INNENARCHITEKTENLEHREN am 4. Juli 2018 in Düsseldorf

Informationsveranstaltung zu Bewerbungsverfahren für Professuren in den Fachbereichen Innenarchitektur. Innenarchitektinnen und Innenarchitekten müssen bei Auswahlprozessen zur Besetzung von Lehrstühlen viel stärker berücksichtigt werden. Voraussetzung dafür aber ist auch eine ausreichende Bewerberzahl. In einer Netzwerkveranstaltung möchten wir Innenarchitektinnen und Innenarchitekten umfassend über Vorgehensweisen bei akademische Bewerbungsverfahren informieren.

In den nächsten Jahren werden bundesweit an den Hochschulen Professuren für die Fachbereiche Innenarchitektur besetzt. Die Schwerpunkte der Lehrstühle sind unter anderem Entwurf und Gestaltung, Baukonstruktion, Bauen im Bestand, Innenarchitektur- und Baugeschichte, Technischer Ausbau, Möbel- und Produktentwicklung sowie Kommunikation im Raum.

Diese Lehrstühle der Fachbereiche Innenarchitektur werden häufig nicht mehr an Innenarchitektinnen und Innenarchitekten vergeben, sondern durch Kolleginnen und Kollegen aus dem Hochbau besetzt. Eine spezialisierende Lehre kann so aber nicht ausreichend und nachhaltig für unseren Berufsstand umgesetzt werden.

Wie erfahre ich von Ausschreibungen? Was muss ich persönlich, fachlich und pädagogisch mitbringen, um mich auf eine Professur bewerben zu können? Welche Unterlagen sind erforderlich? Wie arbeitet eine Auswahlkommission? Wie konzipiert man eine Probevorlesung?

Datum: 4. Juli 2018 (WM spielfrei)
Ort: Showroom Thonet, Ernst-Gnoss-Strasse 5, 40219 Düsseldorf

Eine Teilnahme ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich verbindlich an unter info@bdia.de.
Moderation: Jürgen Otte, Landesvorsitzender bdia Nordrhein-Westfalen


Programm:

15:30 Uhr
Begrüßung und kurze Einführung

15:45 Uhr – 16:15 Uhr
Dr. Hubert Mücke, Geschäftsführer Hochschullehrerbund
Bewerbungsverfahren / Rechtliche Rahmenbedingungen (angefragt)

16:15 – 16:45 Uhr
Prof. Ulrike Kerber, Innenarchitektin und Vizepräsidentin der Hochschule OWL - Perspektive Detmold, Bsp. Frage fachliche, persönliche und pädagogische Voraussetzungen (angefragt)

16:45 – 17:15 Uhr
Prof. Sabine Keggenhoff: Hochschule Düsseldorf
Beruf und Lehre

17:15 – 17:45 Uhr
Prof. Mathias Wambsganß, HS Rosenheim
Perspektive Auswahlkommission (angefragt)

17:45 – 18:45 Uhr
Diskussion und Fragen

18:45 Uhr: Zusammenfassung und nächste Schritte

ab 19:00 Uhr: Sommerlicher Ausklang auf Einladung von Thonet.


Veranstalter: bdia / bdia Nordrhein-Westfalen


Daten, Transparenz und Verantwortung

Innenarchitektinnen und Innenarchitekten erfassen, speichern, verwenden und löschen in Ihren Büros die Daten von Bauherren, Planungspartnern, Firmen und Mitarbeitern.
Die neue Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) baut auf bestehenden Rechtsvorschriften auf, verstärkt aber das Individualrecht auf den Schutz der eigenen, personenbezogenen Daten.

Grundlegendes bleibt wie bisher

Einzelpersonen erhalten mehr Kontroll- und Ahndungsmöglichkeiten und der Schutz vor Datenmissbrauch hat oberste Priorität. Die Regelungen betreffen als „Kleinstunternehmen“ auch Innen/Architekturbüros.
Der für das Datenschutzrecht weiterhin maßgeblichen Grundsatz ist Transparenz.
Personen müssen wissen, dass und wofür sie betreffende Daten erhoben, verwendet oder anderweitig verarbeitet werden. Entscheidend ist auch die Zweckbindung: Daten dürfen nur zu einem vorher festgelegten Zweck und nicht etwa „auf Vorrat“ verarbeitet werden. Und die verarbeiteten Daten müssen auf das für die Zwecke ihrer Verarbeitung notwendige Maß beschränkt sein.

Vertrag, Dokumentation und Rechenschaft

Um die Rechtmäßigkeit seiner Datenverarbeitung nachweisen zu können, ist der Abschluss eines Architektenvertrages unerlässlich. Neu ist der niedergelegte Grundsatz der Rechenschaftspflicht.
Danach ist der Verantwortliche, also der Büroinhaber, für die Einhaltung datenschutzrechtlicher Prinzipien verantwortlich und muss deren Einhaltung auch nachweisen können.
Hilfreich für einen Nachweis ist zum Beispiel, wenn sich das Architekturbüro dahingehend zertifizieren lässt oder so genannte „Auftragsverarbeiter“ einsetzt. Typische Beispiele für eine Auftragsverarbeitung sind die Wartung der Computeranlagen, Aktualisierungen der Software oder die Abwicklung der Gehaltsabrechnungen für Mitarbeiter durch Dienstleister. Wenn in Architekturbüros mindestens zehn Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind, ist ein Datenschutzbeauftragter erforderlich.

Rechte betroffener Personen

Eine wesentliche Erweiterung sind die neu geregelten Rechte der „betroffenen Person“.
Darunter fallen insbesondere die Informationspflichten bei der Erhebung von personenbezogenen Daten.
Für den Architekten bedeutet dies, dass er z.B. seinem Bauherrn beim Abschluss eines Architektenvertrages und der dazu erforderlichen Erhebung von Daten „in präziser, transparenter, verständlicher und leicht zugänglicher Form“ mitteilen muss, wer die Daten erhält und zu welchem Zweck. Zum Beispiel als entsprechende schriftliche Vertragsanlage.

Löschung von Daten

Eine weitere Neuerung stellt das „Recht auf Vergessenwerden“ dar.
Danach sind Daten unverzüglich zu löschen, wenn sie für ihren ursprünglichen Zweck nicht mehr benötigt werden. Ausnahme ist wiederum, wenn die Verarbeitung der Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.
Vor dem Hintergrund der fünfjährigen Gewährleistungsfrist kann eher nicht erwartet werden können, dass sämtliche Daten bereits nach Abschluss eines Bauvorhabens gelöscht werden. Daten müssen immer datenschutzkonform gelöscht werden, beispielsweise durch einen Fachbetrieb für Aktenentsorgung.

Beschäftigtendatenschutz

Der Beschäftigtendatenschutz entspricht in großen Teilen den bisherigen Regelungen.
Danach dürfen die Daten von Beschäftigten für Zwecke des Beschäftigtenverhältnisses verarbeitet werden, wenn dies für die Entscheidung über die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses, etwa im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens, erforderlich ist.

Schadensersatz und Geldbußen

Mit der Einführung der DS-GVO erfolgt im Bereich der Bußgeldvorschriften eine deutliche Erhöhung. Nicht zuletzt im Hinblick darauf ist es Architekten zu empfehlen, sich mit den neuen Anforderungen zu befassen.


Quelle: Quelle: Dr. Florian Hartmann/Katrin Dietrich, Architektenkammer Nordrhein-Westfalen.
» www.aknw.de/Praxishinweise

Ausführliche Informationen zum Thema für (Innen)Architekten finden Sie auf den Seiten der Architektenkammer Baden-Württemberg:
» www.architektendatenschutz.de

Bild: Hans Jürgen Landes. Projekt: Messestand des DTI, imm cologne 2014 von raumkontor, Düsseldorf.


"Workshop Architekturillustration für Innenarchitekten" am 25. Mai 2018 in Köln

Eine Handzeichnung kann einen Entwurfsgedanken zielgerichtet kommunizieren und gleichzeitig auch vieles offen lassen.
Somit ist eine handgefertigte und eventuell digital bearbeitete Illustration eine gute Ergänzung oder sogar eine sinnvolle Alternative zu einem photorealistischen Rendering. Sei es, dass zu einem frühen Entwurfszeitpunkt manches noch nicht bekannt ist oder dass man sich aus strategischen Gründen für eine weniger detaillierte und skizzenhaftere Darstellung entscheidet.
Daneben ist die Fähigkeit, spontan eine Handzeichnung anfertigen zu können, hilfreich in der Kommunikation mit Kollegen, Auftraggebern und Handwerkern.

Das Seminar ist als Fortbildungsveranstaltung anerkannt von den Architektenkammern Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen.

Inhalt des Seminars:

Wie erstelle ich von Hand eine räumliche Zeichnung und wie kann aus einer einfachen Handzeichnung eine wirkungsvolle und zeitgemäße Präsentation entstehen?
Dieser Workshop soll durch inspirierende Bildbeispiele, individuelle Fragen und praxisnahe Übungen Antwort und Anregung geben.
Bei Bedarf erhalten die Teilnehmer auch einen kurzen Einblick mit Tips und Tricks für die Weiterbearbeitung in Adobe Photoshop.
Für diesen Workshop werden Grundkenntnisse im Handzeichnen empfohlen. Im Laufe des Tages werden mehrere Zeichnungen erarbeitet, von der schnellen Freihandskizze bis hin zu einer komplexeren innenräumlichen Darstellung.


Es werden folgende Themen erläutert:

  • Grundzusammenhänge in der räumlichen Darstellung 
  • typische Schritte beim Konstruieren
  • Bildkomposition
  • Verwendung von Schraffur und Farbe 
  • Darstellung von Personen und Pflanzen

Bitte bringen Sie zum Workshop Skizzenrolle, Bleistift, großes Geometrie-Dreieck und schwarzen Feinschreiber (ca. 0,5 mm) mit


Referentin:

Sabine Heine | Architekturillustratorin Rotterdam

Sabine Heine hat über zehn Jahre lang als Architektin in Stuttgart und Amsterdam gearbeitet.
2007 hat sie aus ihrer Passion, dem Zeichnen, ihren Beruf gemacht.
Seither ist sie als Architekturillustratorin für verschiedene internationale Architekturbüros tätig und leitet Zeichenseminare an verschiedenen Fortbildungsinstituten der Architektenkammern in Deutschland.


Veranstaltungsort:
Molto Luce GmbH
Gut Maarhausen
Eiler Straße. 3
51107 Köln

Termin:
Freitag, den 25.05.2018 von 9:30 Uhr bis 17:30 Uhr

Veranstalter:
bdia Bund Deutscher Innenarchitekten e.V.
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, Aufgang G
10179 Berlin

Kosten:
167,85 für bdia-Mitglieder
217,85 für Gäste


Bitte melden Sie sich über unser Formular an:

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Sind Sie bdia-Mitglied?

bdia-Mitgliedsnummer (optional)

Rechnungsadresse

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PLZ und Ort

Teilnahmebedingungen

Bei schriftlicher Abmeldung ab 14 Tage vor Seminarbeginn fällt eine Stornogebühr von 50 % des Teilnahmebeitrages an. Bei Abmeldung drei Tage vor Seminarbeginn oder später und bei Nichterscheinen des Teilnehmers wird die volle Gebühr fällig. Alternativ kann ein Ersatzteilnehmer benannt werden. Sollte das Seminar vom Veranstalter aus wichtigem Grund (z. B. Erkrankung des Referenten) abgesagt werden müssen (auch kurzfristig), wird die volle Gebühr zurückgezahlt. Weitere Ansprüche können nicht geltend gemacht werden.

Das Seminar findet nur statt, wenn sich mindestens 12 Personen anmelden. Die Rechnung wird ca. zwei Wochen vor Seminarbeginn versendet. Nach Durchführung des Seminars erhalten die Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung.

Hiermit melde ich mich verbindlich für das o. g. Seminar an. Die Teilnahmegebühr überweise ich nach Erhalt der Rechnung. Die Stornobedingungen habe ich zur Kenntnis genommen.


Symposium INTERIOR – INFERIOR – IN THEORY? Contemporary Positions in Interior Design Theory am 17./18. Mai 2018 in Berlin

„Was macht Innenarchitektur aus? Wie kann das Verhältnis von Innenarchitektur zu Architektur und Design theoretisch definiert und reflektiert werden?“ fragen unter anderem die Organisatoren des außergewöhnlichen, gleichwie überfälligen Symposiums „Interior – Inferior – in Theory? Contemporary Positions in Interior Design Theory.” Veranstalter ist die Hochschule BAU international.

Eine eigene Theorie zur Innenarchitektur zu beschreiben, ist überfällig. Expertinnen und Experten aus 24 Ländern und sechs Kontinenten haben zugesagt, um Wissen und Visionen über eine Theorie der Innenarchitektur zu erforschen, zu diskutieren und zu bündeln.

Wir freuen uns sehr, die spannenden Fragestellungen zu einer eigenen Theorie – jenseits von Architektur- und Designtheorie – als Partner begleiten zu dürfen und laden Sie herzlich ein, am 17./18. Mai 2018 in Berlin im DAZ dabei zu sein. »Programm des Symposiums

Interview „Die Disziplin definieren – und stärken.“

Ein Gespräch mit der Organisatorin Prof. Dr. Carola Ebert, Interior Design, History and Theory of Architecture and Design an der BAU International Berlin – University of Applied Sciences

Warum ist es wichtig, sich mit einer Theorie der Innenarchitektur zu beschäftigen?

Innenarchitektur ist eine ganz eigene Disziplin. Eine Theorie dieser Disziplin ist das Fundament für den Berufsstand, die Forschung und die Ausbildung. Ist Innenarchitektur nur ein Teil von Architektur oder gibt es eine eigene gestalterische Identität, eigene Praktiken, Wissensformen und Ziele? Wie wurde und wird Innenarchitektur in verschiedenen Epochen gedacht, gelehrt und praktiziert? Diese historisch-wissenschaftlichen Grundlagen zu erforschen und zu kennen ist hochnotwendig – gerade in Ergänzung oder Abgrenzung zu anderen Fachrichtungen. Insbesondere für die Ausbildung sind der historische Kanon und die theoretischen Rahmenbedingungen von besonderer Bedeutung. Nur so können wir das Profil des Berufsstandes und die Fähigkeiten, die damit einhergehen sollten, diskutieren, stärken und vermitteln.

Welches sind Ihre Erwartungen an den internationalen Symposium?

Wir haben die zweitägige Konferenz bewusst als Austausch konzipiert zwischen Forschenden, Lehrenden und praktizierenden Innenarchitektinnen und Innenarchitekten und berufsständischen Organisationen, besonders am zweiten Tage. Zum Programm gehören Beiträge aus dem angelsächsischen Raum, Großbritannien, Australien, Nordamerika, dort gibt es eine starke Forschungstradition rund um den Innenraum. Auch aus Belgien werden wir unterschiedliche Positionen aus Theorie und Praxis hören, aus der Schweiz, Italien, Brasilien. Das internationale Interesse am inhaltlichen Austausch ist sehr groß. Insgesamt hatten wir Einreichungen aus 24 Ländern und konnten Vortragende aus sechs Kontinenten einladen. Die Vorträge zur Berufspraxis in Saudi-Arabien und Iran sind sicher Beispiele für neue, spannende Perspektiven. Als Ganzes ermöglicht die Konferenz ein grenzüberschreitendes Nachdenken über das Wesen der Innenarchitektur und wird hoffentlich so die Theorienbildung für die Disziplin Innenarchitektur einen großen Schritt weiter voranbringen.

Welche zukünftigen Entwicklungen sehen Sie für den Berufsstand?

Wir haben schon innerhalb Europas ganz unterschiedliche Rahmenbedingungen. In Italien kann ich mich nicht als Innenarchitektin oder Innenarchitekt in der Kammer registrieren. In Großbritannien werden unterschiedliche Ausbildungen in Interior Design und Interior Architecture angeboten, wobei nur der letztere kammerfähig macht. In Deutschland sind wir wiederum weit vorn bei der Kammerfähigkeit, jedoch wird Innenarchitektur als Studiengang traditionell an Fach- und Kunsthochschulen unterrichtet und aufgrund der geringen Forschungstraditionen an diesen Hochschulen gibt es (noch) eher wenig deutschsprachige Forschungsergebnisse zur Innenarchitektur.

Im globalen Kontext sind die Unterschiede noch gravierender, aber in Zeiten der Globalisierung kommen wir nicht umhin auch Gestaltungsaufträge global zu denken. Als international ausgerichtete Hochschule bietet BAU International Berlin einen Bachelor und ab 2019 auch einen Master in Innenarchitektur an. Dieses englischsprachige Ausbildungsangebot dient nicht nur dem deutschen Markt, sondern bildet Studierende für die globalisierte Welt aus. Jenseits der praktischen Inhalte ist hierfür auch klares Profil des Berufes auf theoretischer Ebene sehr wichtig.
Dazu ist die aktuelle Situation in zweierlei Hinsicht besonders günstig. In den letzten Jahrzehnten haben Themen wie Bauen im Bestand und die Nachhaltigkeitsdebatte Innenarchitektinnen und Innenarchitekten in eine neue Macht- und Qualitätsposition gebracht. Die zeitgleich entstandene Debatte um eine Theorienbildung ist daher ein zusätzlicher Baustein, um die Disziplin insgesamt zu stärken. Diese Debatte in Deutschland international zu führen ist der Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung.


„Interior – Inferior – in Theory? Contemporary Positions in Interior Design Theory.”
Am 17. und 18. Mai 2018 in Berlin.

  • Eine Teilnahme am Symposium ist kostenfrei.
  • Veranstaltungsort: DAZ, Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, 10179 Berlin.
  • Programm, Anmeldung und Registrierung unter: » www.interior-theory.org

„Die Disziplin definieren – und stärken.“

Ein Gespräch mit der Organisatorin Prof. Dr. Carola Ebert, Interior Design, History and Theory of Architecture and Design an der BAU International Berlin – University of Applied Sciences

Warum ist es wichtig, sich mit einer Theorie der Innenarchitektur zu beschäftigen?

Innenarchitektur ist eine ganz eigene Disziplin. Eine Theorie dieser Disziplin ist das Fundament für den Berufsstand, die Forschung und die Ausbildung. Ist Innenarchitektur nur ein Teil von Architektur oder gibt es eine eigene gestalterische Identität, eigene Praktiken, Wissensformen und Ziele? Wie wurde und wird Innenarchitektur in verschiedenen Epochen gedacht, gelehrt und praktiziert? Diese historisch-wissenschaftlichen Grundlagen zu erforschen und zu kennen ist hochnotwendig – gerade in Ergänzung oder Abgrenzung zu anderen Fachrichtungen. Insbesondere für die Ausbildung sind der historische Kanon und die theoretischen Rahmenbedingungen von besonderer Bedeutung. Nur so können wir das Profil des Berufsstandes und die Fähigkeiten, die damit einhergehen sollten, diskutieren, stärken und vermitteln.

Welches sind Ihre Erwartungen an den internationalen Symposium?

Wir haben die zweitägige Konferenz bewusst als Austausch konzipiert zwischen Forschenden, Lehrenden und praktizierenden Innenarchitektinnen und Innenarchitekten und berufsständischen Organisationen, besonders am zweiten Tage. Zum Programm gehören Beiträge aus dem angelsächsischen Raum, Großbritannien, Australien, Nordamerika, dort gibt es eine starke Forschungstradition rund um den Innenraum. Auch aus Belgien werden wir unterschiedliche Positionen aus Theorie und Praxis hören, aus der Schweiz, Italien, Brasilien. Das internationale Interesse am inhaltlichen Austausch ist sehr groß. Insgesamt hatten wir Einreichungen aus 24 Ländern und konnten Vortragende aus sechs Kontinenten einladen. Die Vorträge zur Berufspraxis in Saudi-Arabien und Iran sind sicher Beispiele für neue, spannende Perspektiven. Als Ganzes ermöglicht die Konferenz ein grenzüberschreitendes Nachdenken über das Wesen der Innenarchitektur und wird hoffentlich so die Theorienbildung für die Disziplin Innenarchitektur einen großen Schritt weiter voranbringen.

Welche zukünftigen Entwicklungen sehen Sie für den Berufsstand?

Wir haben schon innerhalb Europas ganz unterschiedliche Rahmenbedingungen. In Italien kann ich mich nicht als Innenarchitektin oder Innenarchitekt in der Kammer registrieren. In Großbritannien werden unterschiedliche Ausbildungen in Interior Design und Interior Architecture angeboten, wobei nur der letztere kammerfähig macht. In Deutschland sind wir wiederum weit vorn bei der Kammerfähigkeit, jedoch wird Innenarchitektur als Studiengang traditionell an Fach- und Kunsthochschulen unterrichtet und aufgrund der geringen Forschungstraditionen an diesen Hochschulen gibt es (noch) eher wenig deutschsprachige Forschungsergebnisse zur Innenarchitektur.

Im globalen Kontext sind die Unterschiede noch gravierender, aber in Zeiten der Globalisierung kommen wir nicht umhin auch Gestaltungsaufträge global zu denken. Als international ausgerichtete Hochschule bietet BAU International Berlin einen Bachelor und ab 2019 auch einen Master in Innenarchitektur an. Dieses englischsprachige Ausbildungsangebot dient nicht nur dem deutschen Markt, sondern bildet Studierende für die globalisierte Welt aus. Jenseits der praktischen Inhalte ist hierfür auch klares Profil des Berufes auf theoretischer Ebene sehr wichtig.
Dazu ist die aktuelle Situation in zweierlei Hinsicht besonders günstig. In den letzten Jahrzehnten haben Themen wie Bauen im Bestand und die Nachhaltigkeitsdebatte Innenarchitektinnen und Innenarchitekten in eine neue Macht- und Qualitätsposition gebracht. Die zeitgleich entstandene Debatte um eine Theorienbildung ist daher ein zusätzlicher Baustein, um die Disziplin insgesamt zu stärken. Diese Debatte in Deutschland international zu führen ist der Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung.

„Interior – Inferior – in Theory? Contemporary Positions in Interior Design Theory.”
Am 17. und 18. Mai 2018 in Berlin.

  • Eine Teilnahme am Symposium ist kostenfrei.
  • Veranstaltungsort: DAZ, Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, 10179 Berlin.
  • Programm, Anmeldung und Registrierung unter: » www.interior-theory.org


bdia Seminar „Urheberrecht für Innenarchitekten“ am 21. Juni 2018 in Berlin / Halbtagesseminar

Das Seminar gibt zunächst einen Überblick über die verschiedenen Schutzrechte, wobei der Schwerpunkt auf dem Urheberrecht liegt. Behandelt werden die einzelnen Werkarten (Architektur, Zeichnungen, angewandte Kunst etc.) und die Anforderungen, die die Rechtsprechung an die Gestaltungshöhe stellt. Nach diesen Schutzvoraussetzungen widmet sich das Seminar dem Schutzumfang. Welche Rechte der Urheber im Einzelnen gegenüber wem geltend machen kann, steht hierbei im Mittelpunkt. Auch die Frage, was aus urheberechtlicher Sicht bei der Vertragsgestaltung beachtet werden muss und wie man sich gegen Rechtsverletzungen wehrt, wird erörtert.

Das Seminar ist als Fortbildungsveranstaltung anerkannt von den Architektenkammern Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen.


Gliederung

  1. Überblick über Schutzreche (Urheber-, Design- und Markenrecht)
  2. Urheberrechtlicher Werkbegriff
  3. Aktuelle Rechtsprechung zur Gestaltungshöhe
  4. Überblick über die Rechte des Urhebers: Verwertungsrechte, Persönlichkeitsrechte
  5. Vervielfältigung, Verbreitung, Bearbeitung
  6. Namensnennungsrecht, Schutz der Werkintegrität
  7. Schranken des Urheberrechts
  8. Urheberrechtsverträge / Nachvergütungsansprüche
  9. Übertragungszweckregel
  10. Vorgehen gegen Nachahmungen / Rechtsdurchsetzung

 Referent:

Dr. Marcus von Welser ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz.
Er berät und vertritt in sämtlichen Gebieten des geistigen Eigentums, insbesondere im Urheber-, Design-, Marken- und Wettbewerbsrecht und verfügt über langjährige Erfahrung in der Vertragsgestaltung und in der Prozessführung. Zu seinen Mandanten gehören unter anderem Unternehmen aus den Bereichen Automobil, Elektronik, Möbel, Bekleidung, Lebensmittel, Musik sowie Verlage, Agenturen, Designer, Architekten und Fotografen.
Dr. Marcus von Welser ist Lehrbeauftragter für Urheberrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin.


Datum und Veranstaltungsort:

am 21.06.2018 in Berlin

in den geschäftsräumen des bdia bdia
Bund Deutscher Innenarchitekten e.V.
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, Aufgang G
10179 Berlin

von 13:00 bis 17:00

Veranstalter:
bdia  Bund Deutscher Innenarchitekten e.V.
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, Aufgang G
10179 Berlin

Kosten:
90,-  für bdia-Mitglieder
115,- für Gäste


Bitte melden Sie sich über unser Formular an:

Teilnehmer/in

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Sind Sie bdia-Mitglied?

bdia-Mitgliedsnummer (optional)

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PLZ und Ort

Teilnahmebedingungen

Bei schriftlicher Abmeldung ab 14 Tage vor Seminarbeginn fällt eine Stornogebühr von 50 % des Teilnahmebeitrages an. Bei Abmeldung drei Tage vor Seminarbeginn oder später und bei Nichterscheinen des Teilnehmers wird die volle Gebühr fällig. Alternativ kann ein Ersatzteilnehmer benannt werden. Sollte das Seminar vom Veranstalter aus wichtigem Grund (z. B. Erkrankung des Referenten) abgesagt werden müssen (auch kurzfristig), wird die volle Gebühr zurückgezahlt. Weitere Ansprüche können nicht geltend gemacht werden.

Das Seminar findet nur statt, wenn sich mindestens 12 Personen anmelden. Die Rechnung wird ca. zwei Wochen vor Seminarbeginn versendet. Nach Durchführung des Seminars erhalten die Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung.

Hiermit melde ich mich verbindlich für das o. g. Seminar an. Die Teilnahmegebühr überweise ich nach Erhalt der Rechnung. Die Stornobedingungen habe ich zur Kenntnis genommen.


bdia Seminar "Schäden an und Bewertung von Innenräumen" am 8. Juni 2018 in Frankfurt

+++ das Seminar ist ausgebucht +++ das Seminar ist ausgebucht +++ das Seminar ist ausgebucht +++

Sachverständige(r) werden?

Mit diesem bdia Grundlagenseminar "Einführung in das Sachgebiet Schäden an und Bewertung von Innenräumen" möchten wir allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich mit der wichtigen Sachverständigentätigkeit zu beschäftigen. Bei ausreichend Interesse sind Aufbauseminare geplant mit dem Ziel der Prüfungsvorbereitung zur öffentlichen Bestellung und Vereidigung als Sachverständige(r).

Das Seminar ist als Fortbildungsveranstaltung anerkannt von den Architektenkammern Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen.

Seminarthema:
Im Bauwesen wächst der Bedarf an gutachterlicher Tätigkeit durch die stetig steigende Anzahl von Bauprozessen.
Die öffentlich bestellten und vereidigten (ö.b.u.v.) Sachverständigen haben bei dabei einen bevorzugten Status.
Der Deutsche Handelstag DIHT hat auf Veranlassung des bdia das speziell auf Innenarchitekten zugeschnittene Sachgebiet “Schäden an und Bewertung von Innenräumen“ eingerichtet.
Dieses Sachgebiet liegt im Kompetenzbereich der Innenarchitekten/Innen und ermöglicht die Erschließung eines zusätzlichen Berufsfeldes.

Ziel:
Die Einführungsveranstaltung gewährt einen Einblick in die Ausbildung zum Sachverständigen mit den dafür notwendigen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen. Die Ausbildung ist aufwändig und mit grundlegenden Anforderungen sowohl an die bisher erlangte berufliche Qualifikation und persönliche Voraussetzungen verbunden.
Zielsetzung ist der Status der öffentlichen Bestellung und Vereidigung nach erfolgreicher Überprüfung durch ein Fachgremium, um Gutachten für Gerichte und private Auftraggeber nachvollziehbar und verständlich verfassen zu können.

Zielgruppe:
Innenarchitekten, Architekten, Planer

Inhalt:

  • berufliche Qualifikation _ persönliche Voraussetzungen
  • fachliche Bestellungsvoraussetzungen
  • Sachgebiete _ Einblicke in DIN Normen
  • kaufmännische und juristische Grundkenntnisse
  • Grundlagen der Gutachtenerstattung
  • Durchführung von Ortsterminen
  • Büroorganisation _ Messgeräte
  • Honorierung
  • Zeitrahmen und Kosten der Ausbildung
  • Q & A

Referentinnen:

Hanne Thiebes, Dipl.-Ing. Innenarchitektin AKNW + bdia von der IHK Bonn/Rhein-Sieg ö.b.u.v. Sachverständige für Schäden an und Bewertung von Innenräumen Sachverständige für Schimmelpilz-erkennung, -bewertung und -sanierung (TÜV)
Ursula Stengle, Dipl.-Ing. Innenarchitektin AKNW, bdia Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Schäden an und Bewertung von Innenräumen Sachverständige für Schimmelpilz-erkennung, -bewertung und -sanierung (TÜV)

Veranstaltungsort:
Thonet Concept Gallery
Bleichstraße 55-57
(im Turmcarrée)
60313 Frankfurt

Termin:
Freitag, den 08.06.2018 von 9.30 - 15.30 Uhr

Veranstalter:
bdia Bund Deutscher Innenarchitekten e.V.
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, Aufgang G
10179 Berlin

Kosten:
147,85 .-  für bdia-Mitglieder
197,85 .-  für Gäste
Im Preis enthalten sind Seminarunterlagen, Getränke und Mittagsimbiss.


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Teilnahmebedingungen

Bei schriftlicher Abmeldung ab 14 Tage vor Seminarbeginn fällt eine Stornogebühr von 50 % des Teilnahmebeitrages an. Bei Abmeldung drei Tage vor Seminarbeginn oder später und bei Nichterscheinen des Teilnehmers wird die volle Gebühr fällig. Alternativ kann ein Ersatzteilnehmer benannt werden. Sollte das Seminar vom Veranstalter aus wichtigem Grund (z. B. Erkrankung des Referenten) abgesagt werden müssen (auch kurzfristig), wird die volle Gebühr zurückgezahlt. Weitere Ansprüche können nicht geltend gemacht werden.

Das Seminar findet nur statt, wenn sich mindestens 12 Personen anmelden. Die Rechnung wird ca. zwei Wochen vor Seminarbeginn versendet. Nach Durchführung des Seminars erhalten die Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung.

Hiermit melde ich mich verbindlich für das o. g. Seminar an. Die Teilnahmegebühr überweise ich nach Erhalt der Rechnung. Die Stornobedingungen habe ich zur Kenntnis genommen.


bdia Seminar "Richtig durchstarten: der Weg in die eigene Existenz" am 20. Juni 2018 in Stuttgart

Inhalt:
Der lang gehegte Wunsch vom eigenen Büro, der Einstieg als Partnerin oder Partner, die Übernahme eines Büros oder eines Gesellschaftsanteils oder der gesuchte Ausweg aus drohender Arbeitslosigkeit - der Weg in die Selbstständigkeit hat meist ganz unterschiedliche Beweggründe.
Das Seminar befaßt sich vor diesem Hintergrund mit den jeweiligen unternehmerischen, marketing relevanten, wirtschaftsspezifischen, steuerrechtlichen und haftungsspezifischen Rahmenbedingungen. Auf Wunsch geht der Referent auch noch auf rechtliche Zusammenschlüsse, Firmierungen, Namensbezeichnung, Haftung bei Büroübernahme oder Einstieg in ein bestehendes Büro etc.

  • Gründungsanlass: eigene Projekte (Initialzündung), freie Mitarbeit (Scheinselbständigkeit?) Arbeitslosigkeit, Neuorientierung, Bürokauf, Büroübernahme, Büroeinstieg, Partnerschaft
  • Marketingstrategien
  • Geschäftsidee
  • Büro- und Leistungsprofil,Tätigkeitsschwerpunkte, Kontaktnetz
  • Fördermöglichkeiten, Gründungszuschuss nach § 93 SGB III (aktuelle Rechtsgrundlage), freiwillige Arbeitslosenversicherung
  • Finanzhilfen, Förderprogramme, Förderdarlehen
  • Mitteilungen/ Anträge an Institutionen und Behörden (Agentur für Arbeit, Finanzamt)
  • Wirtschaft, Kennzahlen eines Innenarchitektur-/ Architekturbüros
  • Kapitalbedarf (Eigen und Fremdkapital), Umsatz- und Rentabilitätsvorschau, Cash flow, steuerliches/ wirtschaftliches Ergebnis
  • Steuern und Finanzen, Betriebseröffnung, abzugebende Steuererklärungen
  • Schnittstellen: Banken, Agentur für Arbeit, Finanzamt, Steuerbüro

Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an Absolventen und Berufseinsteiger der Fachrichtung Innenarchitektur, Architektur und Landschaftsarchitektur
Lernziel: Das Seminar versetzt die Teilnehmenden in die Lage, die für ihre Gründungsvorhaben erforderlichen Schritte selbstständig zu planen.
Methodik: Vortrag anhand von Beispielen


Referent:

Dipl. Ing. (FH) Dipl.-Wirtsch.- Ing. (FH) Hansjörg Selinger ist freischaffender Architekt und Wirtschaftsingenieur.
Seit vielen Jahren ist er als Existenzgründungsberater tätig und hält Vorträge und Seminare.


Veranstaltungsort:
Hansa Armaturen GmbH
Sigmaringer Str. 107
70567 Stuttgart

Termin:
Mittwoch, den 20. Juni 2018 von 9:30 Uhr bis 17:30 Uhr. / Tagesseminar

Veranstalter:
bdia Bund Deutscher Innenarchitekten e.V.
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, Aufgang G
10179 Berlin

Kosten:
80,-  Euro für BDIA-Mitglieder
95,-  Euro für Gäste


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Teilnahmebedingungen

Bei schriftlicher Abmeldung ab 14 Tage vor Seminarbeginn fällt eine Stornogebühr von 50 % des Teilnahmebeitrages an. Bei Abmeldung drei Tage vor Seminarbeginn oder später und bei Nichterscheinen des Teilnehmers wird die volle Gebühr fällig. Alternativ kann ein Ersatzteilnehmer benannt werden. Sollte das Seminar vom Veranstalter aus wichtigem Grund (z. B. Erkrankung des Referenten) abgesagt werden müssen (auch kurzfristig), wird die volle Gebühr zurückgezahlt. Weitere Ansprüche können nicht geltend gemacht werden.

Das Seminar findet nur statt, wenn sich mindestens 12 Personen anmelden. Die Rechnung wird ca. zwei Wochen vor Seminarbeginn versendet. Nach Durchführung des Seminars erhalten die Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung.

Hiermit melde ich mich verbindlich für das o. g. Seminar an. Die Teilnahmegebühr überweise ich nach Erhalt der Rechnung. Die Stornobedingungen habe ich zur Kenntnis genommen.


bdia Workshop "Wie würde Johnny Depp präsentieren - Selbstpräsentation für Innenarchitekten" am 14. Juni 2018 in Berlin

Als Fachleute sind Sie auf Ihren Inhalt konzentriert. Doch um Aufträge zu generieren, müssen Sie diesen Inhalt auch erfolgreich vermitteln. Häufig geht aber die Persönlichkeit in Fakten und Power Point verloren. Auftraggeber wünschen sich aber, dass Sie nicht nur fachlich, sondern auch persönlich überzeugen. Wie kriegen Sie das hin?

Peter Lüder, Theaterregisseur und Schauspieler, zeigt Ihnen, wie Sie einen Inhalt mitreißend, verständlich und erinnerbar präsentieren und dabei auch noch als Person zur Geltung kommen. Das Handwerkszeug für überzeugende (Selbst-) Präsentationen ist eine gelungene Dramaturgie, Schauspieltechniken und ein Verständnis dafür, dass jeder Rede-Auftritt inszeniert werden muss. Wie das geht, erfahren Sie in diesem Seminar.

Das Seminar ist als Fortbildungsveranstaltung anerkannt von den Architektenkammern Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen.


Inhalte:

  • Persönliche Ausstrahlung / Selbstbewusstsein / Überzeugungskraft
  • Stimme / Sprache / Körpersprache
  • Der/die Präsentierende im Fokus
  • Lebendigkeit - Was das Theater uns lehren kann
  • Das rhetorische Dreieck
  • Kontakt zum Publikum
  • Schauspieltechniken
  • Ihre Rolle als Präsentierende/r
  • Rhetorische Mittel und ihr praktischer Einsatz

Methoden: Theorieinput, Videoanalyse, Feedback, Einzel- und Gruppenarbeit, Präsentationen der Teilnehmer, Theatertechniken (Auftritt, Atem, Stimme), Viele praktische Übungen


Referent:

Peter Lüder - Regisseur und Schauspieler, Rhetoriktrainer und Speaker

 

 

Peter Lüder ist Regisseur und Schauspieler, Rhetoriktrainer und Speaker. Seit 2007 arbeitet er als Trainer und Coach für Präsentationen und Vorträge in Unternehmen unterschiedlichster Branchen. Der Autor von „Wie würde Johnny Depp präsentieren? - Was Sie von Schauspielern für Ihren Vortrag lernen können“ unterstützt im Coaching Führungskräfte in der Vorbereitung auf wichtige Auftritte und führt sie zu individueller Überzeugungskraft. In seiner „Ausbildung zum Redner und Speaker“ bringt er Menschen auf die Vortragsbühne und gibt professionellen Rednern den letzten Schliff.
Mehr Informationen unter www.peterlueder.de


Veranstaltungsort:
Bundesgeschäftsstelle bdia
bdia Bund Deutscher Innenarchitekten e.V.
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, Aufgang G
10179 Berlin

Termin:
Donnersag, den 14. Juni 2018 von 9:30 Uhr bis 17:30 Uhr

Veranstalter:
bdia Bund Deutscher Innenarchitekten e.V.
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, Aufgang G
10179 Berlin

Kosten:
167,85 für bdia-Mitglieder
217,85 für Gäste


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PLZ und Ort

Teilnahmebedingungen

Bei schriftlicher Abmeldung ab 14 Tage vor Seminarbeginn fällt eine Stornogebühr von 50 % des Teilnahmebeitrages an. Bei Abmeldung drei Tage vor Seminarbeginn oder später und bei Nichterscheinen des Teilnehmers wird die volle Gebühr fällig. Alternativ kann ein Ersatzteilnehmer benannt werden. Sollte das Seminar vom Veranstalter aus wichtigem Grund (z. B. Erkrankung des Referenten) abgesagt werden müssen (auch kurzfristig), wird die volle Gebühr zurückgezahlt. Weitere Ansprüche können nicht geltend gemacht werden.

Das Seminar findet nur statt, wenn sich mindestens 12 Personen anmelden. Die Rechnung wird ca. zwei Wochen vor Seminarbeginn versendet. Nach Durchführung des Seminars erhalten die Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung.

Hiermit melde ich mich verbindlich für das o. g. Seminar an. Die Teilnahmegebühr überweise ich nach Erhalt der Rechnung. Die Stornobedingungen habe ich zur Kenntnis genommen.


Exkursion zu TON nach Tschechien am 10./11. Mai 2018

Traditionelle Bugholztechnik und ein Meilenstein der modernen Architektur zu Himmelfahrt? bdia Förderkreismitglied TON lädt exklusiv ein zu einer zweitägigen Reise nach Bistritz am Hostein, um die älteste Produktionsstätte der Welt für Bugholzmöbel zu besichtigen.

Ein geplantes Highlight: ein Besuch der Villa Tugendhat von Mies van der Rohe. Und Sie biegen selbst ein Rückenteil des bekannten Kaffeehaus Stuhles 014.

Termine: 10./11. Mai 2018 (Option auf Verlängerung bis 12. Mai 2018)

Donnerstag: Treffpunkt 13 Uhr Villa Tugendhat (die Führung beginnt um 13:30 Uhr).

Freitag: Werksbesichtigung TON und der Villa Thonet mit Mittagessen im Anschluss Städtetour Zlín oder Brünn.
Eine Verlängerung bis Samstag/Sonntag ist nach Rücksprache mit TON möglich.

Die Anreise zur Villa Tugendhat erfolgt auf eigene Kosten. TON übernimmt ab dort Eintritt, Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten.
» Anfahrt Villa Tugendhat

Die Plätze sind begrenzt. Wir bitten um Ihre Interessensbekundung unter info@bdia.de.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

Hier sehen Sie eine bdia Kollegin 2016 im Werk von TON beim Biegen der Rückenlehne. Zum Exkursionsbericht »


Sachverstand für den Innenraum

Unsere Branche braucht mehr Sachverständige! Und Innenarchitektinnen und Innenarchitekten mit ausreichend beruflicher Praxis sind bestens aufgestellt, um Sachverständige für das Themenfeld Innenarchitektur zu werden. Für alle Interessierten bietet der bdia jetzt Grundlagenseminare an, auf die in einem nächsten Schritt aufgebaut werden soll. Denn die Sachverständigentätigkeit lohnt sich!

Sachverständige sind fachlich herausragend

Das Tätigkeitsfeld der Sachverständigen, die sich durch besondere Kompetenz und Sachkunde sowie überdurchschnittliche Kenntnisse in ihrem jeweiligen Fachgebiet auszeichnen, ist vielfältig. Sie werden zur Beratung, Schadensfeststellung und Streitschlichtung bei privaten und gerichtlichen Auseinandersetzungen herangezogen, und zwar in rund 245 definierten Sachgebiete. Diese sind im bundesweiten Sachverständigenverzeichnis (www.svv.ihk.de) gelistet und betreffen alle Bereiche des täglichen Lebens.

Kompetenz Innenraum

Der bdia bund deutscher innenarchitekten macht seit Jahren schon deutlich, dass Innenarchitektinnen und Innenarchitekten nach Studienabschluss und Erwerb ausreichender Fachkompetenz und Berufserfahrung bestens geeignet sind, Sachverständige für das Sachgebiet „Schäden an und Bewertung von Innenräumen“ zu werden. Das Sachgebiet wurde seitens des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHT) zusätzlich zum stetig komplexer werdenden, übergeordneten Sachgebiet „Schäden an Gebäuden“ eingerichtet. Es betrifft umfänglich die Ausbaugewerke im Inneren eines Gebäudes – die Paradedisziplin der Innenarchitekten, die als „Generalisten“ komplexe Bauabläufe der Architektur mit dem Schwerpunkt der Ausbaugewerke erkennen und bewerten können.
Sachverständige tragen als wichtige Spezialisten zur Klärung fachlicher Probleme, Streitvermeidung oder Streitschlichtung bei. Sie können öffentlich bestellt und vereidigt werden, um zum Beispiel im Gerichtsauftrag eingesetzt zu werden.

Öffentliche Bestellung und Vereidigung als Ziel

Zum Werdegang eines ö.b.u.v. (öffentlich bestellten und vereidigten) Sachverständigen zählt die persönliche Eignung, die neben überdurchschnittlicher Sachkunde im Fachgebiet auch von Seriosität, Weisungsfreiheit, Unabhängigkeit und Gewissenhaftigkeit für auszuführende Sachverständigenleistungen geprägt ist.
Die Bestellungskörperschaften (das sind z.B. Architekten-, Handwerks-, Industrie- und Handels-oder Ingenieurkammern) verlangen für die öffentliche Bestellung „fachliche Bestellungsvoraussetzungen“. Diese beinhalten u.a. die ausreichende Lebens- und Berufserfahrung, geordnete wirtschaftliche Verhältnisse sowie den Nachweis der „besonderen“ Sachkunde auf dem betreffenden Sachgebiet.
Nach Erfüllung formaler Voraussetzungen bewertet ein unabhängiges Fachgremium die selbständig erarbeiteten Gutachten auf dem beantragten Sachgebiet sowie Referenzauskünfte zu persönlicher Eignung und Integrität anhand der eingereichten Unterlagen. Die Überprüfung des geforderten überdurchschnittlichen Fachwissens erfolgt im Rahmen einer schriftlichen und mündlichen Prüfung.
Dabei sind Kenntnisse der das Sachgebiet betreffende Gewerke nach VOB mit allgemein anerkannten Regeln der Technik u.a. sowie allgemeine juristische Kenntnisse des rechtlichen Umfeldes Grundvoraussetzung für einen Erfolg.
Die öffentliche Bestellung erfolgt befristet. Dem nun ö.b.u.v. Sachverständigen obliegt eine Fortbildungs- verpflichtung, die als Qualitätssicherung von der Bestellungskörperschaft in regelmäßigen Abständen anlässlich der Wiederbestellung überprüft wird.
Das aufwändige Procedere wird dem Ziel gerecht, dass eine Gutachtenerstattung für gerichtliche oder private Auftraggeber verständlich und nachvollziehbar sein muss und einem hohen Qualitätsniveau entspricht.

Die zeitliche und finanzielle Investition lohnt sich

Die anfallenden Antrags- und Prüfungsgebühren für eine öffentliche Bestellung und Vereidigung betragen je nach Gebührenordnung der Bestellungskörperschaft ca. 2.000,- €. Hinzugerechnet werden müssen u.a. Schulungsgebühren, Kosten für umfangreiche Fachliteratur und notwendige Messgeräte.
Neben dem beruflichen Werdegang sind Schulungen hilfreich, um die geforderte Fachkompetenz nachzuweisen. Praxisbezogene Erfahrung in Bezug auf die Gutachtenerstattung mit vorangehenden Ortsterminen, Verhalten des Sachverständigen vor Gericht, Umgang mit Messgeräten u.v.m. sind notwendige Voraussetzung für eine erfolgreiche Sachverständigentätigkeit.
Ziel ist es, die bisher verschwindend geringe Anzahl der Sachverständigen, die für das Sachgebiet „Schäden an und Bewertung von Innenräumen“ öffentlich bestellt ist, in Zukunft durch interessierte Innenarchitekten zu erhöhen und den Arbeitsalltag der Innenarchitekten um weitere Facetten zu bereichern.

Text: Hanne Thiebes, Innenarchitektin AKNW +bdia; von der IHK Bonn/Rhein-Sieg ö.b.u.v. Sachverständige für Schäden an und Bewertung von Innenräumen     


bdia Grundlagenseminar in Berlin, München und Frankfurt:
Einführung in das Sachgebiet „Schäden an und Bewertung von Innenräumen.“

Die ö.b.u.v. Sachverständigen und Innenarchitektinnen Ursula Stengle und Hanne Thiebes stellen in einem sechsstündigen Grundlagenseminar die Sachverständigentätigkeit mit Ausblick auf die öffentliche Bestellung und Vereidigung als Sachverständige für „Schäden an und Bewertung von Innenräumen“ vor.In einem zweiten Schritt sind bei ausreichendem Interesse in der Folgezeit weitere Vertiefungsseminare geplant, die als aufeinander aufbauende Module eine Vorbereitung auf den Sachkundenachweis sind.

Termine: Am 27. April 2018 in Berlin, am 4. Mai 2018 in München und am 8. Juni 2018 in Frankfurt.

Ausführliche Informationen unter » www.bdia.de.