bdia ausgezeichnet! Master für Anne Kräuter: „Hostel + Home“

Masterarbeit SS 2019 an der Hochschule Wiesbaden
Betreuung: Prof. Ralf Kunze, Prof. Uwe Münzing


Masterarbeit SS 2019 an der Hochschule Wiesbaden
Hostel + Home

Im Wiesbadener Südost entsteht ein neues Zentrum für temporäres Wohnen – für Studierende, Reisende und Gäste.
Das mehrgeschossige Verwaltungsgebäude aus den 1960er Jahren trifft auf ein neuartiges Wohnkonzept und lässt offene und geschlossene Konzepte innerhalb der gleichen Wohnstruktur zu.

Hauptidee ist, die klassische Flurstruktur von Studierendenwohnheimen aufzulösen und ein vermittelndes Objekt zwischen privatem Zimmer und Flurbereich zu schaffen.
Es interagieren somit „Koffer“ zwischen privatem und öffentlichem Raum und beinhalten verschiedene Nutzungen, die an die jeweiligen Bedürfnisse der Gäste angepasst wurden, wie Stauraum, Sitzmöglichkeiten oder ein Arbeitsplatz.
Sechs mögliche Zimmertypen wurden für verschiedenes temporäres Wohnen entwickelt.
Farbige Gepäckstücke werden leichter am Gepäckband erblickt – so wurden auch hier verschiedene Wohnbereiche in verschiedene Farbkategorien gegliedert.
Aus der Vielfalt verschiedener Interessen entsteht im Erdgeschoss ein gemeinschaftlicher Bereich aus Empfang, Gastronomie, Fitness und Co-Working.
Anne Kräuter


Die Bewertung der Abschlussarbeiten erfolgte am 17.07.2019.
Jury: Daniela Sachs-Rollmann, Kerstin Baumann, Martina Metzner, Monika Slomski

Jurybegründung: Die Aufgabe der Master-Arbeit konnten sich die Studenten selbst wählen. Anne Kräuter hat sich für die Transformation eines bestehenden Bürogebäudes entschieden, das sie nun als „Hostel + Home“ präsentiert. Eine Unterkunft für Backpack-Traveller und zugleich auch ein Studierendenwohnheim. Die Arbeit fällt vor allem durch die Vielfältigkeit in den Varianten, die hohe Modularität sowie gleichzeitig der hohe Aktualitätsbezug auf. Wir benötigen dringend mehr günstigen Wohnraum für diese Zielgruppen. Die sparsamen Grundrisse für Hostel und Studierendeneinheiten kombiniert mit den originellen, modularen Einbauten könnten eine gute Antwort darauf sein. Auch der multifunktionale Empfangsbereich ist der Jury positiv aufgefallen – eine Mischung aus Lounge, Empfang, Co-Working-Space und Fitness. Zudem hat die grafische und visualisierte Darreichung des Projektes die Jury des bdia überzeugt, die Auszeichnung zu verleihen.