Aktuelles

Das bdia-Blog

16. August 2017

bdia ausgezeichnet! Bachelor für Lisa Schmidhuber: „Pavillon der Stille“

Bachelorarbeit SS 2017 an der AdbK München
Betreuung: Prof. Gregor Eichinger, Prof. Carmen Greutmann-Bolzern, Prof. Urs Greutmann

Pavillon der Stille

Ein Ort der den Menschen Kraft spendet und bei sich sein lässt.

Die Gestaltung religiöser Räume in Kliniken ist veraltet.
Es fehlt an Privatsphäre und Rückzugsmöglichkeiten für die Patienten, Angehörigen und für das Personal. Der Pavillon der Stille bildet einen Gegenpol zur Atmosphäre des Krankenhauses, indem er räumlich abgetrennt im Klinikgarten steht und damit zugleich die Raumnot umgeht.

Die Räume werden durch ihre Platzierung und die Materialität der Fassade nicht inszeniert – sie verbergen sich unter den Schatten der Bäume und bieten die ideale Rückzugsmöglichkeit aus dem Krankenhausalltag.

Der Innenraum ist durch seine textile Materialität bestimmt.
Der Besucher wird von transluzentem Stoff umhüllt, der verschiedenartige Raumskulpturen bildet . Durch unterschiedlich platzierte Öffnungen in der Raumhülle wird die abstrakt abgebildete Natur zum Zentrum der Kontemplation.

Die Wegführung soll das Spaziergehen im Garten möglich und die Natur erlebbar machen.

Einzelne platzierte Stelen erzeugen spannende Blickbeziehungen in der Natur und führen die Besucher zu den verborgenen Räumen. Der Garten wird durch die leicht farbige, kristalline Struktur der Stelen, die frei in der Natur stehen, zu einem besonderen Ort. Lisa Schmidhuber

Die Bewertung der Abschlussarbeiten erfolgte am 20. Juli 2017.

16. August 2017

Aufruf zur Projekteinreichung zum neuen bdia Handbuch Innenarchitektur 2018/19

Auf ein Neues! Wieder planen wir das nächste bdia Handbuch Innenarchitektur und freuen uns auf neue Projekte.
Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihr Projekt im bdia Handbuch Innenarchitektur 2018/19 öffentlichkeitswirksam präsentieren zu können und profitieren Sie von dieser traditionsreichen bdia-Publikation.
Ein unabhängiges Gremium wählt Mitte November 2017 wieder Arbeiten aus, der geplante Erscheinungstermin des nächsten Handbuchs ist Mai 2018. Begleitend zur Publikation wird ab Sommer 2018 voraussichtlich wieder die entsprechende Handbuchausstellung „bdia Best of 2018/19“ produziert.

Folgende Kriterien sind für die Projekteinreichung Handbuch einzuhalten:

  • Nur bdia Innenarchitekt/innen und Mitglieder im bdia können Projekte einreichen
  • Pro Entwurfsverfasser/in sind bis zu zwei Projekteinreichungen möglich
  • Die Fertigstellung liegt im Zeitraum nach dem 1. Januar 2016
  • Die Projektpräsentation (Zeichnungen, Fotos, Text) muss ausgedruckt eingereicht werden. Umfang: max. vier Pappen DIN A2 (verbindlich), ergänzend max. eine DIN-A-4-Seite Texterläuterung. Digitale Einsendungen werden nicht angenommen.
  • Die Postsendung mit den Unterlagen kann außen mit Ihrem Absender versehen sein. Diesen überdecken wir direkt nach Posteingang. Die Einreichung und Beurteilung erfolgt anonym: Bitte versehen Sie jedes Ihrer Präsentationsblätter mit einem selbst gewählten 5-stelligen Zahlencode
  • Unterschriebenes Formular „Erklärung zur Einreichung“ mit allen wichtigen Daten.

Einsendeschluss ist Freitag, der 27. Oktober 2017
(Datum des Poststempels).

»Aufruf Projekteinreichung zum bdia Handbuch Innenarchitektur 2018/19 als PDF-Datei

Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir eingereichte Unterlagen nicht zurücksenden.
Bei allen Fragen ist Margareta Bauer Ihre Ansprechpartnerin:

Margareta Bauer
Köpenicker Straße 48/49 Aufgang D
10179 Berlin
Tel.  +49 30 64077978
bauer@bdia.de

16. August 2017

bdia anerkannt! Master für Fenja Geisel „Prototyp Nature – vom Pilz zum Hocker“

Masterarbeit SS 2016 an der Hochschule Trier
Betreuung: Prof. Ingo Krapf

„Prototyp Nature – vom Pilz zum Hocker“

Natur ist für viele etwas Selbstverständliches und Unerschöpfliches.
Doch leider sieht die Realität anders aus.
Beschäftigt man sich mit dem Thema wie der Plastikverschmutzung,
wird einem schnell klar, dass wir Alternativen finden müssen.
In dieser Arbeit wurde ein 100% biologisch recycelbares und umwelt- schonendes Material erschaffen, welches später hart und belastbar genug sein soll, um es für ein Möbelstück verwenden zu können.
Das bemerkenswerte an diesem Material ist, dass man es aus biologischen Abfall- und Nebenprodukten herstellen kann. Allein durch die Zugabe von Mycel wird aus dem losen Rohstoff ein festes Material.
Die begleitenden Bücher, Broschüren und Videos zu dieser Masterarbeit wurden so aufgebaut, dass sie wie eine Anleitung lesbar sind.
In der Ausstellung wurden alle Materialexperimente präsentiert. In den Petrischalen links befanden sich die einzelnen Rohstoffe und rechts daneben die daraus fertig gezüchteten Materialproben. Die Rolle des späteren Möbelstücks übernahm der Materialprototyp.
Ziel dieser Ausstellung war es vor allem, die Angst vor dem Unbekannten und dem vorschnellen Ekel zu nehmen. Denn viele verwechseln Mycel schnell mit Schimmel, jedoch ist er nichts anderes als der weiße Pilzflaum auf einem Camembert. Fenja Geisel

Die Bewertung der Bachelor- und Masterarbeiten erfolgte am 15. Juli 2016. Jury: Innenarchitektin und bdia Vizepräsidentin Pia A. Döll sowie bdia Innenarchitekt Pierre Gruen.

 

 

15. August 2017

BMV 2018 – Hotel Grimm’s Berlin Mitte

Wir haben im Grimm’s Hotel Berlin-Mitte ein Kontingent für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der bdia Bundesmitgliederversammlung bis zum 10. Oktober 2017 reserviert.

Kosten: 79 Euro / Nacht für ein Doppelzimmer und 69 Euro / Nacht für ein Einzelzimmer

Wenn Sie dieses Kontingent nutzen möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular des Hotels aus.

Reservierungsformular Grimm’s Hotel für die bdia Bundesmitgliederverammlung vom 10. bis 12. November 2017

 

Kategorie: Veranstaltungen
14. August 2017

bdia ausgezeichnet! Master für Nele Kiss: „Erbaute Erinnerung“

Masterarbeit SS 2017 an der Hochschule für Technik, Stuttgart
Betreuung: Prof. Wolfgang Grillitsch Prof. Dr. Dipl.‐ Ing. Elke Sohn

Erbaute Erinnerung
Strategien im Umgang mit Erinnerung der Alltagsarchitektur

Die Arbeit mit Erinnerung in der Architektur des Alltäglichen birgt einen häufig übergangenen Wert.
Bei ihrem Abriss und Umbau gehen die kleinen, interessanten Eigenheiten und Spuren häufig verloren, die am Gebäude im Laufe der Zeit entstanden sind. Sie bergen ungeahnte Qualitäten, die für den Entwurf genutzt werden können.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie man mit der bestehenden Architektur und seiner Erinnerung umgehen kann und welchen Einfluss Architektur auf die Identität einer Gesellschaft nimmt. Zum einen wurden verschiedene Erinnerungstheorien untersucht, zum anderen architektonische und künstlerische Interventionen hinzugezogen, die in den aktuellen Kontext übersetzt wurden.
Die Arbeit wurde beispielhaft an dem Bestand eines ehemaligen Fischgeschäftes in der Verdener Innenstadt durchgeführt. Hier wird aufgezeigt, wie mit dem vorgefundenen Charakter der Architektur gearbeitet werden kann, sodass die Alltagsarchitektur durch ihre Eigenheiten wieder aktiviert wird. Nele Kiss

Die Bewertung  der Abschlussarbeiten erfolgte am 13. Juli 2017.

7. August 2017

Engagemant im Ehrenamt: Editorial von Vera Schmitz, bdia Präsidentin

bdia Praesidentin Vera Schmitz_2015

Vera Schmitz, bdia Präsidentin

 

Editorial Heft 7/8 2017

Liebe Leser und Leserinnen,

Ein Verband ist so gut und aktiv, wie seine Mitglieder sich darin engagieren!
Der ehrenamtliche Einsatz unserer Mitglieder ist unerlässlich für einen guten Austausch und die inhaltliche Arbeit im bdia.
Wir Innenarchitektinnen und Innenarchitekten verfügen über das Privileg der Selbstverwaltung, wir können unsere eigenen Berufsregeln mitgestalten, unabhängig von staatlichen Institutionen.
Einmalig im Vergleich zu anderen europäischen Staaten.

Mich persönlich hat diese „Freiheit“ des Berufes schon immer fasziniert.
Für mich ist es selbstverständlich, Zeit und Energie für die Belange der Innenarchitekten zu investieren. Selbstbestimmt und eigenverantwortlich arbeiten zu können ist ein Gut, für das sich Engagement lohnt.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Kolleginnen und Kollegen bedanken, die bereits Aufgaben und Ämter übernommen haben, um den bdia mitzugestalten und zu prägen.
Ermutigen möchte ich alle Mitglieder, die mit dem Gedanken spielen, sich ebenfalls einzubringen für ein Engagement im bdia.
Tun Sie’s einfach – wir freuen uns auf Sie!

 

Ihre Vera Schmitz,
Präsidentin bdia.

7. August 2017

Zeit für Ehrenamt. Eine Investition in die Zukunft.

Unter Ehrenamt wird im allgemeinen Sprachgebrauch als altruisitisches Handeln verstanden, bei dem eine Einzelperson oder eine Gruppe freiwillig und unentgeltlich Arbeit leistet. Ehrenamtliches Engagement hilft sowohl den Nutznießern als auch den Helfern. Für unsere liberale, anspruchsvolle und pluralistische Zivilgesellschaft ist das Ehrenamt unverzichtbar für Stabilität und Entwicklung – auch für unseren Beruf und die Innenarchitektur.

 

Warum ist Ehrenamt wichtig?

Monika Slomski, Innenarchitektin und Vorsitzende des bdia Landesverbands Hessen

Untätigkeit gegenüber berufspolitischen Herausforderungen ist keine Lösung. Ehrenamt ist wichtig, wenn man etwas für den Berufstand und den Nachwuchs bewegen möchte. Wer sonst, wenn nicht wir selbst, soll unsere Interessen in unserem Sinne vertreten? Bringt man seine Anliegen in einer Gruppe oder einem Verband ein, wird man stärker in der Öffentlichkeit oder in politischen Gremien wahrgenommen und kann mehr bewegen. Vor allem müssen wir mit fachlichen Input berufspolitisch Einfluss nehmen und so mit einem kontinuierlichen Engagement Positives bewirken.

Warum es sich lohnt
Man muss mit Herz dabei sein. Persönlich ist es sehr inspirierend, sich mit Kollegen auszutauschen und Ideen zu entwickeln, die man zum Wohle der beruflichen Gemeinschaft umsetzen kann. Zum einen können eigene Erfahrungen im Austausch über das Netzwerk für andere eine wertvolle Hilfe sein – was einen selbst auch immer ein Stück weiterbringt. Und zum anderen macht es große Freude, etwas von sich selber weiterzugeben und vor allem den Nachwuchs zu fördern.

Was sind die Herausforderungen?
Die größte Herausforderung ist es, Familie, Beruf und Ehrenamt zeitlich unter einen Hut zu bringen, die richtige Balance zu finden und allem gerecht zu werden.

 Was ich jüngeren Leuten „zurufen“ möchte, damit unsere wichtige Arbeit weiterhin Schwung behält:
„Neugierig sein und sich engagieren“ ist mein Zuruf an die jüngere Generation. Scheut Euch nicht nach den Erfahrungen der Älteren zu fragen und trotzdem Neues auszuprobieren und zu experimentieren. Tretet mit uns in den Dialog, fordert uns und bringt Euch ein! Übernehmt Verantwortung, damit unser schöner Beruf weiterhin so gut angesehen ist und eine Zukunft hat. Euer individueller Beitrag ist unverzichtbar.

 

Das „Ehrenamt“ im bdia bund deutscher innenarchitekten

Rainer Hilf, Innenarchitekt, Vorstandsmitglied der bayrischen Architektenkammer und Vorsitzender des bdia Landesverbands Bayern

Ja, es gibt sie, diese idealistischen Berufskollegen, die sich nachhaltig für die Belange ihres Berufsstandes einsetzen und dafür Freizeit, geistige Leistung investieren, private, familiäre, berufliche und ökonomische Beeinträchtigungen in Kauf nehmen und auf ein Stück Lebensqualität verzichten. Über 60 Jahre erfolgreicher Verbandsgeschichte des bdia sind ein beredter Beweis für ein starkes ehrenamtliches Engagement.

Was veranlasst sie, sich diesen Anforderungen zu stellen und solche Bürden auf sich zu nehmen? Sind es Workaholics, Perfektionisten, Besserwisser, Machtmenschen, ist es persönlicher Ehrgeiz oder Hingabe, Eifer oder Leidenschaft? Das Ehrenamt braucht einen leidenschaftlichen Bezug und ist freiwilliges Vertrauensmanagement. Es ist eine Chance für jeden Einzelnen, sich einzumischen, aber in erster Linie mitzugestalten. Integrative Partnerschaft intern und extern, Planung künftiger Aufgaben, Entwicklung neuer Intentionen und reeller Chancen für das Bauen und den Berufsstand, Eingehen auf die Bedürfnisse einer sich wandelnden Gesellschaft, dies macht „Ehrenamtliche“ zu anerkannten Partnern und verlässlichen Mitstreitern. Nur dadurch kann ein Verband agieren und bestehen.

Ehrenamtliche Tätigkeit in einem Berufsverband kann nicht – obwohl nur allzu menschlich und nur zu oft Realität – in der Befriedigung eines persönlichen Ehrgeizes gipfeln. Sie erfordert nachhaltiges Engagement und die Bündelung aller kompetenten Kräfte, nicht nur zu reagieren, sondern vorausschauend zu handeln und aktiv präsent zu sein. Gefragt ist mehr Innovation als Reglementierung, mehr Flexibilität als Bürokratie und mehr Kompetenz als Anbiederung oder Chauvinismus. Das spart Kosten, Stress, reduziert Konflikte und erhöht die Effizienz.

Freiwilliges Engagement ist aber nicht nur Verpflichtung und Verantwortlichkeit für andere, es bedeutet zugleich auch persönliche Weiterentwicklung und Erweiterung des geistigen Horizontes.

Sie interessieren sich für eine Mitgliedschaft?

Der bdia bund deutscher innenarchitekten steht allen eingetragenen Innenarchitektinnen und Innenarchitekten offen. Und allen, die es werden wollen, also Absolventen vor Kammereintrag und Studierende.
Wir freuen uns über Ihren Anruf oder Ihre E-Mail!

www.bdia.de

7. August 2017

3 Fragen an… Ines Wrusch, bdia Küste

Ines Wrusch, bdia Küste

 

Ehrenamt: Fluch oder Segen?

Es ist ein Segen: Ich engagiere mich gerne. Und verbinde damit die Freude, mich für diesen wunderbaren Beruf einzusetzen. Innenarchitekt/innen werden dringend gebraucht, um  Lebensraum zu gestalten. Schließlich verbringen wir 95% unserer Lebenszeit in Innenräumen aller Art.

Was ist die große Chance des Ehrenamts?

Das Berufsbild mit definieren und gesellschaftlich gestalten zu können.
Im Ehrenamt kann ich das, was mir wichtig ist, mit Gleichgesinnten in die Gesellschaft tragen, aufklären, informieren, bilden – mich beteiligen.

Wie können wir unseren Nachwuchs für diese wichtige Aufgabe begeistern?

Beispiele und Gestaltungsmöglichkeiten zeigen. Und mit Wissenstransfer und Mentoring begleiten. Ehrenamt ist ein großes Lernfeld: Strukturen erkennen, Mehrheiten finden, gesellschaftliches Miteinander üben – das möchte ich einfach weitergeben.

3. August 2017

bdia anerkannt! Bachelor für Dominik Klein „Jugend- und Kulturtreff in Kaiserslautern“

Bachelorarbeit WS 2016/17 an der Hochschule Kaiserslautern
Betreuung: Vertr. Prof. Susanne Heyl

Jugend- und Kulturtreff in Kaiserslautern

Der funktionale Verwaltungsanbau der Stiftskirche Kaiserslautern soll zu einem Jugend- und Kulturtreff umgestaltet und  Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche werden.
Der Grundgedanke des Entwurfes ist die Schaffung einer angenehmen Atmosphäre. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Interieur, die äußere Fassade bleibt nahezu unverändert. Gestalterisch und materialmäßig werden Bewegungs- und Ruhezonen differenziert.
Infopoint, PC-Pool, Gruppen- und Funktionsräume für Sport, Musik und Veranstaltungen animieren die Jugendlichen zu  diversen Aktionen, Ruhezonen bieten die Möglichkeit, sich zurückzuziehen. Eines der Hauptaugenmerke des Innenraumentwurfs sind die begrünten Moosflächen entlang des Flurs. Auch sind hier Ruhekisten zu finden, die zwischen Flur und Aufenthaltsräumen installiert sind und in welche bis zu vier Personen hineinklettern können. Die innere Ausgestaltung der Kisten ist warm und angenehm, die dazwischenliegenden Moos-Wände liefern eine anregende Frische. In den Aufenthaltsräumen findet man großflächige Sitzpodeste mit Einschubfächern für die Utensilien der Jugendlichen.

Die Bewertung der Abschlussarbeiten erfolgte am 07. Juli 2017. Jury: Dipl.-Ing. Sabine Waschbüsch | Innenarchitektin, bdia Rheinland-Pfalz/Saarland, Dipl.-Ing. Pierre Grün | Innenarchitekt, Vorstandsmitglied RPS

Jurybegründung: Gekonnt werden lange Flure durch ansprechende Einbauten aufgelöst. Spielerische Sitzlandschaften und Ruhekisten sind interessante Anreize für die Jugendlichen. Der Entwurf zeichnet sich durch eine sensible Materialität aus. Die frische Farbigkeit und die sehr anschauliche grafischen Darstellung sind überzeugend.

19. Juli 2017

bdia anerkannt! Bachelor für Angelina Metz: „Gasthaus zum Storchen in Homburg“

Bachelorarbeit WS 2016/17 an der Hochschule Kaiserslautern
Betreuung: Prof. Norbert Zenner

Gasthaus zum Storchen in Homburg

Das ehemalige Traditionsgasthaus „Zum Storchen“ wird mit neuem Leben gefüllt. Die Erinnerung an den alten Gastbetrieb soll erhalten bleiben – dennoch muss ein neues Konzept her. Der Gastronomiebetrieb im Erdgeschoss wird neu gestaltet, zusätzlich sind für die zwei weiteren Geschosse eine Ausstellung sowie eine Wohnebene vorgesehen.

Die Storchen-Wirtschaft ist das Herzstück des Hauses. Mit der traditionellen saarländischen Küche und dem rustikalen Charme, der sich sowohl im Inneren als auch im Biergarten zeigt, lockt der Storchen Jung und Alt nach Homburg. Hier wird gespeist, gefeiert und getrunken.

Da das Gebäude an das Siebenpfeiffer-Haus grenzt, welches einen prominenten Bürger der Stadt ehrt, knüpft es mit Ausstellungsräumen im Obergeschoss an diesen historischen Aspekt an.
Es gibt Räume mit Bild- und Textmaterial und mit  interaktiven Ausstellungselementen.
Auf der Wohnebene sind Mikro-Wohneinheiten für Studenten und Jobnomaden eingerichtet.
Neben den Einzelapartments werden hier auch Zonen zum gemeinsamen Kochen und Zusammensitzen angeboten.

Das Haus „Zum Storchen“ bietet so eine gute Kombination aus Leben, Erleben und Wohnen.

Die Bewertung der Abschlussarbeiten erfolgte am 07. Juli 2017. Jury: Dipl.-Ing. Sabine Waschbüsch | Innenarchitektin, bdia Rheinland-Pfalz/Saarland, Dipl.-Ing. Pierre Grün | Innenarchitekt, Vorstandsmitglied RPS

Jurybegründung: Mit einem innovativen Konzept wird ein traditionelles Wirtshaus wieder belebt. Während der positiv rustikale Charme des Gasthauses im Erdgeschoss als Anziehungspunkt erkannt und bewahrt wird, finden sich in den Obergeschossen neue Nutzungen. Besonderes Highlight sind die wohnlichen Mikro-Apartements, die eine gesellschaftliche Wohnentwicklung treffend widerspiegeln und auch gestalterisch sehr überzeugen.

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