3. August 2017

bdia ausgezeichnet! im SS 2017 an der Hochschule OWL

Die Jury des bdia Landesverbandes NRW ehrte an der Hochschule OWL wieder außergewöhnliche Abschussarbeiten im Fachbereich Innenarchitektur mit dem Titel bdia ausgezeichnet!

Der Juryrundgang erfolgte am 21. Juli 2017. Die Jury nahm sich insgesamt rund 8 Stunden Zeit, um die 57 Abschussarbeiten (10 Master- und 47 Bachelorarbeiten) zu bewerten.

 

bdia ausgezeichnet! wurden folgende Abschlussarbeiten:

Masterarbeit „Koepchenwerk – Umgestaltung des denkmalgeschützten Pumpenspeicherkraftwerks am Hangsteysee“ von Aline Lefarth

Betreuung: Prof. Dipl.- Ing. Iris Baum, Prof. Michel Melenhorst

 

 

Begründung der Jury:

Die Idee von Aline Lefarth, im denkmalgeschützten Pumpenspeicherkraftwerk am Hengsteysee, einen Erlebnispfad und einen Hotelbetrieb zu installieren, überzeugt mit einem mutigen und innovativen Konzept und einer originellen Raumwirkung.
Wasser und Elektrizität werden zum Leitmotiv für den Entwurf. So findet der Besucher in der ehemaligen Maschinenhalle große Wassertropfen als hängende Sitzgelegenheiten aus Drahtgeflecht in unterschiedlichen Höhen vor, um aus unterschiedlichen Blickwinkeln den Raum zu erleben, Leuchten erinnern an Tropfen, deren kreuzende Kabel an Strommasten. Für Fahrradtouristen werden doppelstöckige Nester zum zu Hause auf Zeit.

Die überzeugende Entwurfsidee, der zielgerichtete und bedachte Umgang mit Materialien und Formen sowie die Funktionalität zeichnen diese Arbeit aus. Die ansprechende Art der Präsentation weckt zusätzlich die Lust auf diesen Ort.

 

  

 

 

Bachelorarbeit von Rhea Adaimi
mit dem Titel „The GLASS HOUSE“

Betreuung: Prof. Dipl.-Ing. Carsten Wiewiorra, Dipl.-Ing. Christian Schulze

 

 

Begründung der Jury:

Rhea Adaimi schafft in ihrer Arbeit einen Ort, der eine beeindruckende Kombination aus traditioneller orientalischer und moderner westlicher Architektur bietet. Während Gäste Einblicke in die geschichtsträchtige Technik des Glasblasens erhalten, laden Café und Shop zu Entspannung und Erwerb ein. Die Arbeit überzeugt durch ihre konzeptionelle Tiefe, die ästhetische Darstellung, die klare Formsprache und nicht zuletzt durch die besondere Eigenständigkeit der Entwurfsidee.

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die bdia Anerkennung! geht an

die Masterarbeit von Kristina Herrmann
mit dem Titel „Klang der Materie – Ausstellung zum Thema Materialbewusstsein“

Betreuung: Prof. Ulrich Nether, Prof. Jörg Kiefel

 

 

Begründung der Jury:

Die Arbeit von Kristina Herrmann beeindruckt durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema ‚Materialbewusstsein’ in der heutigen Gesellschaft.
Die Ausstellung ist in Dialogform gehalten, das Außen und das Innen von Alltagsgegenständen werden gekonnt und teilweise humorvoll gegenübergestellt, verglichen und mit gesellschaftlichen Werten in Verbindung gebracht.

Mit großem Tiefsinn und einem phantasievollen und sehr ästhetischen Ausstellungsdesign ist diese Arbeit von besonders hoher Entwurfsqualität geprägt.
Eine Arbeit, die begeistert und berührt.

 

 

Jurymitglieder:

Jutta Hillen, Innenarchitektin bdia, Vorstandsmitglied NRW
Karin Friedrich- Wellmann, Innenarchitektin bdia
Lina Kufahl, Ausgezeichnete Wintersemester 2016/17

 

Fotos: Jutta Hillen

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