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INNENARCHITEKTENLEHREN am 4. Juli 2018 in Düsseldorf

Informationsveranstaltung zu Bewerbungsverfahren für Professuren in den Fachbereichen Innenarchitektur. Innenarchitektinnen und Innenarchitekten müssen bei Auswahlprozessen zur Besetzung von Lehrstühlen viel stärker berücksichtigt werden. Voraussetzung dafür aber ist auch eine ausreichende Bewerberzahl. In einer Netzwerkveranstaltung möchten wir Innenarchitektinnen und Innenarchitekten umfassend über Vorgehensweisen bei akademische Bewerbungsverfahren informieren.

In den nächsten Jahren werden bundesweit an den Hochschulen Professuren für die Fachbereiche Innenarchitektur besetzt. Die Schwerpunkte der Lehrstühle sind unter anderem Entwurf und Gestaltung, Baukonstruktion, Bauen im Bestand, Innenarchitektur- und Baugeschichte, Technischer Ausbau, Möbel- und Produktentwicklung sowie Kommunikation im Raum.

Diese Lehrstühle der Fachbereiche Innenarchitektur werden häufig nicht mehr an Innenarchitektinnen und Innenarchitekten vergeben, sondern durch Kolleginnen und Kollegen aus dem Hochbau besetzt. Eine spezialisierende Lehre kann so aber nicht ausreichend und nachhaltig für unseren Berufsstand umgesetzt werden.

Wie erfahre ich von Ausschreibungen? Was muss ich persönlich, fachlich und pädagogisch mitbringen, um mich auf eine Professur bewerben zu können? Welche Unterlagen sind erforderlich? Wie arbeitet eine Auswahlkommission? Wie konzipiert man eine Probevorlesung?

Datum: 4. Juli 2018 (WM spielfrei)
Ort: Showroom Thonet, Ernst-Gnoss-Strasse 5, 40219 Düsseldorf

Eine Teilnahme ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich verbindlich an unter info@bdia.de.
Moderation: Jürgen Otte, Landesvorsitzender bdia Nordrhein-Westfalen


Programm

15:30 Uhr: Begrüßung und kurze Einführung

15:45 Uhr – 16:15 Uhr
Dr. Hubert Mücke, Geschäftsführer Hochschullehrerbund
Bewerbungsverfahren / Rechtliche Rahmenbedingungen (angefragt)

16:15 – 16:45 Uhr
Prof. Ulrike Kerber, Innenarchitektin und Vizepräsidentin der Hochschule OWL - Perspektive Detmold, Bsp. Frage fachliche, persönliche und pädagogische Voraussetzungen (angefragt)

16:45 – 17:15 Uhr
Prof. Sabine Keggenhoff: Hochschule Düsseldorf
Beruf und Lehre

17:15 – 17:45 Uhr
Prof. Mathias Wambsganß, HS Rosenheim
Perspektive Auswahlkommission (angefragt)

17:45 – 18:45 Uhr
Diskussion und Fragen

18:45 Uhr: Zusammenfassung und nächste Schritte

ab 19:00 Uhr: Sommerlicher Ausklang auf Einladung von Thonet.

Veranstalter: bdia / bdia Nordrhein-Westfalen


Symposium INTERIOR – INFERIOR – IN THEORY? Contemporary Positions in Interior Design Theory am 17./18. Mai 2018 in Berlin

„Was macht Innenarchitektur aus? Wie kann das Verhältnis von Innenarchitektur zu Architektur und Design theoretisch definiert und reflektiert werden?“ fragen unter anderem die Organisatoren des außergewöhnlichen, gleichwie überfälligen Symposiums „Interior – Inferior – in Theory? Contemporary Positions in Interior Design Theory.” Veranstalter ist die Hochschule BAU international.

Eine eigene Theorie zur Innenarchitektur zu beschreiben, ist überfällig. Expertinnen und Experten aus 24 Ländern und sechs Kontinenten haben zugesagt, um Wissen und Visionen über eine Theorie der Innenarchitektur zu erforschen, zu diskutieren und zu bündeln.

Wir freuen uns sehr, die spannenden Fragestellungen zu einer eigenen Theorie – jenseits von Architektur- und Designtheorie – als Partner begleiten zu dürfen und laden Sie herzlich ein, am 17./18. Mai 2018 in Berlin im DAZ dabei zu sein. »Programm des Symposiums

Interview „Die Disziplin definieren – und stärken.“

Ein Gespräch mit der Organisatorin Prof. Dr. Carola Ebert, Interior Design, History and Theory of Architecture and Design an der BAU International Berlin – University of Applied Sciences

Warum ist es wichtig, sich mit einer Theorie der Innenarchitektur zu beschäftigen?

Innenarchitektur ist eine ganz eigene Disziplin. Eine Theorie dieser Disziplin ist das Fundament für den Berufsstand, die Forschung und die Ausbildung. Ist Innenarchitektur nur ein Teil von Architektur oder gibt es eine eigene gestalterische Identität, eigene Praktiken, Wissensformen und Ziele? Wie wurde und wird Innenarchitektur in verschiedenen Epochen gedacht, gelehrt und praktiziert? Diese historisch-wissenschaftlichen Grundlagen zu erforschen und zu kennen ist hochnotwendig – gerade in Ergänzung oder Abgrenzung zu anderen Fachrichtungen. Insbesondere für die Ausbildung sind der historische Kanon und die theoretischen Rahmenbedingungen von besonderer Bedeutung. Nur so können wir das Profil des Berufsstandes und die Fähigkeiten, die damit einhergehen sollten, diskutieren, stärken und vermitteln.

Welches sind Ihre Erwartungen an den internationalen Symposium?

Wir haben die zweitägige Konferenz bewusst als Austausch konzipiert zwischen Forschenden, Lehrenden und praktizierenden Innenarchitektinnen und Innenarchitekten und berufsständischen Organisationen, besonders am zweiten Tage. Zum Programm gehören Beiträge aus dem angelsächsischen Raum, Großbritannien, Australien, Nordamerika, dort gibt es eine starke Forschungstradition rund um den Innenraum. Auch aus Belgien werden wir unterschiedliche Positionen aus Theorie und Praxis hören, aus der Schweiz, Italien, Brasilien. Das internationale Interesse am inhaltlichen Austausch ist sehr groß. Insgesamt hatten wir Einreichungen aus 24 Ländern und konnten Vortragende aus sechs Kontinenten einladen. Die Vorträge zur Berufspraxis in Saudi-Arabien und Iran sind sicher Beispiele für neue, spannende Perspektiven. Als Ganzes ermöglicht die Konferenz ein grenzüberschreitendes Nachdenken über das Wesen der Innenarchitektur und wird hoffentlich so die Theorienbildung für die Disziplin Innenarchitektur einen großen Schritt weiter voranbringen.

Welche zukünftigen Entwicklungen sehen Sie für den Berufsstand?

Wir haben schon innerhalb Europas ganz unterschiedliche Rahmenbedingungen. In Italien kann ich mich nicht als Innenarchitektin oder Innenarchitekt in der Kammer registrieren. In Großbritannien werden unterschiedliche Ausbildungen in Interior Design und Interior Architecture angeboten, wobei nur der letztere kammerfähig macht. In Deutschland sind wir wiederum weit vorn bei der Kammerfähigkeit, jedoch wird Innenarchitektur als Studiengang traditionell an Fach- und Kunsthochschulen unterrichtet und aufgrund der geringen Forschungstraditionen an diesen Hochschulen gibt es (noch) eher wenig deutschsprachige Forschungsergebnisse zur Innenarchitektur.

Im globalen Kontext sind die Unterschiede noch gravierender, aber in Zeiten der Globalisierung kommen wir nicht umhin auch Gestaltungsaufträge global zu denken. Als international ausgerichtete Hochschule bietet BAU International Berlin einen Bachelor und ab 2019 auch einen Master in Innenarchitektur an. Dieses englischsprachige Ausbildungsangebot dient nicht nur dem deutschen Markt, sondern bildet Studierende für die globalisierte Welt aus. Jenseits der praktischen Inhalte ist hierfür auch klares Profil des Berufes auf theoretischer Ebene sehr wichtig.
Dazu ist die aktuelle Situation in zweierlei Hinsicht besonders günstig. In den letzten Jahrzehnten haben Themen wie Bauen im Bestand und die Nachhaltigkeitsdebatte Innenarchitektinnen und Innenarchitekten in eine neue Macht- und Qualitätsposition gebracht. Die zeitgleich entstandene Debatte um eine Theorienbildung ist daher ein zusätzlicher Baustein, um die Disziplin insgesamt zu stärken. Diese Debatte in Deutschland international zu führen ist der Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung.


„Interior – Inferior – in Theory? Contemporary Positions in Interior Design Theory.”
Am 17. und 18. Mai 2018 in Berlin.

  • Eine Teilnahme am Symposium ist kostenfrei.
  • Veranstaltungsort: DAZ, Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, 10179 Berlin.
  • Programm, Anmeldung und Registrierung unter: » www.interior-theory.org

„Die Disziplin definieren – und stärken.“

Ein Gespräch mit der Organisatorin Prof. Dr. Carola Ebert, Interior Design, History and Theory of Architecture and Design an der BAU International Berlin – University of Applied Sciences

Warum ist es wichtig, sich mit einer Theorie der Innenarchitektur zu beschäftigen?

Innenarchitektur ist eine ganz eigene Disziplin. Eine Theorie dieser Disziplin ist das Fundament für den Berufsstand, die Forschung und die Ausbildung. Ist Innenarchitektur nur ein Teil von Architektur oder gibt es eine eigene gestalterische Identität, eigene Praktiken, Wissensformen und Ziele? Wie wurde und wird Innenarchitektur in verschiedenen Epochen gedacht, gelehrt und praktiziert? Diese historisch-wissenschaftlichen Grundlagen zu erforschen und zu kennen ist hochnotwendig – gerade in Ergänzung oder Abgrenzung zu anderen Fachrichtungen. Insbesondere für die Ausbildung sind der historische Kanon und die theoretischen Rahmenbedingungen von besonderer Bedeutung. Nur so können wir das Profil des Berufsstandes und die Fähigkeiten, die damit einhergehen sollten, diskutieren, stärken und vermitteln.

Welches sind Ihre Erwartungen an den internationalen Symposium?

Wir haben die zweitägige Konferenz bewusst als Austausch konzipiert zwischen Forschenden, Lehrenden und praktizierenden Innenarchitektinnen und Innenarchitekten und berufsständischen Organisationen, besonders am zweiten Tage. Zum Programm gehören Beiträge aus dem angelsächsischen Raum, Großbritannien, Australien, Nordamerika, dort gibt es eine starke Forschungstradition rund um den Innenraum. Auch aus Belgien werden wir unterschiedliche Positionen aus Theorie und Praxis hören, aus der Schweiz, Italien, Brasilien. Das internationale Interesse am inhaltlichen Austausch ist sehr groß. Insgesamt hatten wir Einreichungen aus 24 Ländern und konnten Vortragende aus sechs Kontinenten einladen. Die Vorträge zur Berufspraxis in Saudi-Arabien und Iran sind sicher Beispiele für neue, spannende Perspektiven. Als Ganzes ermöglicht die Konferenz ein grenzüberschreitendes Nachdenken über das Wesen der Innenarchitektur und wird hoffentlich so die Theorienbildung für die Disziplin Innenarchitektur einen großen Schritt weiter voranbringen.

Welche zukünftigen Entwicklungen sehen Sie für den Berufsstand?

Wir haben schon innerhalb Europas ganz unterschiedliche Rahmenbedingungen. In Italien kann ich mich nicht als Innenarchitektin oder Innenarchitekt in der Kammer registrieren. In Großbritannien werden unterschiedliche Ausbildungen in Interior Design und Interior Architecture angeboten, wobei nur der letztere kammerfähig macht. In Deutschland sind wir wiederum weit vorn bei der Kammerfähigkeit, jedoch wird Innenarchitektur als Studiengang traditionell an Fach- und Kunsthochschulen unterrichtet und aufgrund der geringen Forschungstraditionen an diesen Hochschulen gibt es (noch) eher wenig deutschsprachige Forschungsergebnisse zur Innenarchitektur.

Im globalen Kontext sind die Unterschiede noch gravierender, aber in Zeiten der Globalisierung kommen wir nicht umhin auch Gestaltungsaufträge global zu denken. Als international ausgerichtete Hochschule bietet BAU International Berlin einen Bachelor und ab 2019 auch einen Master in Innenarchitektur an. Dieses englischsprachige Ausbildungsangebot dient nicht nur dem deutschen Markt, sondern bildet Studierende für die globalisierte Welt aus. Jenseits der praktischen Inhalte ist hierfür auch klares Profil des Berufes auf theoretischer Ebene sehr wichtig.
Dazu ist die aktuelle Situation in zweierlei Hinsicht besonders günstig. In den letzten Jahrzehnten haben Themen wie Bauen im Bestand und die Nachhaltigkeitsdebatte Innenarchitektinnen und Innenarchitekten in eine neue Macht- und Qualitätsposition gebracht. Die zeitgleich entstandene Debatte um eine Theorienbildung ist daher ein zusätzlicher Baustein, um die Disziplin insgesamt zu stärken. Diese Debatte in Deutschland international zu führen ist der Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung.

„Interior – Inferior – in Theory? Contemporary Positions in Interior Design Theory.”
Am 17. und 18. Mai 2018 in Berlin.

  • Eine Teilnahme am Symposium ist kostenfrei.
  • Veranstaltungsort: DAZ, Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, 10179 Berlin.
  • Programm, Anmeldung und Registrierung unter: » www.interior-theory.org


bdia Seminar "Schäden an und Bewertung von Innenräumen" am 27. April 2018 in Berlin

Sachverständige(r) werden?

Mit diesem bdia Grundlagenseminar "Einführung in das Sachgebiet Schäden an und Bewertung von Innenräumen" möchten wir allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich mit der wichtigen Sachverständigentätigkeit zu beschäftigen. Bei ausreichend Interesse sind Aufbauseminare geplant mit dem Ziel der Prüfungsvorbereitung zur öffentlichen Bestellung und Vereidigung als Sachverständige(r).

Zum Seminar in München am 4. Mai 2018 »»

Zum Seminar in Frankfurt am 8. Juni 2018 »»

Das Seminar ist als Fortbildungsveranstaltung anerkannt von den Architektenkammern Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen.

Seminarthema:
Im Bauwesen wächst der Bedarf an gutachterlicher Tätigkeit durch die stetig steigende Anzahl von Bauprozessen.
Die öffentlich bestellten und vereidigten (ö.b.u.v.) Sachverständigen haben bei dabei einen bevorzugten Status.
Der Deutsche Handelstag DIHT hat auf Veranlassung des bdia das speziell auf Innenarchitekten zugeschnittene Sachgebiet “Schäden an und Bewertung von Innenräumen“ eingerichtet.
Dieses Sachgebiet liegt im Kompetenzbereich der Innenarchitekten/Innen und ermöglicht die Erschließung eines zusätzlichen Berufsfeldes.

Ziel:
Die Einführungsveranstaltung gewährt einen Einblick in die Ausbildung zum Sachverständigen mit den dafür notwendigen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen. Die Ausbildung ist aufwändig und mit grundlegenden Anforderungen sowohl an die bisher erlangte berufliche Qualifikation und persönliche Voraussetzungen verbunden.
Zielsetzung ist der Status der öffentlichen Bestellung und Vereidigung nach erfolgreicher Überprüfung durch ein Fachgremium, um Gutachten für Gerichte und private Auftraggeber nachvollziehbar und verständlich verfassen zu können.

Zielgruppe:
Innenarchitekten, Architekten, Planer

Inhalt:

  • berufliche Qualifikation _ persönliche Voraussetzungen
  • fachliche Bestellungsvoraussetzungen
  • Sachgebiete _ Einblicke in DIN Normen
  • kaufmännische und juristische Grundkenntnisse
  • Grundlagen der Gutachtenerstattung
  • Durchführung von Ortsterminen
  • Büroorganisation _ Messgeräte
  • Honorierung
  • Zeitrahmen und Kosten der Ausbildung
  • Q & A

Referentinnen:

Hanne Thiebes, Dipl.-Ing. Innenarchitektin AKNW + bdia von der IHK Bonn/Rhein-Sieg ö.b.u.v. Sachverständige für Schäden an und Bewertung von Innenräumen Sachverständige für Schimmelpilz-erkennung, -bewertung und -sanierung (TÜV)
Ursula Stengle, Dipl.-Ing. Innenarchitektin AKNW, bdia; Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Schäden an und Bewertung von Innenräumen Sachverständige für Schimmelpilz-erkennung, -bewertung und -sanierung (TÜV)

Veranstaltungsort:
bdia-Seminarraum
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, Aufgang G
(ehemals Köpenicker Str. 48/49, Aufgang D)
10179 Berlin

Termin:
Freitag, den 27.04.2018 von 9.30 - 15.30 Uhr

Veranstalter:
bdia Bund Deutscher Innenarchitekten e.V.
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, Aufgang G
10179 Berlin

Kosten:
147,85 .-  für bdia-Mitglieder
197,85 .-  für Gäste
Im Preis enthalten sind Seminarunterlagen, Getränke und Mittagsimbiss.


Bitte melden Sie sich über unser Formular an:

Teilnehmer/in

Name

Büro

E-Mail-Adresse

Sind Sie bdia-Mitglied?

bdia-Mitgliedsnummer (optional)

Rechnungsadresse

Name

Büro

Straße und Hausnummer

PLZ und Ort

Teilnahmebedingungen

Bei schriftlicher Abmeldung ab 14 Tage vor Seminarbeginn fällt eine Stornogebühr von 50 % des Teilnahmebeitrages an. Bei Abmeldung drei Tage vor Seminarbeginn oder später und bei Nichterscheinen des Teilnehmers wird die volle Gebühr fällig. Alternativ kann ein Ersatzteilnehmer benannt werden. Sollte das Seminar vom Veranstalter aus wichtigem Grund (z. B. Erkrankung des Referenten) abgesagt werden müssen (auch kurzfristig), wird die volle Gebühr zurückgezahlt. Weitere Ansprüche können nicht geltend gemacht werden.

Das Seminar findet nur statt, wenn sich mindestens 12 Personen anmelden. Die Rechnung wird ca. zwei Wochen vor Seminarbeginn versendet. Nach Durchführung des Seminars erhalten die Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung.

Hiermit melde ich mich verbindlich für das o. g. Seminar an. Die Teilnahmegebühr überweise ich nach Erhalt der Rechnung. Die Stornobedingungen habe ich zur Kenntnis genommen.


Münchner Stoff Frühling

Einmal im Jahr, dieses Jahr vom 16. bis 19. März 2018, fanden sich die namhaften Stoffhersteller zusammen, um mit ihren Neuheiten den Frühlings einzuläuten.
33 Aussteller öffneten am langen Wochenende ihre Showrooms und präsentierten mehr als einhundert Marken.
Ein Pflichttermin für Innenarchitekten.

Die Besucher nutzten den wunderbar altmodischen Shuttle-Buss und erfreuten sich nicht nur an den aufwendig dekorierten Showrooms, sondern auch an den vielen Programmpunkten während des Events : der langen Nacht des Münchner Stoff Frühlings zum Auftakt, der Abendveranstaltung im Lenbach Palais, einem spannenden Design Talk im Bayerischen Hof und in diesem Jahr neu: den Guided Tours und einer textilen Trendshow in einer neuen Location, dem Priscohaus am Prinzregentenplatz.

Pascal Walter, Experte für Design und textile Einrichtung hatte die Trend-Show kuratiert und in einer Auswahl die Trendfarbe des Jahres 2018 Ultra-Violet herausgestellt.
Aktuelle Oberflächen konnte man - auf einem großen Tisch perfekt zusammengestellt - mit den installierten Lupen genauer betrachten.

Zum Design-Talk wurde in die Bibliothek des Bayerischen Hofes geladen.
"Wie beeinflusst ein Hotel-Aufenthalt den eigenen Wohnstil und wie sehen die Wohnkonzepte der digitalen Zukunft aus"?
Diese Fragen diskutierten die Designer und Architekten Alfredo Häberli, Peter Ippolito und Yasmine Mahmoudieh mit Nico Rasp, Direktor des Louis-Hotels München und Moderatorin Barbara Friedrich (früher Chefredakteurin Architektur & Wohnen) im Rahmen des Münchner Stoff Frühlings 2018 in der voll besetzten Palaishalle des Münchner Traditionshotels Bayerischer Hof.

Fotos: Carmen Dittrich


Einladung Exkursion | Inalco DesignDays 2018 | 14.-15. Juni

Der bdia Hessen und die Firma Lulay Natursteinobjekte laden Sie zu einer zweitägigen Exkursion bei der Inalco Fliesen Manufaktur in Valencia, Spanien ein:

Der Begriff Spanische Fliesen suggeriert, dass diese aus Spanien stammen, aber es waren auch hier die Mauren, welche die ersten Tonziegel mit handgemalten Mustern zunächst nach Spanien und später in andere europäische Länder einführten. Heute noch werden deshalb viele Fliesen in Spanien hergestellt. Valencia gilt als das Fliesen-Mekka schlecht hin.

Die Firma Inalco wurde im Jahr 1972 in der spanischen Provinz Castellon gegründet und gehört zu den führenden Herstellern der Keramikfliese, des Feinsteinzeuges und Mosaiks. Das Unternehmen bietet unterschiedliche Formate und Formen, Oberflächen jeder Art und eine große Farbauswahl an. Inalco führte als erste die Feinsteinzeugherstellung in großen Formaten ein. Bei der Werksführung erfahren wir unter anderem mehr über die besonders großen Wandplatten im Format 300 x 150 cm. Oder dass die Arbeitsplatten in einer Länge von 299 cm produziert werden können und das bei einer Materialstärke von 6 oder 10 mm. Alles gibt es sowohl in sehr puristischen als auch in marmorierten Oberflächen. Außerdem genießen wir während der zweitägigen Exkursion eine Stadtführung durch Valencia.
Verpflegung, Unterkunft und Flug sind kostenfrei.


bdia Exkursion | Einladung.pdf

Anmeldung bitte an hessen@bdia.de bis zum 13.April 2018

 


bdia anerkannt! Master für Jana Stumpe: "KiTa Leuchtkäfer"

bdia anerkannt! Master für Jana Stumpe: „KiTa Leuchtkäfer“

Masterarbeit WS 2017/18 an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe; Detmold
Betreuer: Prof. i. V. Constantin von der Mülbe., Janine Tüchsen

Masterarbeit WS 2017/18 an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe; Detmold

KiTa Leuchtkäfer

Das neue Konzept für die KiTa St. Heinrich in Sende ist von dem Bilderbuch „Leuchtkäferchen“ von Max Bollinger inspiriert. Die neue Innenarchitektur ist partizipativ mit Kindern, Erziehern und Eltern der KiTa entstanden. Ziel des Entwurfs ist eine Umwelt, die die Phantasie der Kinder fördert und zur spielenden Entwicklung anregt. Wichtig ist die Integration der bestehenden Kneipp-Praxis, die besonderen Augenmerk auf die ganzheitliche Gesundheit und sinnliche Erfahrung legt. Der Grundriss trennt die intimen Gruppenräume von dem halböffentlichen und belebten Eingangsbereich. Die Zonen der Räume sind nach Spielplätzen der Leuchtkäfergeschichte oder von den Kindern eigens erdachten Orten konzipiert. Neu hinzu kommt eine U3-Gruppe. Im „Schilfgras“ kann man sich wie unter einer Weide zurückziehen und unbemerkt die anderen Kinder beobachten. Die „Farnwiese“ ist ein Podest mit einer Duftbarriere aus echten Pflanzen, das sich etwa zum Spielen in einer Kleingruppe oder Düfte erraten eignet. Am großen Fenster gibt es einen Forschertisch, an dem sich zum Beispiel Erde und Regenwürmer untersuchen lassen.

Den architektonischen Mittelpunkt des Gebäudes bildet eine Leuchtkäfer-Bewegungstreppe auf der „Gewitterwiese“. Die Treppe mit vier Podesten bietet zu jedem Treppenstufenabschnitt eine alternative Erschließungsmöglichkeit. Über Rutschen, Rampen und Netze können sich die Kinder viele Ausblicke erklettern. An den Podesten wölben sich dichroitische Fenster nach außen. Sie bilden Nischen, durch die sich von innen Passanten beobachten lassen. Gleichzeitig bekommt die KiTa durch den Anbau eine neue Ausstrahlung. Die Konstruktion lässt eine Vielzahl an Interpretationen und Nutzungsmöglichkeiten offen. Um die Leuchtkäfertreppe herum gruppieren sich verschiedene Bereiche zur Stärkung der Kneipp-Praktik.

In der KiTa können durchweg Zusammenhänge und Kontraste zwischen Farben und Haptiken entdeckt und kategorisiert werden. Das Materialkonzept erstreckt sich bis nach draußen, sodass die Kinder ihren Inspirationen über Hausgrenzen hinweg folgen und ein Bewusstsein für Materialität entwickeln können. Die Dimensionen passen sich an Kinderproportionen an. So kommt die Architektur auf die Kinder zu und lädt dazu ein, täglich neu zu entdecken. Jana Stumpe

 


Die Bewertung der Abschlussarbeiten erfolgte am 15.02.2018 Jury: Karin Friedrich-Wellmann, Manfred Haverkamp, Aline Lefarth, Kristina Herrmann, Jutta Hillen

Jurybegründung: Das Bilderbuch ‚Leuchtkäferchen’ von Max Bollinger stand Pate für dieses außergewöhnliche und farbenfrohe Raumkonzept. Die einzelnen Räume und Bereiche sind sehr abwechslungsreich bunt in Farb- und Formensprache gestaltet. Die Atmosphäre ist kreativ, wild und fröhlich anregend. Wie der Leuchtkäfer auf seinem Flug die unterschiedlichsten Eindrücke einsammelt, sind die Räume jeder für sich ein eigenes Erlebnis.
Der konzeptionelle Ansatz, die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema ‚Kinderwelt’ und die mutige und kreative Anmutung sind überzeugend.
Eine spannende KiTa für kleine Entdecker.


bdia ausgezeichnet! Bachelor für Marie Reimann: "Schwarz auf Weiß"

bdia ausgezeichnet! Bachelor für Marie Reimann: „Schwarz auf Weiß“

Bachelorarbeit WS 2017/18 an der Hochschule Wismar
Betreuer: Prof. Michael Rudnik, Prof. Oliver Hantke

Bachelorarbeit WS 2017/18 an der Hochschule Wismar

SCHWARZ AUF WEISS  –  BUCHLADEN | LESERAUM

  • Was kann heute ein Buchladen leisten?
  • Wie sollte er gestaltet sein?
  • Welche digitalen Möglichkeiten können den Ort »Buchladen« aufwerten und interessanter machen?

Der Entwurf zeigt die Transformation eines lokalen Buchladens zu einer zeitgemäßen Erlebniswelt, die neue digitale Möglichkeiten berücksichtigt.
Planungsgrundlage sind die Räumlichkeiten der Traditionsbuchhandlung »Inge Peplau e.K« in der Krämerstraße 23, im Wismarer Altstadtkern.

Inhaltlich ist die Redewendung »schwarz auf weiß« auf die Zeit der Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg zurückzuführen.
Aufgeschlagene Bücher fungieren als konzeptionelle Grundmodule und werden stehend aneinandergereiht. Diese Anordnung stellt die Basis der Grundrissgestaltung dar. Die Farbgestaltung in Schwarz und Weiß bietet den bunten Büchern des ausgewählten Universalsortiments eine optimale Präsentationsgrundlage.
Ergänzt wird das Markenkonzept durch »bookemonGO«, eine dazugehörige »Augmented–Reality–App«. Durch virtuelle Zusatzinformationen im Raum, die mithilfe des Smartphones erfasst werden, wird der Buchladen zur Entdeckerwelt. Der Einsatz dieses digitalen Gimmicks spricht, im Gegensatz zu einem herkömmlichen Buchladen, besonders die im Allgemeinen zurückgehende jüngere Zielgruppe an. Marie Reimann



bdia ausgezeichnet! Master für Hanh Minh Duong: "olde munte - Bar & Barschule"

bdia ausgezeichnet! Master für Hanh Minh Duong: „olde munte – Bar & Barschule“

Masterarbeit WS 2017/18 an der Hochschule Wismar
Betreuer: Prof. Gerd Baron, Prof. Achim Hack

Masterarbeit WS 2017/18 an der Hochschule Wismar

 

olde munte – Bar & Barschule
Neues Nutzungs- und Gestaltungskonzept für ein denkmalgeschütztes Reihenhaus in der Altstadt Wismar.

Das Wohn- und Geschäftshaus Krämerstraße 13. wurde vermutlich schon im 14. Jahrhundert als Stadtmünzhaus errichtet und noch bis 1541 ‚olde munte‘, die alte Münze, erwähnt. Trotz mehrerer Umplanungen steht das im Herzen der Wismarer Altstadt liegende Denkmalgebäude in den letzten vier Jahrzehnten fast immer leer.Die Cocktailbar mit Barschulbetrieb soll das historische Reihenhaus wiederbeleben und der Kneipenlandschaft der Altstadt neue Impulse geben. Ein Grundkriterium des Entwurfs ist es, den denkmalsgeschützten Bau so weit wie möglichzu erhalten und mit angemessenen Elementen zu ergänzen.

Das Vorhaben ist für zwei Geschosse des Hauses angedacht, seperat von dem Hauptbetrieb im Erdgeschoss kann die Kellerbar für private oder geschlossene Veranstaltungen genutzt werden.

Die Raumgliederung wurde von den Längsachsen des architektonischen Grundrisses geprägt. Längliche Einrichtungskomponenten veredeln den ursprünglichen Raumeindruck, definieren und verbinden zugleich verschiedene Aufenthaltsbereiche. Durch indirekte Lichtbänder im Erdgeschoss und Wandleuchten im Untergeschoss wird das Designkonzept stark betont. Akzentuiertes Licht auf die Ausstellungsflächen und Mixstationen erzeugt ein dramatisches visuelles Ambiente und komplettiert die gesamte Lichtgestaltung. Die gestalterische Konzeption des jeweiligen Geschosses unterscheidet sich durch die Materialwahl, wodurch andere charakteristische Raumstimmungen erschaffen werden. Kupfer ist der beliebste Baustoff von Destillationsanlage. Hier verbindet es die zwei Wirtsräume als das gemeinsame akzentuelle Material,welches sowohl zu dem modernen Design als auch zu der herkömmlichen Architektur brillant kompatibel ist. Hanh Minh Duong



Internationales Symposium zur Theorie der Innenarchitektur: Editorial von Vera Schmitz, bdia Präsidentin

bdia Praesidentin Vera Schmitz_2015
Vera Schmitz, bdia Präsidentin

Editorial Heft 4 / 2018

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

„Was macht Innenarchitektur aus? Wie kann das Verhältnis von Innenarchitektur zu Architektur und Design theoretisch definiert und reflektiert werden?“ fragen unter anderem die Organisatoren des außergewöhnlichen, gleichwie überfälligen Symposiums „Interior – Inferior – in Theory? Contemporary Positions in Interior Design Theory.” Veranstalter ist die Hochschule BAU international.

Wir freuen uns sehr, die spannenden Fragestellungen zu einer eigenen Theorie - jenseits von Architektur- und Designtheorie - als Partner begleiten zu dürfen und laden Sie herzlich ein, am 17./18. Mai 2018 in Berlin im DAZ dabei zu sein.

Ihre Vera Schmitz, Präsidentin bdia

 


3 Fragen an... Prof. Jens Wendland, bdia Nordrhein-Westfalen

Prof. Jens Wendland Innenarchitekt, Hochschullehrer und Buchautor bdia Nordrhein-Westfalen

1. Warum ist es so wichtig, einer Theorie der Innenarchitektur besondere Aufmerksamkeit zu schenken?
Gestaltend tätig zu sein, ohne den Hintergrund unseres Tuns zu bedenken, führt zu absoluter Beliebigkeit. Dass dabei das eigene Erwägen in den Zusammenhang des bisher Gedachten zu stellen ist, ist dabei Notwendigkeit und Lust zugleich.
2. Ist das Thema an der Hochschule, bei den Studierenden präsent?
Es gibt in diesem Bereich, von marginalen Einzelimpulsen abgesehen, keine Tradition und keine hinreichend gelebte Praxis. Anders herum formuliert: ein weites Feld voller Möglichkeiten liegt vor uns.
Auf geht’s!
3. In Ihrem Buch „Was wir lieben“ nähern Sie sich dem Prozess des Denkens über Gestaltung auf verschiedenen Wegen.  Ihre liebste Erkenntnis?
Denken ist praktizierte Selbstverunsicherung. Weite Bögen zu schlagen, eine Sache immer wieder zu umkreisen und ihr dabei neue, verblüffende Aspekte abzugewinnen, ist für mich elementar - beim Schreiben und in der Innenarchitektur.