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Alle Beiträge in Deutscher Innenarchitektur Preis 2014

23. Oktober 2014

Ergebnisse Deutscher Innenarchitektur Preis 2014

Mit dem Deutschen Innenarchitektur Preis 2014 zeichnet der BDIA Bund Deutscher Innenarchitekten zum achten Mal innovative Projekte aus, deren „innere Architektur“ vorbildlich konzipiert, gestaltet und ausgeführt ist. Der Deutsche Innenarchitektur Preis ist der einzige Preis in Deutschland, der sich exklusiv der Qualität der Innenarchitektur widmet. Die Projekte haben Signalwirkung, sie sind Statement einer Generation und zeigen die Herausforderungen ihrer jeweiligen Zeit. Weiterlesen »

23. Oktober 2014

Deutscher Innenarchitektur Preis 2014 – 1. Preis „Open Space“ von kplus konzept, Düsseldorf

  • DIAP 2014_ 1. Preis OPEN SPACE von kplus konzept_Detail Event-Kueche und Deckensegel_Foto: Kratz Photographie. www.kplus-konzept.de
  • DIAP 2014_ 1. Preis OPEN SPACE von kplus konzept_Event-Kueche_und_Deckensegel_1_Foto_Kratz_Photographie. www.kplus-konzept.de
  • DIAP 2014_ 1. Preis OPEN SPACE von kplus konzept_Grundriss. www.kplus-konzept.de
  • DIAP 2014_ 1. Preis OPEN SPACE von kplus konzept_Detail Wettbewerb Kalk's Pop-up Store_Foto: Kratz Photographie. www.kplus-konzept.de
  • DIAP 2014_ 1. Preis OPEN SPACE von kplus konzept_KalksNextPopUpStore_Foto_Kratz_Photographie. www.kplus-konzept.de
  • DIAP 2014_ 1. Preis OPEN SPACE von kplus konzept_Detail Store My Hijab. Foto_Kratz_Photographie. www.kplus-konzept.de
  • DIAP 2014_ 1. Preis OPEN SPACE von kplus konzept_Shop TIME SPLIT_Foto_Kratz_Photographie. www.kplus-konzept.de
  • DIAP 2014_ 1. Preis OPEN SPACE von kplus konzept_Chidoba Mexican Grill_Foto_Kratz_Photographie. www.kplus-konzept.de
  • DIAP 2014_ 1. Preis OPEN SPACE von kplus konzept_Open_Islands_und_QR-Lounge_Foto_Kratz_Photographie. www.kplus-konzept.de

1. Preis:
Open Space im Basement der Köln Arcaden (Preisgeld 5.000,- Euro)
Büro: Bettina Kratz, Innenarchitektin BDIA, kplus konzept GmbH, Düsseldorf.
»www.kplus-konzept.de. Fertigstellung: 2013; Bauherr: mfi development gmbh

»kplus konzept OPEN SPACE Köln Arcaden Erläuterungsbericht zum Projekt

Das Open Space im Basement der Köln Arcaden ist weit mehr als „nur“ eine weitere Shopping Mall: Eine weiße Skelettstruktur aus Beton gliedert das schwarze Untergeschoss in einzelne Zonen, dessen Shopping-Nutzung aufregend neu definiert wird. Um einen zentralen Markplatz (mit Eventküche) können Einzelhändler in zahlreichen kleinen Einheiten, den „Smart Concept Stores“, nicht nur ihre Produkte anbieten, sondern in Workshops oder „Makerlabs“ ihre Kunden einbinden. Verkauf, Event und Aktionen werden miteinander verwoben und bilden ein fließendes Erlebnisareal.

Ein wichtiger Bestandteil des innenarchitektonischen Konzepts war der Wettbewerb „Kalk’s Pop-up Store“, bei dem hoch motivierte Neugründer zusammen mit den Innenarchitekten von kplus konzept ihren eigenen Shop gestalten konnten inklusive fachlicher Begleitung bis zur Eröffnung ihres Stores.

Das Video zum Wettbewerb „Kalk’s Pop-Up Store“ zeigt von der Kandidatensuche beim Event in den Köln Arcaden über die Begleitung der Gewinner bei der Shopgestaltung bis zur Eröffnung den gesamten Entwicklungsprozess und die Kreativität, den Spaß und die Energie aller Beteiligten.

Aus der Jurybegründung:
„Open Space umschreibt ein lebendiges, sich ständig in Veränderung und Entwicklung befindliches Raumkonstrukt, in dem Improvisation, Low Budgets und gestalterische Phantasie keine Gegensätze mehr sind. Shopdesign von der Stange und aus einem Guss ist out; zukunftsweisend ist dahingegen die gemeinsame
Entwicklungsarbeit von Start-up-Unternehmen und Innenarchitekten, die Menschen in kreative und identitätsstiftende Prozesse einzubinden vermag und Aktualität mittels temporärer Gestaltungsauffassung gewährleistet. Entstanden ist ein überzeugendes Konzept, das aktuell eine ehemals schwierige Raumsituation optimiert und für die Zukunft erhebliches Entwicklungspotenzial offen hält.“

Herzlichen Glückwunsch!

 

23. Oktober 2014

Deutscher Innenarchitektur Preis 2014 – 2. Preis „Neugestaltung Altarraum evangelische Lutherkirche Düsseldorf“ von LEPEL & LEPEL, Köln

  • DIAP 2014_ 2. Preis Lutherkirche Düsseldorf, Altarraum. LEPEL & LEPEL Architekten Innenarchitekten, Köln. Foto: Jens Kirchner. www.lepel-lepel.de
  • DIAP 2014_ 2. Preis Lutherkirche Düsseldorf, Altarraum seitlich. LEPEL & LEPEL Architekten Innenarchitekten, Köln. Foto: Jens Kirchner. www.lepel-lepel.de
  • DIAP 2014_ 2. Preis Lutherkirche Düsseldorf, Altar. LEPEL & LEPEL Architekten Innenarchitekten, Köln. Foto: Jens Kirchner. www.lepel-lepel.de
  • DIAP 2014_ 2. Preis Lutherkirche Düsseldorf, Altar gestapelt. LEPEL & LEPEL Architekten Innenarchitekten, Köln. Foto: Jens Kirchner. www.lepel-lepel.de
  • DIAP 2014_ 2. Preis Lutherkirche Düsseldorf, Altar/Bühne1. LEPEL & LEPEL Architekten Innenarchitekten, Köln. Foto: Jens Kirchner. www.lepel-lepel.de
  • DIAP 2014_ 2. Preis Lutherkirche Düsseldorf, Altar/Bühne2. LEPEL & LEPEL Architekten Innenarchitekten, Köln. Foto: Jens Kirchner. www.lepel-lepel.de
  • DIAP 2014_ 2. Preis Lutherkirche Düsseldorf, Altar abgebaut. LEPEL & LEPEL Architekten Innenarchitekten, Köln. Foto: Jens Kirchner. www.lepel-lepel.de
  • DIAP 2014_ 2. Preis Lutherkirche Düsseldorf, Ambo. LEPEL & LEPEL Architekten Innenarchitekten, Köln. Foto: Jens Kirchner. www.lepel-lepel.de
  • DIAP 2014_ 2. Preis Lutherkirche Düsseldorf, Taufbecken. LEPEL & LEPEL Architekten Innenarchitekten, Köln. Foto: Jens Kirchner. www.lepel-lepel.de
  • DIAP 2014_ 2. Preis Lutherkirche Düsseldorf, Bibelauflage.LEPEL & LEPEL Architekten Innenarchitekten, Köln. Foto: Jens Kirchner. www.lepel-lepel.de

2. Preis:
Neugestaltung des Altarraums, Evangelische Lutherkirche Düsseldorf (Preisgeld 3.000,- Euro)
Büro: Monika Lepel, Innenarchitektin BDIA, LEPEL & LEPEL Architektur Innenarchitektur, Köln.
»www.lepel-lepel.de. Fertigstellung: April 2014. Bauherr: Evangelische Lutherkirchengemeinde, Düsseldorf

»LEPEL & LEPEL ev Lutherkirche Düsseldorf Erlaeuterungsbericht zum Projekt

Im Zuge der Sanierung der evangelischen Lutherkirche wurde Lepel & Lepel mit der Neugestaltung von Altarraum und Prinzipalstücken beauftragt. Die heutige Kirche wurde ursprünglich als Gemeindesaal erbaut, dessen Bühne zum neuen Altarraum umfunktioniert. Eine erweiterte Podestanlage überwindet die Trennung zwischen Altarraum und Gemeinde.

Die flexible Möblierung gibt dem Altarraum seine ehemalige Funktion als Bühnenraum zurück: der Altar ist freistehend und verschiebbar gestaltet und bietet nun auch wieder Platz für Konzert- und Podiumsveranstaltungen. Der Altar besteht aus zehn Holzplatten und Betonsteinen. Ausgerichtet werden die Elemente an einem kreuzförmigen Stahl. Das Abtragen des Tisches ist ein einfacher, fast archaischer Vorgang: Schicht um Schicht wird aufgehoben, an der Rückwand aufgestellt und so ein Bühnenraum gebildet.

Aus der Jurybegründung:
„Dieses Objekt ist nicht nur ein Beispiel gelungener Sanierung eines Kirchenraumes; vielmehr werden Wege aufgezeigt, wie hochsensible, da stets individuell emotional tangiert, spirituelle Räume mit zeitgemäßen und zukunftsweisenden Interpretationen verknüpft werden können.
Entstanden ist ein Ort, der für zahlreiche Menschen zum geschützten Raum der Selbstreflexion wird. Raum, in dem Gläubige und Atheisten unterschiedslos Zeit zum Nachdenken, zum Relativieren, zum Hoffnung schöpfen finden können. Flexibilität und Mobilität charakterisieren die vielfältige Zweckdienlichkeit des Raumes. Veränderungen lassen neue Interpretationen von „Zeit“, und damit von Vergänglichkeit und Zukunft zu.“

Herzlichen Glückwunsch!

 

23. Oktober 2014

Deutscher Innenarchitektur Preis 2014 – 3. Preis „Das Tapetenhaus“ – Messestand Deutsches Tapeteninstitut auf der imm cologne 2014 von raumkontor, Düsseldorf

  • DIAP 2014_ 3. Preis "Das Tapetenhaus" Messestand DTI. raumkontor, Düsseldorf. Foto: Hans Jörg Landes. www.raumkontor.com
  • DIAP 2014_ 3. Preis "Das Tapetenhaus" Messestand DTI, Durchblick. raumkontor, Düsseldorf. Foto: Hans Jörg Landes. www.raumkontor.com
  • DIAP 2014_ 3. Preis "Das Tapetenhaus" Messestand DTI, Camouflage Performance. raumkontor, Düsseldorf. Foto: Hans Jörg Landes. www.raumkontor.com
  • DIAP 2014_ 3. Preis "Das Tapetenhaus" Messestand DTI, Goldfischbad. raumkontor, Düsseldorf. Foto: Hans Jörg Landes. www.raumkontor.com
  • DIAP 2014_ 3. Preis "Das Tapetenhaus" Messestand DTI, Detail3. raumkontor, Düsseldorf. Foto: Hans Jörg Landes. www.raumkontor.com
  • DIAP 2014_ 3. Preis "Das Tapetenhaus" Messestand DTI, Detail4. raumkontor, Düsseldorf. Foto: Hans Jörg Landes. www.raumkontor.com
  • DIAP 2014_ 3. Preis "Das Tapetenhaus" Messestand DTI, Detail1. raumkontor, Düsseldorf. Foto: Hans Jörg Landes. www.raumkontor.com
  • DIAP 2014_ 3. Preis "Das Tapetenhaus" Messestand DTI, Detail2. raumkontor, Düsseldorf. Foto: Hans Jörg Landes. www.raumkontor.com
  • DIAP 2014_ 3. Preis "Das Tapetenhaus" Messestand DTI, Detail6. raumkontor, Düsseldorf. Foto: Hans Jörg Landes. www.raumkontor.com
  • DIAP 2014_ 3. Preis "Das Tapetenhaus" Messestand DTI, Detail5. raumkontor, Düsseldorf. Foto: Hans Jörg Landes. www.raumkontor.com

3. Preis:
„Das Tapetenhaus“ – Messestand Deutsches Tapeteninstitut auf der imm cologne 2014 (Preisgeld 2.000,- Euro)
Prof. Jens Wendland, Innenarchitekt BDIA, raumkontor Innenarchitektur, Düsseldorf. »www.raumkontor.com
Fertigstellung: 2014 Bauherr: Deutsches Tapeteninstitut, Düsseldorf

»raumkontor „Das Tapetenhaus“ Erläuterungsbericht zum Projekt

Der Messestand Tapetenhaus ist ein einfacher Kubus, der vier einzelne Szenarien beherbergt. Ausgehend von einer Grundlagenstudie, die für das Deutsche Tapeteninstitut die tiefenpsychologische Bedeutung und Funktion von Tapeten analysiert, repräsentieren dies vier Set-ups besonders ausgeprägte Einrichtungs- Charaktere und bilden so eine ‚typologische Tapeten- DNA’.

Boden, Wände, Decken, Leuchten, Möbel und Accessoires der einzelnen Raumszenen innerhalb eines Kubus („Tapetenhaus“) werden komplett mit einem Tapetenornament überlagert und verschmelzen zu einem eindrucksvollen und erinnerbaren inszenatorischen Moment. Grellorange Fische umgeben den Besucher im Bad von allen Seiten. Leise klirrt in der Küche eine im Luftzug pendelnde Besteckinstallation und verbindet sich mit der dahinter liegenden Wand zu einem Klangornament. Menschen mit camouflagehaften Ganzkörperbemalungen verschmelzen während einer Messeperformance mit dem Raum und den Dingen und verleihen dem Szenario etwas Surreales und Geheimnisvolles.

Aus der Jurybegründung: „Das Tapetenhaus greift mit einfachen, aber imposanten Mitteln die Dialektik „Zwei- und Dreidimensionalität“ auf und zelebriert eine hochinteressante und spielerische Auseinandersetzung mit visueller Wahrnehmung und plastischer Wirkung. Konnte man bislang oft den Eindruck gewinnen, im Messebau gilt ähnlich dem olympischen Gedanken „größer, höher, breiter“, ist dieses preisgekrönte Messestandkonzept der Gegenbeleg: bescheiden in der Fläche, gering an Budget, dennoch oder gerade deshalb: eine klar herausgearbeitete, gestalterisch konsequente und eigenständig übersetzte Idee.“

Herzlichen Glückwunsch!

 

 

23. Oktober 2014

Deutscher Innenarchitektur Preis 2014 – 26 weitere Auszeichnungen

Mit dem Deutschen Innenarchitektur Preis 2014 zeichnete der BDIA Bund Deutscher Innenarchitekten am 23. Oktober 2014 auf der ORGATEC zum achten Mal innovative Projekte aus, deren „innere Architektur“ vorbildlich konzipiert, gestaltet und ausgeführt ist.

Die »Jury wählte aus insgesamt 105 Einreichungen unter dem Vorsitz von BDIA Vizepräsident Prof. Rudolf Schricker am 31.7. und 1.8.2014 einstimmig »drei Preisträger sowie für die Kategorien
Wohnen, Shop, Hotel & Gastronomie, Öffentliche Bauten, Gewerbe & Büro und Messe & Ausstellung

folgende 26 ausgezeichnete Projekte  aus:

Kategorie „Wohnen“:

DIAP 2014_Auszeichnung_Haus am Hafen_Sabine Keggenhoff_Foto: ConstantinMeyerPhotographieHaus am Hafen, Mallorca (2013). Büro: Sabine Keggenhoff, Innenarchitektin BDIA, KEGGENHOFF PARTNER, Arnsberg-Neheim.
Der Weg ist das Ziel – der Leitgedanke des Entwurfs ist die Beziehung zwischen Weg und Raum. Ruhe und
Gelassenheit prägen als zentrale Gestaltungsthemen den Entwurf und bilden den ganzheitlichen Rahmen.
»Haus am Hafen – Erläuterungsbericht
»www.keggenhoff.de
DIAP-2014_Auszeichnung_Sanierung-Einfamilienhaus_Christine-HarnestSanierung eines Einfamilienhauses von 1956, Abensberg (2013). Büro: Christine Harnest, Innenarchitektin BDIA, harnestplanung, Abendsberg. www.harnestplanung.de
Nachdem die Kinder ausgezogen waren und die sich die räumlichen Bedürfnisse verändert hatten, beschlossen die Bewohner, das Haus von Grund auf zu sanieren…
»Sanierung Einfamilienhauses 1956 – Erläuterungsbericht
»www.harnestplanung.de
DIAP 2014_Auszeichung_Einfamilienhaus am Bach_Bernhard Rueckert_Foto Lothar-ReichelEinfamilienhaus am Bach, Oberbachern (2014). Büro: Bernhard Rückert, Innenarchitekt BDIA, Dachau.
„Heim kommen!“ Das kann die vierköpfige Familie seit dem Frühjahr 2014 richtig genießen. Ihr neues Einfamilienhaus ist in Holzbauweise errichtet…
»Einfamilienhaus am Bach -Erläuterungsbericht zum Projekt »www.rueckert.expeditio.de

DIAP 2014_Auszeichnung_Wohnhaus Wuppertal_Brigitte Schoepf_www.schoepf-partner.deWohnhaus in Wuppertal – Sanierung eines Hauses aus den 80er Jahren (2012). Büro: Brigitte Schöpf, Innenarchitektin BDIA, Schöpf & Partner, Wuppertal.
Nachdem der Bauherr das Wohnhaus aus den 80er Jahren gekauft hatte, war er von kleineren  Renovierungsmaßnahmen ausgegangen: Ein neuer Boden, Maler, vielleicht die Bäder neu…
»Wohnhaus in Wuppertal – Erläuterungsbericht zum Projekt
»www.schoepf-partner.de

DIAP 2014_Auszeichung_Neubau Wohnhaus_Gerhard BertholdNeubau eines Wohnhauses, Eitorf (2009). Büro: Gerhard Berthold, Innenarchitekt BDIA, Eitorf
Am Rande des Bergischen Landes machte die Baumschule Kremer + Hülster bereits vor einigen Jahren durch den modernen Neubau eines Verkaufsgebäudes auf sich aufmerksam. Nun sollte inmitten des Baumschulgeländes ein Wohngebäude für den Inhaber der Baumschule entstehen…
»Neubau eines Wohhauses – Erlaeuterungsbericht zum Projekt

Kategorie „Shop“

DIAP 2014_Auszeichnung_Eisdiele true12_raumgestoeber_Foto_Kletsch_www.raumgestoeber.deEisdiele true&12, München (2014). Büro: Stephan Köhler, Innenarchitekt, raumgestöber, München.
Eine oder zwei Kugeln? Wenn man in der langen Schlange der Eisliebhaber steht, hat man die Qual der Wahl bei der Definition der heutigen Favoritensorten und man kommt nicht umher, sich dem Ambiente der Eisdiele zu ergeben…
»Eisdiele true&12 Erlaeuterungstext
»www.raumgestoeber.de

DIAP 2014_Auszeichnung_Buchladen Siebter Himmel_Beate Wild_Foto Susanne Fern_www.beate-wild.deBuchladen „Siebter Himmel“, Köln (2013). Büro: Beate Wild, Innenarchitektin, büro für innenarchitektur beate wild, Köln.
Der Bestand zeigt ehrlich die alten und teils beschädigten Oberflächentexturen. Diese wurden gemeinsam mit den hier ergänzten Möbeln und haustechnischen Einbauten einheitlich „mit grauer Farbe überzogen“…
»Buchladen Siebter Himmel_Erlaeuterungsbericht
»www.beate-wild.de

DIAP 2014_Auszeichnung_Reisebuero_rtk_Studiolot_Foto Hanebeck_www.studiolot.deReisebüro rtk-Reisen, Neuötting (2014). Büro: Veronika Kammerer, Innenarchitektin BDIA, studio lot, Altötting.
Schon beim Betreten des „Büros für Reisen“ taucht der Besucher ein, in eine atmosphärische Reisewelt ein.
Auf einer der sieben markanten Beratungs-Inseln beginnt sein individuelles Urlaubs-Abenteuer…
»Reisebüro rtk Erlaeuterungsbericht
»www.studiolot.de

Apotheke am WilhelmsplatzApotheke am Wilhelmplatz, Umbau und Sanierung der Geschäftsräume, Bonn (2012). Büro: Prof. Jens Wendland, Innenarchitekt BDIA, raumkontor Innenarchitektur, Düsseldorf.
Die Gesamtgestaltung der Apotheke spielt an und nimmt Bezug auf den Ursprung der apotheca, dem  Aufbewahrungsort für dieses und jenes, für die Vorräte und den Wein…
»19081_Apotheke_am_Wilhelmplatz_Erlaeuterungsbereicht
»www.raumkontor.com

Kategorie „Hotel & Gastronomie“

DIAP 2014_Auszeichnung_SansibarbyBreuninger_DITTEL Architekten_Foto_M.Baitinger_www.d-arch.deRestaurant Sansibar by Breuninger, Düsseldorf (2013). Büro: Carola Mitlacher, DITTEL Architekten, Stuttgart.
Der neue Breuninger in Düsseldorf, der sich im Kö-Bogen von Daniel Libeskind befindet, beherbergt die erste Niederlassung der berühmten Sansibar aus Sylt auf dem Festland. Zum ersten Mal vergab der Sylter Gastronom Herbert Seckler die Lizenz für sein bekanntes Restaurant außerhalb der Insel…
»Sansibar by Breuninger_Erlaeuterungsbericht
»www.d-arch.de

DIAP 2014_Auszeichnung_Restauran Opus V_Blocher Blocher Partners_www.blocherblocher.comRestaurant Opus V, Mannheim (2013). Büro: Jutta Blocher, Innenarchitektin, Blocher Blocher Partners, Stuttgart.
Der Begriff Opus ist die lateinische Bezeichnung für ein Werk – er steht für das Ergebnis einer schöpferischen Tätigkeit, für eine gelungene Komposition. Von der außergewöhnlichen Architektur über die stilvolle Inneneinrichtung bis hin zu den einzigartigen Kreationen der Küche…
»Restaurant Opus V Erläuterungsbericht
»www.blocherblocher.com

DIAP 2014_Auszeichnung_Hotel Plus One_Foto Ringo Paulusch_www.spamroom.netPlus One Berlin: Ein Zimmer Hotel, Berlin-Neukölln (2012). Büro: Elisabeth Müller, Innenarchitektin, Berlin mit spamroom und johnpaulcoss, Berlin.
Plus One Berlin ist ein neuartiges Konzept für individuelle Unterkunft in der Großstadt, die jedoch den gleichen Komfort wie ein Hotel bietet. Durch seine Lage in einem lebhaften Wohnbezirk..
»12047_Plus One Berlin_Erlaeuterungsbericht
»www.spamroom.net

DIAP 2014_Auszeichnung_Gaestehaus Darmstadt_Simone Ferrari_Foto Blitzwerk_www.simoneferrari.deInternationales Gästehaus der Hochschule, Darmstadt (2012). Büro: Simone Ferrari, Innenarchitektin BDIA, Simone Ferrari Innenarchitektur, Seeheim-Jugenheim.
Das Gästehaus der Hochschule Darmstadt wird als Einzeldenkmal in der Denkmalschutzliste der Stadt Darmstadt geführt und bewegt sich in seiner Architektursprache zwischen ausgehendem Traditionalismus und beginnender Moderne… »www.simoneferrari.de

Kategorie „Öffentliche Bauten“

DIAP 2014_Auszeichnung_Junior uni Wuppertal_Brigitte Schoepf_www.schoepf-partner.deJunior Uni, Wuppertal (2013). Büro: Brigitte Schöpf, Innenarchitektin BDIA, Schöpf & Partner, Wuppertal.
Eine Horde Ministudenten rast durch die Räume, parallel finden viele unterschiedliche Veranstaltungen statt, Eltern holen ihre Kinder aus den Kursen ab, Gruppen finden sich am angegebenen Treffpunkt – nach einer angemessenen Erprobungsphase sind sich alle sicher: das Konzept geht auf, die Räume funktionieren…
»www.schoepf-partner.de

DIAP 2014_Auszeichnung_Buergeramt Rathaus Wangen_BRIEGEL Architekten_Foto Thomas Hirschmann_www.briegel.infoBürgeramt im Rathaus Stadt Wangen/Allgäu (2010). Büro: Martina Briegel, Innenarchitektin, BRIEGEL ARCHITEKTEN, Argenbühl.
Bei der Umnutzung der bestehenden Räume im Untergeschoss des denkmalgeschützten Rathauses zum Bürgeramt der Stadt Wangen stand der historische Kontext und der Wunsch der Stadtverwaltung nach zeitgemäßen, zukunftsorientierten, bürgernahen und offen…
»Buergeramt Wangen Erlaeuterungsbericht
»www.briegel.info

St. Jodokus KircheNeugestaltung katholische Kirche St. Jodokus, Bielefeld (2013). Büro: Wencke Schoger, Innenarchitektin BDIA, Reuter Schoger Architekten Innenarchitekten, Berlin.
Die gewachsene Vielfalt der spätgotischen Kirche St. Jodokus ist ihr besonderer Reichtum. Das Gestaltungskonzept respektiert die Vielfalt der zurückliegenden 500 Jahre, stärkt die rituelle Ausstrahlung und die Eigenheiten der Innenräume und der Skulpturen…
»St. Judokus Erlaeuterungsbericht
»www.reuterschoger.de

Kategorie „Gewerbe & Büro“

DIAP 2014_Auszeichnung_PraxisSOHL_RENNER_studio211_Foto_AstridKirchner_www.studio-211.deHautarztpraxis Sohl und Renner, Esslingen (2013). Büro: Felix Becker, Innenarchitekt BDIA, sTudio 211, Stuttgart.
„Hell und vor allem freundlich soll die neue Praxis werden“, so die Vorgabe des Hautarztes Dr. Sirius Sohl vor dem Umbau. Die Trennwand zum Wartezimmer musste einer Glaswand weichen und lässt das Tageslicht…
»Hautarztpraxis Erlaeuterungsbericht
»www.studio-211.de

DIAP 2014_Auszeichnung_Sparkasse Euskirchen_bkp Kolde kollegen_Foto_Ralph Richter Photography_www.b-k-p.netVermögenscenter Kreissparkasse Euskirchen (2014). Büro: Heiner Kolde, Innenarchitekt BDIA, bkp kolde kollegen, Düsseldorf.
Mit dem neuen Vermögenscenter vermittelt die Kreissparkasse Euskirchen Kompetenz auf internationalem Niveau. Frankfurt, Zürich, London, New York, Hongkong, Tokio – Mit den Themenzimmern…
»Kreissparkasse Euskirchen Erlaeuterungsbericht
»www.b-k-p.net

Front Office MRMR Maschinenfabrik – Umbau und Sanierung Empfangsbereich, Regensburg (2010). Büro: Johannes Berschneider, Innenarchitekt BDIA, Berschneider + Berschneider, Pilsach bei Neumarkt i. d. OPf.
Ein weltweit tätiger Konzern mit internationalen Projekten möchte seine Kunden und Gäste auch mit der Innenarchitektur der Konzernzentrale entsprechend niveauvoll begrüßen. Das dominierende Material Stahl im Innenausbau im neuen Empfangsbereich…
»MR Maschinenfabrik Regensburg_Text
»www.berschneider.com

DIAP-2014-Auszeichnung_Google-Office_LEPEL-und-LEPEL_Foto-Jens-Kirchner_www.lepel-lepel.de_.jpgGoogle Office, Düsseldorf (2012). Büro: Monika Lepel, Innenarchitektin BDIA, LEPEL & LEPEL Architektur Innenarchitektur, Köln.
Die Bürofläche ist ein Mix aus Open-Space-Office, autarken Arbeitsbereichen, Konferenz und Freiräumen sowie Kommunikationsbereichen. Auf einer neutralen Fläche sollte innerhalb von 4 Monaten eine lebendige, anregende Bürowelt für circa 50 Mitarbeiter geplant und umgestezt werden
»www.lepel-lepel.de

DIAP 2014_Auszeichnung_Captain Hook Flugvorbereitung_studiolot_Foto_A. Hanebeck_www.studiolot.deCaptain Hook – Büro zur Flugvorbereitung, Altötting (2012). Büro: Veronika Kammerer, Innenarchitektin BDIA, studio lot, Altötting
Integriert in eine bestehende Flughalle wurde die schlichte Bauaufgabe, ein Büroraum zur Flugvorbereitung, als eigenständiger und doch auf viele Arten bezugnehmender Baukörper umgesetzt. Um die freie Fläche für die Flugzeuge…
»Büro für Flugvorbereitung Captain Hook Erlaeuterungsbericht
»www.studiolot.de

DIAP 2014_Auszeichnung_Buero am Herdweg_Blocher Blocher Partners_www.blocherblocher.comBürogebäude Herdweg. Stuttgart (2012). Büro: Jutta Blocher, Innenarchitektin, Blocher Blocher Partners, Stuttgart.
Die Schlichtheit der inneren Gestaltung mit den sand- gestrahlten Flächen aus Beton und Sichtbeton sowie dem Bodenbelag aus Zement-Estrich steht im Gleichklang mit dem äußeren Auftritt. Den Gebäudegrundriss prägt ein sandgestrahlter Betonkern…
»Büro am Herdweg TEXT
»www.blocherblocher.com

Kategorie „Messe & Ausstellung“

DIAP 2014_Auszeichnung_Kaldewei Messe_SCHMIDHUBER_www.schmidhuber.deMesseinszenierung für KALDEWEI, Frankfurt (2013). Büro: Susanne Schmidhuber, Innenarchitektin BDIA, SCHMIDHUBER, München.
Mit visionärem Gestaltungswillen und Stilsicherheit setzt Kaldewei seit über 90 Jahren neue Maßstäbe in der Badgestaltung. Das Badezimmer als Ruhepol inmitten einer Welt aus Hektik…
»Kaldewei_Messe ISH 2013 Erlauterungsbericht
»www.schmidhuber.de

DIAP 2014_Auszeichnung_Audi Lounge Genf_SCHMIDHUBER_www.schmidhuber.deAudi Exclusive Lounge, Auto Salon Genf (2012). Büro: Susanne Schmidhuber, Innenarchitektin BDIA, SCHMIDHUBER, München.
Eine Besonderheit aller Messeauftritte bildet das Konzept der Audi exclusive Lounge. Dieser VIP Bereich ist fester Bestandteil des Marken-auftritts und ausschließlich für geladene Gäste bestimmt…
»Audi-Lounge_Erlaeuterungsbericht
»www.schmidhuber.de

DIAP 2014_Auszeichnung_Future Now Mercedes Benz_spek DESIGN_Foto Johannes von Mueller_www.spek-design.de„Future Now“, Dauerausstellung Mercedes Benz, Bremen (2014). Büro: Patrick Sauter, Innenarchitekt, spek DESIGN, Stuttgart.
Wie leben wir in der Zukunft? Können wir die großen Herausforderungen bewältigen? Die Ausstellung kommuniziert die zukunftsweisende Technologieforschung und bietet Ausblicke in die Zukunft der Mobilität…
»Erlaeuterungsbericht Future Now Ausstellung
»www.spek-design.de

SPEKdesign_DesMadeinBaWue„Design Made in BaWü“, Wanderausstellung (2012). Büro: Eberhard Kappler, Innenarchitekt, spek DESIGN, Stuttgart.
Die Präsentationsform „Leiter“ – ein veredeltes Standardprodukt – ermöglicht, eine maximale Anzahl an Unternehmen auf einer kleinen Fläche zu präsentieren. Als Ordnungsstruktur wurden die Unternehmen in…
»Erlaeuterungsbericht Design made in BaWu
»www.spek-design.de

 

Kontakt:
BDIA Bund Deutscher Innenarchitekten e.V.
Dipl.-Ing. Cathrin Urbanek
Referentin für Medien und Öffentlichkeitsarbeit
Köpenicker Straße 48/49 Aufgang D
10179 Berlin
Tel. +49 30 530 519 83
Fax +49 30 914 424 19
urbanek@bdia.de
www.bdia.de

 

23. Oktober 2014

Pressemitteilung: Ergebnisse Deutscher Innenarchitektur Preis 2014

Berlin/Köln – 23. Oktober 2014 – »Pressemitteilung DIAP 2014 des Bund Deutscher Innenarchitekten

Deutscher Innenarchitektur Preis 2014 entschieden!

Mit dem Deutschen Innenarchitektur Preis 2014 zeichnet der BDIA Bund Deutscher Innenarchitekten zum achten Mal innovative Projekte aus, deren „innere Architektur“ vorbildlich konzipiert, gestaltet und ausgeführt ist.

Der Deutsche Innenarchitektur Preis ist der einzige Preis in Deutschland, der sich exklusiv der Qualität der Innenarchitektur widmet. Die Projekte haben Signalwirkung, sie sind Statement einer Generation und zeigen die Herausforderungen ihrer jeweiligen Zeit.

Der 1. Preis geht an die Düsseldorfer Innenarchitektin Bettina Kratz von kplus konzept GmbH für die Umsetzung des innovativen Shop-Konzeptes „Open Space“ im Basement der Köln Arcaden (Preisgeld 5.000,- Euro).

Den 2. Preis erhält Monika Lepel von LEPEL & LEPEL Architektur Innenarchitektur aus Köln für die Neugestaltung des Altarraums der Evangelischen Lutherkirche, Düsseldorf (Preisgeld 3.000,- Euro).

Der 3. Preis geht an Prof. Jens Wendland von raumkontor, Düsseldorf für den Messestand „Das Tapetenhaus“ (Preisgeld 2.000,- Euro)

„Dieser Preis ist ein bedeutendes Format, um die Qualität und das umfassende Leistungsspektrum von Innenarchitektinnen und Innenarchitekten der Öffentlichkeit zu präsentieren“, sagt BDIA Präsidentin Vera Schmitz in Ihrer Eröffnungsrede. „Kein Gebäude soll ohne die Beteiligung von Innenarchitektinnen und Innenarchitekten geplant werden. Innenarchitektinnen und Innenarchitekten beziehen sich in ihrer Konzeption immer auf das Innere: auf die Struktur und Materialität der Dinge – und vor allem auf die Bedürfnisse der Menschen, die das Innere der Architektur nutzen und beleben. Eine Einbindung dieser hochqualifizierten Spezialisten garantiert einen Mehrwert für jedes Bauvorhaben – ob klein oder groß -, damit Gebautes in allen Maßstäben optimal funktioniert und unsere Umwelt nachhaltig bereichert.“

Am 23.10. wurden von 16:30 bis 18 Uhr im Rahmen der Messe Orgatec diese drei Preisträgerinnen und Preisträger geehrt sowie weitere 26 Projekte und deren Verfasserinnen und Verfasser ausgezeichnet.

Unter den insgesamt 23 Innenarchitektinnen und Innenarchitekten, die im Rahmen des Preises mit ihren Projekten als Preisträger oder Ausgezeichnete geehrt wurden, sind fünfzehn Mitglied im BDIA Bund Deutscher Innenarchitekten.

Auflistung Preise und Auszeichnungen:

»Text- und Bilddateien:
Eine Auswahl an Bilddateien (in Print- und Webauflösung) zu allen Projekten und zur Preisverleihung sowie die Erläuterungstexte stehen Ihnen im Pressebereich unter »www.bdia.de zum Download zur Verfügung.

1. Preis:
Open Space im Basement der Köln Arcaden (Preisgeld 5.000,- Euro)
Büro: Bettina Kratz, Innenarchitektin BDIA, kplus konzept GmbH, Düsseldorf. »www.kplus-konzept.de
Fertigstellung: 2013; Bauherr: mfi development gmbh

Open Space im Basement der Köln Arcaden“ ist weit mehr als „nur“ eine weitere Shopping Mall: Eine weiße Skelettstruktur aus Beton gliedert das schwarze Untergeschoss in einzelne Zonen, dessen Shopping-Nutzung aufregend neu definiert wird. Um einen zentralen Markplatz (mit „Eventküche“) können Einzelhändler in
zahlreichen kleinen Einheiten, den „Smart Concept Stores“, nicht nur ihre Produkte anbieten, sondern in Workshops oder „Makerlabs“ ihre Kunden einbinden. Verkauf, Event und Aktionen werden miteinander verwoben und bilden ein fließendes Erlebnisareal.

Ein wichtiger Bestandteil des innenarchitektonischen Konzepts war der Wettbewerb „Pop-up Store“, bei dem hoch motivierte Neugründer zusammen mit den Innenarchitekten von kplus konzept ihren eigenen Shop gestalten konnten inklusive fachlicher Begleitung bis zur Eröffnung ihres Stores.

Aus der Jurybegründung:
„Open Space umschreibt ein lebendiges, sich ständig in Veränderung und Entwicklung befindliches Raumkonstrukt, in dem Improvisation, Low Budgets und gestalterische Phantasie keine Gegensätze mehr sind. Shopdesign von der Stange und aus einem Guss ist out; zukunftsweisend ist dahingegen die gemeinsame Entwicklungsarbeit von Start-up-Unternehmen und Innenarchitekten, die Menschen in
kreative und identitätsstiftende Prozesse einzubinden vermag und Aktualität mittels temporärer Gestaltungsauffassung gewährleistet. Entstanden ist ein überzeugendes Konzept, das aktuell eine ehemals schwierige Raumsituation optimiert und für die Zukunft erhebliches Entwicklungspotenzial offen hält.“

2. Preis:
Neugestaltung des Altarraums, Evangelische Lutherkirche Düsseldorf (Preisgeld 3.000,- Euro)
Büro: Monika Lepel, Innenarchitektin BDIA, LEPEL & LEPEL Architektur Innenarchitektur, Köln. »www.lepel-lepel.de
Fertigstellung: April 2014. Bauherr: Evangelische Lutherkirchengemeinde, Düsseldorf

Im Zuge der Sanierung der evangelischen Lutherkirche wurde Lepel & Lepel mit der Neugestaltung von Altarraum und Prinzipalstücken beauftragt. Die heutige Kirche wurde ursprünglich als Gemeindesaal erbaut, dessen Bühne zum neuen Altarraum umfunktioniert. Eine erweiterte Podestanlage überwindet die Trennung zwischen Altarraum und Gemeinde.

Die flexible Möblierung gibt dem Altarraum seine ehemalige Funktion als Bühnenraum zurück: der Altar ist freistehend und verschiebbar gestaltet und bietet nun auch wieder Platz für Konzert- und Podiumsveranstaltungen. Der Altar besteht aus zehn Holzplatten und Betonsteinen. Ausgerichtet werden die Elemente an einem kreuzförmigen Stahl. Das Abtragen des Tisches ist ein einfacher, fast archaischer Vorgang: Schicht um Schicht wird aufgehoben, an der Rückwand aufgestellt und so ein Bühnenraum gebildet.

Aus der Jurybegründung:
„Dieses Objekt ist nicht nur ein Beispiel gelungener Sanierung eines Kirchenraumes; vielmehr werden Wege aufgezeigt, wie hochsensible, da stets individuell emotional tangiert, spirituelle Räume mit zeitgemäßen und

zukunftsweisenden Interpretationen verknüpft werden können.
Entstanden ist ein Ort, der für zahlreiche Menschen zum geschützten Raum der Selbstreflexion wird. Raum, in dem Gläubige und Atheisten unterschiedslos Zeit zum Nachdenken, zum Relativieren, zum Hoffnung schöpfen finden können. Flexibilität und Mobilität charakterisieren die vielfältige Zweckdienlichkeit des Raumes. Veränderungen lassen neue Interpretationen von „Zeit“, und damit von Vergänglichkeit und Zukunft zu.“

3. Preis:
„Das Tapetenhaus“ – Messestand Deutsches Tapeteninstitut auf der imm cologne 2014 (Preisgeld 2.000,- Euro)
Prof. Jens Wendland, Innenarchitekt BDIA, raumkontor Innenarchitektur, Düsseldorf. »www.raumkontor.com
Fertigstellung: 2014 Bauherr: Deutsches Tapeteninstitut, Düsseldorf

Der Messestand Tapetenhaus ist ein einfacher Kubus, der vier einzelne Szenarien beherbergt. Ausgehend von einer Grundlagenstudie, die für das Deutsche Tapeteninstitut die tiefenpsychologische Bedeutung und Funktion von Tapeten analysiert, repräsentieren dies vier Set-ups besonders ausgeprägte Einrichtungs- Charaktere und bilden so eine ‚typologische Tapeten- DNA’.

Boden, Wände, Decken, Leuchten, Möbel und Accessoires der einzelnen Raumszenen innerhalb eines Kubus („Tapetenhaus“) werden komplett mit einem Tapetenornament überlagert und verschmelzen zu einem eindrucksvollen und erinnerbaren inszenatorischen Moment. Grellorange Fische umgeben den Besucher im Bad
von allen Seiten. Leise klirrt in der Küche eine im Luftzug pendelnde Besteckinstallation und verbindet sich mit der dahinter liegenden Wand zu einem Klangornament. Menschen mit camouflagehaften Ganzkörperbemalungen verschmelzen während einer Messeperformance mit dem Raum und den Dingen und verleihen dem Szenario etwas Surreales und Geheimnisvolles.

Aus der Jurybegründung:
„Das Tapetenhaus greift mit einfachen, aber imposanten Mitteln die Dialektik „Zwei- und Dreidimensionalität“ auf und zelebriert eine hochinteressante und spielerische Auseinandersetzung mit visueller Wahrnehmung und plastischer Wirkung. Konnte man bislang oft den Eindruck gewinnen, im Messebau gilt ähnlich dem olympischen Gedanken „größer, höher, breiter“, ist dieses preisgekrönte Messestandkonzept der Gegenbeleg: bescheiden in der Fläche, gering an Budget, dennoch oder gerade deshalb: eine klar herausgearbeitete, gestalterisch konsequente und eigenständig übersetzte Idee.“

26 weitere Auszeichnungen

Kategorie „Wohnen“:

  • Haus am Hafen, Mallorca (2013). Büro: Sabine Keggenhoff, Innenarchitektin BDIA, KEGGENHOFF PARTNER, Köln. »www.keggenhoff.de
  • Sanierung eines Einfamilienhauses von 1956, Abensberg (2013). Büro: Christine Harnest, Innenarchitektin BDIA, harnestplanung, Abendsberg. »www.harnestplanung.de
  • Einfamilienhaus am Bach, Oberbachern (2014). Büro: Bernhard Rückert, Innenarchitekt BDIA, Dachau. »www.rueckert.expeditio.de
  • Wohnhaus in Wuppertal – Sanierung eines Hauses aus den 80er Jahren (2012). Büro: Brigitte Schöpf, Innenarchitektin BDIA, Schöpf & Partner, Wuppertal. »www.schoepf-partner.de
  • Neubau eines Wohnhauses, Eitorf (2009). Büro: Gerhard Berthold, Innenarchitekt BDIA, Eitorf

Kategorie „Shop“:

  • Eisdiele true&12, München (2014). Büro: Stephan Köhler, Innenarchitekt, raumgestöber, München. »www.raumgestoeber.de
  • Buchladen „Siebter Himmel“, Köln (2013). Büro: Beate Wild, Innenarchitektin, büro für innenarchitektur beate wild, Köln. »www.studiolot.de
  • Reisebüro rtk-Reisen, Neuötting (2014). Büro: Veronika Kammerer, Innenarchitektin BDIA, studio lot, Altötting. »www.studiolot.de
  • Apotheke am Wilhelmplatz, Umbau und Sanierung der Geschäftsräume, Bonn (2012). Büro: Prof. Jens Wendland, Innenarchitekt BDIA, raumkontor Innenarchitektur, Düsseldorf. »www.raumkontor.com

Kategorie „Hotel & Gastronomie“:

  • Restaurant Sansibar by Breuninger, Düsseldorf (2013). Büro: Carola Mitlacher, DITTEL Architekten, Stuttgart. »www.d-arch.de
  • Restaurant Opus V, Mannheim (2013). Büro: Jutta Blocher, Innenarchitektin, Blocher Blocher Partners, Stuttgart. »www.blocherblocher.com
  • Plus One Berlin: Ein Zimmer Hotel, Berlin-Neukölln (2012). Büro: Elisabeth Müller, Innenarchitektin, Berlin mit spamroom und johnpaulcoss, Berlin. »www.spamroom.net
  • Internationales Gästehaus der Hochschule, Darmstadt (2012). Büro: Simone Ferrari, Innenarchitektin BDIA, Simone Ferrari Innenarchitektur, Seeheim-Jugenheim. »www.simoneferrari.de

Kategorie „Öffentliche Bauten“:

  • Junior Uni, Wuppertal (2013). Büro: Brigitte Schöpf, Innenarchitektin BDIA, Schöpf & Partner, Wuppertal. »www.schoepf-partner.de
  • Bürgeramt im Rathaus Stadt Wangen/Allgäu (2010). Büro: Martina Briegel, Innenarchitektin, BRIEGEL ARCHITEKTEN, Argenbühl. »www.briegel.info
  • Neugestaltung katholische Kirche St. Jodokus, Bielefeld (2013). Büro: Wencke Schoger, Innenarchitektin BDIA, Reuter Schoger Architekten Innenarchitekten, Berlin. »www.reuterschoger.de

Kategorie „Gewerbe & Büro“:

  • Hautarztpraxis Sohl und Renner, Esslingen (2013). Büro: Felix Becker, Innenarchitekt BDIA, sTudio 211, Stuttgart. »www.studio-211.de
  • Vermögenscenter Kreissparkasse Euskirchen (2014). Büro: Heiner Kolde, Innenarchitekt BDIA, bkp kolde kollegen, Düsseldorf. »www.b-k-p.net
  • MR Maschinenfabrik – Umbau und Sanierung Empfangsbereich, Regensburg (2010). Büro: Johannes Berschneider, Innenarchitekt BDIA, Berschneider + Berschneider, Pilsach bei Neumarkt i. d. OPf. »www.berschneider.com
  • Google Office, Düsseldorf (2012). Büro: Monika Lepel, Innenarchitektin BDIA, LEPEL & LEPEL Architektur Innenarchitektur, Köln. »www.lepel-lepel.de
  • Captain Hook – Büro zur Flugvorbereitung, Altötting (2012). Büro: Veronika Kammerer, Innenarchitektin BDIA, studio lot, Altötting. »www.studiolot.de
  • Bürogebäude Herdweg. Stuttgart (2012). Büro: Jutta Blocher, Innenarchitektin, Blocher Blocher Partners, Stuttgart. »www.blocherblocher.com

Kategorie „Messe & Ausstellung“:

  • Messeinszenierung für KALDEWEI, Frankfurt (2013). Büro: Susanne Schmidhuber, Innenarchitektin BDIA, SCHMIDHUBER, München. »www.schmidhuber.de
  • „Future Now“, Dauerausstellung Mercedes Benz, Bremen (2014). Büro: Patrick Sauter, Innenarchitekt, spek DESIGN, Stuttgart. »www.spek-design.de
  • Audi Exclusive Lounge, Auto Salon Genf (2012). Büro: Susanne Schmidhuber, Innenarchitektin BDIA, SCHMIDHUBER, München. »www.schmidhuber.de
  • „Design Made in BaWü“, Wanderausstellung (2012). Büro: Eberhard Kappler, Innenarchitekt, spek DESIGN, Stuttgart. »www.spek-design.de

Begleitende Ausstellung und Publikation:
Alle 29 ausgezeichneten Projekte werden als Ausstellung vom 21.10. – 25.10.2014 auf der Orgatec im Foyer Offenbachsaal gezeigt sowie in dem Buch „Ausgezeichnete Innenarchitektur“ publiziert (erhältlich ab Anfang Dezember 2014 im Callwey-Verlag).

Jury:

»Beguendung Jury DIAP_2014_Preistraeger ungekuerzt

Die Jury wählte am 31.7. und 1.8.2014 einstimmig die drei Preisträger sowie weitere 26 ausgezeichnete Projekte aus insgesamt 105 Einreichungen aus.

Ludwig Kindelbacher, Landau + Kindelbacher Architekten Innenarchitekten, 1. Preisträger Deutscher Innenarchitektur Preis 2008; Gerhard Matzig, Leitender Redakteur Süddeutsche Zeitung; Prof. Axel Müller-Schöll, Burg Giebichenstein Halle/Saale; Vera Schmitz, BDIA Präsidentin; Prof. Rudolf Schricker, BDIA Vizepräsident; Petra Stephan, Chefredakteurin AIT

Teilnahmeberechtigt waren alle deutschen Innenarchitektinnen und Innenarchitekten. Architektinnen und
Architekten waren nur in gleichberechtigten Arbeitsgemeinschaften mit Innenarchitektinnen und
Innenarchitekten teilnahmeberechtigt.

Beiträge aus allen Aufgabengebieten in unterschiedlichen Erscheinungsformen konnten aus dem In- und
Ausland eingereicht werden: Neubau, Sanierung und Modernisierung, Einzelräume, Rauminszenierungen sowie temporäre Objekte. Die Projekte mussten nach dem 1.1.2009 ausgeführt worden sein.

Kontakt:
BDIA Bund Deutscher Innenarchitekten e.V.
Cathrin Urbanek
Referentin für Medien und Öffentlichkeitsarbeit
Köpenicker Straße 48/49 Aufgang D, 10179 Berlin
Tel. +49 30 530 519 83
urbanek@bdia.de

»Alle Bilder und Texte zum Deutschen Innenarchitektur Preis 2014 unter
www.bdia.de/Presse

22. Oktober 2014

Förderer des Deutschen Innenarchitektur Preis 2014

Der Deutsche Innenarchitektur Preis 2014  wird von folgenden Unternehmen unterstützt:
CAPAROL Farben Lacke Bautenschutz GmbH, Girsberger GmbH, Hansgrohe Deutschland Vertriebs GmbH, Interface Deutschland GmbH, JELD-WEN Deutschland GmbH & Co. KG, Franz Kaldewei GmbH & Co.KG, Nimbus Group GmbH, Resopal GmbH.

caparol

Caparol GmbH
www.caparol.de

kaldewei

Franz Kaldewei GmbH + Co. KG
www.kaldewei.com

girsberger

Girsberger GmbH
www.girsberger.de

hansgrohe

Hansgrohe AG
www.hansgrohe.com

interface

Interface Deutschland GmbH
www.interface.com

interface

JELD-WEN Deutschland GmbH & Co. KG
www.jeld-wen.de

nimbus

Nimbus Group GmbH
www.nimbus-group.com

resopal

Resopal GmbH
www.resopal.de

 

18. Oktober 2014

Jury Deutscher Innenarchitektur Preis 2014

Die Jury wählte unter dem Vorsitz von BDIA Vizepräsident Prof. Rudolf Schricker am 31.7. und 1.8.2014 einstimmig drei Preisträger sowie weitere 26 ausgezeichnete Projekte aus insgesamt 105 Einreichungen aus.

IMG_2390_Jury Gruppenbild_Fotografin_Cathrin Urbanek_web

Jury Deutscher Innenarchitektur Preis 2014: Gerhard Matzig, Leitender Redakteur Süddeutsche Zeitung, München; Ludwig Kindelbacher. Preisträger 2008, Landau Kindelbacher Architekten Innenarchitekten, München; Petra Stephan, Chefredakteurin AIT, Stuttgart; Prof. Axel Müller-Schöll, Hochschule Burg Giebichenstein, Halle; Vera Schmitz, BDIA Präsidentin, Prof. Rudolf Schricker, BDIA VIzepräsident, Stuttgart (von links nach rechts); Foto: Cathrin Urbanek