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24. August 2017

bdia ausgezeichnet! Master für Patricia Mocko: „Underground.Film-Ein Umnutzungskonzept am Beispiel der U-Bahnstation Französische Straße, Berlin Mitte“

Masterarbeit SS 2017 an der Hochschule für Technik, Stuttgart
Betreuung: Prof.Wolfgang Grillitsch, Prof.Dr.-Ing. Hans-Jürgen Breuning

Underground.Film-Ein Umnutzungskonzept am Beispiel der U-Bahnstation Französische Straße, Berlin Mitte

15 Geisterbahnhöfe gibt es aktuell in Berlin, einer Stadt die ständig wächst.
15 Orte die der Gesellschaft keinen direkten Nutzen liefern, in welchen aber ungeahnte Potenziale schlummern.
Ziel dieser Arbeit ist die Erarbeitung eines alternativen Nutzungskonzeptes für den ausgewählten U-Bahnhof „Französische Straße“, unter Einbeziehung aller relevanten gesellschaftlichen und infrastrukturellen Gesichtspunkte. Der Entwurf orientiert sich in der Nutzung stark an historischen Ereignissen, die den Bezirk als solchen maßgeblich geprägt haben.
In Anbetracht der Gegebenheit, dass die Friedrichstraße als einer der Geburtsorte der Kinematografie gilt sowie in Anlehnung an die Geisterbahnhöfe der DDR, welche bis heute mit ihren schaurigen Szenerien eine Art Kopfkino auslösen, entstand die Idee für den Entwurf eines Underground-Kinos. Der Entwurf soll eine mögliche Antwort darauf liefern, auf welche Weise in wachsenden Metropolen wie Berlin solch ungenutzte Flächen revitalisiert werden können. Patricia Mocko

Die Bewertung  der Abschlussarbeiten erfolgte am 13. Juli 2017. Jury: René Pier | Landesvorsitzender des bdia Baden-Württemberg, Petra Stephan | Chefredakteurin der AIT, Julia Gaiser | Vorstand bdia LV BW, Wolfgang Mayer | Vorstand bdia LV BW, Aline Moosmann | Absolventin IMIAD Master 2016

Jurybegründung: Die Arbeit ist die Auseinandersetzung mit der Umnutzung des zukünftig stillgelegten U-Bahnhofs Französische Straße in Berlin Mitte, und fokussiert damit die Kernkompetenz von Innenarchitektur, nämlich die Umnutzung und Reaktivierung ungenutzter Flächen und Potenziale.
Besonders gelungen, ist die Interpretation und Reaktion auf die Gegebenheit dieses identitätsstiftenden Ortes mit seinem dramatischen Volumen, dargestellt durch eine gute Ausarbeitung und ein beeindruckendes Modell.
Ebenfalls hervorzuheben ist der spannende Umgang mit dem Thema Bewegung und Geschwindigkeit: Die Bewegung des Raumes und die Bewegung im Film sind nicht kongruent, was zu einer sensationellen Wahrnehmungsdynamik führt.

Was ist Ihre Meinung dazu?