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SUMMARY:Online-Seminar: Glas neu denken – Glas in der Innenarchitektur und in der Forschung
DESCRIPTION:[vc_row][vc_column][vc_column_text uncode_shortcode_id=”160606″] \n„GLAS – neu denken!“ Die 5 Säulen des Zukunftswerkstoffs Glas \nNachhaltigkeit: Zu 100 % recycelbar für eine echte Kreislaufwirtschaft.\nEnergieeffizienz: Fortschrittliche High-Performance-Verglasungen minimieren CO₂-Ausstöße.\nGestaltungsfreiheit: Ermöglicht filigrane Konstruktionen und visionäre Architektur.\nGesundheit: Maximale Tageslichtausbeute fördert die menschliche Vitalität und das Wohlbefinden.\nTechnologie-Integration: Plattform für smarte Fassaden\, adaptive Systeme und Photovoltaik. \nDie gesellschaftliche Bedeutung von Architektur wandelt sich ebenso wie Glas fundamental: \nWeg von reiner Funktion hin zu ganzheitlicher Gestaltung von Lebensqualität\, Nachhaltigkeit und sozialer Integration\, getrieben durch neue Lebensstile (Homeoffice)\, Umweltbewusstsein (Klimakrise\, Ressourcenverbrauch) und dem Wunsch nach Identität und Gemeinschaft\, was zu gemischten Quartieren\, biophilem Design und Inklusion führt\, während traditionelle Standards durch Individualisierung herausgefordert werden. In Folge wandelt sich auch die gesellschaftliche Bedeutung von GLAS als Material und Lebensbegleiter. Heute dient Glas nicht mehr nur als physikalische und funktionale Barriere\, sondern fungiert als psychologischer Ankerpunkt in einer Zeit tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandels. Seine Rolle hat sich für den Menschen entlang seiner emotionalen Kernbedürfnisse gewandelt: \n1. Sehnsucht nach Offenheit und Verbindung \nTransparenz als Antwort auf Isolation: In einer zunehmend fragmentierten Gesellschaft steht Glas 2026 für die Sehnsucht nach Teilhabe und Transparenz. Glasarchitektur ermöglicht Sichtlinien\, die Isolation durchbrechen und ein Gefühl von Gemeinschaft sowie „Wohlbefinden durch Licht“ vermitteln. Naturverbundenheit: Die Sehnsucht nach einer Verbindung zur schwindenden Natur wird durch intelligente Glasfassaden gestillt\, die den Innen- und Außenraum fließend verbinden\, ohne auf energetischen Schutz zu verzichten. \n2. Hoffnungen auf eine heilende Umwelt \nKlimaschutz als Hoffnungsträger: Glas wird 2026 als „Material der Hoffnung“ für die Kreislaufwirtschaft wahrgenommen. Seine unendliche Recyclingfähigkeit nährt die Hoffnung auf eine schadstofffreie Zukunft. Heilung und Schutz: In der Architekturpsychologie wird Glas gezielt zur Stabilisierung der seelischen Gesundheit eingesetzt. Tageslichtstimulation durch Glasflächen gilt 2026 als Schlüssel\, um Ängsten entgegenzuwirken und Geborgenheit zu schaffen. \n​3. Schutzbedürfnis: \nGleichzeitig fungiert Glas als Schutzschild gegen äußere Bedrohungen wie Lärm\, Kälte und Umweltbelastungen. Die Interaktion ist geprägt vom Vertrauen in die Unzerbrechlichkeit und Beständigkeit des Materials in einer als fragil empfundenen Welt. \nProgramm und Speaker: \n​12.00 Uhr Grußwort von Jürgen Reisländer \n12.05 Uhr Dr. Will Laufs\,  Berlin\, New York „Architektur und Glas“ \n​12.40 Uhr Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Inf. Kai Becher\, TIVZ  Mannheim ​​„Gestalten und Konstruieren mit Glas“ \n​13.15 Uhr Tobias Rist\, Fraunhofer IWM\, Freiburg  ​​„Mit Glas Formen und Gestalten“ \n​13.45 Uhr Dr.-Ing. Matthias Seel\, GCC an der TU Darmstadt „Neueste Entwicklungen und Innovationen Glas“ \n​14.15  Uhr Prof. Dr.-Ing. Michael Engelmann\, Institut Baukonstruktion TU Dresden „Neues aus der Glas-Forschung und Architekturanwendung“ \n​14.45 Uhr Jan Peters – Glasmalerei Peters – Paderborn „Glas und Kunst“ \n​15.15 Uhr Stephan Heiler\, Waghäusl  „Wohlfühlen in der Bad / Dusch-Landschaft“ \n​15.45 Uhr Prof. Mascha Baitinger\, Mainz\, Contura Ingenieure GmbH „Innovationen Glasarchitektur“ \n​16.15 Uhr Tobias Kammerer\, Glaskünstler\,  Rottweil „Glas-Kunst-Architektur“ \n​16.45 Uhr Maren Hawighorst\, Dipl.Psychologin\, Stuttgart  „Glas und seine Wirkung“ \n​17.30  Uhr Prof. Rudolf Schricker\, Innenarchitekt bdia\, Mitinitiator GlasLotsen ​„Glas neu denken!“ \n  \n\nFür das Seminar sind bei den Architektenkammern Fortbildungspunkte beantragt. \n\nKosten Für bdia Mitglieder und Nicht-Mitglieder: 30 € \nDie Seminarteilnahme setzt den vorherigen Zahlungseingang voraus. \n\nProf. Dipl.-Ing. Rudolf Schricker  \nProf. Dipl.-Ing. Rudolf Schricker ist für Programm und Inhalt des Weiterbildungsseminars verantwortlich und nutzt seine Position bei den GlasLotsen\, um den aktuellen Forschungsstand zu bündeln und objektiviertes Fachwissen direkt an Architekt*innen und Planer*innen weiterzugeben. Hierbei arbeitet er eng mit führenden Forschungseinrichtungen zusammen\, wie der TU Dresden\, der TU Darmstadt und dem Fraunhofer-Institut. Zahlreiche Architekten*innen von Glasarchitekturen und versierte und international agierenden Gestalter*innen von Glaskunst runden das Gesamtbild moderner Glasanwendung in Architektur und Innenraum ab. \n\n\n\n \nFreier Innenarchitekt bdia\, Stuttgart\nHochschullehrer HS Coburg\, seit 2023 im Ruhestand\nEhrenamtliches Engagement im bdia als Präsident (2007) und Vizepräsident (bis 2015)\nEhrenamtliches Engagement AKBW\, Eintragungsausschuss IA\nBuchautor und Kolumnist\nGutachter und Berater\nMitinitiator GlasLotsen\, Plattform für Wissenstransfer Glas \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nÜber GlasLotsen \n​GlasLotsen – die interdisziplinäre Plattform zum Erwerb von GLAS-Kompetenz in Architektur und Wissenschaft und interaktive Schnittstelle für Architekten und Wissenschaftler zum Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch über GLAS in Theorie und Praxis \nPlanen und Bauen mit GLAS ist komplex und anspruchsvoll. Der Bedarf an Information und Kommunikation über GLASs ist enorm. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen fordern mehr Transdisziplinarität und effizienteres Zusammenwirken von Forschung und Anwendung mit GLAS.  \nRenommierte und kompetente Persönlichkeiten aus Architektur\, Wissenschaft und GLAS-Industrie entwickeln deshalb seit Mai 2024 die Plattform GlasLotsen und arbeiten inspiriert und engagiert am Netzwerk www.glaslotsen.de . \nModerierend bringt Prof. Rudolf Schricker Erfahrung und Intension als Hochschullehrer und Planer ein und koordiniert Aktualisierung und Vernetzung des Wissensstandes über GLAS. \nEntstanden ist eine GLAS-Info-Transfer-Basis\, auf der objektivierend und glaubwürdig hochqualifiziertes Wissen über GLAS erörtert und vermittelt wird. Die Schar namhafter Planer*innen und Forscher*innen zum Thema GLAS wächst stetig. Engagierte Institutionen der ersten Stunde sind GLAS-Forschungseinrichtungen der TU Darmstadt\, TU Dresden und des Fraunhofer Instituts in Freiburg. \nAusgebaut wird die Dialogebene mit und für Professoren*innen der verschiedenen Studiengänge Architektur Entwerfen und Konstruieren. Glas.Lotsen bietet ein Repertoire an Möglichkeiten\, Lehre und angewandte Forschung mit aktuellem GLASWissen\, Expertisevermittlung\, Exkursionen und Anschauungsmaterial anzureichern. Seminare\, Vorlesungen und Projektentwicklungen können so Studien- und Lehrinhalte interessant und innovativ vermitteln. \nParadestück auf der Webseite www.glaslotsen.de ist die Rubrik GlasWiki\, die in stetem Wandel neue Erkenntnisse und aktuelles Wissen\, aber auch Gedankenaustausch zu GLAS bringt.  \n\n[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]
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