Die neue europäische Datenschutz-Grundverordnung DS-GVO: Editorial von Vera Schmitz, bdia Präsidentin

Vera Schmitz, Präsidentin bdia

Editorial Heft 5 / 2018

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Countown läuft! Am 25.Mai ist es soweit: die neue Datenschutz-Grundverordnung tritt EU-weit in Kraft. „Endlich!“ könnte man nun sagen, wären Begriff und Lesart nicht so sperrig. Doch man sollte diese Regelung, die unseren Berufsalltag betrifft, positiv betrachten, denn sie macht den Umgang mit unseren Daten transparenter und sicherer.
Für Büroinhaber/innen heißt es aber auch, sich mit Datenschutz zu beschäftigen und Neuerungen zu berücksichtigen. So auch die Umsetzung der Rechenschaftspflicht oder gegebenenfalls auch die Etablierung eines Datenschutzbeauftragten.
Als Einstieg, was dies nun für uns Innenarchitektinnen und Innarchitekten bedeutet, finden Sie hier die wichtigsten Punkte zusammengestellt.

Ihre Vera Schmitz,
Präsidentin bdia


tesa - nie wieder bohren ist Mitglied im bdia Förderkreis

Die tesa nie wieder bohren GmbH ist eine 100%ige Tochter des Hamburger tesa-Konzerns und der führende Systemanbieter im wachsenden Markt für Badausstattung zum Kleben.
Mit der patentierten nie wieder bohren.-Befestigungstechnik lassen sich typische Montageprobleme in modernen Bädern zuverlässig vermeiden: Glasflächen, Hohlwände, Großformatfliesen oder  extrem hartes Feinsteinzeug ebenso wie darunter liegende Dichtschichten und Leitungen machen die konventionelle Dübelbefestigung zunehmend schwierig, teuer, wenn nicht gar unmöglich oder für den Bauherrn ästhetisch inakzeptabel.  Die nie wieder bohren.-Technik ermöglicht hingegen eine vergleichbar starke, aber schonende und  reversible Montage auf allen tragfähigen rauen wie glatten Untergründen sogar im Nassbereich und verleiht Planern damit völlige Freiheit in der Platzierung wandmontierter Sanitäraccessoires. Auf diese Weise hat sich die Marke „nie wieder bohren.“  insbesondere in Hotellerie, Wohnungsbau, Klinik und Pflege als kompetenter Partner für nachhaltige und flexible Badmodernisierung etabliert.
Das Produktprogramm der tesa nie wieder bohren GmbH umfasst ein großes Sortiment an hochwertigen Accessoires rund um Waschtisch, WC, Wanne und Dusche in vielen Designs und Oberflächen, die perfekt auf die nie wieder bohren.-Technik abgestimmt sind, ebenso wie ein breites, in sich geschlossenes Brausenprogramm mit Qualitätsanspruch.

tesa nie wieder bohren GmbH
Michael Tantzky
Key Account Manager
Hotelerie und Architekten
Hafenstr. 15b
Halle 2
63450 Hanau
T: 06181 - 569500
mobil: 0175-5882759
michael.tantzky@niewiederbohren.de
www.niewiederbohren.com

 


Spahn Holzwerkstoffe ist Mitglied im bdia Fördekreis

Das umfassende Sortiment an Holzwerkstoffen, Parkettböden, Leimhölzer, Arbeitsplatten und Formteile bietet Lösungen für alle Ansprüche.
Als Mitglied im bdia Förderkreis möchten wir Ihnen mit unseren Archtitektenberatern innovative Produkte vorstellen.

Spahn Holzwerkstoffe
Thomas Spahn
Am Parir 25
52379 Langerwehe
T: 02423 - 406620
F: 02423 - 406640
thomas.spahn@spahn-platten.de
www.spahn-platten.de
www.richlite.com


OWA - Odenwald Faserplattenwerk GmbH ist Mitglied im bdia Förderkreis

Seit mehr als 50 Jahren entwickeln, produzieren und vertreiben wir abgehängte Decken aus Mineralwolle und deren Unterkonstruktion sowie Zubehörteile. Unseren Kunden stellen wir komplette Deckensysteme zur Verfügung, die auf die anspruchsvollen Nutzungsanforderungen deren Projekte abgestimmt sind.

Zu diesen Anforderungen zählen wir insbesondere Raumakustik, ansprechendes Design und Brandschutz sowie Hygiene, Feuchtebeständigkeit und Luftreinheit. Akustikdecken, Brandschutzdecken, Hygienedecken, Design-Decken, Metalldecken ... Was auch immer Sie planen - wir haben das Richtige. Alle Bestandteile passen zusammen, sind geprüft und werden von uns geliefert.

OWA - Odenwald Faserplattenwerk GmbH
Matthias Meyer
Leiter Marketing
Dr.-F.-A.-Freundt-Straße 3
63916 Amorbach | Germany
T: 09373 - 201157
F: 09373 - 2011 30

Matthias.Meyer@owa.de
www.owa.de


Exkursion zu TON nach Tschechien am 10./11. Mai 2018

Traditionelle Bugholztechnik und ein Meilenstein der modernen Architektur zu Himmelfahrt? bdia Förderkreismitglied TON lädt exklusiv ein zu einer zweitägigen Reise nach Bistritz am Hostein, um die älteste Produktionsstätte der Welt für Bugholzmöbel zu besichtigen.

Ein geplantes Highlight: ein Besuch der Villa Tugendhat von Mies van der Rohe. Und Sie biegen selbst ein Rückenteil des bekannten Kaffeehaus Stuhles 014.

Termine: 10./11. Mai 2018 (Option auf Verlängerung bis 12. Mai 2018)

Donnerstag: Treffpunkt 13 Uhr Villa Tugendhat (die Führung beginnt um 13:30 Uhr).

Freitag: Werksbesichtigung TON und der Villa Thonet mit Mittagessen im Anschluss Städtetour Zlín oder Brünn.
Eine Verlängerung bis Samstag/Sonntag ist nach Rücksprache mit TON möglich.

Die Anreise zur Villa Tugendhat erfolgt auf eigene Kosten. TON übernimmt ab dort Eintritt, Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten.
» Anfahrt Villa Tugendhat

Die Plätze sind begrenzt. Wir bitten um Ihre Interessensbekundung unter info@bdia.de.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

Hier sehen Sie eine bdia Kollegin 2016 im Werk von TON beim Biegen der Rückenlehne. Zum Exkursionsbericht »


Innenarchitektur studieren an der Akademie Der Bildenden Künste, München

Studiengang Innenarchitektur

Hier finden Sie Informationen zu den folgenden Punkten:

Studienabschluss Bachelor of Arts Innenarchitektur   /  Studienabschluss Master of Arts Innenarchitektur  /  Studium und Architektenkammern  /  Besonderes Profil der Hochschule  /  Besonderes Profil der Fakultät  /  Profil der Hochschulstadt  /  Wohnsituation der Studierenden


Studienabschluss Bachelor of Arts Innenarchitektur

  • Anzahl Studierende: ca.100
  • Anzahl Lehrende: 20
  • Regelstudienzeit: 6 Semester
  • Praktikum: nicht erforderlich
  • Studienbeginn: Wintersemester
  • Studiengebühren: keine
  • Semesterbeitrag: und Studentenwerk 117,- €
  • Bewerbungsfrist: Stichtag ist der 15.5. eines jeden Jahres  »
  • Bewerbung und Zulassung:
    • Bewerbungsmappe
    • Eignungsprüfung durch Hochschule
    • Abs. 2 und 3 der Bayer. Qualifikationsverordnung,
    • acht Wochen berufspraktische Ausbildung im fachbezogenen Handwerk vor Studienbeginn

Studienabschluss Master of Arts Innenarchitektur

  • Anzahl Studierende: ca.50
  • Anzahl Lehrende: 18
  • Regelstudienzeit: 4
  • Praktikum: nicht erforderlich
  • Studienbeginn: Wintersemester
  • Studiengebühren: keine
  • Semesterbeitrag: und Studentenwerk 117,- €
  • Bewerbungsfrist: Stichtag ist der 15.5. eines jeden Jahres  »
  • Bewerbung und Zulassung:
    • Bewerbungsmappe
    • Eignungsprüfung durch Hochschule
    • Abs. 2 und 3 der Bayer. Qualifikationsverordnung,
    • acht Wochen berufspraktische Ausbildung vor Studienbeginn

Studium und Architektenkammern:

Tipp vom bdia:
Bevor Sie sich für einen Studiengang an einer Hochschule entscheiden, sollten Sie sich unbedingt vergewissern, ob der Studiengang von Ihrer Architektenkammer anerkannt wird. Architektenkammern sind von Hochschulen unabhängig.
Nur wer in die Architektenkammer aufgenommen wird, kann sich „Innenarchitektin“ oder „Innenarchitekt“ nennen. Diese Berufsbezeichungen sind nämlich gesetzlich geschützt.
»Weiterlesen


Besonderes Profil der Hochschule:

Die Akademie liegt mitten in Schwabing beim Siegestor. Ihr angegliedert ist der wunderschöne Akademiegarten. Derzeit sind rund 700 Studierende an der Münchner Kunstakademie immatrikuliert. Jeder Studierende ist einer von ihm im Rahmen des Aufnahmeverfahrens gewählten Klasse zugeordnet. Insgesamt bestehen an der Akademie 29 Klassen. Schwerpunkt der Ausbildung ist der Studiengang Freie Kunst. Hinzu kommen die Studiengänge Innenarchitektur und Kunstpädagogik sowie Aufbaustudiengänge.


Besonderes Profil der Fakultät:

Ziel des Studiums ist es, die Studierenden in die Lage zu versetzen, auf dem komplexen Gebiet der Innenarchitektur Probleme zu erkennen und zu analysieren, für solche Probleme Konzepte und Lösungen zu entwickeln, dabei künstlerisch und wissenschaftlich vorzugehen und die Arbeitsergebnnisse überzeugend zu kommunizieren.
Die Absolventen sollen dadurch insbesondere die Fähigkeit zur gestaltenden, technischen, wirtschaftlichen, umweltgerechten und sozialen Planung von Innenräumen und der damit verbundenen baulichen Änderung von Gebäuden erhalten.


Profil der Hochschulstadt:

München ist international bekannt für sein einzigartiges Kunstareal, es lockt Kultur- interessierte durch sein reiches Angebot an Theater- und Opernaufführungen und überzeugt durch regelmäßig stattfindende Kulturveranstaltungen. München ist optimal an öffentliche Verkehrsmittel angeschlossen. Ob Fahrrad, Auto oder Fernreise – in München kein Problem: Selbst die Anbindung an die bayrischen Seen ist optimal mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewerkstelligen.


Wohnsituation der Studierenden:

Wohnen gehört sicher zu den schwierigsten Themen in München. Allerdings bietet das Studentenwerk Unterstützung bei der Vermittlung von Studentenwohnheimplätzen, Privatzimmern und Wohngemeinschaften.


Akademiestr 2-4
80799 München
T: 089 – 38520
post@adbk.mhn.de
www.architekturdesign.adbk.de
Ansprechpartner für Studienberatung:
Mappenberatung durch die Assistenten der Lehrstühle


Wir fördern den Nachwuchs:
bdia ausgezeichnet! stellt regelmäßig herausragende Innenarchitektur-Abschlussarbeiten vor.
Die sorgfältige Auswahl der Arbeiten erfolgt durch eine bdia-Fachjury direkt an der Hochschule anlässlich der regelmäßigen Semesterrundgänge.


bdia ausgezeichnet! Aaron Jungblut-Klemm: „Tiere in Architektur“
Masterarbeit SS 2017


bdia ausgezeichnet! Lisa Schmidhuber: „Pavillon der Stille“
Bachelorarbeit SS 2017


bdia anerkannt! Jane Frenzel: „Symposiarch
Masterarbeit SS 2017


bdia ausgezeichnet! Lisa Jackermayer „POP-UP Barbecue“
Bachelorrarbeit SS 2016



LINVISIBILE ist Mitglied im bdia Förderkreis

Linvisibile ist ein innovatives System mit vollkommen wandbündigen Türen, das mit unsichtbaren Scharnieren arbeitet und Türpfosten, Kantenverkleidungen und Türrahmen überflüssig macht. Die Tür ist perfekt wandbündig und garantiert so für einen nahtlosen Übergang zwischen Wand und Tür.

Linvisibile entsteht 1994 aus der Erfahrung von Portarredo Srl, einem zu Beginn der 80er Jahre gegründeten italienischen Unternehmen, das sich auf die Produktion von Türen und Türsystemen in edlem Design und aus exklusiven Materialien spezialisiert hat.

LINVISIBILE BY PORTARREDO SRL
Via C. Besana 1, Z.A. | 44011 Argenta (Fe) Italy

Gioia Molinari
Key Account Central Europe
Mob. +39 388 7888127
Ph. +39 0532 800960-325

gmolinari@linvisibile.it
www.linvisibile.it


bdia Bundesmitgliederversammlung 2017

bdia Bundesmitgliederversammlung vom 10. bis 12. November 2017 in Berlin

Über 100 Mitglieder versammelten sich am Samstag, den 11. November 2017 im Deutschen Architekturzentrum Berlin zum wichtigstes Gremium des Verbandes. Präsidentin Vera Schmitz begrüßte die Mitglieder, die aus ganz Deutschland angereist waren und eröffnete den ersten Teil der Sitzung mit einem umfangreichen Geschäftsbericht zu den vielseitigen Aktivitäten des Verbandes an den Hochschulen, mit Kammern und Institutionen. Dabei ist das neue Erscheinungsbild des bdia eine wichtige Grundlage, um sich mit frischer Kraft den Herausforderungen zu widmen. Bauvorlageberechtigung, Wettbewerbsfähigkeit und xxx waren neben den üblichen wichtigen Punkten wie Haushalt und xxx zentrale Themen der anschließenden Berichte und Diskussionen.

Der bdia hat eine neue Satzung!

Noch im ersten Teil der Sitzung stellte das Präsidium den Entwurf zur neuen Satzung und dazugehörigen Ordnungen vor und erläuterte das neue Modell zur Zusammensetzung des Präsidiums und zur Wahl der Präsidiumsmitglieder. Die neue Satzung sieht ein Erstvorschlagsrecht des Bundesrats für eine/n Vizepräsidenten/in an die BMV vor, damit die Ebene der Landesverbandsvorstände im Präsidium mit abgebildet wird.

Die Bundesmitgliederversammlung sprach sich nach einer vertiefenden Auseinandersetzung zu den einzelnen Aspekten von Zusammensetzung und Größe des Präsidiums mit großer Mehrheit für die neue Satzung aus. Alle Unterlagen zur neuen Satzung stehen auf der Website des bdia im Bereich bdia intern zum Download zur Verfügung. Die intensive Auseinandersetzung der letzten Jahre auf Bundes- und Landesebene zur Novellierung der bdia Satzung findet damit einen guten Abschluss – ein echter Meilenstein für die Arbeit des Verbandes.

BMV verabschiedet „Berliner Erklärung“

Am Nachmittag diskutierten die bdia Mitglieder einen Vorschlag zur Erhöhung der Förderkreisbeiträge und verabschiedete diesen einstimmig. Im Anschluss wurde die „Berliner Erklärung“ vorgestellt, welche die Position des Verbands zur gesellschaftliches Aufgabe der Schaffung von Wohnraum verdeutlicht. Die Erklärung macht deutlich: unser Beruf kann und muss einen wesentlichen Beitrag leisten, gerade bei der Umsetzung von Bauaufgaben im Bestand. Mit ergänzenden Anregungen aus der Diskussion wurde die „Berliner Erklärung“ einstimmig verabschiedet und in der Woche nach der Sitzung an Presse, Politik und Partner verteilt.

„Berliner Berliner“ Erklärung

Der erfolgreiche Sitzungstag fand seinen Ausklang im österreichischen Restaurant Jolesch bei Vogerlsalat, Gulasch und Marillenknödeln. Herzlichen Dank an alle, die gekommen sind und sich aktiv an unserer Arbeit beteiligt haben.

Fotos: Till Budde, Berlin

Danke an unsere Partner!

Ein herzliches Dankeschön gilt unseren Partnern des bdia Förderkreises @aroma, Caparol, forbo flooring, Jung und TECE!


BMV 2017: Planerfrühstück "Wettbewerbe"

bdia Planerfrühstück: Über Wettbewerbe reden!

Über 50 bdia Mitglieder kamen am Sonntag zum Planerfrühstück ins Restaurant des Deutschen Architektur Zentrums ein. Dieses traditionelle Frühstück bietet jeweils am Folgetag der Bundesmitgliederversammlung den besonderen Rahmen für einen kollegialen und fachlichen Austausch. In diesem Jahr war die Fragestellung: Wie man eine höhere Beteiligung an den wenigen Verfahren erreichen? Und wie kann man insgesamt für mehr geeignete Verfahren sorgen, die die Kompetenzen von Innenarchitektinnen und Innenarchitekten gezielt abfragen?

Gemeinsam Risiken tragen

Peggy Kastl von baustudio Rostock und Jochen Usinger von UKW Innenarchitekten aus Krefeld berichteten als Impulsgeber eingangs über deren Erfahrungen. Das baustudio Rostock hat sich über Jahre mit viel Einsatz an Wettbewerbsauslobungen beteiligt, die sich auf klassische Bauaufgaben im Bestand bezogen. Verfahrensbedingt durften allerdings oftmals nur Architektenkollegen einreichen, ein weit verbreitetes und höchst ungerechtes Dilemma, das zu oft dazu führt, dass man sich mit Hochbaukollegen zusammentat, die ganze Arbeit leistete – doch am Ende höchstens in einer Fußnote erwähnt wurde. Auslober haben im allgemeinen zu wenig Kenntnis über das Leistungsprofil von Innenarchitekten. Hier gibt es viel Informationsbedarf, die der Verband mittelfristig leiten kann. UKW Innenarchitekten hat sich über einige erfolgreiche Wettbewerbsergebnisse dahingehend qualifizieren können, um zu weiteren Verfahren eingeladen zu werden. Höhepunkt: der 1. Preis für eine Kölner Bibliothekssanierung mit dem starken Detail, dabei namhafte europäische Architektenkonkurrenz ausgestochen zu haben. Usinger rät den Kollegen dringend, sich für Wettbewerbsaufgaben zusammen zu schließen, denn Arbeitslast und finanzieller Aufwand ist gewaltig. Ein Preis oder eine Anerkennung sind ein großer Prestigegewinn für jedes Büro und außerdem auch ein großer Prestigegewinn für den ganzen Berufsstand.

Mit den Kammern zusammenarbeiten

Die anschließende Diskussion zeigte: Auch über ein Engagement in Wettbewerbsausschüssen der Kammern kann mehr Aufmerksamkeit für die Innenarchitekten eingefordert werden, denn Kammern prüfen jedes offizielle RPW-Verfahren und könnten gegenüber dem Auslobers korrigierend einwirken, falls Innenarchitekten unbegründet ausgeschlossen sind. Jeder Interessierte kann sich außerdem in kurzen Seminaren zu Fachpreisrichtern qualifizieren lassen, ein weitere wichtiger Aspekt für die Präsenz von mehr Innenarchitekten in Wettbewerbsverfahren.

Fazit des Vormittags: Wir brauchen mehr Wettbewerbsverfahren für Innenarchitekten, entweder als Einzelteilnehmer oder in verbindlichen Arbeitsgemeinschaften mit Architekten. Und mehr Büros müssen sich auf die Herausforderung Wettbewerb einlassen, idealerweise in einer Konstellation, Risiken gemeinsam tragen zu können.

Kurzfristig wird sich die unbefriedigende Situation zu weniger Verfahren kaum lösen lassen, aber die Veranstaltung zeigte entscheidende Ansatzpunkte auf, wo Verband und einzelne Engagierte durchaus etwas bewegen könnten.

Fotos: Marian Kolenda


BMV 2017 - Welcome Abend in der Bar Babette

Welcome Abend in der Bar Babette am 10. November 2017

Das Wochenende zur bdia Bundesmitgliederversammlung begann am Freitagabend mit dem „Welcome Abend“ in der Bar Babette an der eindrucksvollen Karl-Marx-Allee. Bis spät in die Nacht tauschten sich die Gäste aus in entspannter Atmosphäre im gläsernen Pavillon, einem ehemaliger DDR-Kosmetik-Salon.

Fotos: Till Budde, Berlin