MASTERCLASSES
14:00–18:00 Uhr | Raum tba
Karolina Jagiello
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+++ leider ausgebucht +++ | 09:00–13:00 Uhr | Quadriga, 1. OG
Prof. Sandra Bruns und Prof. Anna Tscherch
Material und Raum wirken kontinuierlich auf den Menschen – physisch, psychisch und oft unbewusst. Das Seminar verbindet Erkenntnisse aus Forschung und Praxis zu gesundheitsfördernder Innenarchitektur mit Aspekten der psychologischen Raumwahrnehmung und Fragen des nachhaltigen Bauens. Materialien beeinflussen Raumluft, Akustik und Atmosphäre, während Licht, Proportionen und räumliche Strukturen Wohlbefinden, Konzentration und Verhalten beeinflussen. Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis für die Wechselwirkungen zwischen Mensch, Material und Raum zu entwickeln und wissenschaftliche wie gestalterische Kriterien für gesundheitsfördernde Innenräume kritisch anwenden zu können. Dabei werden aktuelle Forschungsergebnisse wie zu Schadstoffreduktion, nachhaltigen Werkstoffen, Raumwahrnehmung und biophiler Gestaltung mit gebauten Beispielen und analytischen Methoden verknüpft, um Innenräume nicht nur funktional, sondern auch gesundheitlich, atmosphärisch und wahrnehmungsbezogen differenziert bewerten zu können.


+++ leider ausgebucht +++ | 14:00–18:00 Uhr | Raum 037, 1. OG
TEIL 1 | Inklusive Innenarchitektur – Planen mit Menschen, statt Normen
Julia Müller und Sophie Knittel
Planen mit Menschen statt für Normen beleuchtet Inklusion nicht nur als Frage technischer Richtlinien, sondern als gesellschaftliche Aufgabe von Teilhabe, Nutzungsgerechtigkeit und Mitgestaltung. Der Workshop hinterfragt bestehende DIN-Normen aus der Perspektive unterschiedlicher Nutzendengruppen und diskutiert, wo standardisierte Lösungen an ihre Grenzen stoßen. Im Fokus stehen dabei die Potenziale einer inklusiven Planungskultur: Welche Bedürfnisse werden bislang übersehen? Wer wird in Planungsprozessen mitgedacht und wer eben nicht? Durch Impulse, Diskussionen und Gruppenarbeiten eröffnet der Workshop einen praxisnahen Perspektivwechsel von normgerechter Planung hin zu partizipativer und menschenzentrierter Gestaltung. Ziel ist es, Ansätze für eine inklusivere Planungspraxis zu erarbeiten.
TEIL 2 | Barrierefrei planen: DIN 18040
Philipp Fechner
Barrierefreiheit und Universal Design sind beim Planen und Bauen von modernen Bädern
grundlegende Bausteine. Wir geben Ihnen Konzepte für eine generationenübergreifende
Badgestaltung an die Hand, die Schwellen minimiert oder vollständig vermeidet. Lernen
Sie die Vielfalt der DIN 18040 kennen und erfahren Sie, wie Sie die Bäder von Morgen barrierefrei gestalten.
TEIL 3 | Licht & Lebensqualität – The Human Light
Danubio Sampaio
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+++ leider ausgebucht +++ | 14:00–18:00 Uhr | Vorstandsraum, 1. OG
Simon Hirtz
In dieser Masterclass gehen wir anhand eines durchgehenden Projekts gemeinsam durch, wie ein KI-gestützter Bild-Workflow von der ersten Idee bis zur kommunizierbaren Visualisierung läuft – live, Schritt für Schritt mitschaubar, auch ohne eigenen Rechner.
Ausgangspunkt sind Aufgabe und Designabsicht. Mit Claude als durchgehendem Assistenten sehen wir, wie man systemisch denkt statt einzelne Prompts zu raten: eine eigene Daten- und Wissensbasis aufbauen und über gezieltes Data-Guiding in eine steuerbare, editoriale Prompt-Struktur überführen. Aus Skizze oder 3D-Screenshot geht es in Ideation und Exploration: Varianten in Midjourney, und über Krea AI (eine Plattform, die verschiedene Bildmodelle gezielt ansteuerbar bündelt) fließt das eigene Referenzbild direkt ein.
Von dort in die Bildarbeit, die es zum Kommunizieren braucht: Enhancement, Upscale, Style-Transfer. Und weiter zu Moodboards und Lifestyle-Bildern: Art Direction, die Material, Licht und Tonalität über das einzelne Bild hinaus trägt.

+++ leider ausgebucht +++ | 09:00–13:00 Uhr | Vorstandsraum, 1. OG
Prof. Jan R. Krause
In Zeiten von Klimawandel und Künstlicher Intelligenz gewinnt die Frage an Bedeutung, wie Innenarchitekt*innen ihre Haltung sichtbar machen und sich als professionelle Expert*innen für Raumgestaltung und Transformation positionieren. Der Workshop vermittelt Strategien für eine klare Profilbildung und eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit. Gemeinsam wird erarbeitet, wie Büros ihre besonderen Kompetenzen schärfen, gesellschaftliche Relevanz sichtbar machen und sich auch in einer zunehmend KI-geprägten Kommunikationslandschaft erfolgreich differenzieren können.
Nach dem Workshop können die Teilnehmenden:
- ihr eigenes Büro klarer positionieren,
- ihre Haltung als Teil ihrer Marke formulieren,
- die gesellschaftliche Relevanz von Innenarchitektur überzeugend kommunizieren,
- Chancen und Grenzen von KI in der Öffentlichkeitsarbeit einschätzen,
- konkrete Maßnahmen für ihre Kommunikationsstrategie entwickeln.
Der Workshop verbindet kurze Impulse mit praktischen Übungen, kollegialem Austausch und der gemeinsamen Entwicklung eines individuellen Kommunikationsprofils, das unmittelbar im Büroalltag weiter genutzt werden kann.
09:00–13:00 Uhr | Seminarraum, 1. OG
Stefan Suchanek
Wie beeinflusst Innenarchitektur & Ästhetik unsere Wahrnehmung, Emotionen und Entscheidungen? Der Workshop gibt Einblicke in neurobiologische, psychologische und hormonelle Prozesse, die durch Wahrnehmung von Raum und Gestalt entstehen – und zeigt, wie Gestaltung bereits Verhalten, Wohlbefinden und Präferenz beeinflussen kann, lange bevor es unserem Geist und Verstand überhaupt bewusst wird.

+++ leider ausgebucht +++ | 10:00–12:00 Uhr | Raum 037, 1. OG
Prof. Dr. Axel Buether
Die Teilnehmenden entwickeln ausgehend von definierten Nutzungsszenarien (z. B. konzentriertes Arbeiten, Entspannung, soziale Interaktion) exemplarische Farbgestaltungskonzepte. Dabei werden Farbtöne aus einer Palette von rund 2.000 Farben systematisch auf ihre psychologische Eignung geprüft und in anwendbare Gestaltungsprinzipien übersetzt.
09:00–13:00 Uhr | Plenum, EG
Informationen folgen

+++ leider ausgebucht +++ | 14:00–18:00 Uhr | Seminarraum, 1. OG
Monika Kienast
Innenarchitekt*innen schaffen Räume, die Gesundheit, Regeneration und Lebensqualität fördern sollen. Doch wie können diejenigen, die solche Räume planen und gestalten, selbst gesund, resilient und kreativ bleiben?
Dieser Workshop richtet den Blick auf die Planenden selbst. Im Workshop soll es darum gehen, inwieweit auch Innenarchitekt*innen ihre Arbeitszufriedenheit, ihr Wohlbefinden und ihre Resilienz im Berufsalltag steigern können.
Themen des Workshops werden sein:
- Selbstverständnis als Innenarchitektin
- Selbstfürsorge im kreativ-planerischen Beruf
- Umgang mit Stress, Zeitdruck und hohen Anforderungen
- Die Bedeutung von Bewusstheit und Selbstwahrnehmung
- Resilienz als Grundlage kreativen Schaffens
- Ressourcenaktivierung zur Stabilisierung langfristiger Gesundheit
Durch theoretische und praktische Ansätze aus Psychologie, Gestalttherapie und Verhaltenstherapie erhalten die Teilnehmenden Impulse, wie sie ihre eigene Gesundheit stärken und ihre berufliche Tätigkeit mit Freude, Kreativität und Selbstfürsorge gestalten können.

14:00–18:00 Uhr | Quadriga, 1. OG
Sabine De Schutter
Licht beeinflusst, wie wir Räume wahrnehmen, wie wir arbeiten, uns orientieren und uns wohlfühlen. Gleichzeitig wächst die Verantwortung, Ressourcen im Bauwesen bewusster einzusetzen und bestehende Strukturen möglichst lange zu erhalten.
Der Workshop widmet sich der Frage, wie sich gesundheitliche Anforderungen und zirkuläre Prinzipien in der Lichtplanung verbinden lassen. Dabei geht es um weit mehr als Energieeffizienz: Im Fokus stehen die Qualität von Räumen sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Materialien und Produkten über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg.
Anhand von Praxisbeispielen werden Strategien vorgestellt, die die Wiederverwendung, Anpassungsfähigkeit und Langlebigkeit von Beleuchtungssystemen ermöglichen – ohne dabei gestalterische und atmosphärische Qualitäten aus dem Blick zu verlieren.
Gemeinsam wird diskutiert, welche Rolle Licht für gesunde Arbeits- und Aufenthaltsräume spielt, wie vorhandene Leuchten sinnvoll in neue Konzepte integriert werden können und welchen Einfluss zirkuläres Denken auf den Planungsprozess hat.
Ziel des Workshops ist es, neue Perspektiven auf die Lichtplanung zu eröffnen und konkrete Ansätze für Projekte zu vermitteln, die gleichermaßen den Menschen und die gebaute Umwelt in den Mittelpunkt stellen.