bdia.nrw_Thema: Fördern wir unsere Töchter!

„Das Statistische Bundesamt gibt bekannt: „53,3 % der Studienberechtigten im Jahr 2018 waren Frauen, 46,7 % Männer. Bei den Studienberechtigten mit allgemeiner oder fachgebundener Hochschulreife war der Männeranteil mit 45,3 % niedriger als der Frauenanteil, während mehr Männer (51,5 %) die Fachhochschulreife erlangten als Frauen.“
Wenn wir wollen, dass unsere Töchter bei oft besserer Qualifizierung zumindest mit den männlichen Kollegen in allen Belangen der Arbeit gleich gestellt werden, sollten wir damit beginnen, unsere Schwiegersöhne zu bitten, mehr Verantwortung in ihren Familien zu übernehmen. Und wir sollten damit aufhören, bei Einstellungsgesprächen in unseren Büros die Männer danach zu befragen, ob Sie beabsichtigen bei der Geburt eines Kindes Elternzeit zu nehmen.
Und wir sollten damit aufhören, bei Einstellungsgesprächen in unseren Büros die Frauen danach zu befragen, ob Sie beabsichtigen Kinder zu bekommen. Die Geburt von Kindern und deren behütete, gleichberechtigte Erziehung durch die Eltern sichert uns Innenarchitekt*innen die Aufträge von morgen und sichert uns in unseren Büros Mitarbeiter*innen, die mit Freude und in existenzieller Sicherheit ihrer Arbeit nachgehen können. Chancengleichheit beginnt bei uns! Chancengleichheit beginnt in unseren Büros!
Lasst uns mutig sein: „Fördern wir unsere Töchter!““
Jürgen Otte, Vorsitzender bdia NRW