bdia ausgezeichnet! im SS 2019 an der PBSA

Die Jury des bdia Landesverbandes NRW ehrte an der Peter Behrens School of Arts in Düsseldorf wieder außergewöhnliche Abschussarbeiten im Fachbereich Innenarchitektur mit dem Titel bdia ausgezeichnet! Der Juryrundgang erfolgte am 10. Juli 2019.

bdia ausgezeichnet! wurden folgende Abschlussarbeiten:

Bachelorarbeit „Haus der Muße“ von Alina Mohns

Begründung der Jury:

Alina Mohns‘ „Haus der Muße“ kombiniert gekonnt Historisches mit Neuem und überzeugt durch ein schlüssiges Gesamtkonzept, das sensibel mit dem Bestand umgeht und eine starke gestalterische Tiefe aufweist. Sie beschreibt es selbst als „Zeitreise in Symbiose mit einer Wiederbelebung.“ Es hätte auch „Haus der Muse“ heißen können.

Masterarbeit von Vera Velkova
mit dem Titel „Ulm 95″

Begründung der Jury:

Studentisches Wohnen in der ehemaligen Gefängniskapelle der JVA Düsseldorf Ulmenstraße. Diese Microapartments als „Zellen“-Zitat mit positiver Belegung haben es in sich: Auf engstem Raum beherbergen sie, in detailverliebte wandelbare Innenarchitektur verpackt, alle Funktionen, die benötigt werden.
Der beeindruckend schlichte schwarze Anbau zur Erschließung zeigt auch nach außen an, dass hier eine Veränderung im Inneren stattfindet und macht neugierig, sie zu entdecken.

Die bdia Anerkennung! geht an

die Abschlussarbeit von Paulina Eckert
mit dem Titel „Dekonstruktivismus und Dystopien“

Begründung der Jury:

Diese außergewöhnliche Arbeit mit enormer intellektueller Tiefe stellt herkömmliche Entwurfsprinzipien auf den Kopf; zerstört, um Neues zu schaffen. Die Erfindung verschiedener Dekonstruktions-Systematiken ähnlich den Versuchsaufbauten, die man aus der Physik kennt, macht das eigentliche Zufallsergebnis in gewisser Hinsicht planbar. Genial. Die Arbeit ist mutig und kraftvoll!