Studiengang Innenarchitektur / Fachbereich Design

Hier finden Sie Informationen zu den folgenden Punkten:

Studienabschluss Bachelor of Arts Innenarchitektur   /  Studienabschluss Master of Arts – Interior Architecture _ Furniture and Interior Design /  Studium und Architektenkammern  /  Besonderes Profil der Hochschule  /  Besonderes Profil der Fakultät  /  Profil der Hochschulstadt  /  Wohnsituation der Studierenden


Studienabschluss Bachelor of Arts Innenarchitektur

  • Anzahl Student*innen:  70 aktuell (Stand WS 2016/17)
  • Anzahl Dozent*innen: 9
  • Regelstudienzeit:  8 Semester
  • Praktikum: Büropraktikum
  • Studienbeginn: Wintersemester
  • Studiengebühren: keine
  • Semesterbeitrag: 40,- €
  • »  Bewerbungsfrist – zweite März Hälfte
  • Bewerbung und Zulassung:
    • Eignungsprüfung. Anmeldung bis 15.03. d.J.
    • Mappe
    • Vor Antritt des Studiums: Vorpraktikum

Studienabschluss Master of Arts / Interior Architecture – Furniture and Interior Design

  • Anzahl Student*innen: 30 aktuell  (Stand WS 2016/17)
  • Anzahl Dozent*innen: 9
  • Regelstudienzeit: 2 bzw. 4 (je nach der Anzahl der im BA erworbenen Credits)
  • Praktikum: Vor Studienbeginn Büropraktikum
  • Studienbeginn: Sommersemester und Wintersemester
  • Studiengebühren: keine
  • Semesterbeitrag: 40,- €
  • »  Bewerbungsfrist
  • Zulassungsvoraussetzungen:
    • Bis zum 15.05. d.J.
    • Portfolio
    • Fragebogen (siehe website)
    • Motivationsschreiben

Studium und Architektenkammern:

Mit dem Abschluß Bachelor of Arts in der Innenarchitektur erwerben die Absolvent*innen der BURG nach 8 Semestern das Recht auf einen Eintrag in die Architektenkammer. Mit dem Abschluß Master of Arts/Interior Architecture erhalten diese Möglichkeit auch alle jene Absolvent*innen, deren erster Studienabschluss noch mit keiner Kammerbefähigung verbunden war.

Tipp vom bdia:
Bevor Sie sich für einen Studiengang an einer Hochschule entscheiden, sollten Sie sich unbedingt vergewissern, ob der Studiengang von Ihrer Architektenkammer anerkannt wird. Architektenkammern sind von Hochschulen unabhängig.
Nur wer in die Architektenkammer aufgenommen wird, kann sich „Innenarchitektin“ oder „Innenarchitekt“ nennen. Diese Berufsbezeichungen sind nämlich gesetzlich geschützt.
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Besonderes Profil der Hochschule:

An der 1915 gegründeten Hochschule sind heute 1000 Student*innen immatrikuliert. Der Design-Campus der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle – kurz: BURG – liegt etwa 10 Minuten vom Zentrum entfernt. Die BURG genießt universitären Status, verfügt über das Promotionsrecht und arbeitet traditionell mit einem engen Betreuungsverhältnis: die Studierenden verteilen sich auf 60 Professoren und ca. 170 Dozenten in über 30 Studienrichtungen. Die Klassen sind klein, fast familiär. Der Design-Campus verfügt über mehr als 30 Werkstätten, die in Ihrer Anzahl und Ausstattung in Deutschland einzigartig sind. Alle Student*innen haben einen eigenen Arbeitspaltz in den Seminarräumen, zu denen sie auch rund um die Uhr Zugang haben.
Das Bachelorstudium an der Burg dauert min. 8 Semester, das Master-Studium min. 2 bzw 4 Semester. Viele Student*innen legen Praktikums und Auslandsemester zusätzlich ein – ein Anliegen das von den Lehrenden ausdrücklich unterstützt wird.
Mit ihren Ideen und Werken, ihren Visionen und Positionen sollen sich die Student*innen als mündige, kritikfähige und selbständige Individuen in den gesellschaftlichen Diskurs einbringen. Eine breit angelegte Grundlagenausbildung in Theorie und Praxis, bestens ausgestattete Laboratorien und Werkstätten, Forschungs- und Projektvorhaben – auch in Kooperation mit Institutionen und Unternehmen – und interdisziplinäre Vernetzungen und Diskurse bilden dafür den Rahmen.


Besonderes Profil der Fakultät:

Der Studiengang Innenarchitektur ist mit einer ganzen Palette differenzierter Angebote für die Zukunft ausgerichtet. Die Gestaltung von Präsentationen und Events, die Mitwirkung bei der Entwicklung von Corporate Design-Strategien, oder auch das Formulieren virtueller Räume, sind Aufgaben, bei denen Innenarchitekt*innen zunehmend mitwirken. Das tradierte Berufsumfeld der Innenarchitektur aber bleibt der Kern der Ausbildung: die unmittelbare Umgebung des Menschen. Das Entwickeln von Möbeln ist ebenso Teil davon, wie das Planen und Umsetzen von temporären Bauten, z.B. auf Messen und Ausstellungen. Trotz aller Vielfalt neuer und tradierter Aufgaben bleiben die Inennenarchitekt*innen Architekt*innen, und zwar mit Spezialisierung auf den Innenraum.
Das Studium schließt mit dem Titel Bachelor of Arts ab und wird dargestellt mit einem individuellen Portfolio, das den jeweiligen Studienweg und die dabei erworbenen Kompetenzen illustriert. Mit diesem aussagekräftigen Dokument wird idealerweise der nächste Schritt Absolvent*innen unterstützt – ganz gleich ob in die Berufspraxis oder in ein weiterführendes Studium an einer Hochschule im In- oder Ausland. Mit dem erworbenen Bachelor-Abschluss können sich die Absolvent*innen nach zweijähriger Berufserfahrung in einem Innenarchitekturbüro in die Innenarchitekten*innenliste der Architektenkammer eintragen und damit die Berechtigung zur Führung des Titels Innenarchitekt*in erwerben.


Profil der Hochschulstadt:

Halle ist nicht New York, Tokyo oder Berlin. Halle ist manchmal spröde, rau und auf jedenfall immer noch eine Stadt im Umbruch. Freiräume gibt es hier zu Hauf. Viele der Student*innen vermissen den Trubel der großen Städte nicht, sondern kommen gerade wegen des intensiven Campus-Lebens an die BURG. Und wer umbedingt Party will, bleibt entweder auf dem Campus, oder stürzt sich in die Stadt. Halle hat mit seinen gut 200.000 Einwohnern zig Clubs und Bars, Kneipen, Museen und Bühnen. Von Open Air Kinos und Konzerten bis Händel-Festspielen und klassischer Oper ist hier alles geboten. Halle ist aufgrund der Martin-Luther-Universität mit annähernd 20.000 Student*innen eine Student*innenstadt.
Und wem das nicht reicht: Nach Leipzig sind es keine 30 Minuten, Berlin ist nur eine Stunde und Frankfurt keine 3 Stunden mehr entfernt. In Halle selbst kann man alles wunderbar mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigen. Wer unbedingt mal ein Auto braucht, kann sich der zahlreichen Carsharingpools bedienen. Halle ist nicht nur bestens an das Bahn-, sondern auch ans Autobahnnetz angeschlossen. Den Flughafen Leipzig/Halle erreicht man vom HBF in 10 Minuten.


Wohnsituation der Studierenden:

Wohnraum ist in Halle nach wie vor sehr preiswert. Ca. 200 € kostet derzeit ein Zimmer in einer WG, manchmal auch darunter. Die weiteren Lebnenshaltungskosten sind im Vergleich zu anderen Städten ebenfalls recht günstig.
Über das Studentenwerk Halle kann man auch einen Platz im Wohnheim bekommen. Die Preise entsprechen allerdings denen in anderen Studentenstädten und die Plätze sind zu Beginn des Semesters knapp.


Neuwerk 7
06108 Halle (Saale)
T: 0345 – 775150
burgpost@burg-halle.de
www.burg-halle.de/design/innenarchitektur

Studieninformationszentrum:
Studieninformation, Dezernat Studentische und Akademische Angelegenheiten
Neuwerk 7
T: +49 345 – 7751 532
F: +49 345 – 7751 517
studinfo@burg-halle.de

Nina Kaul: „Nachtschatten – eine leuchtende Inszenierung als Reinterpretation der Hotelzimmer des Globana Airport Hotels in Schkeuditz“
Mastervorprojekt SS18


Marleen Schönfelder und Gregor Müller: „Beaufort. Eine Sommer-Roadshow für Drachen“
Semesterarbeit SS 2017


„Rampensau – Erforschung von Spielmechanismen im Raum“
Workshop WS 2016/17


Ann-Kristin Büttner: „Levior – eine Studie in 6 Sätzen“. Semesterarbeit SS 2016


Ausgezeichnet mit dem Giebichensteinpreis!
Simon Ulfstedt und Benjamin Schief: „Burgstop – leben auf dem Campus“, Semesterarbeit SS 2016


Ausgezeichnet mit dem Grassi Nachwuchspreis 2015!
Robert Hahn: „Connect – ein werkzeuglos montierbares Regalssystem“. Semesterarbeit SS 2015