Präsentation: Editorial von Vera Schmitz, bdia Präsidentin

bdia Praesidentin Vera Schmitz_2015
Vera Schmitz, bdia Präsidentin

Editorial Heft 3/2017

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mehr als schöner Schein – darum geht es wenn wir uns und unsere Arbeit präsentieren. Innenarchitektur ist dabei ein Berufsfeld, dass von mehreren Seiten starke Konkurrenz erfährt, nicht nur durch die Hochbaukollegen. Interior ist ein beliebtes Feld, das sogar als Do-it-yourself – Thema meterweise die Regale der Zeitschriftenhandlung füllt. Mit komplexen und nachhaltigen Lösungen für Innenräume hat dies aber rein gar nichts zu tun. Vielzählige Interior Design Plattformen im Internet benennen zwar Experten, unterscheiden dabei aber nicht zwischen handwerklichem und akademischem Hintergrund, geschweige denn vom geschützten Berufsbild Innenarchitekt. Schade!

Wir als Innenarchitekten sollten alle Möglichkeiten nutzen, uns selbstbewusst und professionell zu präsentieren – und dazu gehört auch eine Menge Wissen, unabhängig davon, ob wir besondere Schwerpunkte mit unseren Projekten abbilden oder welches Büroprofil wir haben. Mit unseren bdia Seminaren bieten wir Themen wir Marketing, Präsentation und Gesprächsführung regelmäßig an und diese Seminare werden sehr stark nachgefragt. Es gibt also Bedarf!

Umso wichtiger ist es, sich bewusst zu machen, welche Mittel wie eingesetzt werden, um gute Ergebnisse zu erzielen. Fotografie und Zeichnung, dies sind bekannte und traditionelle Medien. Das bewegte Bild wird außerdem immer wichtiger. Untersuchungen zeigen ganz klar, dass die Aufmerksamkeit im Internet am stärksten zu Filmen und Videos tendiert. Warum also nicht mal ein Portrait über sich und seine Arbeit als Kurzfilm?

Oder das durchaus fordernde Thema: Wie präsentiere ich mich selbst und meine Planungen, meine Ideen? Wir können dabei übrigens von Hamlet lernen: Für Kurzentschlossene gibt es noch freie Plätze für das Seminar „Wie würde Johnny Depp präsentieren“ am 8. März in Köln.

Viel Spaß beim Lesen,

Ihre Vera Schmitz