Anspruch und Wirklichkeit“


LUISA KAPPEN

Luisa Kappen engagiert sich im Nachwuchsverein nexture+, wo sie als Vizepräsidentin tätig ist, sowie im bdia und im Akkreditierungsverband für Studiengänge der Architektur und Planung.

Nach ihrem Masterabschluss ‚Innenarchitektur-Raumkunst‘ arbeitet sie an der Technischen Hochschule in Detmold in der Lehre und als Projektkoordination in der Forschung.

Ihr besonderes Interesse gilt dem sozial nachhaltigen Wohnungsbau sowie der politischen Dimension von Raum und Innen:architektur. In Projekten und Texten setzt sie sich mit Themen wie „Dissozialem Wohnungsbau“ und den gesellschaftlichen Auswirkungen innen:architektonischer Entscheidungen auseinander.

Coffee & Visions „Zukunft der Lehre – Realität der Praxis. Dialog zwischen Anspruch und Wirklichkeit“


CLAUDIA MILLER

2002 gründete Claudia Miller gemeinsam mit Hannes Bäuerle das Planungsbüro LINIE ZWEII, das sie seit 2006 als alleinige Inhaberin führt. Von 2012 bis 2019 war sie als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Technik Stuttgart tätig – zunächst im Masterstudiengang International Master of Interior-Architectural Design, wo sie im Sommersemester 2015 den Lehrstuhl von Prof. Diane Ziegler vertrat, sowie anschließend im Bachelorstudiengang Innenarchitektur. Seit 2019 ist sie als Referentin der Materialakademie MAAKA und der Material Bank tätig.

Workshop „Patina (Material)“


CLAUDIA TIESLER

Claudia Tiesler ist Architektin und Architektur Media Managerin. 2022 gründete sie studio quiet loud. Die Hamburger Agentur berät Gestalter*innen der gebauten Welt in strategischer Kommunikation. Mit ihrem Start-up archibird.de etabliert sie einen digitalen PR-Service, der klassische Pressearbeit für kleinere Büros zugänglich macht. Claudia Tiesler verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Architekturkommunikation. Sie war unter anderem bei Léon Wohlhage Wernik Architekten und DGI Bauwerk tätig. Internationale Erfahrung mit öffentlichkeitswirksamen Großprojekten erlangte sie in zwölf Jahren bei gmp · von Gerkan, Marg und Partner, wo sie fünf Jahre lang die Leitung Presse & Social Media verantwortete. Zudem lehrte sie Interkulturelle Kommunikation im Masterstudiengang „Architektur Media Management” (AMM) in Bochum.

Workshop „Wie gelingt Öffentlichkeitsarbeit im Projektalltag?“


Die Bauvorlageberechtigung für Innenarchitekt*innen

Als Berufsverband für alle Innenarchitekt*innen sorgen wir dafür, dass das Thema Bauvorlage immer wieder zur Debatte steht. Wir setzen uns stets für die etwa 6.000 Innenarchitekt*innen in den Länderarchitektenkammern ein, die in ihrer Berufspraxis ähnlichen Hürden gegenüberstehen.

Warum? In den 16 Bundesländern ist das Bauordnungsrecht in den jeweiligen Landesbauordnungen unterschiedlich geregelt und Bauanträge werden ungleich beschieden. Trotz klarer Benennung unserer Berufsaufgaben in der Musterbauordnung führt dies dazu, dass Innenarchitekt*innen mancherorts vieles dürfen, in anderen hingegen schon die geringfügigsten Umbauten nicht genehmigt werden.

Um große Veränderungen umzusetzen, braucht es die Stimmen vieler. Deshalb fordern wir auch die Kammermitglieder, die nicht Teil des bdia sind, auf, sich für die Bauvorlage für Innenarchitekt*innen in ihren Länderkammern einzusetzen. Auch die Mitglieder des Ausschusses Innenarchitektur in der Bundesarchitektenkammer spielen eine wichtige Rolle für die Argumentation. Dort vertreten wir mit Nachdruck unser Anliegen auf Bundesebene, um auf die Kammern einzuwirken.

Im Moment erleben wir eine große Dynamik in den Architektenkammern der Länder. Die Bauvorlage ist ein Thema, das Kammermitglieder spaltet und eint. Berechtigterweise fordern Mitglieder ihre Kammer auf, zu agieren und als Fürsprecher*innen gegenüber der Politik aufzutreten, um die rechtlichen Hürden ihrer Berufspraxis zu mindern.

Unser Kompetenzteam Bauvorlageberechtigung

Wir kommen nur voran, wenn wir alle an einem Strang ziehen. Um uns als handlungsfähige Gruppe auf politischer und rechtlicher Ebene besser zu positionieren und die Interessen der Innenarchitektenschaft in diesem entscheidenden Bereich wirkungsvoll zu vertreten, möchten wir nun ein Meinungsbild einfangen. Was ist den Kolleg*innen wichtig? Was sollte sich ändern?

So hat das Kompetenzteam Bauvorlageberechtigung um bdia Vizepräsidenten Johann Haidn – Tillman Fischbach, Kristina Kasubke, Simone Jüschke, Natascha Ninic, Andrea Rausch und Annette Brunner – eine Umfrage zur Bauvorlageberechtigung ins Leben gerufen und bittet alle, sich zu beteiligen: bdia Mitglieder und Innenarchitekt*innen in den Kammern, Absolvent*innen und Studierende. Nur mit euren Stimmen sind wir in der Lage, Positionen zu entwickeln, argumentativ und effektiv auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren und gleichzeitig langfristige Strategien zu erarbeiten, die sich an euren Bedürfnissen und eurer Berufspraxis orientieren.

Mach mit, denn deine Perspektive ist wertvoll!

Die großen Unterschiede in Bezug auf die Bauvorlageberichtigung für Innenarchitekt*innen kann zu Unsicherheiten im Berufsalltag führen. Mit unserer Umfrage wollen wir erfragen, wie die Situation wirklich aussieht – aus deiner Sicht, aus der Praxis, im Alltag.

Deine Antworten helfen uns, die aktuelle Lage besser zu verstehen und gezielt für Verbesserungen einzutreten. Gemeinsam können wir etwas bewegen – für mehr Klarheit, mehr Eigenverantwortung und bessere Rahmenbedingungen für unseren Berufsstand.

Die Beantwortung wird dich nicht mehr als 5 Minuten kosten, ist für uns jedoch ein wichtiger Beitrag, um berufspolitisch argumentieren zu können.

Vielen Dank für deine Stimme!

Die Umfrage läuft vom 1. September bis zum 15. Oktober.