Firmensitz light:guard GmbH in Dresden
Jahr: 2023
Ort: Dresden (Sachsen)
Öffentlich zugänglich: Nein
Objektart: Arbeitswelten, Beratung + Service, Büros + Open Spaces, Foyer + Empfang
Fotos: Josefine Unterhauser
Projektbeschreibung
Die 2019 gegründete light:guard GmbH ist Spezialistin für bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung von Windenergieanlagen. Mit dem Umzug in einen eigens errichteten Neubau in Dresden schuf das Unternehmen 2023 einen zukunftsfähigen Firmensitz, der die funktionalen Anforderungen eines wachsenden Betriebs mit den Qualitäten eines modernen Arbeitsumfelds verbindet.
Im zweigeschossigen Gebäude befinden sich im Erdgeschoss Lager- und Technikflächen, während in dem Obergeschoss Räume den Büroarbeitsplätzen vorbehalten sind. Ziel der Ansiedlung in dem Neubau war es, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, die hybride Arbeitsmodelle optimal unterstützt. Von den ca. 20 Mitarbeitern arbeitet ein Teil der Belegschaft im Homeoffice oder im Außendienst, weshalb flexible Nutzungsformen, offene Kommunikationszonen und eine hohe Aufenthaltsqualität zentrale Entwurfskriterien waren.
Der Bürobereich mit 15 hybriden Arbeitsplätzen ist als offener, kommunikativer Raum organisiert, der dennoch Rückzugsmöglichkeiten für konzentriertes Arbeiten bietet. Akustik spielte dabei eine entscheidende Rolle: Höhenverstellbare Schreibtische sind mit akustisch wirksamen Trennpaneelen ausgestattet, und verschiebbare, lichtdurchlässige Raumteiler aus Akustikmaterial zonieren das Großraumbüro dezent gegenüber dem Flur.
Im zentralen Flurbereich entstanden verschiedene Kommunikations- und Aufenthaltszonen.Eine offene Teeküche dient als Treffpunkt für informelle Begegnungen. Gegenüberliegend sind Garderobe und abschließbare Locker angeordnet, die den Mitarbeitenden persönlichen Stauraum bieten. Eine schallgedämpfte Sitznische entlang des Flurs schafft Raum für kurze Besprechungen oder spontane Austauschrunden. Akustische Deckenbaffeln in diesen Bereichen reduzieren den Geräuschpegel wirkungsvoll.
Ein magnetisches Whiteboard und flexible Sitzhocker im Flur fördern agile Arbeitsmethoden und Brainstormings, während ein runder Stehtisch im hinteren Verbindungsflur kleinere Meetings ermöglicht.
Die Büros der Geschäftsführung sind in direkter Nähe zum Eingang, dem Empfang und dem Sekretariat angeordnet. Im hinteren Bereich befindet sich ein großer, abtrennbarer Konferenzraum, der bei Bedarf auch an externe Partner vermietet werden kann.
Die Materialwahl folgt einem nachhaltigen Ansatz: Textile CO2-neutrale Bodenfliesen aus recycelten Materialien wechseln sich mit Linoleumflächen ab. Das eingesetzte Akustikmaterial basiert auf upgecycelten PET-Einwegmaterialien und ist somit Ressourcen schonend. Massives und furniertes Eichenholz verleiht den Innenräumen eine warme Atmosphäre, die durch die Firmenfarbe Gelb und Rot sowie neutrale Grau- und Weißtöne akzentuiert wird. Natürliche Materialien und Farben werden zur Corporate Identity.
Die Einrichtung unterstützt nicht nur moderne Arbeitsformen, sondern stärkt auch die Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen. Offene Strukturen, natürliche Materialien und eine sorgfältig gestaltete Akustik schaffen eine angenehme, einladende Atmosphäre, die sowohl Kommunikation als auch konzentriertes Arbeiten fördert und Mitarbeitende binden soll – ein architektonischer Ausdruck der Unternehmenskultur von light:guard
Entwurfsverfasser:in

Dipl.-Ing. (FH) Katia Pfau
» Mitgliederprofil
Planungsbüro

Katia Pfau Freie Innenarchitektin
Dresden
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Die 2019 gegründete light:guard GmbH ist Spezialistin für bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung von Windenergieanlagen. Mit dem Umzug in einen eigens errichteten Neubau in Dresden schuf das Unternehmen 2023 einen zukunftsfähigen Firmensitz, der die funktionalen Anforderungen eines wachsenden Betriebs mit den Qualitäten eines modernen Arbeitsumfelds verbindet.
Im zweigeschossigen Gebäude befinden sich im Erdgeschoss Lager- und Technikflächen, während in dem Obergeschoss Räume den Büroarbeitsplätzen vorbehalten sind. Ziel der Ansiedlung in dem Neubau war es, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, die hybride Arbeitsmodelle optimal unterstützt. Von den ca. 20 Mitarbeitern arbeitet ein Teil der Belegschaft im Homeoffice oder im Außendienst, weshalb flexible Nutzungsformen, offene Kommunikationszonen und eine hohe Aufenthaltsqualität zentrale Entwurfskriterien waren.
Der Bürobereich mit 15 hybriden Arbeitsplätzen ist als offener, kommunikativer Raum organisiert, der dennoch Rückzugsmöglichkeiten für konzentriertes Arbeiten bietet. Akustik spielte dabei eine entscheidende Rolle: Höhenverstellbare Schreibtische sind mit akustisch wirksamen Trennpaneelen ausgestattet, und verschiebbare, lichtdurchlässige Raumteiler aus Akustikmaterial zonieren das Großraumbüro dezent gegenüber dem Flur.
Im zentralen Flurbereich entstanden verschiedene Kommunikations- und Aufenthaltszonen.Eine offene Teeküche dient als Treffpunkt für informelle Begegnungen. Gegenüberliegend sind Garderobe und abschließbare Locker angeordnet, die den Mitarbeitenden persönlichen Stauraum bieten. Eine schallgedämpfte Sitznische entlang des Flurs schafft Raum für kurze Besprechungen oder spontane Austauschrunden. Akustische Deckenbaffeln in diesen Bereichen reduzieren den Geräuschpegel wirkungsvoll.
Ein magnetisches Whiteboard und flexible Sitzhocker im Flur fördern agile Arbeitsmethoden und Brainstormings, während ein runder Stehtisch im hinteren Verbindungsflur kleinere Meetings ermöglicht.
Die Büros der Geschäftsführung sind in direkter Nähe zum Eingang, dem Empfang und dem Sekretariat angeordnet. Im hinteren Bereich befindet sich ein großer, abtrennbarer Konferenzraum, der bei Bedarf auch an externe Partner vermietet werden kann.
Die Materialwahl folgt einem nachhaltigen Ansatz: Textile CO2-neutrale Bodenfliesen aus recycelten Materialien wechseln sich mit Linoleumflächen ab. Das eingesetzte Akustikmaterial basiert auf upgecycelten PET-Einwegmaterialien und ist somit Ressourcen schonend. Massives und furniertes Eichenholz verleiht den Innenräumen eine warme Atmosphäre, die durch die Firmenfarbe Gelb und Rot sowie neutrale Grau- und Weißtöne akzentuiert wird. Natürliche Materialien und Farben werden zur Corporate Identity.
Die Einrichtung unterstützt nicht nur moderne Arbeitsformen, sondern stärkt auch die Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen. Offene Strukturen, natürliche Materialien und eine sorgfältig gestaltete Akustik schaffen eine angenehme, einladende Atmosphäre, die sowohl Kommunikation als auch konzentriertes Arbeiten fördert und Mitarbeitende binden soll – ein architektonischer Ausdruck der Unternehmenskultur von light:guard








