bdia.nrw_Durchblick: Neue LBO mit ergänzender Hochschulprüfung!

Der Einsatz für die Beibehaltung der „gestuften“ Bauvorlageberechtigung für Innenarchitekten in unserer Landesbauordnung hat sich gelohnt!

Die Bauvorlageberechtigung für die Innenarchitektinnen und Innenarchitekten bleibt bestehen

Im Referentenentwurf zur Novellierung der Landesbauordnung aus dem Dezember 2017 waren unter dem Paragrafen, der sich mit der Bauvorlageberechtigung beschäftigt, die „ergänzende Hochschulprüfung“ und die „Besitzstandsschutzregelung“ für Kolleginnen und Kollegen, die bereits vor 1990 Bauvorlagen eingereicht haben, nicht mehr im Gesetz vorhanden.

Doch der konzertierte Einsatz durch diverse Abstimmungsgespräche, Briefe bzw. Mails an die zuständigen Landtagsabgeordneten und an den zuständige Staatssekretär, durch die enge Abstimmung mit der Architektenkammer und mit den übrigen Verbänden hat sich die Situation so weit verändert, dass zum Neujahrsempfang der AKNW am 01.02.2018 der Staatssekretär Dr. Heinisch in seiner Rede mitteilte:

„Selbstverständlich bleibt die Bauvorlageberechtigung für die Innenarchitektinnen und Innenarchitekten in der bewährten Form bestehen.“

Das war ein schöner Erfolg, der auf Grund des umfassenden Widerstands schneller kam, als vermutet.

Der nächste Schritt steht bereits vor der Tür

Das NRW Baukammergesetz, das unter anderem den Zugang zur Kammer und damit zur Eintragungsfähigkeit von Studienabschlüssen mit den notwendigen Praxis- und Weiterbildungsnachweisen beschreibt, wird dieses Jahr auch noch novelliert. Auch hier werden wir uns positionieren müssen, damit für die Studierenden klar bleibt, dass das Bachelor- und Masterstudium, abgeleistet in den Studiengängen der Innenarchitektur auch weiterhin zur Eintragung in der Kammer führen wird.

Bild: Aus AKNW aktuell 16.02.2018
Foto: Jürgen Otte