bdia Handbuch Innenarchitektur 2017/18 erschienen!

Aktuelle Innenarchitektur-Trends

Das bdia Handbuch Innenarchitektur 2017/18 präsentiert die aktuellen Trends und das hohe Gestaltungniveau der Innenarchitektur in Deutschland. Von Szene-Gastronomie, den neuesten Hotels, den innovativsten Gewerbekonzepten bis hin zu herausragenden öffentlichen Bauaufgaben werden alle Branchen abgebildet. Der Adressteil der bdia Mitglieder und Förderpartner, sortiert nach Bundesländern, rundet das Handbuch ab und macht es zu einem unverzichtbaren Nachschlagewerk für Innenarchitekten, Studierende und alle, die sich über innovative und kreative Innenraumgestaltung informieren möchten.

Wohnen im Fokus

Besonderes Highlight in dieser Ausgabe sind zahlreiche besondere Wohnprojekte. Alle Beiträge werden ausführlich mit beschreibendem Text, Bildern und Plänen vorgestellt. Die Fachbeiträge widmen sich in diesem Jahr der Frage nach authentischem Design mit rohen und haptisch spannenden Materialien. Im Detail:

  • „Bauherrenwunsch – was kann das sein?“ von Jürgen Otte Dipl.-Ing. (FH) Innenarchitekt bdia, AKNW
  • „Hinter den schönen Schein geblickt“ von Rainer Kriesche-Radtke Dipl.-Ing. Innenarchitekt bdia
  • „Der schöne Schein“ von Julia Schneider Dipl.-Ing. (FH) Innenarchitektin bdia

Erscheinungsdatum: 12.05.2017
Ausstattung: Broschiert
Kosten: 29.95,- Euro
Seitenanzahl: 224
ISBN: 978-3-7667-2262-1

Eine druckfähige Datei des Covers senden wir gerne zu.
Kontakt: Cathrin Urbanek unter urbanek@bdia.de.

Das Buch ist erschienen im Callwey-Verlag.


bdia atlas als neues Nachschlagewerk Innenarchitektur online!

 bdia atlas als neues Nachschlagewerk Innenarchitektur online!

Das neue Online-Portal www.atlas.bdia.de des bdia startete pünktlich zum World Interiors Day* mit über 250 realisierten Projekten unterschiedlicher Nutzung. Zum ersten Mal wird damit die von bdia-Mitgliedern gestaltete Innenarchitektur auf einer Landkarte sichtbar und öffentlich.Weiterlesen


BDIA Handbuch Innenarchitektur 2016/17 erschienen

Der BDIA Bund Deutscher Innenarchitekten zeigt im aktuellen BDIA Handbuch Innenarchitektur 2016/17 wieder 24 Beispiele gut gemachter Innenarchitektur. Funktional, wirtschaftlich, luxuriös, nachhaltig, reduziert, flexibel, kurz: Innenarchitektur, die so vielfältig ist wie unsere Gesellschaft. Das Handbuch erscheint in guter Tradition in diesem Jahr zum 31. Mal und stellt damit mittlerweile eine umfangreiche Dokumentation der letzten Jahrzehnte dar zur Arbeit unseres Berufsstandes.

Innenarchitektur ist so vielfältig wie unsere Gesellschaft

BDIA Handbuch Innenarchitektur 2016/17_Cover„Silberpfeil“, „Tapetenklang“ oder „Freiheit + Geborgenheit“: die ausgewählten Projekte machen deutlich, dass Räume uns berühren, und wir nehmen sie mit allen Sinnen wahr. Auf faszinierende Weise können uns gut gestaltete und angenehme Räume bereichern und inspirieren. Die eigene Wohnung, der Arbeitsplatz, Kindergarten und Schule, Shopping Malls, Cafés, Kinos oder Sportstudios: über 80% unserer Zeit verbringen wir in Innenräumen. Wir fühlen uns besser, wenn Orientierung, Benutzbarkeit, Materialien, Farben, Licht und Akustik die Qualität unseres Aufenthalts wie selbstverständlich und auf ansprechende Art erhöhen.
Ergänzt werden die Projekte in bewährter Weise durch den umfassenden Adressteil sowie durch Fachbeiträge zu Umnutzung und Flächeneffizienz. „Die Perspektive einer professionellen, praktizierenden BDIA-Innenarchitektin bzw. eines Innenarchitekten darf beim wichtigen Thema Verdichtung im Bestand nicht fehlen,“ sagt Sylvia Leydecker, BDIA Vizepräsidentin und Redakteurin des Handbuchs, „die Politik ist gefordert, Lösungen zu finden, Innenarchitektinnen und Innenarchitekten gehören als interdisziplinär arbeitende Profis dazu. Als BDIA sind wir an der Zukunft interessiert, denn dafür gestalten und bauen wir.
Aus 122 eingereichten Arbeiten wurden die Projekte im November 2015 unter dem Vorsitz von Sylvia Leydecker ausgewählt. Weitere Teilnehmer des Auswahlgremiums waren Roland Stimpel, Chefredakteur des Deutsches Architektenblatt, Andreas Nikolaus Börn, BDIA Innenarchitekt und Landesvorsitzender BDIA Küste sowie Gunnar Brand, Architekt und Redakteur.

Das BDIA Handbuch Innenarchitektur 2016/17 erscheint im Callwey Verlag. Herausgeber: BDIA Bund Deutscher Innenarchitekten. Preis: 29,95,- Euro. ISBN 978-3-7667-2216-4. »www.callwey-shop.de.

Eine ausführliche Übersicht der Projekte sowie eine druckfähige Datei des Handbuch-Covers finden Sie online unter »www.bdia.de/presse.
Wir freuen uns über einen Hinweis in Ihren Medien.

24 Projekte des BDIA Handbuch 2016/17:

  • Silberpfeil - Neubau der Sachsenring-Oberschule in Hohenstein-Ernstthal von Architekturbüro Raum und Bau Gmbh, Dresden (BDIA Innenarchitekt Alexander Krippstädt)
  • Lounge statt Schulspeisung - Umbau einer Mensa in Kiel-Elmschenhagen der Landeshauptstadt Kiel (BDIA Innenarchitektin Sibylle Quint)
  • Von Freiheit + Geborgenheit - Kinderhaus am Klinikum in Neumarkt i.d. Oberpfalz von bürogemeinschaft neumüller +  maurer, Neumarkt i.d. Oberpfalz (BDIA Innenarchitektin Birgit Neunmüller)
  • 70er-Jahre-Charme neu interpretieren - Neugestaltung und Sanierung der Kreishaus-Kantine in Siegburg von LEPEL & LEPEL Architektur, Innenarchitektur, Köln (BDIA Innenarchitektin Monika Lepel)
  • Im Mittelpunkt der Mensch - Kreissparkasse Heinsberg, Hauptstelle Erkelenz von bkp kolde kollegen GmbH, Düsseldorf (BDIA Innenarchitekt Heiner Kolde
  • British Chamber of Commerce - das neue Business Center der Handelskammer in Brüssel von sophie green interior architecture brussels munich (BDIA Innenarchitektin Sophie Green)
  • Denkmalgeschützte Ruine - Lebensraum Büro für eine internationale Unternehmensberatung in Berlin von Falkenberg Innenarchitektur, Düsseldorf (BDIA Innenarchitektin Heike C. Falkenberg)
  • Riemser Pharma - Umbau Büroflächen Hohenzollerncampus in Berlin von Reuter Schoger Architekten Innenarchitekten, Berlin (BDIA Innenarchitektin Wencke Katharina Schoger)
  • Scharf sehen - Augenarztpraxis Smile Eyes in Freising von mhp Architekten/Innenarchitekten, München (BDIA Innenarchitekt Heiner Huber, Assoziierter im BDIA Alois Maier
  • Raum der Stille - Krankenhauskapelle Rottal-Inn-Kliniken in Eggenfelden von frank architekten GmbH, Eggenfelden (BDIA Innenarchitekt Markus Frank)
  • Himmlisches Theater - Museum für Neuzeller Passionsdarstellung vom Heiligen Grab in Neuzelle von tecton GmbH, Berlin (BDIA Innenarchitektin Karin Bieber)
  • Der Klang der Tapete - Messestand Deutsches Tapeten-Institut imm cologne 2015 von raumkontor Innenarchitektur, Düsseldorf ( BDIA Innenarchitektin Andrea Weitz und BDIA Innenarchitekt Prof. Jens Wendland)
  • Raum durchdringend - Repräsentativer Besuchergang in Schwarzenbek von MAV GmbH, Hamburg (BDIA INnenarchitekt Achim Meyer)
  • Werkstatt der Zukunft - A.T.U.-Schulungsakademie in Weiden i.d. Oberpfalz von DESIGN IN ARCHITEKTUR, Darmstadt (BDIA Innenarchitekt Ingo Haerlin)
  • Showroom für Bikeliebhaber - Rose Biketown in München von Blocher Blocher Partner, Stuttgart (BDIA Innenarchitektin Jutta Blocher)
  • Flexibel und vielschichtig - Kastner & Öhler in Ried/Innkreis von Blocher Blocher Partner, Stuttgart (BDIA Innenarchitektin Jutta Blocher)
  • Home of 5 Senses - Multisensorische Mall MINTO in Mönchengladbach von kplus konzept, Düsseldorf (BDIA Innenarchitektin Bettina Kratz)
  • Dem Franz sein Fräulein - Eisdiele in Freyung von siimple GmbH, Freyung (BDIA Innenarchitektin Christina Gotsmich)
  • Haarwerkstatt - "Salon Franciscki" im ehemaligen Plattenladen in Altötting von studio lot, Altötting (BDIA Innenarchitektin Veronika Kammerer)
  • Addore - Juwelier in München von meierei Innenarchitektur, München (BDIA Innenarchitektin Dorothee Maier)
  • Grandhotel - Reichshof Hamburg Curio Collection by Hilton von JOI Design, Hamburg (BDIA Innenarchitektin Corinna Kretschmar-Joehnk und BDIA Innenarchitekt Peter Joehnk)
  • Serviced Appartment Hotel - Capri by Fraser in Frankfurt/Main von JOI Design, Hamburg (BDIA Innenarchitektin Corinna Kretschmar-Joehnk und BDIA Innenarchitekt Peter Joehnk)
  • Freizeitbeton - Gartenpavillon mit Sommerküche in Maria-Thann von BRIEGEL Architektur - Innenarchitektur, Argenbühl (BDIA Innenarchitektin Martina Briegel)
  • Holz + Stein am steilen Hang - Wohnhaus: Architektur und Innenarchitektur aus einem Guss in Neumarkt i.d. Oberpfalz von Berschenider + Berschneider Architekten BDA + Innenarchitekten BDIA (BDIA Innenarchitektin Gudrun Berschneider und BDIA Innenarchitekt / Architekt BDA Johannes Berschneider

 

Kontakt:
BDIA Bund Deutscher Innenarchitekten e.V.
Cathrin Urbanek
Referentin für Medien und Öffentlichkeitsarbeit
Köpenicker Straße 48/49 Aufgang D, 10179 Berlin
Tel. +49 30 530 519 83, Fax +49 30 914 424 19
urbanek@bdia.de
www.bdia.de


Bauvorlageberechtigung von Innenarchitekten konkretisieren!

Forderung zur Konkretisierung der Bauvorlageberechtigung von Innenarchitektinnen und Innenarchitekten

Innenarchitektinnen und Innenarchitekten dürfen durch die Auslegung Ihrer Bauvorlageberechtigung nicht über das notwendige Maß hinaus in Ihrer Tätigkeit eingeschränkt werden. Innenarchitektinnen und Innenarchitekten überneh-men umfassend Verantwortung für die Sicherheit von Menschen in Gebäuden. Durch Ihre Kammerzugehörigkeit wird gewährleistet, dass sie aufgrund ihrer Ausbildung und ihrer Praxiszeit hierauf gut vorbereitet sind.

Hintergrund:
Nach der Musterbauordnung ist gemäß § 65 Abs. 2 Nr. 3 eingeschränkt bauvorlageberechtigt, wer die Berufsbezeichnung „Innenarchitekt“ bzw. „Innenarchitektin“ führen darf und zwar für die mit der Berufsaufgabe des Innenarchitekten / der Innenarchitektin verbundenen baulichen Änderungen von Gebäuden.
Auch in allen einzelnen Landesbauordnungen wird auf die Berufsaufgabe, die in den Landesarchitektengesetzen geregelt ist, Bezug genommen. Bundesweit lässt sich zusammenfassend sagen, dass die Berufsaufgabe die (gestaltende, baukünstlerische, sichere, technische, wirtschaftliche, soziale, umweltgerechte) Planung von Innenräumen ist. Ergänzt wird die Planung von Innenräumen entweder im jeweiligen Architektengesetz oder in der Bauordnung wie folgt:

„Die Planung von Innenräumen und die damit verbundenen (baulichen) Änderungen von Gebäuden.“

Einschränkung der Bauvorlageberechtigung muss Freiheit der Berufsausübung gewährleisten

Die Berechtigung zur Bauvorlage ist im Bauordnungsrechts niedergelegt, das in erster Linie der Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit dient, die von der Errichtung, dem Bestand und der Nutzung baulicher Anlagen ausgehen können. Innenarchitekten sind „eingeschränkt bauvorlageberechtigt“.

Infrage steht, wodurch diese Einschränkung der Bauvorlageberechtigung gerechtfertigt ist. Grundsätzlich muss eine Einschränkung der Bauvorlageberechtigung für Innenarchitektinnen und Innenarchitekten gerechtfertigt sein, da hier-durch auch die grundrechtlich geschützte Berufsausübungsfreiheit eingeschränkt wird.

Die Ausbildung von Innenarchitektinnen und Innenarchitekten sowie die vor Aufnahme in die Architektenkammer absolvierte Berufspraxiszeit gewährleisten, dass Anforderungen an die öffentliche Sicherheit Rechnung getragen wird. Zum üblichen Ausbildungs- und Tätigkeitsprofil von Innenarchitekten gehört die Beachtung von statischen und brandschutztechnischen Planungsvorgaben. Abstandsflächen und Vorgaben für Sonderbauten werden von den Planverfassern berücksichtigt. Die Einholung von Brandschutzgutachen und Standsicherheitsnachweisen ist ebenso Teil der Berufsaufgabe.

Aus diesem Grund ist zu bezweifeln, ob eine Einschränkung der Bauvorlageberechtigung von Innenarchitekten überhaupt zu rechtfertigen ist. Wenn dies aber der Fall ist, dann muss die eingeschränkte Bauvorlageberechtigung jedenfalls so ausgestaltet und angewendet werden, dass die Berufsausübung in einem möglichst geringen Maß eingeengt wird.

Bauvorlageberechtigung von Innenarchitektinnen und Innenarchitekten konkretisieren

Welche Bauaufgaben von der eingeschränkten Bauvorlage umfasst sind, wird aufgrund der offenen Definition in den Bauämtern sehr unterschiedlich bewertet.

Eine Planung von Innenräumen kann zu baulichen Änderungen des konstruktiven Gefüges von Gebäuden führen, die auch in die Gebäudehülle hineinwirken.

Die folgenden Punkte dienen der Konkretisierung. Sie entsprechen dem Berufsbild der eingetragenen Innenarchitek-tin/des eingetragenen Innenarchitekten. Innenarchitektinnen und Innenarchitekten sind beispielsweise im Einzelnen qualifiziert, folgende bauliche Änderungen vorzunehmen:

  • Aufstockungen
  • Veränderung der Dachform und Dachneigung bei Um- und Ausbauten des Dachgeschosses
  • Anbauten
  • Anbringung von Bauteilen (Balkone, Erker, Altane, Dachgauben, Vordächer Wintergärten, Windfänge oder ver-gleichbare Vorbauten)
  • Anbringung von Bauteilen zur Erschließung oder zur Herstellung der Barrierefreiheit, um die Nutzbarkeit eines Innenraums zu erreichen (z.B. Rampen, Aufzüge, (Flucht-)Treppen)
  • Anbringung und Aufstellung von Werbeanlagen
  • Bauliche Änderungen an der Fassade, einschließlich der Anbringung von Wärmedämmung und Bekleidungen (Einsetzen und Ändern von Türen, Fenstern, Schaufenstern, etc)
  • Die Errichtung von im Gebäude liegenden Räumen

Von der Bauvorlageberechtigung sind grundsätzlich solche Maßnahmen erfasst, für die ein Standsicherheitsnachweis notwendig ist, Brandschutzanforderungen bestehen, weitere technische Nachweise zu erbringen oder besondere rechtliche Anforderungen (z.B. Schulbaurichtlinie) einzuhalten sind. Ebenfalls erfasst sind Sonderbauten. Führt die Neugestaltung der Innenräume zu einer geänderten Nutzung, so umfasst die Bauvorlageberechtigung auch die Beantragung der Nutzungsänderung. Gleiches gilt für denkmalrechtliche Genehmigungen.

»Forderung des BDIA zur Bauvorlageberechtigung für Innenarchitektinnen und Innenarchitekten

Kontakt:
BDIA Bund Deutscher Innenarchitekten e.V.
Constantin von Mirbach
Bundesgeschäftsführer
Köpenicker Straße 48/49 Aufgang D, 10179 Berlin
Tel. +49 30 530 519 83
mirbach@bdia.de, www.bdia.de


Bundesmitgliederversammlung 2015 verabschiedet "Düsseldorfer Erklärung": Bestandsgebäude intelligent nutzen – für bezahlbaren Wohnraum!

Düsseldorf, den 31. 10. 2015 - Bezahlbarer Wohnraum für alle Lebensphasen ist ein Grundbedürfnis unserer Gesellschaft. Zusätzlich muss die große Zahl von Menschen, die als Flüchtlinge nach Deutschland kommen, in unserer gesellschaftlichen Mitte integriert werden. Ihre Unterbringung ist eine große Herausforderung, die aber gemeistert werden kann, wenn alle Potenziale ausgeschöpft werden.

Ein großes Potenzial bietet leerstehender Gebäudebestand in zentralen städtischen Lagen. Innenstädte verfügen über eine bestehende Infrastruktur. Außerdem bedeutet die Nutzung von Bestand auch den behutsamen Umgang mit vorhandenen Ressourcen bei gleichzeitiger Vermeidung von Flächenverbrauch und -versiegelung.

Der Neubau bezahlbarer Wohnungen ist eine berechtigte Forderung, jedoch stehen nur in Randlagen ausreichend Baufelder zur Verfügung. Der Bedarf an günstigem Wohnraum kann kurz- und mittelfristig nur durch Umbau und Umnutzung von leerstehendem Gebäudebestand in Ergänzung zum Neubau gedeckt werden. Zudem können Umbaumaßnahmen zeitlich schneller zu bewerkstelligen sein.

Wir Innenarchitektinnen und Innenarchitekten im BDIA Bund Deutscher Innenarchitekten fordern, dass das vorhandene Potenzial von Bestandsgebäuden durch intelligente Planungslösungen kurzfristig und sozial verträglich für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum genutzt wird.

Wir fordern, dass die politisch zugesicherten, zusätzlichen Mittel für den sozialen Wohnungsbau ebenso für den Umbau und die Umnutzungen von Bestandsimmobilien bereitgestellt werden. Planungsrechtliche Erleichterungen sind auch für diese Baumaßnahmen vom Gesetzgeber zu formulieren und festzuschreiben.

Wir Innenarchitektinnen und Innenarchitekten im BDIA können mit unserer Kompetenz für das Bauen im Bestand bundesweit einen Beitrag zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in den kommenden Jahren leisten. Wir können Umnutzungskonzepte für einen qualität-vollen und nachhaltigen Wohnraum entwickeln. Somit kann wertvoller Bestand erhalten und Baukultur vermittelt werden - ein Ansatz für Kommunikation und Integration.

» Duesseldorfer Erklärung der Bundesmitgliederversammlung BDIA Bund Deutscher Innenarchitekten 2015

» BDIA: Bundesmitgliederversammlung wählt neues Präsidium und verabschiedet "Düsseldorfer Erklärung"

Kontakt:
BDIA Bund Deutscher Innenarchitekten e.V.
Köpenicker Straße 48/49 Aufgang D
10179 Berlin
Tel. +49 30 530 519 83
Fax +49 30 91442419
info@bdia.de
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Bundesmitgliederversammlung wählt neues BDIA Präsidium in Düsseldorf

BDIA Praesidium_BMV Duesseldorf 2015_Foto Oliver EdelbruchMit großer Mehrheit wurde Innenarchitektin Vera Schmitz aus Oberhausen für eine zweite Amtszeit als Präsidentin des BDIA Bund Deutscher Innenarchitekten gewählt. Mit vielen Stimmen bestätigt wurde ebenso Vizepräsidentin Sylvia Leydecker, Innenarchitektin aus Köln. Innenarchitektin Pia A. Döll aus Frankfurt/Main wurde zum ersten Mal als Vizepräsidentin des BDIA von der Bundesmitgliederversammlung gewählt. Bereits am Vortag bestätigte der BDIA Bundesrat Claudia Schütz, Innenarchitektin aus Rosenheim als Vizepräsidentin. Johann Haidn, angestellter Innenarchitekt aus München ergänzt als BDIA Schatzmeister das Gremium.

von links nach rechts:  Vera Schmitz, BDIA Präsidentin; Claudia Schütz, Vizepräsidentin; Sylvia Leydecker, Pia A. Döll, Vizepräsidentin und Johann Haidn, Schatzmeister. Foto: Oliver Edelbruch

» Bundesmitgliederversammlung verabschiedet Düsseldorfer Erklärung

 


BDIA vergibt mit BDIAusgesucht! zum ersten Mal Preis an Förderkreismitglieder

Die 50 Förderkreismitglieder des Bund Deutscher Innenarchitekten BDIA waren mit BDIAusgesucht! in diesem Jahr zum ersten Mal eingeladen, innovative Objekte und Produkte beim BDIA einzureichen, die hinsichtlich Gestaltung, Einsatzmöglichkeiten und Nutzbarkeit durch das Präsidium bewertet wurden. Anschließend wurden in einem offenen Online-Voting weitere „Publikumslieblinge“ bestimmt.Weiterlesen


Innenarchitekten im neuen Vorstand des Bundesverband der Freien Berufe vertreten

BDIA Praesidentin Vera Schmitz_2015
Vera Schmitz, Präsidentin BDIA Bund Deutscher Innenarchitekten

Die Präsidentin des BDIA Bund Deutscher Innenarchitekten Vera Schmitz, Innenarchitektin aus Oberhausen, wurde heute in den neuen Vorstand des Bundesverband der Freien Berufe (BFB) gewählt. Der BFB hat mit der heutigen Wahl seines Präsidiums und seines Vorstandes einen erfolgreichen Erneuerungsprozess abgeschlossen. Weiterlesen


Neue Projekte zum 30-jährigen Jubiläum: BDIA Handbuch Innenarchitektur 2015/16 erschienen.

BDIA Handbuch Innenarchitektur 2015_16_Callwey Cover 2D_druckfaehig.jpg
BDIA Handbuch Innenarchitektur 2015_16 (druckfähige Bilddatei Cover).

Schwebende Betonwaben, altes Gebälk und „Carpe diem“: Druckfrisch und mit Bronzeglanz zum 30. Handbuch-Geburtstag bietet die aktuelle Publikation neben neuen und vielfältigen Projekten aus der Innenarchitektur auch Fachbeiträge zum Planen und Bauen vor internationalem Horizont sowie das ausführliche Mitgliederverzeichnis. Weiterlesen


Mehr Vergabeverfahren mit Innenarchitekten!

Innenarchitekten sind bei öffentlichen Vergabeverfahren angemessen zu berücksichtigen. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktuelles Rechtsgutachten, das der bdia bund deutscher innenarchitekten anlässlich der aktuellen Vergaberechtsreform in Auftrag gegeben hat. Autor ist der renommierte Berliner Vergaberechtler Thomas Maibaum.

Die derzeit geübte Vergabepraxis schreibt Planungsleistungen aus den beiden Bereichen Architektur und Innenarchitektur nicht getrennt aus. Hierdurch wird die eigenständige Bewerbung von Innenarchitekten unmöglich. In Ausnahmefällen wird lediglich die Bildung einer Bietergemeinschaft von Architekten und Innenarchitekten zugelassen. Durch diesen Ausschluss von Innenarchitektinnen und Innenarchitekten verzichtet die öffentliche Hand – und somit unsere Gesellschaft – auf gute nutzerbezogene und nachhaltige Innenarchitektur.

Stärkung des Mittelstands gilt auch für Planungsleistung
Durch das Vergaberecht sollen auch mittelständische Strukturen gefördert werden. Dies wird in der zurzeit stattfindenden Novelle des Vergaberechts ausdrücklich betont, beispielsweise im hierzu vom Bundeskabinett am 7. Januar beschlossenen Eckpunktepapier. Dieser Grundsatz gilt nach Auffassung des Gutachters Thomas Maibaum auch für Innenarchitekturbüros. Danach besteht seitens der Planerinnen und Planer ein Anspruch auf eine getrennte Vergabe von Leistungen aus den Bereichen Architektur und Innenarchitektur in so genannten „Losen“. Ein Los beschreibt ein klar definiertes Leistungspaket.

Der bdia fordert die öffentlichen Bauherren auf, geltendes Recht umzusetzen und Innenarchitekturleistungen gesondert auszuschreiben. Nur so kann eine angemessene Beteiligung des Berufsstandes gewährleistet werden.

Das Gutachten steht als PDF-Datei zum Download zur Verfügung:
» Gutachten Vergabeverfahren Innenarchitekten_Autor: Thomas Maibaum für bdia 2015

Kontakt:
bdia bund deutscher innenarchitekten e.V.
Dipl.-Ing. Cathrin Urbanek
Referentin für Medien und Öffentlichkeitsarbeit
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Tel. +49 30 530 519 83
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Erschienen als » bdia Pressemitteilung am 8. April 2015.