Zweiteiliges Online-Seminar: „Frau-Sein in der Innen-/ Architektur- und Baubranche“

Frau- Sein in der Innen-/ Architektur- und Baubranche steht im Mittelpunkt des Online-Workshops. Im Austausch entstehen Strategien und Haltungen, die geeignet sind, um als Frau selbstwirksam und nachhaltig in der Branche zu arbeiten.

Im Workshop werden Aufgaben und Herausforderungen im Kontext der Planung und Ausführung vorgestellt und diskutiert. Anhand exemplarischer und eigener Erlebnisse der Teilnehmer*innen entsteht Erfahrungsaustausch in Kleingruppen und in großer Runde. Der Workshop ermöglicht so Verbindung unter den Teilnehmer*innen und Raum für Austausch und gegenseitige Unterstützung.

Durch angeleitete Übungen werden Impulse gegeben und eigene Stärken deutlich. Die unterschiedlichen Strategien und Haltungen ermöglichen unmittelbar spürbare Veränderungen und nachhaltiges Arbeiten in Selbstwirksamkeit, um Freude und Leichtigkeit im Büro oder auf der Baustelle zu leben.

Der Online-Workshop richtet sich an Innenarchitekt*innen, Architekt*innen, Bauleiter*innen, Stadtplaner*innen, Landschaftsarchitekt*innen und Absolvent*innen dieser Fachrichtungen.

Inhalte:

  • Fallbeispiele und Herausforderungen als Frau in der Baubranche
  • Eigene Bedürfnisse erkennen und Grenzen setzen
  • Strategien und Haltungen zur Selbstwirksamkeit
  • Netzwerke: Austausch und Unterstützung
  • Tools zur sofortigen Anwendung im Berufsalltag

Tag 1: 07.05.2026 von 9:00 Uhr – 12:30 Uhr (inkl. Pause)

Tag 2: 08.05.2026 von 9:00 Uhr – 12:30 Uhr (inkl. Pause)

 


Den Einwähllink zum Online-Seminar schicken wir dir 1-2 Tage vor dem Seminar per E-Mail zu. Das Online-Seminar findet via MS Teams statt.

Bitte achte darauf, welche E-Mail du bei der Angabe der Rechnungsdaten nennst. Diese E-Mail wird üblicherweise für die Versendung des Links genutzt. Solltest du eine alternative E-Mail angeben wollen, teile uns dies bitte mit unter akademie(at)bdia.de.


Für die Fortbildung sind bei den Architektenkammern Fortbildungspunkte beantragt. Die Teilnehmeranzahl ist auf 30 Personen begrenzt.


Kosten des Seminars für bdia Mitglieder: 200,00 € (studierende bdia Mitglieder: 50,00 €)
Kosten für Gäste: 400,00 € (studierende Gäste: 100,00 €)

Die Seminarteilnahme setzt den vorherigen Zahlungseingang voraus.


Referentin: Carolina Liedl

Carolina Liedl (*1990) ist Architektin mit mehrjähriger Erfahrung in der Bauleitung, Planung und Lehre. Sie studierte Architektur und Kunst an der Akademie der bildenden Künste München.
Seit ihrem Studienabschluss arbeitet die Architektin selbstständig und für verschiedene Architekturbüros. Carolina Liedl ist es ein großes Anliegen, Frauen im Berufsfeld der Architektur darin zu unterstützen ihre eigenen Wege zu beschreiten und sich miteinander zu vernetzen.


Zum Projekterfolg mit dem Trio der Architekturdisziplinen

Endlich gute Nachrichten: zwei Wettbewerbe, die von höchster räumlich-gestalterischer Qualität und einer längst überfälligen Strategie zeugen. Und die Lippische Provinz als Vorreiter!? Die Alte Hansestadt Lemgo zeigte, wie es gelingen kann. Zwei Wettbewerbe für Grundschulen wurden in diesem Jahr verpflichtend nicht nur als Tandem, sondern als Dreierteam aus Hochbau-, Landschaft- und Innenarchitektur ausgeschrieben.

Ein Beitrag von Prof. Carsten Wiewiorra (zuerst erschienen in der AIT 10/2025)

Es gibt Wettbewerbe, die mehr sind als die Suche nach der besten Lösung. Sie sind ein Signal an die Branche, an die Auslober und an die Gesellschaft. Die jüngsten Schulbauwettbewerbsverfahren in der Alten Hansestadt Lemgo waren solche Signale. Bundesweit werden noch viel zu selten Planungsleistungen in Vergabeverfahren getrennt oder als Tandem ausgeschrieben. Hier wurden nicht nur Hochbau- und Landschaftsarchitekt*innen eingeladen, sondern ausdrücklich auch Innenarchitekt*innen – gleichberechtigt im Planungsteam. Auf der Suche nach der gestalterisch und pädagogisch besten Lösung wurde der Innenraum als bedeutender Faktor erkannt und in den Fokus gerückt.

Es macht unbedingt Sinn, die Innenarchitektur bei öffentlichen Vergabeverfahren oder Wettbewerben miteinzubeziehen, insbesondere um die Bauaufgaben der Zukunft zu lösen: das Bauen im Bestand, welches innovative und zukunftsorientierte Nutzungs- und Raumkonzepte, sensiblen Umgang mit dem Bestand und dezidiertes Materialwissen erfordert. Nicht zuletzt ist es die Innenarchitektur, die die Menschen und ihre Bedürfnisse ins Zentrum der Planung und Gestaltung stellt, sozusagen conditio sine qua non für Gebäude, in denen unsere Kinder so viel Zeit verbringen. Dass Innenräume wirken – und zwar im Zusammenspiel mit der Gebäudehülle und Struktur und der umgebenden Landschaft – hat man in Lemgo erkannt.

Grundschulen Lemgo-West und Kirchheide

Die Aufgabe beider Realisierungswettbewerbe umfasste die Sanierung und Erweiterung oder alternativ den Neubau der Gebäude. Der aktuelle Bestand der städtischen Grundschule Lemgo-West in Lieme und der Grundschule in Kirchheide ist für die aktuelle Nutzung zu gering und entspricht nicht dem Bedarf: Es fehlen Fach- und Nebenräume und multifunktional nutzbare Gemeinschaftsflächen, in denen die Schulgemeinschaft zusammenkommen kann. Besonderer Fokus wurde weiterhin auf Nachhaltigkeit und Inklusion gelegt sowie hinsichtlich der Tatsache, dass sowohl Schüler*innen als auch das Schulpersonal immer mehr Zeit in den Räumlichkeiten und Außenflächen der Schule verbringen. Der Lern- und Ganztagsbereich soll in zwei sozialräumlichen Clustern transformiert werden.

Die interdisziplinären Teams standen nun vor der herausfordernden Aufgabe, eine Entscheidung darüber zu treffen, ob ein Neubau und die Sanierung des Bestandes angebrachter seien. Der große Vorteil der „Trios“ war es, dass sich jede Disziplin auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren konnte. Der Innenarchitektur oblag die Aufgabe, die Struktur des Hochbaus zu nutzen und unter Berücksichtigung des Bestandes die jetzige Flur- zu einer zukünftigen Clusterschule umzuorganisieren. Raum- und Materialqualität gehören unbedingt zu den pädagogischen Konzepten genauso wie Farbe und Tageslicht. Vielleicht war es dann auch kein Zufall, dass auffällig gute Lösungen gefunden wurden, die den Bestand erhalten sollten, und Einschränkungen aus dem Altbau räumlich interessante Kontexte ergeben haben.

Der 1. Preis im Wettbewerb Grundschule Lemgo-West ging an bdia Innenarchitektin Anna Caspar zusammen mit dem Architekturbüro Marocco GbR für einen kompakten, neu gebauten Schulbaukörper, der sich harmonisch in das Ortsbild einfügt. Holz als zentrales Material, multifunktionale Räume ohne klassische Flure und ein lebendiger Schulhof prägen den Entwurf des interdisziplinären Teams. Auch die Entwürfe unter Beteiligung der Büros von bdia Mitgliedern sollen nicht unerwähnt bleiben (siehe Abb.).

1. Preis Wettbewerb Grundschule Lemgo-West in Lieme

Innenarchitektur: Anna Caspar Innenarchitektin, Berlin, Anna Caspar
Architektur: Büro Marocco GbR, Berlin, Fabian Reinsch
Mitarbeit: Timo Büscher, Tammo Spindler, Maximilian Wichary
Visualisierung: Grauwald-Studio, Berlin
Modellbau: Henriquez Maquette, Berlin
Landschaftsarchitektur: nsp landschaftsarchitekten stadtplaner Part-GmbB schonhoff schadzek depenbrock, Hannover, Christoph Schonhoff
Mitarbeit: Patricia Sohn


 

 

Den 1. Preis im Wettbewerb Grundschule Kirchheide sicherte sich das interdisziplinäre Team aus dem Architekturbüro htarchitektur und null2elf Innenarchitekten. Ihr Entwurf überzeugte durch die gelungene und respektvolle Transformation des Bestandsgebäudes, das klug aufgestockt und räumlich neu gegliedert werden soll. Dabei sollen spannungsreiche Lernräume mit hoher Aufenthaltsqualität und ein klar strukturierter Schulhof entstehen. Weitere bdia Innenarchitekt*innen legten ebenfalls überzeugende Entwürfe vor (siehe Abb.).

1. Preis Wettbewerb Grundschule Kirchheide

Innenarchitektur: null2elf Innenarchitekten Düsseldorf, Barbara Eitner und Birte Riepenhausen
Architektur: htarchitekur Henrike Thiemann Architekten, Münster, Henrike Thiemann
Mitarbeit: Frederik Stockhausen, Alexa Lehmbrock, Anna Luisa Levermann, Maike Runde, Kristin Sievers, Nina van Schwartzenberg, Mario Chej-Goebel, Marco Lau, Linda Verlage
Schulbau: Axel Schwinde, Münster
Tragwerk/Holzbau: gwi ingenieure, Münster, Bodo Schwenken
Modellbau: Wolfgang Mosler, Herne
Landschaftsarchitektur: Müller Dams Landschaften, Mirja Müller Dahms
Mitarbeit: Rieke Ahaus


Oftmals bleibt bei Wettbewerben die Ausarbeitung der Innenräume unberücksichtigt, obwohl diese immanent wichtig ist, speziell im Kontext der Pädagogik und einer gesunden und motivierenden Bildung unserer Kinder. Daher sind diese zwei Auslobungen so bemerkenswert. Bei den Entwürfen spürte man auf besondere Weise, dass die Gestaltungsteams bei null gestartet sind. Im Zusammenspiel mit der Hochbauarchitektur sind dabei hochgradig interessante Innenräume mit durchdachten Materialkonzepten, Raumfolgen, Lichtführung und Möblierung entstanden. Eine Schule wird nicht allein durch ihre Raumkubatur und ihre Fassade zu einem guten Ort für Lernen und Weiterentwicklung, sondern durch das Zusammenspiel von Baukörper, Innenraum und Freifläche. Der Raum wird hier zum zusätzlichen Pädagogen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist auch die räumliche Nähe der Alten Hansestadt Lemgo und der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe, deren größter Fachbereich die Detmolder Schule für Gestaltung ist, die wiederum die größte Schule für Innenarchitektur in Deutschland darstellt und außerdem die einzige Hochschule ist, an der alle vier Disziplinen gelehrt werden. Viele Dinge kommen hier positiv zusammen. Nichtsdestotrotz sollten diese beiden Wettbewerbe als Best-Practice gesehen werden, wie man durch durchdachte Wettbewerbsverfahren Qualität für ein menschbezogenes Bauen und nachhaltige Baukultur gleichermaßen erreichen kann. Es zeigt uns, was möglich ist, wenn alle Disziplinen von Anfang an zusammenarbeiten.

Ein weiterer Realisierungswettbewerb aus diesem Jahr sollte ebenfalls genannt werden. Die Stadt Gevelsburg bei Wuppertal hatte die Aufgabe gesetzt, die leerstehenden Warenflächen des ehemaligen Rupprecht-Hauses so zu planen, dass das Gebäude in zentraler Lage als Begegnungsstätte mit kulturellen und sozialen Einrichtungen wie Musikschule und Stadtbücherei umgenutzt werden kann. Die Besonderheit bestand darin, dass der Bestand in Skelettbauweise unbedingt erhalten bleiben sollte. Innenarchitekturbüros konnten ihre Entwürfe hier eigenständig einreichen – ein absolutes Unikum in der aktuellen Wettbewerbslandschaft. Bedauerlicherweise wurden jedoch keine Innenarchitekt*innen gesetzt oder ausgelost. Die ausgewählten Entwürfe zeigten auch nicht, welche Pozentiale der Bestand hat. Der in großen Teilen unsensible Umgang mit der Substanz führte dazu, dass das Gebäude eher wie ein Neubau wirkt. Neubau als Optimum ist in den Köpfen der Hochbauarchitekt*innen noch stark verankert im Gegensatz zu den Innenarchitekt*innen, die schon immer in einer vorgegebenen Hülle abrieten.

Die Beteiligung an Wettbewerben bedeutet natürlich immer einen erheblichen Arbeitsaufwand für die teilnehmenden Büros. Die Fristen sind eng gestrickt und neben dem Alltagsgeschäft investiert man Zeit, Energie und Kreativität in eine Aufgabe, die einem noch nicht einmal eine Kompensation, geschweige denn einen Gewinn verspricht. Dennoch lohnt sich aus meiner Sicht die Investition: Jede erfolgreiche Beteiligung macht sichtbar, welchen Wert Innenarchitektur für die Baukultur hat. Und Sichtbarkeit schafft Akzeptanz, auch bei zukünftigen Auslobungen.

2. Preis Wettbewerb Grundschule Lemgo-West in Lieme

Innenarchitektur: baukind GmbH, Berlin, Nathalie Dziobek-Bepler, Andrea Rausch
Mitarbeit: Gil Ja Geiss
Architektur: DMSW Architekten Dahlhaus Müller Wehage Partnerschaft mbB, Berlin, Julia Dahlhaus, Michael Müller, Philipp Wehage
Mitarbeit: Jana Possehn, Mathis Winkels, Liza Shylichave
Modell: Monath + Menzel, Berlin
Tragwerk: Ifb – Michael Kühl, Berlin
Landschaftsarchitektur: Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden, Till Rehwaldt
Mitarbeit: Martin Mengs


3. Preis Wettbewerb Grundschule Lemgo-West in Lieme

Innenarchitektur: Büro Korb GmbH, Hamburg, Thomas Korb
Mitarbeit: Anne Pfisterer
Architektur: bof architekten bücking, ostrop, flemming partnerschaft mbb, Hamburg, Bert Bücking, Patrick Ostrop, Ole Flemming
Mitarbeit: Florian Hoch
Modellbau: Boje Modellbau, Norderstedt
Landschaftsarchitektur: Bruun & Möllers GmbH & Co.KG, Hamburg, Bertel Bruun, Moritz Möllers
Mitarbeit: Marcella Knaack
Entwässerung und Starkregenvorsorge: BWS GmbH, Hamburg


Wettbewerb Grundschule Lemgo-West in Lieme

Innenarchitektur: raumdeuter, Berlin, Juliane Moldrzyk
Architektur: Roedig.Schop architekten + partner mbB
Landschaftsarchitektur: chora blau Landschaftsarchitektur
3D-Visualisierung: chora blau Visualisierung und Grafik

Wettbewerb Grundschule Lemgo-West in Lieme

Innenarchitektur: brandherm + krumrey interior architecture, Hamburg und Köln, Susanne Brandherm und Sabine Krumrey
Architektur: Leuschner Gänsicke Beinhoff, Hamburg

Wettbewerb Grundschule Lemgo-West in Lieme

Innenarchitektur: ESTHET Innenarchitektur, Hannover, Tabea Höfer und Annika Wagener
Architektur: Janofischer GmbH, Hannover
Landschaftsarchitektur: studiolandschaft, Hannover

Wettbewerb Grundschule Kirchheide

Innenarchitektur: SCHIENBEIN+PIER, Stuttgart, Claudia Schienbein und René Pier
Architektur: scholl.balbach.walker architekten, Stuttgart

Wettbewerb Grundschule Kirchheide

Innenarchitektur: raumkontor Innenarchitektur, Düsseldorf, Andrea Weitz und Jens Wendland
Architektur: BEHLES & JOCHIMSEN, Berlin

Wettbewerb Grundschule Kirchheide

Innenarchitektur: INPULS Innenarchitektur, München, Réka Visnyei
Architektur: W&V Architekten GmbH, Berlin
Landschaftsarchitektur: Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden
Visualisierungen: Grauwald Studio, Berlin

Wettbewerb Grundschule Kirchheide

Innenarchitektur: DÖLL Innenarchitekturbüro, Frankfurt am Main, Pia A. Döll
Architektur: hhs Planer + Architekten AG, Kassel, Andreas Wiege
Mitarbeitende: Franziska Schwarz, Andreas Schöner, Niklas Rieckmann, Ilka Berger, Linda Bi, Laura Festor, Friederike Huttary, Justin Koch
Landschaftsarchitektur: Schöne Aussichten Lanschaftsarchitektur, Martin Blank
Mitarbeiterin: Marina Decker

Wettbewerb Grundschule Kirchheide

Innenarchitektur: UKW Innenarchitekten, Krefeld
Architektur: DGM Architekten, Krefeld
Landschaftsarchitektur: KRAFT.RAUM. Landschaftsarchitektur und Stadtentwicklung, Düsseldorf


+++ leider abgesagt +++ bdia insight X GROHE

Zusammen mit unserem Förderpartner GROHE laden wir euch im Rahmen von bdia insight zum Seminar im Hotelkompetenzzentrum in Oberschleißheim ein. Wir freuen uns auf euch!


Seminar: „Badplanung zwischen Design und Technik“

Referent: Heiko Bonin, GROHE Leader Training CE

Begleitung: Sylvia Wengler, GROHE KAM Architects & Designers

Inhalte des Seminars:

In der modernen Badplanung stehen viele Herausforderungen und Chancen im Fokus – insbesondere beim Zusammenspiel von Design, Funktionalität, Nachhaltigkeit und aktueller Technik. Für Innenarchitekt*innen ist es essenziell, ein tiefes Verständnis für die relevanten Normen und Vorschriften zu haben, um sowohl ästhetische als auch technische Anforderungen kompetent zu erfüllen. In diesem Seminar widmen wir uns daher einer umfassenden Übersicht über relevante Themen zur Trinkwasserinstallation.

Ziel ist es, den Teilnehmenden praxisnahe Kenntnisse zu vermitteln, die sie in der Planung und Ausführung von Bädern in Bestand und Neubau benötigen.


Agenda

13:00 -13:15 Uhr | Begrüßung und Einleitung
- Vorstellung des Seminarziels und der Agenda
- Kurze Einführung in die Themen und deren Bedeutung für die Badplanung

13:15 - 14:15 Uhr | Übersicht der Normen zur Trinkwasserinstallation
- Einführung in die relevanten Normen und Vorschriften der z DIN 1988, DIN EN 806
- Anwendungsbereiche und praxisnahe Beispiele
- Bedeutung der Normen für die Sicherheit und Hygiene im Bad

14:15 - 14:45 Uhr | Workshop zur Rohrleitungsauslegung für Trinkwasseranlagen
- Planung und Ausführung von Trinkwasserleitungen
- Fehlerquellen und Herausforderungen bei der Verlegung

14:45 - 15:00 Uhr | Kaffeepause

15:00 - 15:45 Uhr | Fliesenraster und Ausrichtung von Unterputzmontagen
- Bedeutung des Fliesenrasters für die ästhetische Gestaltung
- Technische Aspekte der Unterputz- und Aufputzmontage: Planung und Umsetzung

15:45 - 16:15 Uhr | Integrative Planung: Design, Funktionalität und Normen
- Verbindung zwischen Design, Technik und Normen in der Badplanung
- Diskussion von Best Practices und Fallstudien aus der Praxis
- Offene Fragerunde zu spezifischen Herausforderungen der Teilnehmenden

16:30 Uhr | Ausklang
- Besichtigung der mit Grohe realisierten Zimmer 108 und 111 im HKZ
- Austausch von Ideen und Best Practices
- Networking-Möglichkeiten unter den Teilnehmenden
- Gemeinsames Abendessen

Anmeldefrist: 29.08.2025


Mobilane ist bdia Förderpartner

Mobilane ist weltweit Marktführer für innovative, vorkultivierte Grünsysteme für den Innen- und Außenbereich. Mit fast 100 Jahren gärtnerischer Expertise entwickeln und liefern wir nachhaltige Lösungen wie grüne Wände, Fassadenbegrünungen, Dachbegrünungen und fertige Sichtschutzhecken. Alle Systeme werden nachhaltig in den Niederlanden produziert – mit biologischem Pflanzenschutz – und größtenteils in einer sozialen Werkstatt vormontiert.

Mobilane ist PlanetProof-zertifiziert und Mitglied der DGNB. Unsere Begrünungssysteme tragen messbar zum Wohlbefinden der Nutzer*innen in Gebäuden wie Büros, Schulen, Gesundheitseinrichtungen und öffentlichen Räumen bei – durch positive Effekte auf Luftqualität, Akustik und Raumklima.

Unsere Produkte bestehen aus hochwertigen Materialien, sind zirkulär konzipiert und unterstützen nachhaltiges Bauen nach aktuellen Standards. Für die digitale Planung stehen BIM-, AutoCAD- und SketchUp-Modelle zur Verfügung. Mobilane wurde mit den BuGG-Awards für die „Grüne Fassade Außen des Jahres“ und die „Grüne Wand Innen des Jahres“ ausgezeichnet. Mit unseren vertikalen Begrünungslösungen machen wir Städte, Gebäude und Innenräume gesünder, attraktiver und klimaresilient.

Kontakt:
Annelies Kieboom
Viola 3
NL-6681 RA Bemmel
Tel.: +31 88 4420865
kieboom(at)mobilane.nl
www.mobilane.com


Fabromont ist Mitglied im bdia Förderkreis

Die Fabromont AG ist ein führender Hersteller textiler Bodenbeläge mit Sitz in der Schweiz. Seit über 60 Jahren stehen die Produkte für Designvielfalt, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit. Kugelgarn® wird in der Schweiz produziert und ist bekannt für seine robuste Struktur, einfache Pflege und überzeugende Umweltbilanz. Zahlreiche nationale und internationale Projekte unterstreichen die Qualität und Vielseitigkeit der Fabromont-Produkte – von Bürogebäuden über Schulen bis hin zu öffentlichen Einrichtungen. Fabromont verbindet innovative Technik mit zeitlosem Design und nachhaltigen Lösungen für die Innenarchitektur.

Daniel Bangerter
Bereichsleiter Verkauf
Industriestrasse 10
CH-3185 Schmitten
Tel.: +41 26 497 8811
daniel.bangerter(at)fabromont.ch
www.fabromont.ch


Im Gespräch mit dem ehemaligen bdia Präsidium

Am 18. November 2023 wählten die bdia Mitglieder satzungsgemäß ein neues Präsidium. Wir haben mit den ehemaligen Präsidium über die vergangenen vier Jahre gesprochen und gefragt, was sie den Nachfolger*innen im Amt mit auf den Weg geben möchten.

Dipl.-Ing (FH) Pia A. Döll

Präsidentin bdia 2019-2023, Vizepräsidentin bdia 2015-2019

Von wann bis wann engagierten Sie sich im Amt und in welchen Funktionen? Waren Sie vor dieser Amtszeit schon ehrenamtlich im bdia tätig?

Seit 8 Jahren engagiere ich mich ehrenamtlich im bdia Präsidium, davon 4 Jahre als Präsidentin. Daneben bin ich in einer Vielzahl von Gremien und Ausschüssen tätig, wie z.B. im ASAP, im AHO oder als Delegierte im ECIA. Meine ehrenamtliche Tätigkeit reicht aber weiter zurück. Kurz nachdem ich angefangen habe, als freie Innenarchitektin in Frankfurt am Main zu arbeiten, wurde ich Mitglied in der Vertreterversammlung der AKH. Ich war seit meiner Mitgliedschaft im bdia im Landesverband Hessen aktiv und später als Vorsitzende tätig. Dadurch war ich auch Mitglied im bdia Bundesrat, bevor ich bdia Vizepräsidentin wurde. Daneben bin ich Gutachterin für die Akkreditierung von Studiengängen der Innenarchitektur im In- und Ausland, sowie oft Jury-Mitglied in Wettbewerben zu Architektur und Innenarchitektur.

Was waren Ihre Aufgaben als Präsidentin?

Zusammen mit dem Präsidium nahmen wir uns vor, die Ziele des bdia neu zu diskutieren und neu zu definieren. Wir wollten dem Verband mehr Gehör verschaffen und als Innenarchitekt*innen in der Architekt*innenschaft stärker wahrgenommen werden. Natürlich hat sich alles mit dem Beginn der Pandemie gleich zu Beginn meiner Amtszeit drastisch geändert. Das Präsidium stand vor der Herausforderung, die Verbandsarbeit den geänderten Umständen und externen Regelungen anzupassen und doch darauf zu achten, dass wir als Gefüge, als VerBAND im wörtlichen Sinne, nicht die Verbindung zu den Mitgliedern verlieren. Das Netzwerken, ein Pfeiler des Verbandswesens, fiel plötzlich weg.

Neben all den Veranstaltungen, bei denen ich es persönlich als wichtige Aufgabe verstanden habe, präsent zu sein und Gesicht zu zeigen, habe ich – wo nötig – kontroverse Themen angesprochen und auf (aus meiner Wahrnehmung bestehende) Missstände hingewiesen, auch wenn dies nicht immer angenehm war.

Im November legen Sie das Amt nieder, dann werden Sie nicht mehr Präsidentin des bdia sein. Möchten Sie über die Gründe sprechen?

Ich bin nun sehr viele Jahre ehrenamtlich für den Berufsstand und besonders für den bdia tätig. Nun wird es Zeit, den Staffelstab weiterzugeben. Das Berufsbild der Innenarchitekt*innen ändert sich gerade rasant. Es müssen die agieren, die diese Änderungen betreffen und die in Zukunft in diesem Berufsfeld arbeiten.

Wenn Sie die Zeit Revue passieren lassen, welches sind Ihre Erinnerungen an die Amtszeit, welches waren die Höhepunkte und Erfolge? Welche Hürden konnten Sie nicht überwinden?

Zu den Höhepunkten gehören das Lob und der Zuspruch, die vielen Bekundungen, dass unsere Arbeit Wirkung zeigt. Ich durfte während dieser Jahre wahnsinnig tolle und engagierte Menschen kennenlernen. Diese werden mir später sicher fehlen. Ich habe den Austausch mit den vielen kompetenten Gesprächspartner*innen sehr genossen, genauso wie das Gemeinschaftsgefühl, wenn wir mit anderen Verbänden an einem Strang ziehen.

Auch die gemeinsame Zeit, die ich mit den drei anderen Präsidiumsmitgliedern sowie den Bundesratsmitgliedern verbringen durfte, wird mir gut in Erinnerung bleiben. Das Miteinander mit Menschen, die die gleiche Leidenschaft teilen, schätze ich sehr. Trotz unterschiedlicher Meinungen war die Zusammenarbeit immer harmonisch und hat viel Freude gemacht.

Zu den Herausforderungen zählte die Mitarbeit im Arbeitskreis zur Novelle der HOAI des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Wir haben viele Formulierungen mitgestalten können und unseren Berufsstand gut vertreten. Leider kam es nicht dazu, dass das bestehende Leistungsbild „Innenräume“ in der HOAI 202X visualisiert wird. Es war dennoch gut zu sehen, wie wir Innenarchitekt*innen mit der BAK und dem AHO für gemeinsame Interessen gekämpft haben.

Welche berufspolitischen Themen waren Ihnen besonders wichtig?

Wichtig waren insbesondere unser Titelschutz, die Zusammenarbeit und der Austausch mit den europäischen Partnern, die Bauvorlageberechtigung und natürlich die HOAI 202X und die Forderung nach auskömmlichen Honoraren für Innenarchitekt*innen als Objektplaner*innen, egal ob es das Objekt Innenräume oder Gebäude betrifft. Für mich waren auch die Bestrebungen wichtig, die Mindeststudienzeit für Studiengänge der Innenarchitektur anzuheben und anzugleichen, so dass flächendeckend eine qualitätsvolle Ausbildung sichergestellt werden kann.

Was waren wichtige Projekte bzw. Neuerungen, die in Ihrer Amtszeit angestoßen beziehungsweise umgesetzt werden konnten?

Das waren z.B. die Mitgliederwerbung durch eine Preisgestaltung der Seminare oder die Wiedereinführung eines regelmäßigen Miteinanders der im bdia engagierten Ehrenamtler*innen außerhalb der Gremiensitzungen, wie die Reisen des Bundesrates. Wir wollten als Verband sichtbarer und attraktiver werden. Wir arbeiten viel für berufspolitische Ziele, die alle Innenarchitekt*innen betreffen und von denen alle profitieren. Das Wissen darum zu vermitteln, ist leider nicht einfach.

Ein großes Projekt im vergangenen Jahr war natürlich das 70. Jubiläum des bdia. Die Feier in Detmold war für mich sehr emotional, gerade auch wegen der großen Wertschätzung aus der Kolleg*innenschaft, dem berufspolitischen Umfeld und aus den Hochschulen, die mir entgegengebracht wurde.

Was möchten Sie dem zukünftigen Präsidium mit auf den Weg geben?

Seid präsent! Bleibt im Gespräch mit den anderen Vertreter*innen der Berufspolitik. Scheut euch nicht, auch mal etwas zu wagen. Auch wenn es manchmal schwerfällt. Hört gut zu und beschäftigt euch mit Meinungen, die vielleicht nicht euren Ansichten entsprechen.

Haben Sie in Ihrem Amt eine persönliche thematische Leidenschaft eingebracht und wenn ja, welche?

Meine berufspolitische Leidenschaft gilt der HOAI. Diesem Thema habe ich viel Zeit und Energie investiert. Daneben habe ich viel von meiner Persönlichkeit eingebracht: Meine Neugier auf Menschen, ihre Anliegen und Ansichten, Resilienz, Reiselust, ein offenes Ohr. In meinem Amt war es mir wichtig, alle mitzunehmen. Transparent zu sein. Entscheidungen gemeinsam mit dem Präsidium zu treffen. Jede und jeder hat einen anderen Standpunkt und den gilt es zu achten und zu integrieren. Ein guter Schlüssel ist meine Präsenz gewesen. Glücklicherweise konnte ich noch vor der Pandemie wichtige Kontakte knüpfen und auf diese bauen. Nach dem Ende der Pandemie war ich natürlich bedeutend mehr unterwegs, habe oft Gesicht gezeigt und auch unseren Verband damit sichtbarer gemacht. Anderen nahmen uns ernst, weil ich tief in der Materie stecke und die richtigen Antworten parat hatte.

Als Ehrenamtlerin gehören Sie zu rund einem Fünftel der über 14-Jährigen Deutschen, die sich freiwillig und unentgeltlich für eine Organisation einsetzen. Was schätzen Sie besonders am Ehrenamt und was konnten Sie für sich persönlich daraus gewinnen?

Jeder kann sich mit seinen Fähigkeiten für die Gesellschaft einbringen. Es bedeutet immer über den Tellerrand hinaussehen, Gleichgesinnte treffen, interessante Themen mit Spezialist*innen besprechen, sich auszutauschen und lernen. Als Kind habe ich viel Ehrenamt erfahren. Ich denke, das war für mich der Schlüssel dazu. Ich finde es wichtig, diese Erfahrung auch anderen zu ermöglichen und an die Gesellschaft zurückzugeben. Ich habe meine Zeit gern gegeben, um den Weg für andere Innenarchitekt*innen zu ebnen. Ohne Ehrenamt geht es nicht! Und ich werde mich auch weiter in anderen Gremien für unseren Berufsstand einsetzen.

Und was kommt für Sie persönlich danach?

Beruflich widme ich mich endlich wieder mehr meinem Büro und meiner Sachverständigen-Tätigkeit. Privat bleibt mir endlich mehr Zeit für die Menschen, die ich liebe.

Dipl.-Ing (FH) Matthias Franz

Vizepräsident bdia 2019-2023

Von wann bis wann engagierten Sie sich im Amt und in welchen Funktionen? Waren Sie vor dieser Amtszeit schon ehrenamtlich im bdia tätig? Welche Ehrenämter haben Sie außerdem?

Seit 2019 bin ich Vizepräsident im Präsidium des bdia und seit 12 Jahren im bdia Landesverband Bayern für die Finanzen zuständig. In der Kammer war ich 10 Jahre lang Teil der Arbeitsgruppe für Fort- und Weiterbildung. Daneben bin ich ehrenamtlicher Richter für Schiedsgerichtsverfahren für die Architekt*innen in Bayern.

Was waren Ihre Aufgaben als Vizepräsident?

Meine Vizepräsidentschaft wurde damals aus dem Bundesrat vorgeschlagen. Bei Präsidiumswahlen hat der Bundesrat ein in der Satzung verankertes Vorschlagsrecht für einen Kandidaten. Damit agiere ich sozusagen als Bindeglied zwischen dem Bundesrat und dem Präsidium. Die Aufgaben umfassen Terminorganisation, Themenabfrage sowie die Themenplatzierung im Präsidium und im Bundesrat.

Im November legen Sie das Amt nieder, dann werden Sie nicht mehr Vizepräsident des bdia sein. Möchten Sie über die Gründe sprechen?

Ich bin jetzt in einem Alter, wo ich nicht mehr ganz so viel machen kann, wie ich gern würde. Zusammen mit meiner Frau führe ich ein Büro. So sehr mir das Ehrenamt und die bundesweiten Treffen mit Kolleg*innen Spaß machen, für mich ist es deutlich schwieriger, im Büro Geplantes umzusetzen. Sitzungstage müssen vor- und nachbereitet werden. Ich kann mir die Zeit nicht mehr freischaufeln, weil andere Dinge eine noch wichtigere Rolle in meinem Leben spielen. Da stecken vor allem private Gründe dahinter.

Auch im Landesverband Bayern sprechen wir viel darüber, dass das eigene Büro vorgeht. Insbesondere, wenn man das eigene Büro allein führt und keine Mitarbeiter hat.

Wenn Sie die Zeit Revue passieren lassen, welches sind Ihre Erinnerungen an die Amtszeit, welches waren Ihre Höhepunkte und Erfolge? Welche Hürden konnten nicht überwunden werden?

Nach außen hin haben wir in unserer Amtszeit weiterhin das Bild unseres Verbandes gestärkt. Vor allem unsere Präsidentin hat mit ihrer Präsenz eine Außenwirkung erzielt, die wir bis dahin nicht hatten. Ich hoffe, dass das zukünftige Präsidium dies fortführt und das nutzen kann, was wir aufgebaut haben. Als kleiner Verband ist es so wichtig, dass wir sichtbar sind und als Berufsstand wahrgenommen werden. Viele haben entweder keine Vorstellung von unserer Arbeit oder eine falsche.

Ein weiterer Punkt ist die Trennung von Ehrenamt und Geschäftsstelle: Uns war sehr daran gelegen, dass die Geschäftsstelle selbstständig arbeiten kann, dass dort auch Entscheidungen getroffen werden, dass Anstöße der Ehrenamtler*innen und Projekte weiter vorangetrieben werden. Zusammen mit den Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle haben wir versucht, dies zu etablieren.

Die 70-Jahr-Feier war sicherlich ein weiteres Highlight, auch wenn ich aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich daran teilnehmen konnte.

Was die Hürden betrifft, muss ich an erster Stelle den Zeitmangel nennen. Was ich mir von mir selbst gewünscht hätte, wäre, mehr Zeit in der Zusammenarbeit mit dem Bundesrat aufbringen zu können. Nichtsdestotrotz ist unser Kontakt untereinander sehr gut und die Gespräche immer konstruktiv und weiterführend.

Welche berufspolitischen Themen waren Ihnen besonders wichtig?

Wie schon erwähnt, ist das die Sichtbarkeit des Berufsstandes in der Öffentlichkeit und in der Politik. Dazu kommt der regelmäßige Kontakt zu anderen Verbänden, das gemeinsame Engagement mit den anderen freien Berufen in der Politik, weil sich gerade viel ändert. Inzwischen auch auf europäischer Ebene: Überall gibt es massive Tendenzen, die freien Berufe einzuschränken. Das bekommt man nur mit, wenn man so ein Ehrenamt über eine längere Zeit begleitet und die Diskurse kennenlernt.

Was waren wichtige Projekte bzw. Neuerungen, die in Ihrer Amtszeit angestoßen beziehungsweise umgesetzt werden konnten?

Ich wollte immer eine Plattform, die die reibungslose Kommunikation im Verband ermöglicht. Auch was die Kommunikation zwischen den Landesverbänden betrifft, für die ganze andere Themen wichtig sind. Weiterhin sollte der Zugang zu Unterlagen für alle möglich sein und Inhalte sollten nicht verloren gehen, die Kolleg*innen schon bearbeitet haben. So wurde MS Teams als digitales Kommunikationsmittel eingeführt. Leider läuft die Kommunikation darüber noch nicht rund. Das Tool ist sehr komplex und damit beratungsintensiver, als wir erwartet hatten.

Möchten Sie dem zukünftigen Präsidium etwas mit auf den Weg geben?

Ja, natürlich: Mit Freude das Ganze betreiben, mit der nötigen Gelassenheit an die Dinge herantreten, mit Spaß zusammenarbeiten, miteinander im ständigen Austausch sein. Auch meiner Nachfolgerin oder meinem Nachfolger rate ich, den Austausch zwischen dem Bundesrat und dem Präsidium rege zu gestalten. Wenn es geht, noch mehr, als ich es konnte. Das führt auch in den Landesverbänden zum besseren Verständnis. Die Protokolle sind nicht immer aussagekräftig. Im persönlichen Gespräch ist es immer noch am effektivsten, Informationen zu übermitteln. Ich empfehle ihnen, miteinander zu reden. Und sich weiter darum zu bemühen, kontinuierlich den Berufsstand in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Das wünsche ich mir.

Als Ehrenamtler gehören Sie zu rund einem Fünftel der über 14-Jährigen Deutschen, die sich freiwillig und unentgeltlich für eine Organisation einsetzen. Was schätzen Sie besonders am Ehrenamt und was konnten Sie für sich persönlich daraus gewinnen?

Ich finde es wichtig und gut. Ich kann nur jeder und jedem empfehlen, sich zu engagieren. Es ist bereichernd für alle und macht Spaß. Das Präsidium ist eine Zufallsgemeinschaft. Wir haben uns gut verstanden und sind respektvoll miteinander umgegangen. Wir haben viel und auch kontrovers diskutiert und es immer geschafft, Entscheidungen zu treffen und diese dann als Gemeinschaft zu tragen.

Und was kommt für Sie persönlich danach?

Wie gesagt, ich muss mich um das Büro kümmern. Da haben wir einige Baustellen, nicht nur wörtlich. Das betrifft auch das, was wir uns als Büro vorgenommen haben. Ansonsten weiß ich natürlich nicht, was morgen kommt (lacht). Ich stehe natürlich jederzeit für den Landesverband und dem Präsidium bei Fragen zu Verfügung. Gerade am Anfang sollten wir uns mit dem neuen Präsidium austauschen. Es muss ja nicht wieder alles bei null beginnen. Wir haben jetzt die Erfahrungen, die wir gerne teilen. Ich bin weiterhin im Verband, ich bin dabei, wo es geht, und stehe immer mit Rat und Tat zur Seite, wenn jemand etwas wissen will.

Dipl.-Ing (FH) Johann Haidn

Vizepräsident bdia seit 2019, Schatzmeister seit 2008

Seit wann engagieren Sie sich im Amt und in welchen Funktionen? Welche Ehrenämter haben Sie außerdem?

Mit meiner Eintragung als Innenarchitekt 2003 wurde ich Mitglied im bdia. Mein Ehrenamt als Kassenprüfer im Landesverband Bayern legte ich nach einer Wahlperiode ab und folgte, gewählt vom Bundesrat, 2008 Wolfgang Mayer als Schatzmeister im bdia. In Weimar wurde ich 2019 zum Vizepräsidenten und Schatzmeister gewählt und vertrete als Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes der Freien Berufe e.V. die Anliegen der Innenarchitekt*innen im BFB. Mit meinen Aufgaben als Auditor im ECIA (European Council of Interior Architects) schließt sich der Kreis.

Mein Engagement umfasst mit der Ernennung 2010, im Namen des Freistaates Bayern, zum ehrenamtlichen Richter am Berufsgericht für Architekten beim Landgericht München I, auch die Berufung 2016 des Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration als stellvertretendes Mitglied im Landesausschuss der Bayerischen Architektenversorgung.

Zuletzt wurde ich mit meiner Bewerbung für die Projektgruppe Nachwuchsförderung auch in den Schlichtungsausschuss bei der Bayerischen Architektenkammer berufen.

Was sind Ihre Aufgaben als Vizepräsident und Schatzmeister?

Neben den satzungsgemäßen Aufgaben wie Budgetplanung und Jahresabschlüsse in den Jahren der Finanzkrise wurden in den ersten Jahren die Bankgeschäfte konsolidiert. Für den Förderkreis wurden Leistungspakete kreiert und eine bedeutende Unterstützung ausgebaut. Zuletzt gelang es, die kleinen bdia Landesverbände in der Finanzierung solidarisch besser zu stellen.

Sie treten am 18. November wieder für das Amt des Vizepräsidenten und Schatzmeisters an. Gibt es Ziele, die Sie anstreben?

Auch für die nächsten Jahre planen wir ausgeglichene Jahresabschlüsse. Die Rücklagen reichen aus, um den Haushalt 100% abzusichern. Bei steigenden Kosten ist eine Beitragsanpassung unvermeidlich. Die erste Herausforderung wird es sein, auf der Bundesmitgliederversammlung in Frankfurt fundiert die Argumente vorzustellen, um eine breite Zustimmung zu erhalten.

Es finden sich nur wenige Kolleg*innen, die sich für ein Ehrenamt zur Wahl stellen. Die Zeiten der Grabenkämpfe sind überwunden. Die Herausforderung liegt darin, nach innen den von Vielfalt geprägten Dialog zu suchen und nach außen klare Positionen zu vertreten und dabei neue Brücken zu bauen.

Wenn Sie die Zeit Revue passieren lassen, welches sind Ihre Erinnerungen an die Amtszeit, was waren die Höhepunkte? Was waren Hürden?

Vor über 15 Jahren wurde ich ins Ehrenamt gelockt, um mit einem überschaubaren Aufwand in unseren Berufsverband als Schatzmeister die Kontinuität sicherzustellen und die bewährten Strukturen fortzuführen. Veränderungen waren unvermeidlich.

Neben den formalen Aufgaben bleiben die zahlreichen Reisen in Erinnerung: ein Workshop mit den Hochschulen in Istanbul; legendär waren auch die Einladung gemeinsam mit dem Bundesrat nach Recanati; eine Exkursion mit dem portugiesischen Korkverband nach Porto und Lissabon; der Besuch der Messe Maison&Objet in Paris und zuletzt die Reise zum ECIA-Jubiläum nach Florenz.

Höhepunkte waren die zahlreichen vertrauensvollen und wertschätzenden Gespräche. Leider fehlt es oft an Transparenz. Wie organisiert sich der bdia, wie kann es gelingen, berufspolitischen Einfluss zu nehmen? Wie gelingt es uns, neben einem türöffnenden Smalltalk unsere Themen wirkungsvoll zu platzieren?

So muss es uns gelingen, unsere Themen weiter in den Vordergrund zu stellen, den Dialog zu fördern und den Blick über den Tellerrand zu wagen.

Welche berufspolitischen Themen waren Ihnen besonders wichtig?

In den Architektenkammern steigt die Anzahl der angestellten Mitglieder. Bürostrukturen werden sich verändern. Hinter erfolgreichen Projekten steht nicht nur ein/e Entwurfsverfasser*in, sondern oft ein Team aus qualifizierten Mitarbeiter*innen. Wie können wir Kolleg*innen erreichen, die in der zweiten Reihe stehen, und deren Interessen angemessen vertreten? Wie werden wir als Verband attraktiv für junge Mitglieder, die sich aktuell in neuen Strukturen organisieren und ein Umdenken in der Bauwirtschaft einfordern? Lebenslanges Lernen und weitere Qualifikationen sind unumgänglich. Wie gelingt es uns, Kolleg*innen im Studium und in den ersten Berufsjahren auf dem Weg zur Kammer zu begleiten und einen Mehrwert als Mitglied im bdia erlebbar zu machen? Neben den berufspolitischen Zielen braucht es Respekt vor individuellen Lebensbiografien und Entscheidungen. Nicht jede und jeder muss ein eigenes Büro gründen. Ein Verband zu sein, heißt auf die Augenhöhe zwischen den Tätigkeitsarten und den Fachrichtungen zu achten, im Wissen, dass sich Funktionen und Rollen schnell verändern können.

Was waren wichtige Projekte bzw. Neuerungen, die in Ihrer Amtszeit angestoßen beziehungsweise umgesetzt werden konnten?

Welche Zielgruppe wollen wir ansprechen und wie erreichen wir junge Mitglieder? Kann es uns gelingen, Hürden und Vorbehalte abzubauen? Über das Für und Wider in Bezug auf soziale Medien wurde lange diskutiert. Wer auf in den sozialen Netzwerken nicht präsent ist, existiert nicht. Welcher Aufwand ist notwendig, um neue Kanäle professionell zu bedienen? Ich freue mich über die große Reichweite auf Instagram und über jedes „Like“, ohne zu fragen, wie man Erfolge messen kann. Einfach machen und unsere Botschaften breit teilen. So entstehen Netzwerke, die unterstützen und bereichern.

Bringen Sie in Ihrem Amt eine persönliche thematische Leidenschaft ein und wenn ja, welche?

Als Schatzmeister nimmt man schnell eine Rolle ein: Der, der bremst, das Risiko meidet und unnötige Kosten einsparen will. Für mich war es wichtig, zu gestalten und nicht zu verwalten. Über eine transparente Kommunikation vieles zu ermöglichen und trotzdem die Strukturen und Budgets im Blick zu behalten. Jede und jeder bringt sich im Ehrenamt auf ihre/seine einmalige Art und Weise ein: mit Emotion und Leidenschaft! Vielleicht war es meine Aufgabe als Schatzmeister, einzelne Argumente immer wieder zu hinterfragen und sachlich zu argumentieren, um gemeinsam gute Entscheidungen zu treffen.

Als Ehrenamtler gehören Sie zu rund einem Fünftel der über 14-Jährigen Deutschen, die sich freiwillig und unentgeltlich für eine Organisation einsetzen. Was schätzen Sie besonders am Ehrenamt und was konnten Sie für sich persönlich daraus gewinnen?

Im Verband bewegen wir uns oft in einer Blase. Die Themen kreisen um uns selbst. Relevanz entsteht, wenn wir Zeichen der Zeit erkennen und uns als Teil der Lösung konstruktiv einbringen. Wir brauchen „Mutmacher“. Nicht ein Verband – wir alle – sind aufgefordert, uns immer wieder neu zu orientieren. Im Ehrenamt wurden mir umfangreiche Einblicke gewährt, die helfen, sich selbst einzuordnen, neues auszuprobieren, sich zu behaupten und zufrieden zu sein mit dem, was im Rahmen der begrenzten Ressourcen geleistet wird.

Dipl.-Ing (FH) Irene Maier

Vizepräsidentin bdia 2019-2023

Von wann bis wann engagierten Sie sich im Amt und in welcher Funktion?

Man könnte fast sagen, etwas zu leichtfüßig stieg ich 2019 in die Fußstapfen von Claudia Schütz. Denn neben der Funktion der Vizepräsidentin an der Seite von Pia A. Döll gab es noch die Akquise-Arbeit zum Handbuch des bdia. Ich war mir sicher, das könnte ich, aber unterschätzte den zeitlichen Aufwand.

Waren Sie vor dieser Amtszeit schon ehrenamtlich im bdia tätig? Haben Sie daneben andere Ehrenämter inne?

Als ich mich 2019 für die Position der Vizepräsidentin zur Wahl stellte, hatte ich bis dahin nur als Zuschauerin Erfahrungen gesammelt. Bis dahin durfte ich fast 10 Jahre nur die Vorteile einer bdia Mitgliedschaft genießen und wusste nicht, wieviel ehrenamtliches Engagement sich dahinter verbirgt. Fast zeitgleich übernahm ich zusätzlich als Nachrückerin eine Position in der Vertreterversammlung der Hessischen Architektenkammer und hatte so voller Tatendrang und Neugier meine Fühler auf den berufspolitischen Ebenen ausgestreckt.

Was waren Ihre Aufgaben als Vizepräsidentin?

Es war recht schnell klar, welche Themen mich persönlich motivierten und diese konnte ich dann auch verfolgen: das Handbuch und die Zusammenarbeit mit dem Callwey Verlag, die Digitalisierung in der Innenarchitektur und das Netzwerken mit unserem Nachwuchs an den Hochschulen.

Im November legen Sie das Amt nieder, dann werden Sie nicht mehr Vizepräsidentin des bdia sein. Möchten Sie über die Gründe sprechen?

Die Gründe sind recht einfach und nachvollziehbar. Als ich gestartet bin, war ich in Vollzeit angestellt. Mit der Übernahme des Posten reichte die Freizeit nicht mehr aus, um meinen ehrenamtlichen Aufgaben gerecht zu werden. Ich kürzte meine Vollzeitstelle um einen Tag auf eine 32 Stunden pro Woche und büßte damit ein 1/5 meines Gehalts ein. Die Akquise zum Handbuch machte es wieder wett, aber nicht einfach so… Ich wollte es richtig machen, die Ziele erreichen und das Handbuch zu unserer Visitenkarte machen. Das führte dazu, dass ich noch mehr arbeitete.

Dieses selbstbestimmte und aufregende Leben zwischen den Terminen und Reisen nach Berlin, München usw. hatte mich gepackt und ich sah mich in der Lage, noch weitere Bälle in der Luft zu halten. Mit meiner Erfahrung und dem Wissensvorsprung fühlte ich mich auch endlich bereit für eigene Projekte und startete langsam die Akquise.

Wenn Sie die Zeit Revue passieren lassen, welches sind Ihre Erinnerungen an die Amtszeit? Welche Hürden gab es?

Ich kann sagen, dass die Zeit im Präsidium eine sehr wertschätzende war. Der Austausch mit meinen Kolleg*innen fand auf Augenhöhe statt und der respektvolle Umgang hat uns zusammengeschweißt. Ich könnte sagen, großes Vertrauen und daher echte Freundschaft. Das haben wir Pia A. Döll mit ihrem grenzenlosen Vertrauen zu verdanken. Es gab tatsächlich aber auch Hürden. Weil mir die Erfahrung in der Mitarbeiterführung fehlt, bin ich manchmal etwas ruppig gewesen. Dabei war es niemals persönlich gemeint, ich bin einfach gerne direkt.

Welche berufspolitischen Themen waren Ihnen besonders wichtig?

Mit den Themen im Handbuch kann man vielleicht meine Handschrift erkennen. Mit „Frau Innenarchitekt“ haben wir ins Schwarze getroffen. Danach folgte die Jubiläumsausgabe mit dem Thema Nachhaltigkeit in der Innenarchitektur und aktuell sind es die digitalen Arbeitswelten. Die kommende Ausgabe wird sich mit der Wirkung von Innenräumen auf den Menschen beschäftigen und das Ganze auch aus der wissenschaftlichen Perspektive.

Was waren wichtige Projekte, die in Ihrer Amtszeit angestoßen beziehungsweise umgesetzt werden konnten?

Mir war es besonders wichtig, die Menschen bzw. die Identität des bdia erfahrbar zu machen und die Menschen, die sich für die Gemeinschaft und den Beruf engagieren, zu heben. Beispielsweise auf unserem Instagram-Kanal, den wir gemeinsam digital gefeiert haben, oder auch durch die Veränderungen im Handbuch. Ich wollte die Arbeitsschritte in der Geschäftsstelle reduzieren und verbessern. So gelang uns dann auch, die Digitalisierung zur Projekteinreichung im Handbuch einzuführen.

Was möchten Sie dem zukünftigen Präsidium mit auf den Weg geben?

Meine Divise war es, nicht in die Geschichtsbücher zu schauen, sondern Geschichte zu schreiben. Ich würde mir wünschen, dass das neue Präsidium die Wertschätzung spürt und den Kontakt nach außen und die Sichtbarkeit weiter ausbaut.

Haben Sie in Ihrem Amt eine persönliche thematische Leidenschaft eingebracht und wenn ja, welche?

Meine Leidenschaft ist es eben nicht sofort nachzugeben. Manchmal muss man etwas auch wiederholen und standhaft verteidigen. Mit war es wichtig, immer wieder zu hinterfragen, wer unsere Zielgruppe ist. Für wen reißen wir uns das Bein aus und wen kümmert es, wenn wir um 23 Uhr noch auf die S-Bahn warten, weil der Flug ausgefallen ist?

Als Ehrenamtlerin gehören Sie zu rund einem Fünftel der über 14-Jährigen Deutschen, die sich freiwillig und unentgeltlich für eine Organisation einsetzen. Was schätzen Sie besonders am Ehrenamt und was konnten Sie für sich persönlich daraus gewinnen?

Die Zeit im Ehrenamt empfinde ich persönlich als eine enorme Chance und bin unendlich dankbar für all die Einblicke, die ich haben durfte. Als Jury-Mitglied gefragt zu werden und sich der Verantwortung bewusst zu sein, schärft auch das eigene Verständnis von der Qualität unserer Arbeit. Man darf es aber auch nicht 24/7 wichtig nehmen und muss manchmal von Familie und Freunden erinnert werden, dass man noch andere Interessen hat als den bdia.

Und was kommt für Sie persönlich danach?

Ich habe keine Angst loszulassen und mich neuen Dingen zuzuwenden. Wir haben sehr viele tolle Kolleg*innen, die großartige Arbeit leisten und das Ehrenamt mit Identität füllen können. Meine Aufgaben betreffen aktuell meine Bürogründung. Dafür möchte ich meine Power einsetzen. Der bdia ist in meiner DNA und nicht weg, nur weil ich nicht mehr zur Wahl stehe. Die Aufgaben werden mich schon finden, da bin ich mir sicher!

Fotos: Sandra Hauer / nahdran photografie

Foto Frankfurt: Joshua Kettle / unsplash

bdia Bundesmitgliederversammlung 2023

Auf der bdia Bundesmitgliederversammlung 2023 am 18. November 2023 wählten die Mitglieder nach vierjähriger Amtszeit ein neues Präsidium.


bdiaTALK: Social Media, PR und Kommunikation

nähere Informationen folgen...

Gesprächspartnerin: Ute Latzke von text-art (Wuppertal)
Weiterlesen


bdia Handbuch Innenarchitektur 2022/23 und 70. Jubiläum des bdia

Das neue bdia Handbuch Innenarchitektur erscheint im 70. Jubiläumsjahr des bdia!Weiterlesen


bdia Handbuch Innenarchitektur 2020/21

Cover bdia Handbuch Innenarchitektur 2020/21 Öffentlicher Innenraum

Das neue bdia Handbuch Innenarchitektur 2020/21 Weiterlesen


Heft bdia intern

Das Heft "bdia intern" erscheint ein- bis zweimal pro Jahr und wird als acht- bis zwölfseitiger Beileger in der AIT an unsere Mitglieder verteilt.

In der "bdia intern" finden sich Nachberichte und Bilderstrecken von Veranstaltungen, Netzwerktreffen und Messebesuchen als auch Exkursionen. Kurze Berichte zu bdia Bundesmitgliederversammlungen und weiteren Gremiensitzungen, Landesmitgliederversammlungen und Wahlen ergänzen die bdia intern, so dass Mitglieder, Förderer und Partner einen Überblick über die Aktivitäten des bdia erhalten.


Die vergangenen Ausgaben (pdf) zum Nachlesen:

» bdia intern 1/2023

» bdia intern 1/2022

» bdia intern 1/2021

» bdia intern 1/2020

» bdia intern 2/2019

» bdia intern 1/2019

» bdia intern 1/2018

Für frühere Ausgaben wenden Sie sich bitte an die Bundesgeschäftsstelle.

 

 


Deutscher Architektentag 2019

Wie beeinflussen sich Urbanität und Demokratie? Wie können wir Städte verdichten, den ländlichen Raum stärken und Lebensqualität schaffen? Welche Verantwortung tragen wir als Gestalter? Und was ist gute Planung eigentlich wert? Alle vier Jahre lädt der Berufsstand der Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner die Protagonisten aus Politik, Wirtschaft, Verbänden, Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur ein, um zu diskutieren, neue Handlungsspielräume auszuloten und Flagge zu zeigen für eine lebenswerte gebaute Umwelt.

Diskutieren Sie mit!

In über 30 Panels, Werkstätten und Workshops spannen mehrere Themen-Räume den Bogen von der Baukultur über den Wohnungsbau bis zur Energiewende und Digitalisierung. Auch Honorarordnung und Vergaberecht als Pfeiler einer bewährten freiberuflichen Struktur stehen auf dem Programm.

Auf dem Deutschenn Architektentag findet auch die Preisverleihung des Deutschen Innenarchitektur Preises 2019 statt! Mit dem DIAP zeichnet der bdia bund deutscher innenarchitekten innovative Projekte aus, die vorbildlich konzipiert, gestaltet und ausgeführt worden sind. Der Preis wird nur alle vier Jahre vergeben.
» Hier gibt es mehr Informationen

» Hier können Sie sich anmelden unter www.deutscher-architektentag.de.

Die Veranstaltung ist als Fortbildungsveranstaltung bei den Architektenkammern der Länder anerkannt.
Die Teilnahme kostet 90 Euro, für Studenten ermäßigt 25 Euro. Veranstaltungsort ist das bcc Berlin Congress Center am Alexanderplatz.


JETZT ANMELDEN ZUM DEUTSCHEN ARCHITEKTENTAG 2019

RELEVANZ – RÄUME PRÄGEN am 27. September 2019 in Berlin


Wir wollen uns POSITIONIEREN, denn gemeinsam machen wir Berufspolitik. Es geht um nichts Geringeres als Architektur, Städtebau – und Demokratie.

Wir PRÄGEN unsere Lebensräume durch unsere Gestaltung. Das ist Baukultur. Denn die Frage lautet: Wer wollen wir gewesen sein?

Wir möchten VERMITTELN, was wir tun und klar sagen, was uns wichtig ist. Ernsthafter Austausch und Offenheit ist die Basis für Qualität.

Wir ERWIRTSCHAFTEN unsere Lebensgrundlage und bestehen auf gleiche Chancen am Markt. Im Ausland. Als Frauen. Für Inklusion.

Das WEITERBAUEN muss endlich ideenreicher sein dürfen. Und von der Last absurder Bodenpreise befreit werden. Der ländliche Raum kann ebenfalls jede Menge Ideen brauchen.

Wir müssen UMDENKEN. Klug bauen. Das Klima schützen. Jetzt.

DIGITALISIEREN heißt, die Naturgesetze unseres Alltags neu zu erfinden. Oder? Als Planende sind wir auf jeden Fall dabei.


bdia Handbuch Innenarchitektur 2018/19 erschienen!

Lebensräume gestalten! Das "bdia Handbuch Innenarchitektur 2018/19" des bdia bund deutscher innenarchitekten präsentiert die aktuellen Trends und das herausragende Gestaltungsniveau von Innenarchitektinnen und Innenarchitekten in Deutschland. Von privaten Wohnhäusern, Szene-Gastronomie, Hotel-Design, Gewerbekonzepten bis hin zu öffentlichen Bauaufgaben und Bildungsstätten werden alle Branchen abgebildet. Jedes Projekt wird ausführlich und nachvollziehbar vorgestellt.

Das Zukunftsthema Digitalisierung in der Innenarchitektur wird in den Fachbeiträgen von namhaften Experten beleuchtet. Der Adressteil der bdia-Mitglieder und -Förderpartner, sortiert nach Bundesländern, rundet das Handbuch ab und macht es zu einem unverzichtbaren Nachschlagewerk für die Akteure der Innenarchitektur-Branche und alle, die sich über innovative und kreative Innenraumgestaltung informieren möchten.

„Das Handbuch ist grundsätzlich nicht als Award-Sammlung zu verstehen, sondern als repräsentative Auswahl qualitativ hochwertiger Projekte und Themen,“ sagt Sylvia Leydecker, Redakteurin und bdia Vizepräsidentin.

Der bdia bund deutscher innenarchitekten fördert und festigt seit über 60 Jahren den Berufsstand und die Berufsausübung der Innenarchitektinnen und Innenarchitekten in Deutschland. Dabei setzt er sich als Berufsvertretung seiner Mitglieder für deren Belange in der Öffentlichkeit und gegenüber Wirtschaft und Politik ein. Der bdia ist der größte Innenarchitektenverband in Europa.

29.95€ inkl. 7% MwSt.
Ausstattung: Klappenbroschur
Seitenanzahl: 250
ISBN: 978-3-7667-2346-8

Sie können das Handbuch direkt beim Callwey-Verlag bestellen »»

Das Buch ist über den Buchhandel ebenfalls als E-Book erhältlich.

Projekte des bdia Handbuch Innenarchitektur 2018/19:

  • Metamorphosen – Revitalisierung eines Reihenendhauses, München von Anne Prestel Innenarchitektur, München
  • Verwandlung – Umbau eines 80er-Jahre-Hauses, Ahegg von architektur + raum, Kempten
  • Marina im Souterrain – Modernisierung eines Mitarbeiterrestaurants, Rostock von baustudio Kastl, Rostock
  • Haus XI – Umbau einer Stadtvilla, Westfalen von Henrike Becker Innenarchitektin, Lübeck
  • Pfarrkirche St. Petrus und Paulus – Lichtgestaltung, Neuhausen auf den Fildern von Beckert & Soanca-Pollak, München
  • Chamäleon mit Innenarchitektur – Neubau Büroturm 01 FIT AG, Lupburg von Berschneider + Berschneider Architekten BDA + Innenarchitekten
  • Wer überholen will, muss die Spur wechseln – Workspace, Essen von bkp kolde kollegen, Düsseldorf
  • Atmosphärisches Ganzes – Erweiterung Modehaus Juhasz, Bad Reichenhall von blocher partners, Stuttgart
  • Neue Arbeitswelten – Zalando Lounge Zeughofstraße, Berlin von DESIGN IN ARCHITEKTUR, Darmstadt
  • Mit frischem Wind – Openspace Fläche für Dataport AöR, Altenholz bei Kiel von Lübs und Brendel, Flensburg/Rostock
  • Wohnen und Pege im Sonnengarten – Bettentrakt eines Pflegeheims, Buchen von Ecker Architekten, Heidelberg
  • Maßvoll und elegant – AKRIS Boutique, Düsseldorf von Falkenberg Innenarchitektur, Düsseldorf
  • Von Grund auf anders – Neubau einer Zahnarztpraxis, Riedstadt herzog, kassel + partner, Karlsruhe
  • Box Kitchen – Neuartige Sportstätte, München von iam interior architects munich, München
  • Moderne trifft Geschichte – Kundenbereich der Stadtsparkasse, Augsburg von Innenarchitektur Büro Kolb, Stadtbergen
  • Coole Kiste – Headquarter der codedentric AG, Solingen von Innendesigner Kemper & Düchting, Düsseldorf
  • Erzbischöfliches Berufskolleg – Innenarchitektur der Sonder ächen, Köln von KEGGENHOFF | PARTNER, Arnsberg-Neheim
  • Historische Eleganz – Sanierung eines denkmalgeschützen Schlosses, Göhren-Lebbin von Kitzig Interior Design - Architecture Group, Lippstadt
  • New Office Design – Arbeiten im Hochhaus zur Bastei, Zürich von Landau Kindelbacher Architekten Innenarchitekten, München
  • Neues Maxim Kino – Alte Dame in neuem Kleid, München meierei Innenarchitektur | Design, München
  • BWC Showroom – Neugestaltung eines Showrooms für Immobilien, Berlin von meierei Innenarchitektur | Design, München
  • High-Tech und Sinnlichkeit – Messestand Carpet Concept, Orgatec 2016, Köln von raumkontor Innenarchitektur, Düsseldorf
  • Golden Glamour – Generalsanierung Townhouse HH, Hamburg von Reimann Architecture, Hamburg
  • Modern und lichtdurchflutet – Gestaltung eines Penthouses, Frankfurt am Main von Schmidt Holzinger Innenarchitekten, Rodgau
  • Bibliothek der Generationen – Stadtteilbibliothek Oberhausen-Sterkrade, Oberhausen von UKW Innenarchitekten, Krefeld

Eine druckfähige Datei des Covers können Sie hier downloaden: Cover BDIA 18/19_2D

Kontakt:

bdia bund deutscher innenarchitekten
Denise Junker
Referentin für Medien und Öffentlichkeitsarbeit
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, Aufgang G
10179 Berlin
T: 030 - 530 519 83
F: 030 - 914 424 19
junker@bdia.de
www.bdia.de

 


Punkte sammeln

Bauen Sie für öffentliche Auftraggeber?
Der bdia sammelt gute Punkte für eine Inforunde!

Zum Thema „Was können Innenarchitekten für öffentliche Bauherren leisten?“ sucht der bdia LV Bayern geeignete Projekte, die von und mit Innenarchitekt/innen für öffentliche Auftragggeber realisert wurden.

Bitte unterstützen Sie uns dabei und senden Ihre Projekte an Herrn Jürgen Hlady: jh@hlady-innenarchitektur.de
Vielen Dank!