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Besichtigung des Stadtbades und Hotels Oderberger am 07.08.2018

Unsere Kollegin Nicole Hoffmann hat eine Führung mit Erläuterungen zur Gestaltung durch das sanierte Stadtbad Oderberger (Schwimmhalle und Hotel) organisiert. Das Tolle: die Führung ist exklusiv nur für uns und kostet für bdia-Mitglieder NIX!

 

Dienstag, den 07. August 2018

18.15 Uhr Treffen in der Hotellobby

18.30 Uhr Führung und Besichtigung

20.00 Uhr Ausklang im Restaurant Oderberger (Selbstzahler)

 

Anmeldung bis zum 31.7.2018 per Mail an bb@bdia.de (die Plätze sind begrenzt!)

 

Adresse:

Hotel Oderberger (nahe U-Bhf. Eberswalder Straße)

Oderberger Str. 57

10435 Berlin

 

Hintergrundinfos: Das Stadtbad Oderberger wurde 1898 vom Architekten Ludwig Hoffmann konzipiert, um den damals rasant wachsenden Bezirk Prenzlauer Berg mit öffentlichen Einrichtungen zu versorgen. 1986 musste das Bad schließen, seitdem ist hier niemand mehr geschwommen. 2012 begann die Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes, seit Januar 2016 ist das Hotel Oderberger Berlin geöffnet.  Die Schwimmhalle wird weiterhin als Eventlocation genutzt, seit dem 17.10.2016 ist auch das Schwimmbad eröffnet und es kann nach 30 Jahren wieder geschwommen werden.

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Galerie Brutal - Nora Laurie Lammers + Micha Neugebauer + Melanie Rochow

Galerie Brutal

Ihmeplatz 8

30449 Hannover

info@galeriebrutal-hannover.de

Nora Laurie Lammers

Die 60er und 70er Jahre sind die Aufbaujahre der Nachkriegszeit. Es herrscht Aufbruchsstimmung; Es wird experimentiert mit futuristisch anmutenden, variablen Modulsystemen, mit Beton, Kunststoff oder mit gänzlich neunen Baustoffen. Auf den ersten Blick erscheinen die Fotografien unter dem Titel 60/70 Bauten selbst dieser Epoche zu entstammen, wie ein Relikt vergangener Zeit. Die Fotoserie entstand in Hannover und zeigt das Innere dieser Bauten, fünfzig Jahre danach.

Sie markieren mit ihrem eigenen Charme eine unverwechselbare Ära, die heute unter starkem Veränderungsdruck steht.

Micha Neugebauer 

www.michaneugebauer.com

Melanie Rochow

www.melanierochow.de

Fotograf Micha Neugebauer macht sich auf den Weg – er begegnet Fragmenten, Fassaden, Fußwegen ...

Melanie Rochow begegnet den Fotografien und reagiert mit experimentellen Siebdrucken.

Es entstehen Bildpaare, die sich an unterschiedlichsten Orten in Hannover mit Licht und Schatten auseinandersetzen.


TURBA e.V. Wataru Murakami + Shige Fujishiro

TURBA e.V.
Stephanusstraße 23
30449 Hannover
www.turba-art.com
Wataru Murakami

www.watarumurakami.com

Wataru Murakami (Matsuyama, Japan) zeigt in seiner Ausstellung Still Life Tracing Werke, die das Ergebnis einer Auseinandersetzung mit fernöstlichen und westlichen Sehgewohnheiten sind. Einerseits sind sie eine Dekonstruktion von kulturell geprägten Sehgewohnheiten andererseits auch eine Neukonstruktion einer individuellen und zeitgenössischen Wahrnehmungspraxis. Dies vollzieht sich in fotografischen Stillleben seines Arbeitsprozesses. Die individuelle Wahrnehmbarkeit von Teilen zu einem Gesamten bedingt sich in der Architektur durch Zugänglichkeit. Hiermit spielt Wataru Murakami sowohl in seinen Werken als auch in der 

Präsentation dieser.

Shige Fujishiro

www.shige-fujishiro.blogspot.de 

Die Werke von Shige Fujishiro (Hiroshima, Japan) interagieren für die Dauer der ArchitekturZeit mit der Ausstellung „Still Life Tracing“ von Wataru Murakami. Er stellt mit seinen Plastiken Fragen nach Zugänglichkeit, Gebräuchlichkeit und Bedürfnissen an den Raum und tritt in einen konstruktiven Dialog mit den in Still Life Tracing gezeigten Fotografien. Hierbei spielt er mit Bedeutungen und Wahrnehmungsgewohnheiten, die sowohl westlich wie auch fernöstlich geprägt sind.


Dia. - Raum für Automediälität Christina Meißner + Constanze Hopff

Día. - Raum für Automediälität 

Kötnerholzweg 13

30451 Hannover

www.diahannover.de

Christina Meißner und Constanze Hopff 

www.pongdesign.de

Die raumfüllende Installation Hannoverformen setzt sich künstlerisch mit der Architektur in Hannover auseinander und untersucht den Raum im Bezug zu Farbe, Licht und Form.

Christina Meißner und Constanze Hopff verknüpfen in dieser Installation analoge sowie digitale Techniken um bekannte Gebäude aus Hannover in einen neuen Kontext zu stellen.

 


Ruine im Ihmezentrum - Paul Simon Bode

Ruine im Ihmezentrum

Ihmepassage 4

30449 Hannover

Paul Simon Bode

Die Rauminstallation befindet sich in einem ruinösen Teil des Ihmezentrums. Sie setzt sich in dynamischer Weise mit der Architektur auseinander und inszeniert sie zugleich. Mehrere halbtransparente Vorhänge verschleiern diesen Gebäudeteil - das dahinter Verborgene wird jedoch durch natürliche Einflüsse immer wieder sichtbar. Der Kontrast von Statik und Bewegung durch das Medium des Stoffes spielt mit den Gegensätzen und Möglichkeiten des Ortes.


STADTARTIST - Luyu Zou

STADTARTIST

Galerie für Stadtartismus

Ballhofplatz 3

30159 Hannover

0511 76120125

Luyu Zou 

Die Klanginstallation Sound Spaces von Luyu Zou verweist auf die akustische Identität von Architektur und macht darauf aufmerksam. Sie bildet nicht nur Soundscapes von Architektur ab, sondern fordert auch die Besucher_innen auf, über ihre eigene akustische Wahrnehmung von städtischem Raum und charakteristischen Bauten der Stadt Hannover nachzudenken. 

 


ad/ad - Projekt Space - Tomek Mzyk + Jule Kerk

ad/ad - Project Space

Deisterstraße 13

30449 Hannover

www.adad-hannover.de

Tomek Mzyk

www.tomekmzyk.info

Jule Kerk

Jule Kerk ist Szenografin sowie künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Medien, Theater & Populäre Kultur an der Universität Hildesheim. Als Mitglied des Künstlerkollektivs musiktheater bruit! und in ihrem freien künstlerischen Schaffen, beschäftigt sie sich insbesondere mit Grenzgängen zwischen bildender und performativer Kunst. Im Spannungsverhältnis von Aufführen und Ausstellen von Raum, hinterfragen ihre Installationen und Interieur-Arrangements das Verhältnis von Mensch und Ding.

Tomek Mzyk beschäftigt sich in seinen fotografischen Serien und Videoarbeiten u.a. mit Orten und Architekturkonzepten, die als Synonyme für gescheiterte und unerfüllte politische und gesellschaftliche Utopien gelten können. In seinen Arbeiten inszeniert er bewusst vorgefundene Orte neu und verleiht Räumen und Objekten durch gezielte Interventionen erweiterte Bedeutungsebenen, die sich in malerischen als auch skulpturalen Aspekten zeigen. 

Ihr gemeinsam erarbeitetes Ausstellungskonzept zeigen Jule Kerk und Tomek Mzyk im Rahmen von INS BLAUE im ad/ad - Project Space.


Innenarchitekten müssen in die Lehre! Editorial von Vera Schmitz, bdia Präsidentin

Vera Schmitz, Präsidentin bdia

Editorial Heft 6 / 2018

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Thema Fachkräftemangel wird in den Medien und in der Politik häufig diskutiert, wie sieht es eigentlich in unserem Berufstand aus?

Ich muss sagen, das Thema beschäftigt mich schon lange und ich beobachte mit großem Bedauern, dass Innenarchitektinnen und Innenarchitekten Mangelware an unseren Hochschulen sind! Warum? Haben wir zu wenig ambitionierte Kolleginnen und Kollegen, die in die Lehre möchten, oder sind es die Hochschulen, die bei Nachbesetzungen kein Augenmerk auf den Berufszweig legen?

Unabhängig von den Gründen ist es fragwürdig, inwieweit eine Ausbildung überhaupt qualitätsvoll sein kann, wenn es an entsprechenden Besetzungen an Lehrstühlen fehlt. Ich möchte es mal anders formulieren - was denken Sie, wenn zukünftige Mediziner von Zahnärzten, Heilpraktikern, Naturwissenschaftlern und Medizintechnikern ausgebildet würden? Ich gebe zu, das Bild ist etwas provozierend, aber es macht deutlich, welche Erwartungshaltung doch an eine Hochschulausbildung, neben allem interdisziplinären Anspruch, besteht.

Die Kernkompetenzen müssen ausreichend vertreten sein, um den Nachwuchs auf seine Berufswahl hin auszubilden.

 

Ihre Vera Schmitz,
Präsidentin bdia


3 Fragen an... Tabea Höfer, bdia Bremen-Niedersachsen

Tabea Höfer, Innenarchitektin bdia Bremen-Niedersachsen

1. Sie haben vor 4 Jahren Ihren Abschluss gemacht. Wer hat Sie hauptsächlich unterrichtet an der Hochschule – ArchitektInnen oder InnenarchitektInnen?

Wir wurden hauptsächlich von HochbauarchitektInnen unterrichtet.

2. Wer hat Sie am stärksten geprägt, wer ist Ihr Vorbild?

Beeindruckt haben mich schon immer die Werke von Tadao Andō. Mit seiner klaren, geometrischen Formsprache, dem Spiel mit Licht und Schatten und der rohen Materialität schafft er eine spannungsvolle, minimalistische Architektur mit faszinierenden Innenräumen. Vorbildlich finde ich vor allem auch seinem verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Ressourcen.

3. Könnten Sie sich selbst vorstellen, einmal in die Lehre zu gehen?
Noch während meines Studiums habe ich in Hannover ESTHET Innenarchitektur gegründet und mir damit den Traum vom eigenen Büro erfüllt – dort liegt zur Zeit mein Fokus. Eine Lehrtätigkeit würde ich jedoch per se nicht ausschließen.


Lehre, Hochschulen und Bewerbungsverfahren

Damit die baulichen und gestalterischen Aufgaben für das Bauen im Bestand und für Innenräume auch in Zukunft von Innenarchitektinnen und Innenarchitekten erfolgreich umgesetzt werden können, ist eine solide und nachhaltige Ausbildung durch Fachleute unerlässlich.
Unser Berufsstand muss bei Auswahlprozessen zur Besetzung von Lehrstühlen viel stärker berücksichtigt werden. Voraussetzung dafür aber sind auch ausreichende und gute Bewerbungen von Innenarchitekten sowie funktionierende Netzwerke.
Wir haben die Innenarchitektin Sabine Keggenhoff nach Ihren Erfahrungen und Einschätzungen gefragt. Neben Ihrer Tätigkeit im Büro ist sie Professorin an der Peter Behrens School of Arts in Düsseldorf.

BERUF UND LEHRE - eine Verknüpfung mit Mehrwert

In die Lehre gehen zu wollen und tatsächlich ausgewählt zu werden, gleicht dem Annehmen eines Auftrags, einer weiteren verantwortungsvollen Verpflichtung. Mut machen, sich selbst zu zutrauen, auch ein Feld der Lehre besetzen zu können, darum geht es. Das Engagement für den Inhalt, die Studierenden, für die Sache an sich ist Grundvoraussetzung. Man muss vielen Anforderungen gerecht werden, aber es macht Spaß, sehr viel Spaß sogar.

Der Bedarf ist da. Das ist gut. Die Studierenden wünschen sich ausdrücklich innenarchitektonische Vorbilder und im Detail ausdrücklich konzeptionell Lehrende, mit Haltung, mit Thema, mit Stringenz und gestalterischer Offenheit. Das bekomme ich immer wieder gespiegelt.

Wir sind eine berufliche Minderheit, wir sollten jedoch nicht wie eine solche agieren - mich befremdet das. Wir bedienen den Markt präzise, wir sind hervorragende Spezialisten und wir wissen was wir können. Der Erfolg gibt vielen von uns Recht. Der Bedarf, die qualitätvollen Anfragen, sind über alle Maßen vorhanden. Man braucht genau uns, uns Innenarchitektinnen und Innenarchitekten und unser Wissen um Raum.

Wesentliche Faktoren für eine gute, basisorientierte innenarchitektonische Lehre sind, verlässliche Rahmenbedingungen für Studierende zu schaffen, zugunsten einer wirtschaftlich interessanten und perspektivisch ausbaufähigen Selbstständigkeit. Hier ist meines Erachtens trotz großem Engagement vieler Beteiligter die Faktenlage nach wie vor nicht akzeptabel (Verweis auf: Ausgrenzung bei Wettbewerbsteilnahmen, Einschränkungen bzgl. möglicher Berufsfelderweiterungen, eingeschränkte Bauvorlageberechtigungen, etc.).

Beruf und Lehre zu vereinen; so wie ich es persönlich durchführe; ist mit viel Arbeit und viel Toleranz auf der Büropartnerseite verbunden. Beides soll erfolgreich laufen, so ist mein Verständnis, mein Anspruch, mein Ziel. Das scheint leichter als getan, bekanntermaßen erledigt sich nichts von allein, nichts nebenbei, es lohnt sich aber: keineswegs in klassisch-finanzieller Hinsicht, jedoch ideell, denn es beflügelt den eigenen Kopf, sorgt für regelmäßige Unterbrechungen des eigenen Schaffens und setzt Energien frei.

Wenn Stellen neu besetzt werden, dann fehlt es unter den Kollegen im Fachbereich häufig an Akzeptanz und Wertschätzung gegenüber Innenarchitektinnen und Innenarchitekten, die sich bewerben.
Die Notwendigkeit der Ausbildung durch gelernte Berufsträger wird nicht verstanden.

Das ist so, das sollte man wissen, das sollte jedoch keinesfalls entmutigen, im Gegenteil: Hier gilt es, sichtbar zu werden, Ansprüche zu formulieren, da muss man durch, das ist wie „draußen arbeiten“. Einen Schutzraum im klassischen Sinne gibt es für Innenarchitekten an Hochschulen nicht. Ergänzen möchte ich zusätzlich, dass es ebenso Zeit benötigt, sich im jeweiligen individuellen Hochschulprozess zu finden, zu verorten. Ich persönlich brauchte meinen Moment, zum Teil bin ich heute noch nicht „angekommen“.
Dass will gelernt sein, ebenso wie die internen Prozesse und gelebten Allianzen zu reflektieren und zu akzeptieren.

Ich selbst muss meinen zeitlichen Einsatz an der Peter Behrens School of Arts (PBSA) in Düsseldorf in jeder Woche und in jedem Semester ganz bewusst planen. Ich wollte nie meinen klassischen Berufsalltag verlassen um mich ausschließlich und / oder überwiegend der Lehre zu widmen, denn meine Fachkompetenz erfolgreich bewiesen und ausgeübt zu haben, bzw. weiterhin kontinuierlich auszuüben, befähigte mich ehemals für die „Kompetenzfelderweiterung Lehre“.

Mich interessiert beides, mich beglückt beides, mich motiviert beides.
Innenarchitektur ist kein architektonisches Beiwerk, sondern Zukunft.


INNENARCHITEKTENLEHREN.

Netzwerk- und Informationsveranstaltung zu Bewerbungsverfahren auf zukünftige Professuren der Fachbereiche Innenarchitektur.
4. Juli 2018, 15:30 bis 19:00 Uhr im Thonet Showroom, Düsseldorf.

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