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24. Oktober 2016

BDIA Innenarchitektinnen Monika Lepel und Sophie Green: 2 Filme zum Konzeptwettbewerb BDIAußergewöhnlich!

Die Gewinnerfilme sind fertig! Viel Spass beim Anschauen!

Ein leuchtender, schützender Schirm, ein neuer inspirierender Ort: „Work Out“ von Monika Lepel, Lepel + Lepel Architekten Innenarchitekten, Köln

Ein smartes, gleichwie archaisches Objekt für den eigenen Arbeitsort überall: „Log in / Log out“ von Sophie Green, sophie green interior architecture, München/Brüssel

Die BDIA Innenarchitektinnen Monika Lepel aus Köln mit „WORK OUT“ und Sophie Green aus München/Brüssel mit „log In / log Out“ gewinnen Ende 2015 den Konzeptwettbewerb BDIAußergewöhnlich!, den der BDIA gemeinsam mit der Messe Orgatec, Köln in diesem Jahr zum ersten Mal ausgelobt hat. Die Realisierung der beiden Gewinnerobjekte als Prototypen für die ORGATEC 2016 in Köln wird aktuell organisiert.

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Gewinnerin Monika Lepel, BDIA Präsidentin Vera Schmitz, Gewinnerin Sophie Green und Stefan Kokkes, Project Manager der Kölnmesse vor der Präsentation auf dem Boulevard der Orgatec 2016.

 

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Die Gewinnerinnen Monika Lepel (li.) und Sophie Green (2.v.re.) mit BDIA Präsidentin Vera Schmitz und Stefan Kokkes, Project Manager Kölnmesse zur Urkundenübergabe am Stand des Medienpartners AIT auf der imm cologne 2016.

Die Jury benennt außerdem vier Anerkennungen für Christine Schön, Planstelle aus München; Christine Weinmann aus Frankfurt; Susanne Brandherm aus Köln und für Susanne Gasser aus Stuttgart.

„Außergewöhnliche Orte, ungewohntes Arbeiten, realistische Arbeitsplätze“ zu beschreiben – das war der Auftrag an die BDIA Innenarchitektinnen und Innenarchitekten aus der Auslobung. Die Jury diskutierte die eingereichten Konzepte am 22. Oktober 2015 im Messehochhaus. Die unterschiedlichen Arbeiten zeigten deutlich, wie groß die Sehnsucht nach „Arbeiten in der Natur“ ist, nach einem Rückzug in’s Grüne – und dennoch voll vernetzt. Doch auch die differenzierte Betrachtung strategischer Punkte  unserer mobilen Welt generierte spannende Lösungen wie Laptop-Sharing statt Carsharing. Auch das Besetzen von Unorten oder Resträumen mit smarten, flexiblen Strukturen oder ein modifizierter Doppeldeckerbus, der Arbeiten mit Sightseeing verknüpft, wurden vorgeschlagen.

Gewinnerin Monika Lepel von Lepel & Lepel Architekten Innenarchitekten aus Köln mit „WORK OUT“:

Arbeiten ist nicht mehr ortsgebunden. Vernetzung und Verdichtung haben zu einer veränderten Anforderung an den Einzelnen geführt. Nomadisches Arbeiten “auf dem Sprung“ hat den 9 to 5 Arbeitsalltag in vielen Bereichen abgelöst. Mobile Gadgets wie Tablets, Laptops oder Smartphones
ersetzen den klassischen Schreibtisch. Zum Arbeiten benötigt man also nur noch Zeit, Technik, einen geschützten Sitzplatz – und schon kann es losgehen. Der Ort wird somit frei wählbar.

WORK OUT…eine Installation im Kölner Stadtraum, in der Nähe von Büros, öffentlichen Plätzen und Spielplätzen gelegen. Tagsüber voll ausgestatteter Arbeitsplatz mit flexiblem Netz, das  unterschiedliche Sitzpositionen ermöglicht, Blend- & Witterungsschutz, Ablagemöglichkeit für
Laptops & Tablets, akustische Dämpfung, Laptopschloss, Strom und Wlan-Hotspot. Abends ein skulpturales, atmosphärisch leuchtendes Sitzelement in der Landschaftsarchitektur.

» Gewinner „Work Out“ von Monika Lepel_BDIAußergewoehnlich

Gewinnerin Sophie Green von sophie green interior architecture aus München/Brüssel mit „log In_log Out“

… es ist modular, unendlich erweiterbar – wie ein Netzwerk unabhängig von Raum könnte es Strom generieren… es erlaubt Bewegung (verformen, falten, drehen, schaukeln, schwingen)… es erlaubt Begegnung – jemanden „mit-laden“ lassen – einstecken… es ist formbar und erlaubt verschiedene Positionen – sitzen/ stehen /anlehnen… es passt sich an unterschiedliche Umwelten an sowie dem Bedürfnis des Benutzers… und es erlaubt  auch ein Überziehen /Abschirmen / Abschotten / Ausbreiten…  ist vielleicht verspiegelt / reflektierend und wird unsichtbar … es basiert auf einem Gitter und gewährleistet so seine Erweiterbarkeit Ausrichtbarkeit – und Personalisierbarkeit.

Im öffentlich Raum oder in der Natur ist es nicht nur eine Unterlage – sondern wird durch Falt- und Steckmechanismen vielleicht zu einem Sitz, zu einer Hülle oder zu einem Schirm, zu einem Paravant, zu einem schattenspendenden Unterschlupf, zu einer Sitzmöglichkeit… als Überwurf / Kaputze… man bringt es mit – oder findet es vor, z.B. aufgelegt auf einem bestehenden Möbel / Sitzmöglichkeit, als unscheinbares, verführerisches Etwas, im Zug, in Flughäfen oder Cafés könnte es auf bestehenden Sitzmöglichkeiten oder an er Wand befestigt sein… wo immer wir auch sind um zu arbeiten…

…. wie eine „Online Plattform“ im echten Raum: log in – like – share – disconnet – log out… ein bisschen wie eine Picknickdecke oder ein Regenschirm…

» Gewinner „log In_log Out“ von Sophie Green_BDIAussergewöhnlich

Anerkennungen BDIAußergewöhnlich!

Christine Schön, Die Planstelle, München für „Co-Working-Bus“
» BDIAussergewöhnlich „Co-Working-Bus“ von Christine Schoen/DiePlanstelle

Susanne Brandherm, Brandherm + Krumrey, Köln für „einAUSblick“
» BDIAussergewöhnlich „einAUSblick“ von Susanne Branherm/b-k-i

Christine Weinmann, in_design architektur, Frankfurt für „CCT – Cloud Connecting Terminal“
» CCT BDIAussergewöhnlich „CCT Cloud Connecting Terminal “ von Christine Weinmann/in_Design architektur

Susanne Gasser, Stuttgart für „Netz-Werk“
» BDIAussergewöhnlich „Netz-Werk“ Susanne Gasser

Diese Arbeiten werden begleitend zu den umgesetzten Prototypen als Ausstellung während der ORGATEC 2016 gezeigt.

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Jury BDIAußergewöhnlich! 2015: v.li.n.re.: Stefan Kokkes, Kölnmesse; Holger Jahnke, bso/Sedus; Dick Spierenburg, Spierenburg Studio; Vera Schmitz, BDIA; Tanja Remke, Wilkhahn; Birgit Schwarzkopf, BDIA; Petra Stephan, AIT; Hendrik Hund, bso

» Auslobung BDIAussergewöhnlich 2015 final

BDIA Bund Deutscher Innenarchitekten e.V.
Cathrin Urbanek
Referentin für Medien und Öffentlichkeitsarbeit
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