bdia ausgesucht! 2018

Wir haben uns im September riesig über 43 Einreichungen von 28 Förderkreismitgliedern gefreut! Hier finden Sie die Gewinner der Präsidiumsjury und des Online-Votings: https://bdia.de/bdia-ausgesucht-2018/


INNENARCHITEKTENLEHREN am 29. Oktober 2018 in Düsseldorf

Informationsveranstaltung zu Bewerbungsverfahren für Professuren in den Fachbereichen Innenarchitektur. Innenarchitektinnen und Innenarchitekten müssen bei Auswahlprozessen viel stärker berücksichtigt werden. Voraussetzung dafür aber ist auch eine ausreichende Bewerberzahl. In einer Netzwerkveranstaltung möchten wir Innenarchitektinnen und Innenarchitekten umfassend über Vorgehensweisen bei akademische Bewerbungsverfahren informieren.

In den nächsten Jahren werden bundesweit an den Hochschulen Professuren für die Fachbereiche Innenarchitektur ausgeschrieben. Die Schwerpunkte der Lehre sind unter anderem Entwurf und Gestaltung, Baukonstruktion, Bauen im Bestand, Innenarchitektur- und Baugeschichte, Technischer Ausbau, Möbel- und Produktentwicklung sowie Kommunikation im Raum.

Diese Lehraufgaben an den Fachbereichen Innenarchitektur werden häufig nicht mehr an Innenarchitektinnen und Innenarchitekten vergeben, sondern durch Kolleginnen und Kollegen aus dem Hochbau besetzt. Eine spezialisierende Lehre kann so aber nicht ausreichend und nachhaltig für unseren Berufsstand umgesetzt werden.

Wie erfahre ich von Ausschreibungen? Was muss ich persönlich, fachlich und pädagogisch mitbringen, um mich auf eine Professur bewerben zu können? Welche Unterlagen sind erforderlich? Wie arbeitet eine Auswahlkommission? Wie konzipiert man eine Probevorlesung?

Datum: 29. Oktober 2018, 15:30 bis 19 Uhr
Ort: Showroom Thonet, Ernst-Gnoss-Strasse 5, 40219 Düsseldorf
Anfahrt

Eine Teilnahme ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich verbindlich an unter info@bdia.de.


Programm:

15:30 Uhr
Begrüßung und kurze Einführung

Impulse und Diskussion:

Dr. Karla Neschke, stellvertretende Geschäftsführerin Hochschullehrerbund

Prof. Sabine Keggenhoff, Entwerfen und Material im Raum, Peter Behrens School of Architecture, Hochschule Düsseldorf

Prof. Kerstin Schultz, Bauen im Bestand / Studiengangsleiterin Innenarchitektur, Hochschule Darmstadt

Prof. Martin L. Hofmann, Studiendekan, Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur
Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Prof. Jens Wendland, Peter Behrens School of Architecture, Hochschule Düsseldorf

Moderation: Jürgen Otte, Landesvorsitzender bdia Nordrhein-Westfalen

Ende 19:00 Uhr


Veranstalter: bdia / bdia Nordrhein-Westfalen


Bis 26. Oktober 2018: ICONIC AWARDS 2019 Innovative Interior – Wettbewerb für Interior Design gestartet!

Unternehmen der Einrichtungsindustrie sowie deren Partner im Interior Design können sich ab sofort unter www.innovative-interior.de  zu den ICONIC AWARDS 2019: Innovative Interior anmelden.

Am Wettbewerb können Unternehmen mit Produkten aus den Bereichen Möbel, Outdoor, Bad und Wellness, Büro und Arbeitsplatz, Gebäudeausstattung, Wand, Boden, Decke, Küche und Haushalt sowie Leuchten und Textilien teilnehmen. Eine unabhängige und sachverständige Jury entscheidet über die begehrten Auszeichnungen »Best of Best«, »Winner« und »Selection«. Ihr gehören an:

  • Barbara Friedrich, Designjournalistin, Hamburg
  • Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung, Frankfurt am Main
  • Giulio Ridolfo, Textil- und Farbdesigner, Mailand, Udine
  • Gerhard Wolf, Inhaber, Funktion Möbel, Darmstadt
  • Sebastian Wrong, Designer und Mitbegründer Established and Sons, London; Inhaber/Gründer The Wrong Shop

Termine:

  • Anmeldeschluss: 26. Oktober 2018 (Frühbucher-Preis bis zum 21. September 2018)
  • Preisverleihung anlässlich der imm cologne am 13. Januar 2019 im Kölnischen Kunstverein
  • Exklusive Ausstellung aller Gewinnerprojekte vom 14. bis 20. Januar 2019 im Kölnischen Kunstverein für Fachpublikum und die interessierte Öffentlichkeit

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter: www.innovative-interior.de.

Auslober ist der Rat für Formgebung. Der bdia bund deutscher innenarchitekten ist Mitglied.

Der Rat für Formgebung zählt zu den weltweit führenden Kompetenzzentren für Kommunikation und Wissenstransfer im Bereich Design und Marke. Seinem Stifterkreis gehören aktuell mehr als 300 Unternehmen an. Der Rat für Formgebung wurde 1953 auf Initiative des Deutschen Bundestages gegründet, um die Designkompetenz der deutschen Wirtschaft zu stärken. Seine vielseitigen Aktivitäten verfolgen ein Ziel: die nachhaltige Steigerung des Markenwerts durch den strategischen Einsatz von Design zu kommunizieren.

Kontakt:
Janine Wunder
Bereichsleiterin Kommunikation und Marketing
Tel +49 (0) 69 74 74 86 0
Fax +49 (0) 69 74 74 86 19
E-Mail presse@german-design-council.de
www.german-design-council.de


ORGATEC 2018: bdia Messerundgang am 24. Oktober 2018

Welche Umgebung braucht die Arbeitskultur der Zukunft? Wie gelingt es, Freiheit und Struktur gleichermaßen Raum zu geben? Unter der Leitidee „culture@work“ zeigt die ORGATEC 2018 visionäre Konzepte für die ganze Welt der Arbeit. Denn nur eine Kultur die Vielfalt, partnerschaftliche Kooperation, Motivation und Vertrauen fördert, beflügelt kreatives Arbeiten und lässt Ideen gedeihen. www.orgatec.de

Der bdia lädt ein zum Messerundgang am Mittwoch, den 24. Oktober 2018.

Es erwarten Sie Präsentationen der bdia Förderkreismitglieder Designpost | Tarkett | Zilenzio | Johanson | Kinnarps | Interface | Hund Möbelwerke | König + Neurath | Forbo Flooring | LAUFEN Deutschland / Roca | Camira Fabrics | Wilkhahn.

Treffpunkt ist die Designpost um 9:30 Uhr zu Kaffee und Croissant.

Die Führung endet gegen 14:15 Uhr in Halle 6.

Alle Teilnehmer des bdia Messerundgang erhalten ein kostenfreies Tagesticket. Der Rundgang ist vorerst bdia Mitgliedern vorbehalten. Freie plätze werden ggfls. an Nicht-Mitglieder vergeben.

Bitte melden Sie sich bis Freitag, den 5. Oktober 2018 über folgendes Kontaktformular an:

Teilnehmer/in

Name

Büro

E-Mail-Adresse

Straße und Hausnummer

PLZ und Ort

Sind Sie bdia-Mitglied?

bdia-Mitgliedsnummer (optional)

Mit der Anmeldung wird dem Veranstalter die Erlaubnis erteilt, während der Veranstaltung Foto- und Filmaufnahmen zu machen und diese Aufnahmen im Zusammenhang mit der Veranstaltung für die Öffentlichkeitsarbeit und die Dokumentation, analog und digital, zu verwenden.

Hiermit melde ich mich verbindlich für die oben genannte Veranstaltung an.


EINLADUNG | bdia impuls. zu Virtual Reality am 13. September 2018

bdia impuls. Schöne, neue virtuelle WeltSchöne, neue virtuelle Welt
das Potenzial von Virtual Reality in der Innenarchitektur

Die Praxis in Architektur und Interior Design wird in den kommenden Jahren durch neue, digitale Werkzeuge entscheidend verändert – unter anderem durch Virtual Reality. Welches Potenzial steckt darin? Weshalb lohnt es sich für InnenArchitekten, in diese neue Welt einzutauchen?

Das Veranstaltungsformat bdia impuls. initiiert Crossover Networking der verschiedenen Branchen – Innenarchitekten, Architekten und Vertreter der regionalen Immobilien-wirtschaft sowie den Erfahrungsaustausch mit professionellen Nutzern der VR-Software. Am 13. September ab 16 Uhr in der Thonet Concept Gallery in Frankfurt am Main werden Experten in Vorträgen sowie bei Live-Präsentationen von Software- und Hardware-Anbieter Einblick geben in die neue Technologie.

Veranstalter sind der bdia Hessen und Martina Metzner

Die Teilnahme ist kostenlos und Mitglieder der Architektenkammern erhalten für die Teilnahme am bdia impuls. 5 Weiterbildungspunkte. Nähere Angaben entnehmen Sie bitte dem Informations-PDF im Downloadbereich unten am Ende der Seite.

Veranstalter ist der bdia Landesverband Hessen. Anmeldung bitte bis zum 6. September 2018 unter: hessen@bdia.de.

Teilnehmer/in

Name

Büro

E-Mail-Adresse

Straße und Hausnummer

PLZ und Ort

Sind Sie bdia-Mitglied?

bdia-Mitgliedsnummer (optional)

Mit der Anmeldung wird dem Veranstalter die Erlaubnis erteilt, während der Veranstaltung Foto- und Filmaufnahmen zu machen und diese Aufnahmen im Zusammenhang mit der Veranstaltung für die Öffentlichkeitsarbeit und die Dokumentation, analog und digital, zu verwenden.

Hiermit melde ich mich verbindlich für die oben genannte Veranstaltung an.


Download:

bdia impuls. 2018_VirtualReality_Informationen.pdf

bdia impuls. 2018_VirtualReality_Pressemitteilung.pdf


 

 

 

 

 

 

 

 

 


URBAN RETAIL - SHARED EXPERIENCE: Iconic Conference am 25. Oktober 2018 in Frankfurt

Wer sich im Schnittfeld von Architektur und Marke bewegt, kommt an dieser Veranstaltungsreihe nicht vorbei: Seit 2002 veranstaltet der Rat für Formgebung die richtungweisende Jahreskonferenz zum Thema Markenarchitektur, jahrelang unter dem Titel »Architektur für Marken«, seit 2014 umbenannt in die ICONIC CONFERENCES.

Innovationen im Retail und Exhibition Design: ICONIC CONFERENCES

Hier präsentieren Professionals herausragende Projekte aus Retail und Exhibition Design, diskutieren Zukunftsfragen und tauschen sich darüber aus, wie sich dreidimensionale Markenwelten erfolgreich realisieren lassen. Internationale Referenten zeigen Wege auf, wie der stationäre Handel auf neue, veränderte Anforderungen und Bedürfnisse der Kunden reagiert und antwortet.

Zielgruppe der Konferenz sind alle, die in der gestalterischen und technologischen Entwicklung und den daraus resultierenden veränderten Anforderungen an den klassischen Einzelhandel ihre zentrale Aufgabe sehen. Die Veranstaltung richtet sich an Geschäftsführer, Corporate Communications und Brand Manager sowie Verantwortliche aus Marketing und Vertrieb aus allen Branchen. Neben Agenturen aus den Bereichen Markenstrategie und -kommunikation sind aus dem gestalterischen Bereich insbesondere Architekten, Innenarchitekten und Designer angesprochen.

Für bdia Mitglieder gilt der Frühbucherrabatt.

Ausführliche Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie auf der Website www.iconic-conferences.events

 


Symposium INTERIOR – INFERIOR – IN THEORY? Contemporary Positions in Interior Design Theory am 17./18. Mai 2018 in Berlin

„Was macht Innenarchitektur aus? Wie kann das Verhältnis von Innenarchitektur zu Architektur und Design theoretisch definiert und reflektiert werden?“ fragen unter anderem die Organisatoren des außergewöhnlichen, gleichwie überfälligen Symposiums „Interior – Inferior – in Theory? Contemporary Positions in Interior Design Theory.” Veranstalter ist die Hochschule BAU international.

Eine eigene Theorie zur Innenarchitektur zu beschreiben, ist überfällig. Expertinnen und Experten aus 24 Ländern und sechs Kontinenten haben zugesagt, um Wissen und Visionen über eine Theorie der Innenarchitektur zu erforschen, zu diskutieren und zu bündeln.

Wir freuen uns sehr, die spannenden Fragestellungen zu einer eigenen Theorie – jenseits von Architektur- und Designtheorie – als Partner begleiten zu dürfen und laden Sie herzlich ein, am 17./18. Mai 2018 in Berlin im DAZ dabei zu sein. »Programm des Symposiums

Interview „Die Disziplin definieren – und stärken.“

Ein Gespräch mit der Organisatorin Prof. Dr. Carola Ebert, Interior Design, History and Theory of Architecture and Design an der BAU International Berlin – University of Applied Sciences

Warum ist es wichtig, sich mit einer Theorie der Innenarchitektur zu beschäftigen?

Innenarchitektur ist eine ganz eigene Disziplin. Eine Theorie dieser Disziplin ist das Fundament für den Berufsstand, die Forschung und die Ausbildung. Ist Innenarchitektur nur ein Teil von Architektur oder gibt es eine eigene gestalterische Identität, eigene Praktiken, Wissensformen und Ziele? Wie wurde und wird Innenarchitektur in verschiedenen Epochen gedacht, gelehrt und praktiziert? Diese historisch-wissenschaftlichen Grundlagen zu erforschen und zu kennen ist hochnotwendig – gerade in Ergänzung oder Abgrenzung zu anderen Fachrichtungen. Insbesondere für die Ausbildung sind der historische Kanon und die theoretischen Rahmenbedingungen von besonderer Bedeutung. Nur so können wir das Profil des Berufsstandes und die Fähigkeiten, die damit einhergehen sollten, diskutieren, stärken und vermitteln.

Welches sind Ihre Erwartungen an den internationalen Symposium?

Wir haben die zweitägige Konferenz bewusst als Austausch konzipiert zwischen Forschenden, Lehrenden und praktizierenden Innenarchitektinnen und Innenarchitekten und berufsständischen Organisationen, besonders am zweiten Tage. Zum Programm gehören Beiträge aus dem angelsächsischen Raum, Großbritannien, Australien, Nordamerika, dort gibt es eine starke Forschungstradition rund um den Innenraum. Auch aus Belgien werden wir unterschiedliche Positionen aus Theorie und Praxis hören, aus der Schweiz, Italien, Brasilien. Das internationale Interesse am inhaltlichen Austausch ist sehr groß. Insgesamt hatten wir Einreichungen aus 24 Ländern und konnten Vortragende aus sechs Kontinenten einladen. Die Vorträge zur Berufspraxis in Saudi-Arabien und Iran sind sicher Beispiele für neue, spannende Perspektiven. Als Ganzes ermöglicht die Konferenz ein grenzüberschreitendes Nachdenken über das Wesen der Innenarchitektur und wird hoffentlich so die Theorienbildung für die Disziplin Innenarchitektur einen großen Schritt weiter voranbringen.

Welche zukünftigen Entwicklungen sehen Sie für den Berufsstand?

Wir haben schon innerhalb Europas ganz unterschiedliche Rahmenbedingungen. In Italien kann ich mich nicht als Innenarchitektin oder Innenarchitekt in der Kammer registrieren. In Großbritannien werden unterschiedliche Ausbildungen in Interior Design und Interior Architecture angeboten, wobei nur der letztere kammerfähig macht. In Deutschland sind wir wiederum weit vorn bei der Kammerfähigkeit, jedoch wird Innenarchitektur als Studiengang traditionell an Fach- und Kunsthochschulen unterrichtet und aufgrund der geringen Forschungstraditionen an diesen Hochschulen gibt es (noch) eher wenig deutschsprachige Forschungsergebnisse zur Innenarchitektur.

Im globalen Kontext sind die Unterschiede noch gravierender, aber in Zeiten der Globalisierung kommen wir nicht umhin auch Gestaltungsaufträge global zu denken. Als international ausgerichtete Hochschule bietet BAU International Berlin einen Bachelor und ab 2019 auch einen Master in Innenarchitektur an. Dieses englischsprachige Ausbildungsangebot dient nicht nur dem deutschen Markt, sondern bildet Studierende für die globalisierte Welt aus. Jenseits der praktischen Inhalte ist hierfür auch klares Profil des Berufes auf theoretischer Ebene sehr wichtig.
Dazu ist die aktuelle Situation in zweierlei Hinsicht besonders günstig. In den letzten Jahrzehnten haben Themen wie Bauen im Bestand und die Nachhaltigkeitsdebatte Innenarchitektinnen und Innenarchitekten in eine neue Macht- und Qualitätsposition gebracht. Die zeitgleich entstandene Debatte um eine Theorienbildung ist daher ein zusätzlicher Baustein, um die Disziplin insgesamt zu stärken. Diese Debatte in Deutschland international zu führen ist der Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung.


„Interior – Inferior – in Theory? Contemporary Positions in Interior Design Theory.”
Am 17. und 18. Mai 2018 in Berlin.

  • Eine Teilnahme am Symposium ist kostenfrei.
  • Veranstaltungsort: DAZ, Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, 10179 Berlin.
  • Programm, Anmeldung und Registrierung unter: » www.interior-theory.org

„Die Disziplin definieren – und stärken.“

Ein Gespräch mit der Organisatorin Prof. Dr. Carola Ebert, Interior Design, History and Theory of Architecture and Design an der BAU International Berlin – University of Applied Sciences

Warum ist es wichtig, sich mit einer Theorie der Innenarchitektur zu beschäftigen?

Innenarchitektur ist eine ganz eigene Disziplin. Eine Theorie dieser Disziplin ist das Fundament für den Berufsstand, die Forschung und die Ausbildung. Ist Innenarchitektur nur ein Teil von Architektur oder gibt es eine eigene gestalterische Identität, eigene Praktiken, Wissensformen und Ziele? Wie wurde und wird Innenarchitektur in verschiedenen Epochen gedacht, gelehrt und praktiziert? Diese historisch-wissenschaftlichen Grundlagen zu erforschen und zu kennen ist hochnotwendig – gerade in Ergänzung oder Abgrenzung zu anderen Fachrichtungen. Insbesondere für die Ausbildung sind der historische Kanon und die theoretischen Rahmenbedingungen von besonderer Bedeutung. Nur so können wir das Profil des Berufsstandes und die Fähigkeiten, die damit einhergehen sollten, diskutieren, stärken und vermitteln.

Welches sind Ihre Erwartungen an den internationalen Symposium?

Wir haben die zweitägige Konferenz bewusst als Austausch konzipiert zwischen Forschenden, Lehrenden und praktizierenden Innenarchitektinnen und Innenarchitekten und berufsständischen Organisationen, besonders am zweiten Tage. Zum Programm gehören Beiträge aus dem angelsächsischen Raum, Großbritannien, Australien, Nordamerika, dort gibt es eine starke Forschungstradition rund um den Innenraum. Auch aus Belgien werden wir unterschiedliche Positionen aus Theorie und Praxis hören, aus der Schweiz, Italien, Brasilien. Das internationale Interesse am inhaltlichen Austausch ist sehr groß. Insgesamt hatten wir Einreichungen aus 24 Ländern und konnten Vortragende aus sechs Kontinenten einladen. Die Vorträge zur Berufspraxis in Saudi-Arabien und Iran sind sicher Beispiele für neue, spannende Perspektiven. Als Ganzes ermöglicht die Konferenz ein grenzüberschreitendes Nachdenken über das Wesen der Innenarchitektur und wird hoffentlich so die Theorienbildung für die Disziplin Innenarchitektur einen großen Schritt weiter voranbringen.

Welche zukünftigen Entwicklungen sehen Sie für den Berufsstand?

Wir haben schon innerhalb Europas ganz unterschiedliche Rahmenbedingungen. In Italien kann ich mich nicht als Innenarchitektin oder Innenarchitekt in der Kammer registrieren. In Großbritannien werden unterschiedliche Ausbildungen in Interior Design und Interior Architecture angeboten, wobei nur der letztere kammerfähig macht. In Deutschland sind wir wiederum weit vorn bei der Kammerfähigkeit, jedoch wird Innenarchitektur als Studiengang traditionell an Fach- und Kunsthochschulen unterrichtet und aufgrund der geringen Forschungstraditionen an diesen Hochschulen gibt es (noch) eher wenig deutschsprachige Forschungsergebnisse zur Innenarchitektur.

Im globalen Kontext sind die Unterschiede noch gravierender, aber in Zeiten der Globalisierung kommen wir nicht umhin auch Gestaltungsaufträge global zu denken. Als international ausgerichtete Hochschule bietet BAU International Berlin einen Bachelor und ab 2019 auch einen Master in Innenarchitektur an. Dieses englischsprachige Ausbildungsangebot dient nicht nur dem deutschen Markt, sondern bildet Studierende für die globalisierte Welt aus. Jenseits der praktischen Inhalte ist hierfür auch klares Profil des Berufes auf theoretischer Ebene sehr wichtig.
Dazu ist die aktuelle Situation in zweierlei Hinsicht besonders günstig. In den letzten Jahrzehnten haben Themen wie Bauen im Bestand und die Nachhaltigkeitsdebatte Innenarchitektinnen und Innenarchitekten in eine neue Macht- und Qualitätsposition gebracht. Die zeitgleich entstandene Debatte um eine Theorienbildung ist daher ein zusätzlicher Baustein, um die Disziplin insgesamt zu stärken. Diese Debatte in Deutschland international zu führen ist der Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung.

„Interior – Inferior – in Theory? Contemporary Positions in Interior Design Theory.”
Am 17. und 18. Mai 2018 in Berlin.

  • Eine Teilnahme am Symposium ist kostenfrei.
  • Veranstaltungsort: DAZ, Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, 10179 Berlin.
  • Programm, Anmeldung und Registrierung unter: » www.interior-theory.org


bdia Tour MÜNCHNER STOFF FRÜHLING 2018 am Freitag, den 16. März 2018

Achtung: Eine der beiden bdia Touren sowie der Designtalk sind ausgebucht. Für folgende Tour sind noch Plätze frei:

Freitag, der 16. März:

Tour 1: 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr (ausgebucht)
Tour 2: 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr (noch Plätze verfügbar).

Treffpunkt: Info-Point Münchner Stoff Frühling am Palais Lenbach, Ottostrasse 6, 80333 München

Ammeldung unter: info@bdia.de / Stichwort: "Tour 2"


Vom 16. bis 19. März 2018 laden im Rahmen der Textilmesse Münchner Stoff Frühling 33 internationale Textilhersteller und Stoffediteure in ihre Showrooms ein. Die Fachbesucher erwartet während der vier Messetage neben den neuen Kollektionen der Aussteller ein attraktives Rahmenprogramm mit einer textilen Trend-Show, einem Design-Talk mit Ehrengast Alfredo Häberli im Hotel Bayerischer Hof, geführten Touren mit Interior-Experten und verschiedenen Showroom-Events am Freitagabend. Am Samstag lädt der Münchner Stoff Frühling zur lässig-eleganten Abendveranstaltung „Dolce Vita“ mit italienischem Flair der 50er Jahre ins Palais Lenbach ein.

Die Veranstalter laden bdia Mitglieder exklusiv zu einer eigenen Bus-Tour zu ausgewählten Showrooms ein.

Freitag, 16. März 2018
Start 14.00 Uhr
Treffpunkt: Info-Point Münchner Stoff Frühling am Palais Lenbach, Ottostrasse 6, 80333 München
Dauer der Tour bis 17.00 Uhr.
Im Anschluss sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Design-Talk in den Bayrischen Hof eingeladen.

Sie möchten sich verbindlich anmelden?
Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an info@bdia.de, Stichwort Münchner Stoff Frühling 2018.

„Wir werden die Messe-Besucher mit vielen Neuigkeiten überraschen können. Der Münchner Stoff Frühling expandiert weiter – wir freuen uns über sieben neue ausstellende Firmen und mit dem mondänen Priscohaus am Prinzregentenplatz über einen neuen Standort“, so Klaus Winkler, Vorstand des Münchner Stoff Frühlings. Die Textilplattform Münchner Stoff Frühling hat sich im deutschsprachigen Raum als führende Messe renommierter internationaler Textilhersteller und -verleger im Premium-Segment entwickelt. „Die Fachbesucher schätzen die vielseitigen Präsentationen, die gleichermaßen faszinieren und informieren. Inneneinrichter, Raumausstatter, Architekten und Designer können sich von neuen Kollektionen, innovativen Materialien und textilen Konzepten inspirieren lassen“, so Eberhard Müller, Vorstand des Münchner Stoff Frühlings. Zahlreiche Shuttle-Busse verbinden die Standorte miteinander, die sich aus einzigartigen Showrooms und besonderen, temporären Locations in der Münchner Innenstadt zusammensetzen.

Mehr Informationen unter www.msf-muenchen.de


bdia Rundgang auf der Messe imm 2018 am 15. und 17. Januar 2018

bdia Mitglieder sind herzlich zu einem Messerundgang auf der kommenden imm cologne eingeladen, die internationale Interior Show vom 15. bis zum 21. Januar. Im Rahmen des Messerundgangs besuchen wir mit Kolleginnen und Kollegen die Messestände der bdia Fördekreismitglieder.

Ein kostenfreies Tagesticket erhalten Sie mit ihrer Anmeldung.

Termine: Montag, der 15. Januar 2018 und Mittwoch, der 17. Januar 2018.

Wir starten jeweils um 10.15 Uhr in der Designpost (Deutz-Mülheimer Str. 22A, 50679 Köln) mit einem Kaffee, gehen dann gemeinsam auf das Messegelände, touren durch die Hallen und lassen uns inspirieren.

Die Führung endet um ca. 14.30 Uhr mit dem Highlight einer Führung durch die "Let's be Smart"-Installation... auf der Suche nach der Zukunft...

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung unter info@bdia.de.

 

 


SCHULBAU Messe für Investitionen im Bildungsbau am 7. und 8. Februar 2018 in Hamburg

Die SCHULBAU ist die europaweit einzige Messe, die für konkrete und verabschiedete Investitionsvolumina veranstaltet wird. Sie findet in
Kooperation mit den jeweiligen Schulbaubehörden statt.

Das Portfolio kommunaler Bildungsbauinvestitionen reicht von Kindergärten über Schulen bis zu Universitäten und Akademien. Die Messe bildet alle Bauaufgaben ab: Außenraumgestaltung und Fassade, Rohbau und technische Gebäudeausrüstung, sowie pädagogische und funktionale Innenraumkonzepte.

Architekten und Fachplaner, Schulleiter, Behörden- und Institutionsvertreter, Investoren und Bauunternehmungen sowie die Aussteller mit ihren aktuellen Produktinnovationen schätzen die Möglichkeit des nationalen und internationalen Austauschs.

www.schulbau-messe.de