Angestellte Innenarchitekt/innen: Aktuelle Gehaltsumfrage der Bundesarchitektenkammer

55.664 € ist der durchschnittliche Jahresverdienst eines angestellten Innenarchitekten / einer angestellten Innenarchitektin einschließlich Extras und Überstundenregelungen. Das differenzierte Gesamtergebnis für unseren Berufsstand zu umfangreichen Fakten finden Sie bei der Bundesarchitektenkammer: bak.de/2017 Architektenbefragungen/Gehaltsumfrage/angestellte_innenarchitekten_final.pdf (zu Gehältern ab Seite 51)

Die ausführlichen Ergebnisse aller Fachrichtungen finden Sie hier: bak.de/architekten/wirtschaft-arbeitsmarkt/architektenbefragungen/gehaltsumfrage-2018


bdia Expertennetzwerk: Existenzgründung, Gesellschaftsform, Nachfolgeregelung

Nutzen Sie als bdia Mitglied unser Experten-Netzwerk: in einer kostenfreien und unverbindlichen Erstberatung können Sie die wichtigsten Fragen loswerden, um die nächsten Schritte besser einschätzen und planen zu können.

Bitte halten Sie zur Kontaktaufnahme Ihre Mitgliedsnummer bereit (diese können Sie als bdia Mitglied jederzeit über die bdia Bundesgeschäftsstelle erhalten).

Existenzgründung

Für Innenarchitektinnen und Innenarchitekten kann der Weg in die eigene Existenz über unterschiedliche Weichenstellungen erfolgen. Die Gründung des eigenen Büros, der Einstieg als Partnerin / Partner – ggf. auch in das Büro des bisherigen Arbeitgebers, die Neugründung eines gemeinsamen Büros,  Kauf / Übernahme eines Büros oder eines Gesellschaftsanteils etc.

Vor diesem Hintergrund sind unternehmerische, marketingspezifische, wirtschaftsrelevante, rechtliche, gesellschaftsrechtliche, steuerrechtliche und haftungsbezogene Aspekte von Bedeutung:

  • Gründungsanlass: Eigene Projekte (Initialzündung), Freie Mitarbeit Scheinselbstständigkeit? Neuorientierung, Bürokauf, Büroübernahme, Büroeinstieg,   Partnerschaft
  • Persönliche Tendenzen, Signale
  • Marketing, Strategien
  • Geschäftsidee: Alleskönner, Spezialist, „Netzwerker“
  • Büro- und Leistungsprofil, Tätigkeitsschwerpunkte, Kontaktnetz
  • Fördermöglichkeiten, Gründungszuschuss nach § 93 SGB III
  • Freiwillige Arbeitslosenversicherung
  • Finanzhilfen, Förderprogramme, Förderdarlehen
  • Mitteilungen / Anträge an Institutionen und Behörden (Agentur für Arbeit, Finanzamt)
  • Wirtschaftliche Kennzahlen eines Innenarchitekturbüros: Kapitalbedarf (Eigen- und Fremdkapital), Umsatz- und Rentabilitätsvorschau, Cash flow, steuerliches /  wirtschaftliches Ergebnis
  • Steuern und Finanzen, Betriebseröffnung, abzugebende Steuererklärungen
  • Schnittstellen: Bank, Agentur für Arbeit, Finanzamt, Steuerberater, Rechtsanwalt
  • Unternehmensformen, Rechts- und Gesellschaftsformen
  • Firmierung, Namensbezeichnung
  • Rechtsscheinhaftung
  • Haftung (u.a. bei Büroübernahme, Einstieg in ein bestehendes Büro, …)
  • Steuern und Versicherungen, Berufshaftpflichtversicherung
  • Pflichten als Arbeitgeber
  • Werbung, Werbegrundsätze

Kooperation | Partnerschaft | Netzwerk | Gesellschaftsformen

Erste Frage: Welche Rechtsform passt zu welcher Zusammenarbeit?

Für Innenarchitektinnen und Innenarchitekten können folgende Formen einer Zusammenarbeit interessant sein: vom Netzwerken, Kooperationsformen, Teammodellen bis hin zu Bürogemeinschaften, Arbeitsgemeinschaften, Subplaner-Konstellationen, GbR, PartG, PartGmbB, GmbH, Generalplaner-Modell. Zu prüfen sind die Abgrenzungen der einzelnen Modelle und die jeweiligen Vor- und Nachteile für das eigene, individuelle Vorhaben.

Stichpunkte:

  • Schritte zum Kooperationsverbund, Zeitphasen-Modelle
  • Konstruktion einer Kooperation / Teambildungen / Netzwerke
  • Wer kann mit wem zusammengehen
  • Interdisziplinäre Zusammenschlüsse verschiedener Berufsgruppen
  • Kooperation ohne eine bestimmte gesellschaftsrechtliche Form
  • Lockere, temporäre und dauerhafte Zusammenschlüsse
  • Team, Netzwerk, Bürogemeinschaft, Innengesellschaft
  • Arbeitsgemeinschaften, Personengesellschaften, Kapitalgesellschaften
  • Rechtsschein nach außen / Anscheinssozietät / Firmierung

Wo muss man aufpassen:

Falschfirmierung, nicht gewollte Rechtsverhältnisse, Anscheinssozietät, Rechtsscheinhaftung, gesamtschuldnerische Haftung.

Hinweise

Aufgrund möglicher Änderungen von Gesetzen und der Rechtsprechung wird empfohlen, die angestrebten Modelle und Konzepte von einem erfahrenen Rechtsanwalt und dem zuständigen Steuerberater sowohl rechtlich als auch steuerrechtlich überprüfen zu lassen und sich darüber hinaus auch über alternative Gestaltungsmöglichkeiten beraten zu lassen.

Wenn Innen/Architekten mit anderen Berufsgruppen eine Gesellschaft gründen oder bilden, muss die Firmierung der Gesellschaft aus rechtlichen Gründen immer mit der jeweiligen Architektenkammer abgeklärt werden. Die Firmierung muss immer dem jeweiligen Landesarchitektengesetz entsprechen und darf nicht wettbewerbswidrig nach dem UWG sein. Zudem ist den Grundsätzen der Firmenwahrheit und Firmenklarheit zu entsprechen. Dies kann nur in dem jeweiligen Einzelfall beurteilt werden.


„Nachfolgeregelung“ und Unternehmensbewertung

Erfolgreiche Bürofortführungen und Büronachfolgen sind planbar!

Für Innenarchitektinnen und Innenarchitekten dürfte das Thema der Nachfolgeregelung und der Unternehmensbewertung von Bedeutung sein, denn es betrifft sowohl Inhaber und Inhaberinnen von Innenarchitekturbüros als auch die nachrückende Generation von Existenzgründern, die in ein bestehendes Büro einsteigen oder dieses übernehmen wollen.

Folgende Situationen können anstehen:

  • Vorbereitung der Büronachfolge, Planung der Bürofortführung
  • Partnerschaft und/oder Direktübergabe
  • Übergabe / Übernahme des Büros (Einzelunternehmen, GbR, PartG, PartGmbB, GmbH)
  • Übertragung (Einbringung, Verkauf) des Büros, der vollständige Erwerb eines Büros
  • Verkauf von Gesellschaftsanteilen, der Kauf eines Gesellschaftsanteils
  • Gesellschaftererweiterung, Gesellschafterwechsel
  • Neugründung einer gemeinsamen Gesellschaft mit / ohne Einbringung des bisherigen Einzelunternehmens
  • Auszahlung eines Partners, Aufnahme eines Partners
  • Bürofusion, Büroauflösung
  • Zugewinnausgleich (Scheidungsfälle)
  • Erbschaftsregelung
  • Übernahme von Rechten und Pflichten, Haftungsfragen

Grundsätzlich ist zu klären, ob das Büro übergabefähig ist.

Scheidet der bisherige Inhaber aus oder bleibt er? Ist der bisherige Inhaber Allein- oder Mitgesellschafter? Steht eine Direktübergabe oder der Verkauf von Gesellschaftsanteilen an? Gibt es einen Nachfolger (interne Lösung // externe Lösung)? Welche gesellschaftsrechtliche Basis besteht? Welche soll es zukünftig sein?

Es ergeben sich ganz unterschiedliche Zeithorizonte. Namenserhalt, Rechtsform und zukünftige Firmierung sind unter gesellschaftsrechtlichen Rahmenbedingungen auszuleuchten. Die Abwicklung der mit dem bisherigen Büroinhaber abgeschlossenen sowie noch nicht beendeten Beauftragungen ist darüber hinaus zu klären.

Übernahme eines Ein-Mann-Büros, Haftung beim Einstieg in eine Gesellschaft und die damit in Verbindung stehenden Haftungsfragen sind zu erörtern.

Im weiteren zentralen Fokus steht der Unternehmenswert. Daher muss eine Antwort auf die Frage gefunden werden, ob es diesen überhaupt gibt? Falls ja, welcher Kaufpreis scheint angemessen zu sein? Wie hat man den „gerechten“ Wert ermittelt? Ist dieser in der neuen Konstellation rückführbar? Steuerliche Aspekte? Finanzierung?

Die Themenbausteine sollen Ihnen hierzu einen Einblick geben – auch in Schnittstelle zu Steuerberater, Rechtsanwalt und Versicherer. Darüber hinaus soll das Verfahren einer Unternehmensbewertung verdeutlicht werden, einschließlich der relevanten Wertbestandteile eines Architektur- und Ingenieurbüros und welche Daten selbst vorbereitet werden können.

Aufgrund möglicher Änderungen von Gesetzen und der Rechtsprechung wird empfohlen, die möglichen Modelle und Konzepte von einem versierten Rechtsanwalt und dem zuständigen Steuerberater sowohl rechtlich als auch steuerrechtlich überprüfen zu lassen und darüber hinaus sich über weitere Gestaltungsmöglichkeiten beraten zu lassen.

Hansjörg Selinger

SELINGER Planungs- und Wirtschaftsingenieurbüro
Architekt und Wirtschaftsingenieur
Körnerstr. 59
78628 Rottweil

Telefon 07 41-1 75 56 44 | Telefax 07 41-1 75 56 45

info@buero-selinger.dewww.buero-selinger.de

Hansjörg Selinger ist bdia Experte für

– Existenzgründung
– Gesellschaftsform
– Nachfolgeregelung

SELINGER Planungs- und Wirtschaftsingenieurbüro
Architekt und Wirtschaftsingenieur
Körnerstr. 59
78628 Rottweil

Telefon 07 41-1 75 56 44
Telefax 07 41-1 75 56 45

info@buero-selinger.de
www.buero-selinger.de


Die neue europäische Datenschutz-Grundverordnung DS-GVO: Editorial von Vera Schmitz, bdia Präsidentin

Vera Schmitz, Präsidentin bdia

Editorial Heft 5 / 2018

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Countown läuft! Am 25.Mai ist es soweit: die neue Datenschutz-Grundverordnung tritt EU-weit in Kraft. „Endlich!“ könnte man nun sagen, wären Begriff und Lesart nicht so sperrig. Doch man sollte diese Regelung, die unseren Berufsalltag betrifft, positiv betrachten, denn sie macht den Umgang mit unseren Daten transparenter und sicherer.
Für Büroinhaber/innen heißt es aber auch, sich mit Datenschutz zu beschäftigen und Neuerungen zu berücksichtigen. So auch die Umsetzung der Rechenschaftspflicht oder gegebenenfalls auch die Etablierung eines Datenschutzbeauftragten.
Als Einstieg, was dies nun für uns Innenarchitektinnen und Innarchitekten bedeutet, finden Sie hier die wichtigsten Punkte zusammengestellt.

Herzliche Grüße
Ihre Vera Schmitz,
Präsidentin bdia


tesa - nie wieder bohren ist Mitglied im bdia Förderkreis

Die tesa nie wieder bohren GmbH ist eine 100%ige Tochter des Hamburger tesa-Konzerns und der führende Systemanbieter im wachsenden Markt für Badausstattung zum Kleben.
Mit der patentierten nie wieder bohren.-Befestigungstechnik lassen sich typische Montageprobleme in modernen Bädern zuverlässig vermeiden: Glasflächen, Hohlwände, Großformatfliesen oder  extrem hartes Feinsteinzeug ebenso wie darunter liegende Dichtschichten und Leitungen machen die konventionelle Dübelbefestigung zunehmend schwierig, teuer, wenn nicht gar unmöglich oder für den Bauherrn ästhetisch inakzeptabel.  Die nie wieder bohren.-Technik ermöglicht hingegen eine vergleichbar starke, aber schonende und  reversible Montage auf allen tragfähigen rauen wie glatten Untergründen sogar im Nassbereich und verleiht Planern damit völlige Freiheit in der Platzierung wandmontierter Sanitäraccessoires. Auf diese Weise hat sich die Marke „nie wieder bohren.“  insbesondere in Hotellerie, Wohnungsbau, Klinik und Pflege als kompetenter Partner für nachhaltige und flexible Badmodernisierung etabliert.
Das Produktprogramm der tesa nie wieder bohren GmbH umfasst ein großes Sortiment an hochwertigen Accessoires rund um Waschtisch, WC, Wanne und Dusche in vielen Designs und Oberflächen, die perfekt auf die nie wieder bohren.-Technik abgestimmt sind, ebenso wie ein breites, in sich geschlossenes Brausenprogramm mit Qualitätsanspruch.

tesa nie wieder bohren GmbH
Michael Tantzky
Key Account Manager
Hotelerie und Architekten
Hafenstr. 15b
Halle 2
63450 Hanau
T: 06181 - 569500
mobil: 0175-5882759
michael.tantzky@niewiederbohren.de
www.niewiederbohren.com

 


Spahn Holzwerkstoffe ist Mitglied im bdia Fördekreis

Das umfassende Sortiment an Holzwerkstoffen, Parkettböden, Leimhölzer, Arbeitsplatten und Formteile bietet Lösungen für alle Ansprüche.
Als Mitglied im bdia Förderkreis möchten wir Ihnen mit unseren Archtitektenberatern innovative Produkte vorstellen.

Spahn Holzwerkstoffe
Thomas Spahn
Am Parir 25
52379 Langerwehe
T: 02423 - 406620
F: 02423 - 406640
thomas.spahn@spahn-platten.de
www.spahn-platten.de
www.richlite.com


OWA - Odenwald Faserplattenwerk GmbH ist Mitglied im bdia Förderkreis

Seit mehr als 50 Jahren entwickeln, produzieren und vertreiben wir abgehängte Decken aus Mineralwolle und deren Unterkonstruktion sowie Zubehörteile. Unseren Kunden stellen wir komplette Deckensysteme zur Verfügung, die auf die anspruchsvollen Nutzungsanforderungen deren Projekte abgestimmt sind.

Zu diesen Anforderungen zählen wir insbesondere Raumakustik, ansprechendes Design und Brandschutz sowie Hygiene, Feuchtebeständigkeit und Luftreinheit. Akustikdecken, Brandschutzdecken, Hygienedecken, Design-Decken, Metalldecken ... Was auch immer Sie planen - wir haben das Richtige. Alle Bestandteile passen zusammen, sind geprüft und werden von uns geliefert.

OWA - Odenwald Faserplattenwerk GmbH
Matthias Meyer
Leiter Marketing
Dr.-F.-A.-Freundt-Straße 3
63916 Amorbach | Germany
T: 09373 - 201157
F: 09373 - 2011 30

Matthias.Meyer@owa.de
www.owa.de


Exkursion zu TON nach Tschechien am 10./11. Mai 2018

Traditionelle Bugholztechnik und ein Meilenstein der modernen Architektur zu Himmelfahrt? bdia Förderkreismitglied TON lädt exklusiv ein zu einer zweitägigen Reise nach Bistritz am Hostein, um die älteste Produktionsstätte der Welt für Bugholzmöbel zu besichtigen.

Ein geplantes Highlight: ein Besuch der Villa Tugendhat von Mies van der Rohe. Und Sie biegen selbst ein Rückenteil des bekannten Kaffeehaus Stuhles 014.

Termine: 10./11. Mai 2018 (Option auf Verlängerung bis 12. Mai 2018)

Donnerstag: Treffpunkt 13 Uhr Villa Tugendhat (die Führung beginnt um 13:30 Uhr).

Freitag: Werksbesichtigung TON und der Villa Thonet mit Mittagessen im Anschluss Städtetour Zlín oder Brünn.
Eine Verlängerung bis Samstag/Sonntag ist nach Rücksprache mit TON möglich.

Die Anreise zur Villa Tugendhat erfolgt auf eigene Kosten. TON übernimmt ab dort Eintritt, Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten.
» Anfahrt Villa Tugendhat

Die Plätze sind begrenzt. Wir bitten um Ihre Interessensbekundung unter info@bdia.de.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

Hier sehen Sie eine bdia Kollegin 2016 im Werk von TON beim Biegen der Rückenlehne. Zum Exkursionsbericht »


Innenarchitektur studieren an der Akademie Der Bildenden Künste, München

Studiengang Innenarchitektur

Hier finden Sie Informationen zu den folgenden Punkten:

Studienabschluss Bachelor of Arts Innenarchitektur   /  Studienabschluss Master of Arts Innenarchitektur  /  Studium und Architektenkammern  /  Besonderes Profil der Hochschule  /  Besonderes Profil der Fakultät  /  Profil der Hochschulstadt  /  Wohnsituation der Studierenden


Studienabschluss Bachelor of Arts Innenarchitektur

  • Anzahl Studierende: ca.100
  • Anzahl Lehrende: 20
  • Regelstudienzeit: 6 Semester
  • Praktikum: nicht erforderlich
  • Studienbeginn: Wintersemester
  • Studiengebühren: keine
  • Semesterbeitrag: und Studentenwerk 117,- €
  • Bewerbungsfrist: Stichtag ist der 15.5. eines jeden Jahres  »
  • Bewerbung und Zulassung:
    • Bewerbungsmappe
    • Eignungsprüfung durch Hochschule
    • Abs. 2 und 3 der Bayer. Qualifikationsverordnung,
    • acht Wochen berufspraktische Ausbildung im fachbezogenen Handwerk vor Studienbeginn

Studienabschluss Master of Arts Innenarchitektur

  • Anzahl Studierende: ca.50
  • Anzahl Lehrende: 18
  • Regelstudienzeit: 4
  • Praktikum: nicht erforderlich
  • Studienbeginn: Wintersemester
  • Studiengebühren: keine
  • Semesterbeitrag: und Studentenwerk 117,- €
  • Bewerbungsfrist: Stichtag ist der 15.5. eines jeden Jahres  »
  • Bewerbung und Zulassung:
    • Bewerbungsmappe
    • Eignungsprüfung durch Hochschule
    • Abs. 2 und 3 der Bayer. Qualifikationsverordnung,
    • acht Wochen berufspraktische Ausbildung vor Studienbeginn

Studium und Architektenkammern:

Tipp vom bdia:
Bevor Sie sich für einen Studiengang an einer Hochschule entscheiden, sollten Sie sich unbedingt vergewissern, ob der Studiengang von Ihrer Architektenkammer anerkannt wird. Architektenkammern sind von Hochschulen unabhängig.
Nur wer in die Architektenkammer aufgenommen wird, kann sich „Innenarchitektin“ oder „Innenarchitekt“ nennen. Diese Berufsbezeichungen sind nämlich gesetzlich geschützt.
»Weiterlesen


Besonderes Profil der Hochschule:

Die Akademie liegt mitten in Schwabing beim Siegestor. Ihr angegliedert ist der wunderschöne Akademiegarten. Derzeit sind rund 700 Studierende an der Münchner Kunstakademie immatrikuliert. Jeder Studierende ist einer von ihm im Rahmen des Aufnahmeverfahrens gewählten Klasse zugeordnet. Insgesamt bestehen an der Akademie 29 Klassen. Schwerpunkt der Ausbildung ist der Studiengang Freie Kunst. Hinzu kommen die Studiengänge Innenarchitektur und Kunstpädagogik sowie Aufbaustudiengänge.


Besonderes Profil der Fakultät:

Ziel des Studiums ist es, die Studierenden in die Lage zu versetzen, auf dem komplexen Gebiet der Innenarchitektur Probleme zu erkennen und zu analysieren, für solche Probleme Konzepte und Lösungen zu entwickeln, dabei künstlerisch und wissenschaftlich vorzugehen und die Arbeitsergebnnisse überzeugend zu kommunizieren.
Die Absolventen sollen dadurch insbesondere die Fähigkeit zur gestaltenden, technischen, wirtschaftlichen, umweltgerechten und sozialen Planung von Innenräumen und der damit verbundenen baulichen Änderung von Gebäuden erhalten.


Profil der Hochschulstadt:

München ist international bekannt für sein einzigartiges Kunstareal, es lockt Kultur- interessierte durch sein reiches Angebot an Theater- und Opernaufführungen und überzeugt durch regelmäßig stattfindende Kulturveranstaltungen. München ist optimal an öffentliche Verkehrsmittel angeschlossen. Ob Fahrrad, Auto oder Fernreise – in München kein Problem: Selbst die Anbindung an die bayrischen Seen ist optimal mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewerkstelligen.


Wohnsituation der Studierenden:

Wohnen gehört sicher zu den schwierigsten Themen in München. Allerdings bietet das Studentenwerk Unterstützung bei der Vermittlung von Studentenwohnheimplätzen, Privatzimmern und Wohngemeinschaften.


Akademiestr 2-4
80799 München
T: 089 – 38520
post@adbk.mhn.de
www.architekturdesign.adbk.de
Ansprechpartner für Studienberatung:
Mappenberatung durch die Assistenten der Lehrstühle


Wir fördern den Nachwuchs:
bdia ausgezeichnet! stellt regelmäßig herausragende Innenarchitektur-Abschlussarbeiten vor.
Die sorgfältige Auswahl der Arbeiten erfolgt durch eine bdia-Fachjury direkt an der Hochschule anlässlich der regelmäßigen Semesterrundgänge.


bdia ausgezeichnet! Aaron Jungblut-Klemm: „Tiere in Architektur“
Masterarbeit SS 2017


bdia ausgezeichnet! Lisa Schmidhuber: „Pavillon der Stille“
Bachelorarbeit SS 2017


bdia anerkannt! Jane Frenzel: „Symposiarch
Masterarbeit SS 2017


bdia ausgezeichnet! Lisa Jackermayer „POP-UP Barbecue“
Bachelorrarbeit SS 2016



LINVISIBILE ist Mitglied im bdia Förderkreis

Linvisibile ist ein innovatives System mit vollkommen wandbündigen Türen, das mit unsichtbaren Scharnieren arbeitet und Türpfosten, Kantenverkleidungen und Türrahmen überflüssig macht. Die Tür ist perfekt wandbündig und garantiert so für einen nahtlosen Übergang zwischen Wand und Tür.

Linvisibile entsteht 1994 aus der Erfahrung von Portarredo Srl, einem zu Beginn der 80er Jahre gegründeten italienischen Unternehmen, das sich auf die Produktion von Türen und Türsystemen in edlem Design und aus exklusiven Materialien spezialisiert hat.

LINVISIBILE BY PORTARREDO SRL
Via C. Besana 1, Z.A. | 44011 Argenta (Fe) Italy

Gioia Molinari
Key Account Central Europe
Mob. +39 388 7888127
Ph. +39 0532 800960-325

gmolinari@linvisibile.it
www.linvisibile.it


bdia Bundesmitgliederversammlung 2017

bdia Bundesmitgliederversammlung vom 10. bis 12. November 2017 in Berlin

Über 100 Mitglieder versammelten sich am Samstag, den 11. November 2017 im Deutschen Architekturzentrum Berlin zum wichtigstes Gremium des Verbandes. Präsidentin Vera Schmitz begrüßte die Mitglieder, die aus ganz Deutschland angereist waren und eröffnete den ersten Teil der Sitzung mit einem umfangreichen Geschäftsbericht zu den vielseitigen Aktivitäten des Verbandes an den Hochschulen, mit Kammern und Institutionen. Dabei ist das neue Erscheinungsbild des bdia eine wichtige Grundlage, um sich mit frischer Kraft den Herausforderungen zu widmen. Bauvorlageberechtigung, Wettbewerbsfähigkeit und xxx waren neben den üblichen wichtigen Punkten wie Haushalt und xxx zentrale Themen der anschließenden Berichte und Diskussionen.

Der bdia hat eine neue Satzung!

Noch im ersten Teil der Sitzung stellte das Präsidium den Entwurf zur neuen Satzung und dazugehörigen Ordnungen vor und erläuterte das neue Modell zur Zusammensetzung des Präsidiums und zur Wahl der Präsidiumsmitglieder. Die neue Satzung sieht ein Erstvorschlagsrecht des Bundesrats für eine/n Vizepräsidenten/in an die BMV vor, damit die Ebene der Landesverbandsvorstände im Präsidium mit abgebildet wird.

Die Bundesmitgliederversammlung sprach sich nach einer vertiefenden Auseinandersetzung zu den einzelnen Aspekten von Zusammensetzung und Größe des Präsidiums mit großer Mehrheit für die neue Satzung aus. Alle Unterlagen zur neuen Satzung stehen auf der Website des bdia im Bereich bdia intern zum Download zur Verfügung. Die intensive Auseinandersetzung der letzten Jahre auf Bundes- und Landesebene zur Novellierung der bdia Satzung findet damit einen guten Abschluss – ein echter Meilenstein für die Arbeit des Verbandes.

BMV verabschiedet „Berliner Erklärung“

Am Nachmittag diskutierten die bdia Mitglieder einen Vorschlag zur Erhöhung der Förderkreisbeiträge und verabschiedete diesen einstimmig. Im Anschluss wurde die „Berliner Erklärung“ vorgestellt, welche die Position des Verbands zur gesellschaftliches Aufgabe der Schaffung von Wohnraum verdeutlicht. Die Erklärung macht deutlich: unser Beruf kann und muss einen wesentlichen Beitrag leisten, gerade bei der Umsetzung von Bauaufgaben im Bestand. Mit ergänzenden Anregungen aus der Diskussion wurde die „Berliner Erklärung“ einstimmig verabschiedet und in der Woche nach der Sitzung an Presse, Politik und Partner verteilt.

„Berliner Berliner“ Erklärung

Der erfolgreiche Sitzungstag fand seinen Ausklang im österreichischen Restaurant Jolesch bei Vogerlsalat, Gulasch und Marillenknödeln. Herzlichen Dank an alle, die gekommen sind und sich aktiv an unserer Arbeit beteiligt haben.

Fotos: Till Budde, Berlin

Danke an unsere Partner!

Ein herzliches Dankeschön gilt unseren Partnern des bdia Förderkreises @aroma, Caparol, forbo flooring, Jung und TECE!