bdia anerkannt! Master für Magdalena Bauernfeind "Merchandising in der Gastronomie"

bdia anerkannt! Master für Magdalena Bauernfeind „Merchandising in der Gastronomie“

Masterarbeit SS 2018 an der Hochschule Rosenheim
Betreuung: Prof. Markus Frank und Prof. Kilian Stauss

bdia ausgezeichnet! Master für Magdalena Bauernfeind „Merchandising in der Gastronomie“

Kaufentscheidungen sind fast immer emotional. 70-80% der Entscheidungen geschehen unterbewusst. Mit Hilfe des Neuro-Marketings wurde erarbeitet, wie unterbewusstes Konsumieren funktioniert und für das Shopkonzept der Paulaner Bräuhäuser eingesetzt. So entstand ein Shop auf der Basis eines horizontalen Tragsystems mit davor gesetzten vertikalen Tafeln. Dies erzeugt eine klare Struktur und Reizminderung. Spielerische Sprüche/Darstellungen regen die Phantasie an und das Produkt steht so im Kontext. Durch das Spiel mit der 2- und 3-Dimensionalität von Grafik und Produkt zusammen mit den dunklen Tafeln und dem runden Spiegel entsteht ein klarer Wiedererkennungswert, welcher auch in alle Länder übertragen werden kann. Die modularen Tafeln funktionieren bereits schon aus 2 Elementen und können auch abgehängt werden und als Schaufenster für den Online-Shop dienen. So entsteht eine neue Art des Ladenbaus, welche sich bei Cross-Selling aufgrund des Platzmangels und Anpassungsfähigkeit anbietet.Magdalena Bauernfeind


Die Bewertung erfolgte am 26. Juli 2018. Jury: Tina Gratzfeld | Vors. Vorstand Bayern, Claudia Schütz | Vizepräsidentin bdia, Matthias Kopielski | bdia-Mitglied + Beirat LV Bayern/Rosenheim, Christian Enxing / bdia-Mitglied Byern/Rosenheim,  Janina Schuldt und Kristina Jenkel | bdia Ausgezeichnete des Vorjahres.

Jurybergründung: Die akribische wissenschaftliche Recherche führt zur Entwicklung eines überzeugenden Konzeptes: modulares Shopdesign mit perfekten Einzelkomponenten, universell einsetzbar, emotional ansprechend und maximal flexibel, transferiert die Kernbotschaft des Produktherstellers international. Besonderes Augenmerk auf moderne Techniken und die Ergänzung mit einer Kostenkalkulation versprechen Zukunftsfähigkeit und Marktreife des Gesamtentwurfs.



bdia anerkannt! Bachelor für Sandra Richter: "moleculART“

bdia anerkannt! Bachelor für Sandra Richter: „moleculART“

Bachelorarbeit SS 2018 an der HS Wiesbaden

Bachelorarbeit an der Hochschule Wiesbaden SS 18

moleculART

In diesem Store wird hochwertiges Zubehör für die Molekularküche verkauft.
Beim regelmäßigen Show-Cooking können sich Kunden für ganz eigene Kreationen inspirieren lassen.
Der Raum selbst strahlt eine laborartige Atmosphäre aus, denn hier geht es mehr um Chemie und Physik als um klassisches Kochen. Aggregatzustände werden verändert, und Lebensmittel erhalten ein völlig neues Erscheinungsbild.
Der Entwurf ist von der außergewöhnlichen Ästhetik der Gerichte abgeleitet:
Schäume, auch Airs oder Espumas – Sie sind die wohl faszinierendste Art der Zubereitung und werden in diesem Shop zur raumbildenden Skulptur.

Mit Hilfe der Weaire-Phelan-Struktur entstehen zwei verschiedene Module, die sich endlos zusammensetzen und variabel stellen lassen. Mit ihren leicht transluzenten Plexiglasscheiben imitieren sie einzelne Schaumblasen und übernehmen wichtige Funktionen im Raum.
Warenträger – Durch das Weglassen einzelner Scheiben entsteht ein Hohlraum, in dem Produkte ausgestellt werden. Sind es Texturgeber, leuchtet das Modul in der jeweiligen Farbe und leitet den Kunden somit zum richtigen Produkt.
Gestapelt fungieren die Module als Podeste, sodass Produkte auch auf unterschiedlichen Höhen präsentiert werden können.
Licht –  Der Schaum über der Show-Küche verbirgt die funktionale Beleuchtung,
ebenso wie die einzelnen Module über Tresen- und Beratungsbereich, gegenüber der Infowand.
Grafik – Die fünfseitige Grundfläche der Module wird zum Logo und damit Teil der Marke: moleculART


Jury: Simone Bücksteeg, Kerstin Baumann, Pia Döll

 


bdia ausgezeichnet! Master für Sonja Broßler: "Kleinmarkthalle“

bdia ausgezeichnet! Master für Sonja Broßler: „Kleinmarkthalle“

Masterarbeit SS 2018 an der HS Wiesbaden
Betreuung: Prof. Ralf Kunze, Prof. Uwe Münzing

Masterarbeit an der Hochschule Wiesbaden SS 18

ZIEL DER AUSARBEITUNG
Die Kleinmarkthalle gilt als Anziehungspunkt für Frankfurter und Liebhaber kulinarischer Genüsse.
2005 ging ein Aufschrei durch die Stadt, als es hieß die Markthalle soll abgerissen werden und einem Bürogebäude weichen.
Damit dieser Gedanke in Zukunft nicht noch einmal jemanden in den Sinn kommt, muss die Kleinmarkthalle stark für die Zukunft gemacht werden. Dabei wird dem Betrieb kein anderer Nutzen zugeschrieben, dieser soll lediglich bis an das äußerste Maximum optimiert werden.
Als Grundlage einer gezielten Ausarbeitung dient die ausführliche Recherche.

KONZEPT
Basierend auf einer genauen Analyse der vorangegangene Kapiteln ist es nun möglich, die Geschichte der Kleinmarkthalle weiter zu schreiben.
Um zukunftssichernde Entscheidungen zu treffen ist es notwendig, die eigens aufgestellten fünf Phasen der Bearbeitung zu durchlaufen.
Im ersten Schritt des neu entwickelten Gestaltungskonzept wird die Phase der Revidierung durchlaufen. In dieser wird geprüft welche Bauteile aus der Gründerzeit noch vorhanden sind.
Die Extrahierung umfasst, dass alle nicht zur Original Architektur gehörenden und nicht wesentlichen Bauelemente aus dem Baukörper entfernt werden.
Alle noch vorhandenen Komponenten werden anhand ausgewählter Materialen ergänzt und regeneriert.
Im Sachverhalt hat sich herausgestellt, dass die Anforderungen der Innenarchitektur nicht mehr den heutigen Anforderungen gerecht werden und deshalb komplementiert werden müssen.
Weitere Interventionen werden getroffen, um eine Zukunftssicherung zu gewähren.
Diese Phasen bilden den Maßstab der Gestaltung des erforderlichen Entwurfs.Sonja Broßler


Die Bewertung erfolgte am 10. Juli 2018  Jury: Simone Bücksteeg, Kerstin Baumann, Pia Döll

Jurybegründung: Eine schlüssige, nachvollziehbar und detailliert, konsequente Ausarbeitung macht Lust auf ein Erleben dieser Um- und Ausplanung einer Bestandsinnenarchitektur. Der sensible Umgang in der Rückführung, Ergänzung und Wiederherstellung der Marktstände überzeugt die Jury. Der Innenraum mit Gastronomie, Ausstellung und Verkaufsraum wird zukunftsfähig bleibendes und erlebbares Kulturdenkmal.

 


bdia anerkannt! Bachelor für Jack Lam: "Messestand für neue Sony-Camera der Alpha-Serie“

bdia anerkannt! Bachelor für Jack Lam: „Messestand für neue Sony-Camera der Alpha-Serie“

Bachelorarbeit SS 2018 an der ADBK München
Betreuer: Prof. Carmen Greutmann-Bolzern, Prof. Urs Greutmann, Prof. Gregor Eichinger

Masterarbeit SS 2018 an der ADBK München

Messestand für neue Sony-Camera der Alpha-Serie

Für meine Bachelor Thesis beschäftige ich mich mit einem Messestandauftritt für die Kameramarke Sony Alpha. Das Konzept des Messestands wird in der Photokina geplant. Ziel ist es, eine klare und sinnvolle Struktur für die Sony Alpha Produktaustellung  und das Testen der neuen Produkte zu konzeptionieren, um dadurch den unausgeglichenen Andrang an Besuchern zu vermeiden und jedem Besucher die gleiche Möglichkeit zu bieten, die Produkte testen zu können. Eine gezielte und sichtbare Wegführung wird im Messestand gestaltet, um Ordnung und Orientierung zu schaffen.

Eine interaktive und informative Produktaustellung ermöglicht es den Fach- und Privatbesuchern, einen klaren Überblick der neuen Produkte zu erlangen.
Eine offen-gebaute Beratungsszene wird für Privat- und Fachbesucher konzeptioniert, um die Interessen und Fragen der verschiedenen Besucher beantworten zu können.
In der Gestaltung des Messestands werden die besonderen äußerlichen Merkmale der Sony Alpha miteinbezogen, um den Wiedererkennungswert der Produkte zu reflektieren: die Materialauswahl der Kamera, die weichen Rundungen und die gezielten, aber dezenten orangenen Akzente.

Das Konzept ist das Kontrastspiel von hell zu dunkel und der Übergang von Schatten ins Licht. Diese Elemente werden im Messestand angewendet, um die Aufmerksamkeit der Besucher gezielt zu ergreifen und um dadurch eine neue Perspektive der Umgebung zu erschaffen. Das Lichtspiel wird benutzt, um die Besucher in den Messestand zu leiten. Durch das Lichtspiel / den Kontrast wird Neugier, Spannung und Begeisterung erzielt.
Die Formensprache des Messestands entsteht durch die Veränderung und Anpassung einer Möbius Schleife, um raumbildende Hohlräume zu gestalten und die Dynamik des Messestandes zu erzeugen. Die Form des Messestands leitet den Besucher von Außen ins Zentrum – die Hauptattraktion: das Testen der neuen Sony Alpha Kameras.
Jack Lam


Die Bewertung der Abschlussarbeiten erfolgte am 12.07.2018 Jury: Rainer Hilf | Vorstandsmitglied der bayerischen Architektenkammer und Ehrenpräsident des bdia, Claudia Schütz | Vizepräsidentin bdia und Vorstand LV Bayern, Dorothee Maier | Vorstand bdia LV Bayern, Bernhard Rückert / Mitglied bdia Beirat LV Bayern, Lisa Schmidhuber | Preisträgerin bdiaausgezeichnet! 2017

Jurybegründung: Die Anforderungen an einen gut gestalteten und dominanten Messestand hinsichtlich seiner Außenwirkung sowie optimalen Präsentation des angebotenen Verkaufsgegenstandes wurden hier in idealer und sensibler Weise gelöst. Funktionsweise, Eigenheiten und Vorzüge einer Camera sind in Erschließung, Raumbildung und Farbgebung des Messestandes vorbildlich wiedergegeben.


bdia ausgezeichnet! Bachelor für Ludwig Eder: "LED-Leuchte im ECO-Design“

bdia ausgezeichnet! Bachelor für Ludwig Eder: „LED-Leuchte im ECO-Design“

Bachelorarbeit SS 2018 an der HS Rosenheim

Bachelorarbeit an der Hochschule Rosenheim SS 18

„LED-Leuchte im ECO-Design“
Entwurf einer modularen LED-Leuchte nach Prinzipien des Eco-Design – Herstellung mittels Rapid Prototyping

Beim Ecodesign wird der gesamte Lebenszyklus eines Produktes berücksichtigt. Neben Fragen des Energieverbrauchs und eines verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen, werden auch Fragen des Nutzerverhaltens, der Langlebigkeit und Reparaturfähigkeit gestellt.
Die im Rahmen der Bachelorthesis entstandene Leuchte kann mit der Ausnahme der elektrischen Bauteile komplett 3D-gedruckt werden. Die handliche Größe und innovativen Steuerungselemente ermöglichen dem Nutzer eine einfache und intuitive Handhabung. Der verbaute Akku gewährleistet Portabilität. Durch die Verwendung von dem Kunststoff PLA auf Pflanzenbasis wird der Leuchte ein nachhaltiger Charakter verliehen.
Ein neues Logistikkonzept kann die Nachhaltigkeit noch optimieren: Der Käufer kann entscheiden, ob er die Kunststoffteile zu Hause oder in lokalen FabLabs druckt. Ansonsten wird die Leuchte komplett vom Hersteller geliefert. Die verbaute SORAA-LED wirft 500 Lux auf den Tisch – optimales Arbeitslicht für scharfe Kontraste und kräftige Farben.Ludwig Eder


Die Bewertung der Abschlussarbeiten erfolgte am 26. Juli 2018 Jury: Claudia Schütz |Vizepräsidentin bdia, Matthias Kopielski | bdia Beirat, Christian Enxing | bdia-Mitglied, Tina Gratzfeld | Vors. des Vorstands bdia Bayern,  die beiden Preisträgerinnen des Vorjahrs: Janina Schuldt und Kristina Jenkel

Jurybegründung: Eine gedruckte Leuchte? Mit der Reduktion auf das Wesentliche schafft der Preisträger beispielhaft einen Grundsatz der Gestaltung ‚less is more’ formal als auch konstruktiv umzusetzen.
Mittels LED-Technologie, Rapid Prototyping und ausgeklügelter Lichtlenkung entwickelt er einen überzeugend ausgearbeiteten Prototypen.

 


bdia ausgezeichnet! Bachelor für Elisabeth Schiffer: "Wooden Cubed – Innovation Wohnraum“

bdia ausgezeichnet! Bachelor für Elisabeth Schiffer: „Wooden Cubed – Innovation Wohnraum“

Bachelorarbeit SS 2018 an der HS Rosenheim

Bachelorarbeit an der Hochschule Rosenheim SS 18

„Wooden Cubed – Innovation Wohnraum“

„WOODEN3“ ist ein Konzept  für eine zukunftsweisende Alternative der Nachverdichtung. Die Holzmodule ermutigen zur wandelbaren Wohnraumbeschaffung auf dem eigenen Grundstück.

Auf der Dachfläche von fünf aneinander gereihten Garagen sind zwei Apartments und eine Büroeinheit entstanden, an denen die Wandelbarkeit der Module demonstriert wird. Durch die maximale Wertschöpfung aus Funktionalität, Materialität und Flexibilität sind in den drei  Einheiten großzügige Räume entstanden.

Das Konzept stellt einen möglichen Lösungsansatz für das bestehende Problem der Wohnungsnot in Ballungsgebieten und Umgebung dar. Die Idee basiert darauf dem Prinzip der Nachverdichtung  gerecht zu werden. Im Besonderen geht es darum die Wohnraumbeschaffung aus den ohnehin schon engen Stadtzentren auszulagern um diese zu entlasten.

„WOODEN3 – Innovation Wohnraum“ ist ein wandelbares Konzept, welches für eine stetige Weiterentwicklung und Anpassung steht und so „der Gesellschaft im Wandel“ gerecht werden kann. Elisabeth Schiffer


Die Bewertung der Abschlussarbeiten erfolgte am 26. Juli 2018 Jury: Claudia Schütz |Vizepräsidentin bdia, Matthias Kopielski | bdia Beirat, Christian Enxing | bdia-Mitglied, Tina Gratzfeld | Vors. des Vorstands bdia Bayern,  die beiden Preisträgerinnen des Vorjahrs: Janina Schuldt und Kristina Jenkel

 

 

 


bdia ausgezeichnet! Master für Luisa Boisserée: "stattarchiv - Aufbau Stadtarchiv Köln“

bdia ausgezeichnet! Master für Luisa Boisserée: „stattarchiv – Aufbau Stadtarchiv Köln“

Masterarbeit SS 2018 an der ADBK München
Betreuer: Prof. Carmen Greutmann-Bolzern, Prof. Urs Greutmann, Prof. Gregor Eichinger

Masterarbeit SS 2018 an der ADBK München

„stattarchiv“

Das historische Archiv der Stadt Köln stürzte 2009 unerwartet beim Bau einer neuen U-Bahnlinie in eine tiefe Baugrube des davorliegenden Gleiswechselbauwerks. Dabei wurde das über Jahrhunderte gewachsene, wertvolle Stadtgedächtnis unter den Trümmern begraben und schien für immer verloren. Die Bergung der Archivalien begann umgehend und barg erstaunliche 95% des Archivmaterials. Die Rettung wurde zur Mammutaufgabe, denn beinahe jedes einzelne Werk wurde beschädigt und muss somit restauriert werden. Bis heute steht die Baugrube – inmitten der Stadt gelegen – offen. Nun soll die oberste Etage des dreistöckigen Gleiswechselbauwerks verschüttet werden, da sie bislang keine Funktion hat. Das Unglück soll vergessen, oder besser gesagt, vergraben werden. Das Projekt  „stattarchiv – Zeige deine Wunden“ ist ein Lösungsvorschlag, der die Wunde ins richtige Licht rückt und die Rettung des Archivguts, sowie dessen anschließende Nutzung gewährleistet.

Eine vertikal verlaufende Schlucht trennt die öffentliche Forschungsbibliothek von der gegenüberliegenden Restaurierungswerkstatt in zwei Gebäudehälften. Durch eine Verbindung inmitten der Grube wird der Transfer der geheilten Archivalien abgewickelt. Nach und nach füllen diese die dunklen Regalflächen der Forschungsbibliothek. Das Gebäude ist mit einem Abstand zur massiven Schlitzwand errichtet und kann von der Straßenebene über einen rundum verlaufenden Glasboden betreten werden. Die breite Fuge lässt tief ins Innere der Grube blicken. Spendet tagsüber Licht in die unteren Etagen und strahlt nachts durch eine Installation nach oben hinaus. Um das komplette Gebäude zieht sich somit eine Lichtkante, die auf die Tiefe aufmerksam macht. Eine durch die gesamte Bibliothek zentral verlaufende Treppe schafft Platz, um die gewaltige Tiefe wahrnehmen und gleichzeitig hinabsteigen zu können. Der Besucher hat die Möglichkeit, die Geschichte an jenem Ort zu studieren, an dem sie beinahe verloren ging.Luisa Boisserée


Die Bewertung der Abschlussarbeiten erfolgte am 12.07.2018 Jury: Rainer Hilf | Vorstandsmitglied der bayerischen Architektenkammer und Ehrenpräsident des bdia, Claudia Schütz | Vizepräsidentin bdia und Vorstand LV Bayern, Dorothee Maier | Vorstand bdia LV Bayern, Bernhard Rückert / Mitglied bdia Beirat LV Bayern, Lisa Schmidhuber | Preisträgerin bdiaausgezeichnet! 2017

Jurybegründung: Mit dem Konzept „Zeige deine Wunden“ entsteht ein umfassendes Projekt, welches die Kölner Unglücksgrube positiv belegt und mit dem Stadtraum verknüpft.
Der Entwurf wurde sensibel aus dem Innenraum heraus entwickelt und respektiert das Geschehene durch die Distanz von transparenter Gebäudehülle zur verbliebenen Grube. Das Gebäude ist Präsentationsfläche für das restaurierte Archivmaterial und inszeniert gleichzeitig den gesamten Heilungsprozess.


bdia ausgezeichnet! Master für Jana Thiemann : "Parkhaus – Wohnen statt Parken“

bdia ausgezeichnet! Master für Jana Thiemann : „Parkhaus – Wohnen statt Parken“

Masterarbeit SS 2018 an der ADBK München
Betreuer: Prof. Carmen Greutmann-Bolzern, Prof. Urs Greutmann, Prof. Gregor Eichinger

Masterarbeit SS 2018 an der ADBK München

„Parkhaus – Wohnen statt Parken“

Der Entwurf „Parkhaus“ zeigt einen Beitrag gegen die Wohnungsknappheit in München. Er veranschaulicht wie freiwerdende Flächen in einer autofreien Stadt genutzt und spannend umgestaltet werden können.
Durch den Einbau von 32 „Stadthäusern“ in das bestehende Parkhaus entsteht bezahlbarer Wohnraum auf der Basis der Statik und Struktur des Bestandsgebäudes.

Die ein- und zweietagigen Wohneinheiten durchdringen in allen drei Dimensionen die bestehende Stahlbeton- struktur, organisieren diese neu und schaffen eine variant reiche Verzahnung zwischen alt und neu.
Die Anordnung der Wohneinheiten und Atrien gestaltet sich im Stützenraster des Bestandes und dem Bewegungsweg der Bewohner.Diese können die private Wohnung durch das Treppenhaus erreichen und mit dem Fahrrad über die Bestandsrampen durch das ganze Gebäude bis vor die eigene Haustür fahren. Zwei begrünte Innenhöfe schaffen Licht im Gebäude und generieren samt begrünter Dachterrasse auf allen Ebenen hohe Wohn- und Lebensqualität.Jana Thiemann


Die Bewertung der Abschlussarbeiten erfolgte am 14.07.2018 Jury: Rainer Hilf | Vorstandsmitglied der bayerischen Architektenkammer und Ehrenpräsident des bdia, Claudia Schütz | Vizepräsidentin bdia und Vorstand LV Bayern, Dorothee Maier | Vorstand bdia LV Bayern, Bernhard Rückert / Mitglied bdia Beirat LV Bayern, Lisa Schmidhuber | Preisträgerin bdiaausgezeichnet! 2017

Jurybegründung: Die Entwurfsverfasserin leistet einen gelungenen Beitrag gegen die innerstädtische Wohnungsknappheit. Das bestehende Parkhaus wird autofrei umgestaltet und durch den Einbau von 32 „Stadthäusern“ spannungsreich neu organisiert. Diese Wohneinheiten durchdringen differenziert in allen drei Dimensionen die bestehende Stahlbetonstruktur und schaffen so eine variantenreiche Verzahnung zwischen alt und neu.


bdia anerkannt! Bachelor für Ilona Berger: "Multireligiöses Zentrum Mannheim"

bdia anerkannt! Bachelor für Ilona Berger: „Multireligiöses Zentrum Mannheim“

Bachelorarbeit SS 2018 an der Hochschule Darmstadt
Betreuerin: Prof. Kerstin Schultz

Bachelorarbeit SS 2018 an der Hochschule Darmstadt

„Multireligiöses Zentrum Mannheim“

Aufgabe:
Das Gebäude wird mit seiner zentralen Quartierslage zu einem lebendigen Haus der Begegnung für das gesamte Quartier.
Seine ehemalige Funktion als Kirche soll beibehalten werden, jedoch mit der Intention, alle abrahamitischen Religionen gemeinsam unter einem Dach agieren zu lassen.
Zudem sollen auch nicht religiöse Veranstaltungen in der Kirche stattfinden können, wie etwa Konzerte und Ausstellungen.

Konzept:
Um den beiden großen Religionsgemeinschaften, Christentum und Islam, gleichermaßen gerecht zu werden, gibt es einen Kirchenraum im Erdgeschoss und einen Gebetsraum im Untergeschoss, die durch einen verglasten Luftraum im Apsisbereich miteinander verbunden sind.
Das Obergeschoss ist durch eine große Sitztreppe und ein Schienensystem an der Decke flexibel gestaltbar und somit auch für nicht religiöse Veranstaltungen geeignet.
Im Untergeschoss befindet sich zudem neben Büroflächen und einem multifunktional nutzbaren Raum auch ein Cafébereich, welcher bei Veranstaltungen zusätzlichen Platz bietet. Ilona Berger


Die Bewertung der Arbeiten erfolgte am 5. Juli 2018. Jury: Denise Boxler, Saskia Eisel, Alexa Schraverus | alle bdia Hessen

Jurybegründung: Die Jury lobt in der Arbeit „Get Together“ die Gleichstellung der Religionen in der räumlichen Ausarbeitung. Hervorzuheben ist der Gebetsraum im Untergeschoss, der sich bis in die Kuppel öffnet und über eine großflächige Verglasung mit dem großen Raum im Erdgeschoss verbunden ist. Hierdurch wird eine maximale Transparenz der Religionen und der Rauminterpretation spürbar.


bdia ausgezeichnet! Bachelor für Larissa Steckdaub: "Multireligiöses Zentrum Mannheim"

bdia ausgezeichnet! Bachelor für Larissa Steckdaub: „Multireligiöses Zentrum Mannheim“

Bachelorarbeit SS 2018 an der Hochschule Darmstadt
Betreuerin: Prof. Kerstin Schultz

Bachelorarbeit SS 2018 an der Hochschule Darmstadt

„Multireligiöses Zentrum Mannheim“

Die Franklin Chapel, in Mannheim, wird zum multireligiösen Zentrum.
Ein Ort für alle – Ein Ort der Begegnung. Ein Ort des interkulturellen und interreligiösen Austauschs.

Das Konzept ‚Verbindende Wege‘ soll den Weg  der Gemeinschaft symbolisieren und das Haus für alle optisch wie auch räumlich verbinden.
Ein Weg der Geschichte Franklins, des Glaubens, der Verbindung zwischen Religionen, Kulturen und Generationen. Ein Weg des aufeinander Zugehens und sich Begegnens.
Der Weg, welcher aus unterschiedlichen Natursteingrößen-, und Strukturen besteht, soll ein neues Raumgefühl schaffen und die Geschosse miteinander verbinden. Der Naturstein zieht sich dabei vom Außen-, in den Innenbereich und bekommt einen immer größer werdenden Glanzgrad.
Durch das großzügige Oberlicht soll der glänzende Naturstein reflektieren und eine visuelle Ruhe in den Raum bringen.
Der große Raum im Erdgeschoss wird zum Raum der Gemeinschaft, für gemeinsame Gottesdienste, Feste, Veranstaltungen, Konferenzen, Workshops, Tanz, Musik und vieles mehr.
­Als weiteres Gestaltungsmerkmal, zieht sich eine Art Band als Skulptur durch den Raum und bildet dabei die Empore für Ausstellungen aus.
Da der Raum multifunktional ist, kann dieser auch als Gebetsraum für alle umfunktioniert werden. Einen festen Gebetsraum für alle Religionen gibt es im offenen Untergeschoss, welcher sich nach außen zur Treppenanlage hin öffnet.Larissa Steckdaub


Die Bewertung der Arbeiten erfolgte am 5. Juli 2018. Jury: Denise Boxler, Saskia Eisel, Alexa Schraverus | alle bdia Hessen

Jurybegründung: Die Jury lobt die hervorragende räumliche Ausarbeitung, insbesondere den Gebäudeübergreifenden Sichtbezug zur Quartier bestimmenden Europaachse. „Verbindende Wege“ werden durch den großen Luftraum mit Galerie, der Lichtachse im First und großzügig eingestellten Blockstufen hergestellt. Die flexible Nutzbarkeit der Räume wird in gut durchdachten und vielfältigen Möblierungskonzepten visualisiert. Eine starke Materialwahl und atmosphärische Perspektiven runden diese fein dargestellte Arbeit ab.