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7. März 2017

bdia im Gespräch mit… Rebekka Zirnbauer, Ampfing

Rebekka Zirnbauer, BDIA Bayern

Frage an die jüngste bdia Innenarchitektn: Warum haben Sie diesen Beruf gewählt?

Weil es die Kombination aus Kreativität, Handwerk und Mensch ist – mit all ihren Herausforderungen.

Die größte Herausforderung für unseren Berufsstand aus Ihrer Sicht?

Die Notwendigkeit und das Aufgabenfeld eines/er Innenarchitekten/in begreifbar zu machen. Den meisten Bauherren ist nicht bewusst, dass zum Berufsfeld des Innenarchitekten viel mehr als Farben und Möblierung gehört. Der Architekt ist oft gezwungen in der Gesamtplanung möglichst vielen Anforderungen gerecht zu werden. Der Innenarchitekt hingegen geht viel detaillierter in die Gestaltung der einzelnen Räume sowie auf Anforderungen und Wünsche des Kunden/Bauherrn ein, beispielsweise Raumstrukturen anpassen, Sichtbezüge schaffen oder auch mit Lichtplanung die Qualität der Wohnräume maßgeblich positiv beeinflussen.

Wenn anschließend diese Innenarchitektur/Gestaltung als selbstverständlich wahrgenommen wird, jedes Detail aber für sich steht, hat man als Planer einen guten Job gemacht.

Mit wem würden Sie gerne einmal zusammenarbeiten?

Patricia Urquiola. Ihre ungezwungen anmutenden Entwürfe, von denen keiner wie der andere ist, faszinieren mich. Und ihre unglaubliche Produktvielfalt! Sie beweist, dass Design nicht immer clean und geradlinig ist, sondern auch verspielt und überraschend sein kann.

Wer hat Sie als Vorbild inspiriert?

Ein konkretes Vorbild gibt es nicht. Jeder Tag ist voller neuer Inspirationen: die Natur, ein Gespräch mit Kollegen, neue Materialien. Das schöne in unserem Beruf ist die ständige Weiterentwicklung und Entdeckung neuer Möglichkeiten. Stillstand kommt für mich nicht in Frage.

Welche Aufgabe hat Sie zuletzt begeistert?

Der Umbau/Neugestaltung einer Hotelbar in München

Und welches Thema bereitet Ihnen im Moment Kopfzerbrechen?

LED-beleuchtete Serverschränke.

Welches Gebäude haben Sie in letzter Zeit für sich entdeckt?

Die Blaibach Concert Hall von Peter Haimerl.

Warum engagieren Sie sich als Mitglied im bdia?

Gerade als junges Mitglied ist es sehr wertvoll eine Anlaufstelle für sämtliche Fragen zu haben.

 

Rebekka Zirnbauer ist Innenarchitektin und seit 2016 Mitglied im bdia.

 

Was ist Ihre Meinung dazu?