bdia.nrw_THEMA: Gemeinsam nachhaltig weiterkommen

Die Treibhausemissionen des Gebäudesektors sind insgesamt gesunken. Trotzdem verfehlt der Baubereich das CO2-Ziel der Klimabilanz 2020.

Das Ziel: spätestens 2055 CO2-neutral sein!

Dafür müssen wir noch einiges tun. Um die offiziellen Klimaziele zu erreichen, müssen wir u.a. die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden bei der Planung im Blick haben und konsequent vorantreiben.

Als Innenarchitekt*innen sollten wir das Thema Nachhaltigkeit aber noch einen Schritt weiter nach innen denken. Wie bdia Kollegin Prof. Sabine Keggenhoff so treffend im SWR-Interview sagte: „In der Innenarchitektur ist wenig beliebig.“ Wir gestalten Lebensräume. Räume erhalten dabei nicht nur eine Struktur, die die Funktion bestimmen, sondern sie sprechen durch ihre Atmosphäre alle Sinne an und dienen so nachhaltig den Menschen, die in diesen Räumen ihr Leben gestalten.

Diese gestaltenden Vorgaben machen das Thema Nachhaltigkeit konzeptionell anspruchsvoll und damit besonders spannend:

Wie kann ich Ressourcen schonen und trotzdem optisch reizvoll bleiben. Welche umweltfreundlichen Materialien gibt es und welchen Zertifikaten kann ich wirklich vertrauen? Wie kann ich mit einer begrenzten Auswahl immer wieder individuell werden? Wie vereinbare ich Langlebigkeit mit kurzlebigen Designtrends? Heute schon an morgen denken: ein flexibler Plan kann Ressourcen schonen, wenn mitgedacht wird, dass sich Gewohnheiten absehbar verändern werden.

Es gibt viel zu beachten beim Thema Nachhaltigkeit und allein ist es schwer den Überblick zu behalten.

Was bewegt Sie – gerade beim Thema Nachhaltigkeit in der Innenarchitektur? Sind die Bauvorgaben realistisch und gut durchdacht? Wie können wir uns verbessern? Und wie können wir uns als Kolleg*innen und Partner*innen gegenseitig unterstützen? Sprechen sie uns gern an, damit wir gemeinsam nachhaltig weiterkommen.