bdia ausgezeichnet! Bachelor für Stephanie Köbele“Gastro+ KIVI – Veganes Café mit Gärtnerei“

Bachelorarbeit WS 2016/17 an der Hochschule Kaiserslautern
Betreuung: Vertr. Prof. Dipl.-Ing. Susanne Heyl

Gastro+ KIVI – Veganes Café mit Gärtnerei

Vegan leben beinhaltet längst mehr, als nur die reine Ernährungskomponente. Vielmehr handelt es sich dabei um eine ganzheitliche Lebenseinstellung, bei der vor allem das Umweltbewusstsein, sowie die Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen. Diese Philosophie soll durch das neue Café „KIVI“ mit integrierter Gärtnerei Einzug in die Innenstadt Kaiserslauterns finden.

Für diese grüne Oase wird das bisher aufgegliederte Eckgebäude der Richard-Wagner-Straße umfassend saniert und wieder zu einer Funktionseinheit zusammengeführt.
Die Verbindung zwischen Gastronomie und Natur sowie das Zusammenspiel von Innen und Außen gelten als Hauptbestandteil der Arbeit. Dahingehend befinden sich nicht nur in der Gärtnerei, sondern auch im „KIVI“ selbst zahlreiche, integrierte Grünflächen, wodurch die Natur als Bestandteil des Gebäudes und der Gastronomie erlebbar wird.

Das Zusammenspiel von Kommunikation in einem natürlichen Umfeld gilt dabei als Gestaltungsschwerpunkt und wird durch einen sich öffnenden, lichtdurchfluteten Raumcharakter gefördert. Die individuell geplanten Sitzsituationen, die jeweils auf die vielfältigen Bereiche des Cafés angepasst werden, basieren auf dem Wunsch, den Austausch unter den Gästen sowie ein kommunikatives Miteinander zu fördern.
Dazu wird der offene Gastronomiebereich in drei Zonen aufgeteilt, welcher sich über zwei Geschosse erstreckt. Das Erdgeschoss, welches neben der Küche auch einen kleinen, gemütlichen Cafébereich mit Barsituation beinhaltet, ist vor allem auf Kurzbesucher und Kaffeegäste ausgelegt. Das weitläufige Obergeschoss dient als großzügiger Café- und Restaurantbereich. Einen besonderen Höhepunkt bietet ein kleiner, begrünter Innenhof, welcher wiederum den Bezug von Innen- und Außenraum in einer besonderen Form zusammenführt. Stephanie Köbele


Die Bewertung  der Abschlussarbeiten erfolgte am 20. Januar 2017. Jury:
bdia AKS Innenarchitektin Simone Waschbüsch; Pierre Grün, bdia Innenarchitekt und Vorstandsmitglied bdia Saarland/Rheinland-Pfalz

Jurybegründung:  stimmiges Gesamtkonzept, ganzheitlicher Ansatz, feine Anmutung, sensible Materialauswahl mit überzeugender
Materialcollage, grüne Oase im städtischen Umfeld durch integrierte Grünflächen, überzeugendes Zusammenspiel von innen und außen.