Aktuelles

23. März 2017

Innenarchitektur studieren an der Akademie Der Bildenden Künste, München

Studiengang Innenarchitektur

 

Hier finden Sie Informationen zu den folgenden Punkten:

Studienabschluss Bachelor of Arts Innenarchitektur   /  Studienabschluss Master of Arts Innenarchitektur  /  Studium und Architektenkammern  /  Besonderes Profil der Hochschule  /  Besonderes Profil der Fakultät  /  Profil der Hochschulstadt  /  Wohnsituation der Studierenden

 

Studienabschluss Bachelor of Arts Innenarchitektur

  • Anzahl Studierende: ca.100
  • Anzahl Lehrende: 20
  • Regelstudienzeit: 6 Semester
  • Praktikum: nicht erforderlich
  • Studienbeginn: Wintersemester
  • Studiengebühren: keine
  • Semesterbeitrag: und Studentenwerk 117,- €
  • Bewerbungsfrist: Stichtag ist der 15.5. eines jeden Jahres  »
  • Bewerbung und Zulassung:
    • Bewerbungsmappe
    • Eignungsprüfung durch Hochschule
    • Abs. 2 und 3 der Bayer. Qualifikationsverordnung,
    • acht Wochen berufspraktische Ausbildung im fachbezogenen Handwerk vor Studienbeginn

Studienabschluss Master of Arts Innenarchitektur

  • Anzahl Studierende: ca.50
  • Anzahl Lehrende: 18
  • Regelstudienzeit: 4
  • Praktikum: nicht erforderlich
  • Studienbeginn: Wintersemester
  • Studiengebühren: keine
  • Semesterbeitrag: und Studentenwerk 117,- €
  • Bewerbungsfrist: Stichtag ist der 15.5. eines jeden Jahres  »
  • Bewerbung und Zulassung:
    • Bewerbungsmappe
    • Eignungsprüfung durch Hochschule
    • Abs. 2 und 3 der Bayer. Qualifikationsverordnung,
    • acht Wochen berufspraktische Ausbildung vor Studienbeginn

Studium und Architektenkammern:

Tipp vom bdia:
Bevor Sie sich für einen Studiengang an einer Hochschule entscheiden, sollten Sie sich unbedingt vergewissern, ob der Studiengang von Ihrer Architektenkammer anerkannt wird. Architektenkammern sind von Hochschulen unabhängig.
Nur wer in die Architektenkammer aufgenommen wird, kann sich „Innenarchitektin“ oder „Innenarchitekt“ nennen. Diese Berufsbezeichungen sind nämlich gesetzlich geschützt.
»Weiterlesen

Besonderes Profil der Hochschule:

Die Akademie liegt mitten in Schwabing beim Siegestor. Ihr angegliedert ist der wunderschöne Akademiegarten. Derzeit sind rund 700 Studierende an der Münchner Kunstakademie immatrikuliert. Jeder Studierende ist einer von ihm im Rahmen des Aufnahmeverfahrens gewählten Klasse zugeordnet. Insgesamt bestehen an der Akademie 29 Klassen. Schwerpunkt der Ausbildung ist der Studiengang Freie Kunst. Hinzu kommen die Studiengänge Innenarchitektur und Kunstpädagogik sowie Aufbaustudiengänge.

Besonderes Profil der Fakultät:

Ziel des Studiums ist es, die Studierenden in die Lage zu versetzen, auf dem komplexen Gebiet der Innenarchitektur Probleme zu erkennen und zu analysieren, für solche Probleme Konzepte und Lösungen zu entwickeln, dabei künstlerisch und wissenschaftlich vorzugehen und die Arbeitsergebnnisse überzeugend zu kommunizieren.
Die Absolventen sollen dadurch insbesondere die Fähigkeit zur gestaltenden, technischen, wirtschaftlichen, umweltgerechten und sozialen Planung von Innenräumen und der damit verbundenen baulichen Änderung von Gebäuden erhalten.

Profil der Hochschulstadt:

München ist international bekannt für sein einzigartiges Kunstareal, es lockt Kultur- interessierte durch sein reiches Angebot an Theater- und Opernaufführungen und überzeugt durch regelmäßig stattfindende Kulturveranstaltungen. München ist optimal an öffentliche Verkehrsmittel angeschlossen. Ob Fahrrad, Auto oder Fernreise – in München kein Problem: Selbst die Anbindung an die bayrischen Seen ist optimal mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewerkstelligen

Wohnsituation der Studierenden:

Wohnen gehört sicher zu den schwierigsten Themen in München. Allerdings bietet das Studentenwerk Unterstützung bei der Vermittlung von Studentenwohnheimplätzen, Privatzimmern und Wohngemeinschaften.

1. März 2017

Architektenkammer – Informationen für Studenten

Sie möchten Innenarchitektur studieren, um als Innenarchitektin oder Innenarchitekt arbeiten zu können?
Bevor Sie sich für einen Studiengang an einer Hochschule entscheiden, sollten Sie sich unbedingt vergewissern, ob der Studiengang von Ihrer Architektenkammer anerkannt wird. Architektenkammern sind von Hochschulen unabhängig.
Nur wer in die Architektenkammer aufgenommen wird, kann sich „Innenarchitektin“ oder „Innenarchitekt“ nennen. Diese Berufsbezeichungen sind nämlich – wie „Architekt“, „Landschaftsarchitekt“ oder „Stadtplaner“ – gesetzlich geschützt.

Warum Architektenkammer?
Wenn Sie kein Mitglied in der Architektenkammer werden möchten oder werden können, dann kann das erhebliche Auswirkungen auf Ihr Berufsleben haben – Stichwort Bauvorlageberechtigung und Einreichung von Baugenehmigungen.
Ein weiteres Beispiel ist Ihre Altersvorsorge – ein Thema, das für die meisten Berufsanfänger verständlicherweise noch sehr weit weg ist. Wenn Sie in einer Architektenkammer gelistet sind, bauen Sie Ihre Alterssicherung über ein Versorgungswerk auf und nicht über die allgemeine Rentenversicherung.
Weitere Informationen finden Sie hier:   »  berufsständische Versorgungswerke
Architektenkammern sind Körperschaften des öffentlichen Rechts und vom Staat beauftragt, den Beruf zu verwalten, vergleichbar den Ärzten und Rechtsanwälten.

Wie lange soll ich studieren?
Für eine ausreichende Vorbereitung auf den Beruf empfiehlt es sich, nach dem Bachelor einen Master zu machen. Erfahrene Büroinhaber berichten uns immer wieder, dass sich bei ihnen Berufsanfänger bewerben, die noch nicht ausreichend ausgebildet sind.
Die Grundlagen für ein erfolgreiches Berufsleben schaffen Sie auch, indem Sie sich Zeit für eine gute Ausbildung lassen. 3 Jahre reichen hierfür nicht aus. Wir empfehlen, dass Sie mindestens 4 Jahre studieren, am besten aber 5 (kombination Bachelor und Master).
In den meisten Bundesländern müssen Sie mindestens 4 Jahre studiert haben, um in die Innenarchitektenliste der Architektenkammer aufgenommen zu werden. In einigen reichen auch schon 3 Jahre aus. Hinzu kommt in jedem Fall immer eine Berufspraxiszeit von 2 Jahren vor der Eintragung.

Achtung vor „falschen“ Kombinationen
Alles, was möglich ist, führt nicht unbedingt zum Ziel!
Achten Sie darauf, dass Ihre Bachelor- und Masterthemen gut aufeinander abgestimmt sind. Sobald Sie Studiengänge kombinieren, sollten Sie sich vergewissern, ob Sie mit der Kombination in Ihre Architektenkammer aufgenommen werden können.
Problematisch ist zum Beispiel die Kombination „Bachelor Innenarchitektur“ und „Master Architektur“, da die Kammern Sie dann möglichkerweise weder in die Innenarchitektenliste noch in die Architektenliste aufnehmen können.

Versuchen Sie sich immer vor Augen zu führen, was Sie mit dem Studium erreichen wollen.

Sie haben weitere Fragen bezüglich Ihrer Studienpläne und einer Eintragung in die Architektenkammer, die auf unserer Webseite nicht beantwortet werden?
Dann empfehlen wir Ihnen, bei der Architektenkammer in Ihrem Bundesland nachfragen:
» Übersicht aller Architektenkammern in Deutschland

Kategorie: Allgemein
9. Dezember 2016

Paperworld 2017 in Frankfurt – 28. bis 31. Januar

paperworld-17-visual1-wa-600x400-engl_2Mitten in die Zukunft – Hand aufs Herz: Wer druckt seine E-Mails noch aus? Was für die einen längst vorgestrig klingt, ist für andere nach wie vor alltägliche Normalität. Und das, wo man seit Erfindung des Personal-Computers in den 1980er-Jahren doch schnell vom papierlosen, mobilen und vielfältig vernetzten Arbeitsplatz träumte. Die Realität in den Arbeitsstuben weltweit befindet sich indessen längst im digitalen Wandel.

Trotzdem: Das papierlose Büro konnte sich nicht durchsetzen. Es herrscht eher eine Parallelität von digitalem Equipment und traditionellem Bürobedarf – eine Herausforderung für die Architekten, Innenarchitekten und Designer dieser Arbeitswelten und eine Chance für Unternehmen.

»Weitere Informationen

Die bdia Innenarchitektinnen Monika Lepel, Köln und Réka Visnyei, München sind Teil des pannendes Vortragsprogramm zum „Office des Zukunft“:

Réka Visnyei* & Elke Klinkhammer** „Humans first“
*INpuls Interior / Design / Architecture, München | www.in-puls.com
**McCANN Deutschland GmbH, Frankfurt am Main | www.mccann.de
30. Januar, Montag  13:45 – 14:30 Uhr

Monika Lepel „Frohes Schaffen! Rituale für digitale Nomaden“
Lepel & Lepel, Köln | www.lepel-lepel.de
31. Januar, Dienstag 13:00 – 13:45 Uhr

9. Dezember 2016

Presseanfrage für TV-Format FERTIG IST DIE LAUBE!

Suchergebnis LAUBE bei google

Presseanfrage für TV-Format FERTIG IST DIE LAUBE! in Kooperation mit dem ZDF

„Die Formatidee sieht vor, dass zwei Experten („Der/die Gärtner/in“ & „Der/die Inenarchitekt/in“) neuen Schrebergarten-Pächtern (junge Familien, Paare, Freundes-Cliquen, WGs) bei der Verwirklichung ihrer grünen Visionen behilflich sind – dafür allerdings nur ein begrenztes Budget und wenige Tage Zeit zur Verfügung haben.

In diesem Zusammenhang sind wir derzeit auf der Suche nach selbstbewussten und praktisch veranlagten Menschen aus der Innenarchitektur, die sich vorstellen könnten, in unserem Format vor der Kamera als Experten für die Um- bzw. Neugestaltung alter Gartenhäuschen und Lauben zu fungieren. Eine Aufwandsentschädigung ist vorgesehen.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 16. Dezember 2016 über die bdia Bundesgeschäftsstelle bei Cathrin Urbanek unter urbanek@bdia.de.

 

Kategorie: Allgemein
Schlagwörter: ,
16. November 2016

bdia ausgesucht! 2016 – Das sind die Gewinner

Zum zweiten Mal hat der Bund Deutscher Innenarchitekten bdia diesen Herbst zu bdia ausgesucht! eingeladen, ein spannendes Format für unsere bdia Förderkreismitglieder. Über 18 Unternehmen haben 32 Objekte, Produkte oder Materialien eingereicht, die vom bdia Präsidium bewertet wurden. Aber auch Ihre Meinung war gefragt: alle Interessierten konnten per Online-Voting über die Publikumslieblinge abstimmen.

Alle Einreichungen zu bdia asgesucht! 2016 finden Sie »hier.

Einige der Objekte wurden für eine Verlosung unter den Teilnehmern am Online-Voting zur Verfügung gestellt – dafür herzlichen Dank!  Weiterlesen »

20. Mai 2016

BDIA Handbuch Innenarchitektur 2016/17 erschienen

Der BDIA Bund Deutscher Innenarchitekten zeigt im aktuellen BDIA Handbuch Innenarchitektur 2016/17 wieder 24 Beispiele gut gemachter Innenarchitektur. Funktional, wirtschaftlich, luxuriös, nachhaltig, reduziert, flexibel, kurz: Innenarchitektur, die so vielfältig ist wie unsere Gesellschaft. Das Handbuch erscheint in guter Tradition in diesem Jahr zum 31. Mal und stellt damit mittlerweile eine umfangreiche Dokumentation der letzten Jahrzehnte dar zur Arbeit unseres Berufsstandes.

Innenarchitektur ist so vielfältig wie unsere Gesellschaft

BDIA Handbuch Innenarchitektur 2016/17_Cover„Silberpfeil“, „Tapetenklang“ oder „Freiheit + Geborgenheit“: die ausgewählten Projekte machen deutlich, dass Räume uns berühren, und wir nehmen sie mit allen Sinnen wahr. Auf faszinierende Weise können uns gut gestaltete und angenehme Räume bereichern und inspirieren. Die eigene Wohnung, der Arbeitsplatz, Kindergarten und Schule, Shopping Malls, Cafés, Kinos oder Sportstudios: über 80% unserer Zeit verbringen wir in Innenräumen. Wir fühlen uns besser, wenn Orientierung, Benutzbarkeit, Materialien, Farben, Licht und Akustik die Qualität unseres Aufenthalts wie selbstverständlich und auf ansprechende Art erhöhen.
Ergänzt werden die Projekte in bewährter Weise durch den umfassenden Adressteil sowie durch Fachbeiträge zu Umnutzung und Flächeneffizienz. „Die Perspektive einer professionellen, praktizierenden BDIA-Innenarchitektin bzw. eines Innenarchitekten darf beim wichtigen Thema Verdichtung im Bestand nicht fehlen,“ sagt Sylvia Leydecker, BDIA Vizepräsidentin und Redakteurin des Handbuchs, „die Politik ist gefordert, Lösungen zu finden, Innenarchitektinnen und Innenarchitekten gehören als interdisziplinär arbeitende Profis dazu. Als BDIA sind wir an der Zukunft interessiert, denn dafür gestalten und bauen wir.
Aus 122 eingereichten Arbeiten wurden die Projekte im November 2015 unter dem Vorsitz von Sylvia Leydecker ausgewählt. Weitere Teilnehmer des Auswahlgremiums waren Roland Stimpel, Chefredakteur des Deutsches Architektenblatt, Andreas Nikolaus Börn, BDIA Innenarchitekt und Landesvorsitzender BDIA Küste sowie Gunnar Brand, Architekt und Redakteur.

Das BDIA Handbuch Innenarchitektur 2016/17 erscheint im Callwey Verlag. Herausgeber: BDIA Bund Deutscher Innenarchitekten. Preis: 29,95,- Euro. ISBN 978-3-7667-2216-4. »www.callwey-shop.de.

Eine ausführliche Übersicht der Projekte sowie eine druckfähige Datei des Handbuch-Covers finden Sie online unter »www.bdia.de/presse.
Wir freuen uns über einen Hinweis in Ihren Medien.

24 Projekte des BDIA Handbuch 2016/17:

  • Silberpfeil – Neubau der Sachsenring-Oberschule in Hohenstein-Ernstthal von Architekturbüro Raum und Bau Gmbh, Dresden (BDIA Innenarchitekt Alexander Krippstädt)
  • Lounge statt Schulspeisung – Umbau einer Mensa in Kiel-Elmschenhagen der Landeshauptstadt Kiel (BDIA Innenarchitektin Sibylle Quint)
  • Von Freiheit + Geborgenheit – Kinderhaus am Klinikum in Neumarkt i.d. Oberpfalz von bürogemeinschaft neumüller +  maurer, Neumarkt i.d. Oberpfalz (BDIA Innenarchitektin Birgit Neunmüller)
  • 70er-Jahre-Charme neu interpretieren – Neugestaltung und Sanierung der Kreishaus-Kantine in Siegburg von LEPEL & LEPEL Architektur, Innenarchitektur, Köln (BDIA Innenarchitektin Monika Lepel)
  • Im Mittelpunkt der Mensch – Kreissparkasse Heinsberg, Hauptstelle Erkelenz von bkp kolde kollegen GmbH, Düsseldorf (BDIA Innenarchitekt Heiner Kolde
  • British Chamber of Commerce – das neue Business Center der Handelskammer in Brüssel von sophie green interior architecture brussels munich (BDIA Innenarchitektin Sophie Green)
  • Denkmalgeschützte Ruine – Lebensraum Büro für eine internationale Unternehmensberatung in Berlin von Falkenberg Innenarchitektur, Düsseldorf (BDIA Innenarchitektin Heike C. Falkenberg)
  • Riemser Pharma – Umbau Büroflächen Hohenzollerncampus in Berlin von Reuter Schoger Architekten Innenarchitekten, Berlin (BDIA Innenarchitektin Wencke Katharina Schoger)
  • Scharf sehen – Augenarztpraxis Smile Eyes in Freising von mhp Architekten/Innenarchitekten, München (BDIA Innenarchitekt Heiner Huber, Assoziierter im BDIA Alois Maier
  • Raum der Stille – Krankenhauskapelle Rottal-Inn-Kliniken in Eggenfelden von frank architekten GmbH, Eggenfelden (BDIA Innenarchitekt Markus Frank)
  • Himmlisches Theater – Museum für Neuzeller Passionsdarstellung vom Heiligen Grab in Neuzelle von tecton GmbH, Berlin (BDIA Innenarchitektin Karin Bieber)
  • Der Klang der Tapete – Messestand Deutsches Tapeten-Institut imm cologne 2015 von raumkontor Innenarchitektur, Düsseldorf ( BDIA Innenarchitektin Andrea Weitz und BDIA Innenarchitekt Prof. Jens Wendland)
  • Raum durchdringend – Repräsentativer Besuchergang in Schwarzenbek von MAV GmbH, Hamburg (BDIA INnenarchitekt Achim Meyer)
  • Werkstatt der Zukunft – A.T.U.-Schulungsakademie in Weiden i.d. Oberpfalz von DESIGN IN ARCHITEKTUR, Darmstadt (BDIA Innenarchitekt Ingo Haerlin)
  • Showroom für Bikeliebhaber – Rose Biketown in München von Blocher Blocher Partner, Stuttgart (BDIA Innenarchitektin Jutta Blocher)
  • Flexibel und vielschichtig – Kastner & Öhler in Ried/Innkreis von Blocher Blocher Partner, Stuttgart (BDIA Innenarchitektin Jutta Blocher)
  • Home of 5 Senses – Multisensorische Mall MINTO in Mönchengladbach von kplus konzept, Düsseldorf (BDIA Innenarchitektin Bettina Kratz)
  • Dem Franz sein Fräulein – Eisdiele in Freyung von siimple GmbH, Freyung (BDIA Innenarchitektin Christina Gotsmich)
  • Haarwerkstatt – „Salon Franciscki“ im ehemaligen Plattenladen in Altötting von studio lot, Altötting (BDIA Innenarchitektin Veronika Kammerer)
  • Addore – Juwelier in München von meierei Innenarchitektur, München (BDIA Innenarchitektin Dorothee Maier)
  • Grandhotel – Reichshof Hamburg Curio Collection by Hilton von JOI Design, Hamburg (BDIA Innenarchitektin Corinna Kretschmar-Joehnk und BDIA Innenarchitekt Peter Joehnk)
  • Serviced Appartment Hotel – Capri by Fraser in Frankfurt/Main von JOI Design, Hamburg (BDIA Innenarchitektin Corinna Kretschmar-Joehnk und BDIA Innenarchitekt Peter Joehnk)
  • Freizeitbeton – Gartenpavillon mit Sommerküche in Maria-Thann von BRIEGEL Architektur – Innenarchitektur, Argenbühl (BDIA Innenarchitektin Martina Briegel)
  • Holz + Stein am steilen Hang – Wohnhaus: Architektur und Innenarchitektur aus einem Guss in Neumarkt i.d. Oberpfalz von Berschenider + Berschneider Architekten BDA + Innenarchitekten BDIA (BDIA Innenarchitektin Gudrun Berschneider und BDIA Innenarchitekt / Architekt BDA Johannes Berschneider

 

Kontakt:
BDIA Bund Deutscher Innenarchitekten e.V.
Cathrin Urbanek
Referentin für Medien und Öffentlichkeitsarbeit
Köpenicker Straße 48/49 Aufgang D, 10179 Berlin
Tel. +49 30 530 519 83, Fax +49 30 914 424 19
urbanek@bdia.de
www.bdia.de

21. März 2016

BDIAnerkennung! für Jessica Latt „Old Pipe Drawing Facility“

Bachelorarbeit WS 2015/16 an der HAWK Hildesheim

Old Pipe Drawing Facility

EINLEITUNG
Die ehemalige Halle der Kabelmetall liegt in dem Erholungsort Schladern an der Sieg in der Nähe von Köln. Das Gebiet ist ein beliebtes Reiseziel für Wanderer und Kulturbegeisterte. Da die Halle eine lange Historie aufweist, die mit dem Bau 1890 begann, ist ein Aufgreifen der traditionellen Metallverarbeitung naheliegend.
Die Umnutzung soll die Wiederbelebung des gesamten Ortes fördern und einen neuen Platz für Kunst- und Metallhandwerk schaffen.
Das Bauen im Bestand ist heutzutage wichtiger denn je. In Zeiten ständiger Populations- zunahme und schrumpfendem Platzangebot, ist es umso wichtiger die Werte von Raum zu schätzen. Viele Bestandsgebäude sind wahre Schönheiten, die nur auf ihre Wiederbelebung warten.

HALLE
Da die Halle eine solch enorme Länge aufweist, war schnell klar, dass man damit arbeiten muss. Letztendlich wurde die Halle in grob drei Teile gegliedert:
Im vorderen Teil (ersten 50 m) ein Café mit Bar sowie einem Souvenirshop, im mittleren Teil (50-100 m) ein Konzertsaal mit Bühne und im hinteren Teil (100-220 m) Werkstätten für Metallhandwerker. Man betritt die Halle über den Haupteingang im Südwesten.
Der Eingang wird durch einen gläsernen Vorbau hervorgehoben und leitet den Besucher über den asphaltierten Hof. Betritt man nun die Halle, eröffnet sich einem ein Zusammenspiel aus mehreren Bereichen:

SHOP
Zur Rechten blickt man in eine Art verglasten Souvenir-Shop, in welchem man die in der Halle angefertigten Ausstellungsstücke sowie Goldschmiede- und Metalldesignwahren erwerben kann. Durch die Verglasung und nur einem Ein- bzw. Ausgang wird der Besucherfluss geleitet und bietet für das Personal eine übersichtliche Kontrolle. Die 30m lange Glasfassade bietet einen optimalen Tageslichtausgleich und ist ein schöner Kontrast zu den rauen Materialien wie Ziegelwerk und  Betonboden, der in der ganzen Halle vorhanden ist. Durch den rechteckigen Trakt zieht sich ein inneres Stützengebälk aus unbehandeltem Eichenholz. Diese U-förmigen, vier Meter hohen Stützen formen für den eigentlich 12 Meter hohen Raum eine gemütlichere Atmospäre. Die Einrichtung des Shops hat zur Halle ein separates Konzept, welches sich sowohl der übergreifenden Gestaltung fügt als auch sich nicht zu sehr in den Vordergrund drängt, um den Verkaufsstücken genug Platz zur Präsens zu bieten.

BAR
Zur Linken befindet sich die Bar.  Gegen Abend wandelt sich der Barbereich zum anziehenden Eyecatcher. Über der Bartheke hängen unterschiedlich angeordnet riesige, hochglänzende Kupferrollen, die ein warmes goldenes Licht ausstrahlen. Diese Rollen sollen an die ursprüngliche Nutzung der Halle als Rohrzieherei erinnern. Ein Wand- durchbruch hinter der Bar ermöglicht die Inszenierung eines ganz besonderen Überbleibsels aus alten Zeiten: dem ehemaligen Kompressor der Fabrik. Mit seinem großen Antriebsrad und dem angerostetem Metall bietet er eine perfekte Grundlage für ein einzigartiges Hintergrundspektakel an der Bar.  Durch Beleuchtung wird der Kompressor in Szene gesetzt.

CAFÉ UND BÜHNE
Von dem Barbereich aus sind es nur wenige Meter zum Café. Eine Akustikdecke verbessert den Klang in der Halle und senkt die Lautstärke im Café. Das  Interieur ist passend zum Schema der Halle angeordnet und weist denselben Winkel der Trennwände im hinteren Hallenschiff auf. Innerhalb dieses Winkels teilt sich der Aufbau der Stuhlreihen in drei Kreise auf.
Konzertsaal und Bühne. Von dort aus blickt man auf den atemberaubenden Konzertsaal. Seine in Rottönen abgestufte Bestuhlung ist für  200 Gäste vorgesehen. In der Mitte steht die Bühne,  imposantestes Merkmal dieses Bereichs ist die Halle als Hintergrundkulisse. Die Betonwände, die später im genaueren beschrieben werden, spitzen den Eindruck des langen Hallenschiffs durch ihre schräge Anordnung extrem zu. Eingerahmt wird dieser Bild durch neben der Bühne stehende Wandplattenkonstruktionen aus angelaufenen Kupferplatten. An den Seiten bilden Glaswände den Abschluss zur Wand und können sowohl weiteren Einblick in den hinteren Teil der Halle, als auch den Durchgang zu dieser ermöglichen.

WERKSTÄTTEN
In diesem hinteren Teil befinden sich die Werkstätten der Metallhandwerker. Die Arbeitsplätze sind durch die Betonwände vor der Öffentlichkeit geschützt. Sie ermöglichen nicht nur ein ruhiges Arbeiten, sondern versichern auch immer ein ordentliche Ansicht von aßen, sodass die Kulisse des Bühnenbildes nicht gefährdet wird. Allein kleine eingelassene Glaskuben bieten von dieser Seite die Möglichkeit, den Metallhandwerkern bei der Arbeit zusehen zu können.  Auf der linken Seite hinter den Arbeitsplätzen gibt es eine großflägige Schmiede mit passendem Abzug und zwei Wasserbecken zum Abkühlen des Metalls. Daneben wird genug Platz zum Lagern und Bearbeiten der heißen Werkstücke angeboten. Im hintersten Teil ist der noch bestehende Platz für größere Skulpturen frei gelassen.

FAZIT
Die Halle konnte von vorneherein viel bieten. Sowohl das alte Mauerwerk, als auch das sich über die ganze Halle ziehende Oberlicht und der insgesamt gute Grundzustand waren wichtige und vorhandene Faktoren zum Umbau der Halle. Mein Ziel war es mit kleinen Verbesserungen und wenigen groflen Vorhaben aus dem Gebäude das Optimum rauszuholen ohne dabei utopisch zu werden und einen eventuell vorgegebenen finanziellen Rahmen zu sprengen. Durch die Materialien wird die Halle aufgefrischt und erhält einen modernen Industriecharme. Zudem haben ich es geschafft, eine fast 24-Stunden-Nutzung zu konzipieren und das Einkommen von der Miete der Arbeitsplätze, sowie des Cafébetreibers und der Akteure im Konzertsaal sollten genug Möglichkeiten bieten, das Geld wieder zurück in die Kassen zu spülen. Jessica Latt

Die Bewertung der Abschlussarbeiten erfolgte am 3. Februar 2016. Jury: Landesvorsitzender BDIA Bremen/Niedersachsen und Innenarchitekt Michael Jülke, Innenarchitektin Imke Oltmanns und Innenarchitekt Arnold Derks.

Jurybegründung: Das Thema der Kupferproduktion und die Metallverarbeitung dient als Gestaltungsgrundlage für diesen Entwurf. Sehr positiv sind die Auseinandersetzung mit dem schweren Raumkörper und der behutsamen Integration der Neuen Nutzung, die Auseinandersetzung mit der historischen Nutzung und einem gelungenen Brückenschlag zur neuen Nutzung.

1. März 2016

Die GreenPointFassade im Minto von kplus konzept

Die Länge der Mall aufzubrechen und an strategisch wichtigen Punkten gestalterische Höhepunkte jenseits der klassischen Mieterfassaden zu setzen, war erster Entwurfsansatz für die 5 Highlightfassaden des Minto in Mönchengladbach.

Und mit diesen das Konzept des Shoppingcenters – Home of 5 senses – auszudrücken, war der zweite. Der dritte – eine Bauherrenvorgabe: wenig pflegeintensives Grün innerhalb der Mall. Daher setzten wir an einer Stelle gebündelt ein starkes grünes Zeichen: die Greenpoint-Fassade – ein frisches, natürliches Entree zum Foodcourt. Die Vermietung der Einheit mit der grünen Fassade stellte kein Problem dar: Für den Taschenhersteller Liebeskind war es Liebe auf den ersten Blick. Weiterlesen »

1. Dezember 2015

Initiative STIFT + PAPIER für Flüchtlinge

Schreiben, Zeichnen und Malen ist wichtig für Erwachsene und Kinder, um Dinge zu notieren, um zu lernen und sich zu beschäftigen. Mit STIFT + PAPIER gibt es nun eine Aktion des BDIA für alle, die Geflüchteten Schreib- und Malutensilien spenden möchten.  Diese Sachspenden werden zur Zeit bundesweit weiterhin dringend benötigt. Weiterlesen »

Kategorie: Allgemein
Schlagwörter: ,
27. November 2015

Wanted: Beispiele für „Bezahlbaren Wohnraum für alle“

Die Projektgruppe Flüchtlinge und Wohnungsbau unter Federführung der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen will für die Arbeit zum „Bezahlbaren Wohnraum für alle“ kurzfristig anhand von Beispielen belegen, dass kostengünstiges Bauen nichts Neues für Architekten und Innenarchitekten ist. Dies soll zur Anschauung und in der weiteren Diskussion mit den politischen Institutionen dienen.

Dazu werden bis zum 7.12.2015 dringend aktuelle Beispiele aus dem Geschoss-Wohnungsbau gesucht, die mit geringen Baukosten und trotzdem zu hohen Qualitäten gebaut wurden.

Wenn Sie entsprechende Projekte kennen oder realisiert haben, senden Sie Ihre Angaben bitte an die federführende

Architektenkammer Nordrhein-Westfalen

Herrn Herbert Lintz
lintz@aknw.de
Tel. 0211 – 49 67-26 geben.

Folgende Angaben werden benötigt:
Projekt / (Innen)Architekt / Bauherr / Baujahr / Baukosten KG 300 und 400 / Anzahl der Wohneinheiten / Beispielfotos

Für Beispielfotos, die über die aktuell beabsichtigte Politikansprache hinaus ggf. zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden sollten, wird die AKNW mit den jeweiligen Planern die Fotorechte klären.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Seite 1 von 41234