b
d
·
ı
a

bdia anerkannt! Master für Stefanie Kolb: „Kloster Biburg – ein Umnutzungskonzept für denkmalgeschützten Leerstand im ländlichen Raum“

Masterarbeit SS 2018 an der Hochschule Coburg
Betreuung: Prof. Dipl. Ing. Rudolf Schricker

Masterarbeit SS 2018 an der Hochschule Coburg

Immer mehr Gebäude stehen aufgrund von wirtschaftlichen Entwicklungen und Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur sowie der Versorgung des ländlichen Raums leer. Diese Bauwerke haben gewissermaßen ihre Daseins-Berechtigung für unsere heutige Gesellschaft verloren. Zusammen mit dem Aufbau von Neubaugebieten am Ortsrand führen diese Entwicklungen vor allem zu einem Leerstand von historischen Ortskernen in ländlichen Strukturen. Dieser schadet einerseits dem Ortsbild jener Dörfer, andererseits sind aktuelle Prozentzahlen an leerstehendem Bestand nicht mit dem vorherrschenden Wohnraummangel in unseren Großstädten vereinbar.

Es gilt daher für unsere Zukunft solchen wertvollen Baubestand aufzuwerten und wieder in unsere heutige Gesellschaft zu integrieren. Die Masterarbeit zum Kloster Biburg greift dieses aktuelle Thema auf und zeigt auf Basis eines leerstehenden Klosters und der angrenzenden Einflüsse sowie dem geschichtlichen Hintergrund des Bauwerks eine mögliche Nutzungsvariante für diesen Gebäudetypus.Stefanie Kolb


Die Bewertung  der Abschlussarbeiten erfolgte am 05.11.2018 . Jury: Claudia Gerstner | Vors. Vorstand bdia BY, Matthias Franz | Vors. Vorstand bdia BY, Claudia Schütz | Vizepräsidentin bdia, Mathias Rathke | bdia-Mitglied | Beirat LV BY/Rosenheim, Lia Tchipeva | Preisträgerin des Vorjahres

Jurybegründung: Ora et labora – das Gebet und die Arbeit bestimmten 420 Jahre lang das Leben im Kloster Boburg. Der vorliegende Entwurf setzt dies fort: ein umassendes Werk aus Recherche, Analyse und Entwurfskonzeption. Profund und detailreich belegt, historisch wie denkmalpflegerische Aspekte einbeziehend, demographische Situation und Immobilienstrukturen berücksichtigend, wurde ein logisches Ganzes entwickelt, das sich eignet, Betreibern und Nutzern die Leitschnur für eine schlüssige Nutzung an die Hand zu geben. Die Empfehlung der Verfasserin: bei der zukünftigen Innenausstattng in Farbe, Material und Form zurückhaltend zu bleiben, ist ganz im Sinne Benedikts und ebenso zukunftsweisend!