02.10.2020 – Besichtigung Spreepark Berlin

Am 2. Oktober verließen die Mitglieder des Landesverbands Berlin/Brandenburg schon am Nachmittag ihre Großstadt-Büros und machten sich auf in den Wald, den Plänterwald.


Der lange verschlossene „Spreepark Berlin“, ein ehemaliger Vergnügungspark im Norden des Plänterwaldes, ist einer der beliebtesten und bekanntesten „Lost Places“ in Berlin.

Im Jahr 1969 wurde er unter dem Namen „Kulturpark Plänterwald“ eröffnet und war der einzige Freizeitpark der DDR. Nach der politischen Wende wurde der Spreepark seit 1991 zu einem Freizeitpark nach westlichem Vorbild umgestaltet. Seit der Insolvenz des Betreibers und der Schließung 2002 liegt das Gelände brach und erlebte eine populärkulturelle Mythisierung. 2014 wurde es vom Land Berlin lastenfrei zurückgekauft, um es wieder einer Nutzung zuzuführen.

 

Bei einer spannenden Führung, vorbei am bekannten Riesenrad und der Achterbahn „Spreeblitz“, die nicht nur als Schauplatz eines Mordes im Tatort-Krimi diente, sondern sogar die Produzenten aus Hollywood anlockte, hatten wir die Möglichkeit Teile des Areals zu erkunden, viel über die bewegte Geschichte sowie den aktuellen Planungsstand zum künftigen Spreepark zu erfahren.
Auf dem Gelände soll ein neuartiger öffentlicher Park entstehen, in dem Kunst, Kultur und Natur behutsam vereint werden.

Der Nachmittag hat uns alle sehr neugierig darauf gemacht, wie sich das Projekt bis 2024 (Voraussichtliche Neueröffnung) noch entwickelt.

Text: Aniko Buley

Fotos: bdia intern

Weiterführende Links:

Website Spreepark Berlin

 

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