bdia Handbuch Innenarchitektur 2025/26 Übersicht

Das neue bdia Handbuch Innenarchitektur „UmBauwende“

Das Bauen im Bestand ist das Bauen von Morgen. Die Herausforderungen der Gegenwart erfordern, dass jetzt nachhaltige und kreative Lösungen gefunden werden, um die Lebensräume der Zukunft zu gestalten. Die Transformation bestehender Strukturen ist der Schlüssel dazu und Innenarchitekt*innen sind unverzichtbarer Teil dieser UmBauwende.

Das bdia Handbuch Innenarchitektur zeigt als „Visitenkarte“ des Berufsverbandes das umfangreiche Leistungsspektrum der Innenarchitektinnen und Innenarchitekten in Deutschland. Von Wohnbauten, Hospitality, Arbeitswelten, Bauten der Gesundheit bis hin zu öffentlichen Bauaufgaben umfasst das Buch die wichtigsten Planungsbereiche.

Jedes der 25 von einer Fachjury ausgewählten Projekte wird anschaulich in Bild und Text dargestellt. Vier von bdia Mitgliedern sowie bdia Präsident Carsten Wiewiorra verfasste Beiträge widmen sich in dieser Ausgabe dem Thema „UmBauwende“:

  • Heiner Kolde: „Innenarchitektur im Wandel. Die UmBauwende als Schlüssel zur nachhaltigen Transformation von Arbeitswelten.“
  • Veronika Kammerer: „Umbau auf dem Land – mit Innenarchitekt*innen. Eine Handlungsempfehlung.“
  • Diana Wiedemann: „Baukultur und energetische Sanierung.“
  • Carsten Wiewiorra: „Planebene Grün – neue Tools im Planungsalltag.“

„Das Bauen im Bestand ist die ureigenste Aufgabe der Innenarchitektinnen und Innenarchitekten. Die Projekte im Buch zeigen auf vielfältige Weise, wie wir Bestand ertüchtigen und damit die Umbauwende vorantreiben können und müssen,“ erklärt bdia Präsident und Juryvorsitzender Carsten Wiewiorra.


Die Jury:

  • Prof. Carsten Wiewiorra, Präsident bdia, Architekt BDA und Innenarchitekt bdia (Juryvorsitz)
  • Tina Freitag, verantwortliche Redakteurin Callwey Verlag
  • Gerda Karal, Innenarchitektin bdia, LEPEL & LEPEL
  • Natascha Ninic, Vizepräsidentin bdia 2023–2025, Innenarchitektin bdia
  • Johanna Neves Pimenta, Chefredakteurin von md INTERIOR DESIGN ARCHITECTURE
  • Prof. Karin Paula Sander, Architektin und Innenarchitektin, TH Rosenheim, Fakultät IAD
Die Jury, v.l.n.r. Tina Freitag, Gerda Karal, Natascha Ninic, Johanna Neves Pimenta, Karin Paula Sander, Carsten Wiewiorra

Die Jurysitzung fand am 08. November 2024 in Berlin statt.


Der bdia veröffentlicht das Handbuch Innenarchitektur jährlich und gibt den im Verband engagierten Mitgliedern eine Plattform, eigene Projekte zu präsentieren. Die Publikation erscheint im » Callwey Verlag.


Buchangaben:
bdia bund deutscher innenarchitektinnen und innenarchitekten e.V. (Hrsg.)
erscheint im Callwey Verlag
2025, 208 Seiten

Texte in deutsch und englisch
Format 23 x 24 cm. Klappenbroschur.
€ [D] 39,95; € [A] 41,10
ISBN 978-3-7667-2792-3

Interessierten Medien senden wir auf Anfrage gerne ein Rezensionsexemplar sowie Bildmaterial zu. Kontakt: pr(at)bdia.de


Ausstellung zum Buch
Mit den veröffentlichten Projekten findet – wie auch in den Jahren zuvor – eine Wanderausstellung statt. Mehr Informationen zur Ausstellung erhalten Sie » hier.

» weitere Publikationen


DENKMAL

KULTURAREAL SCHLITZ

Charlotte Greifenstein, Frank Dittel
Dittel Architekten, Stuttgart
Foto: Gordon Kölmel

Die denkmalgeschützte Auerhahn-Brauerei wurde aufwendig saniert, umgestaltet und zu neuem Leben erweckt. Aus dem ehemaligen Industriegebäude ist ein hochwertiger dritter Ort mit viel Atmosphäre entstanden, der als Kulturareal «Hahnekiez» einen Mehrwert für Einheimische wie Tourist*innen bieten wird.

STADTBIBLIOTHEK WALDSHUT

Prof. Martin Klein-Wiele
UKW Innenarchitekten, Krefeld
Foto: Jens Kirchner

Ein altes Kornhaus wurde in eine moderne Stadtbibliothek umgewandelt. Durch multifunktionale Einbauten, neue Wandöffnungen und eine kluge Anordnung der Medien an den Wänden wurden klare Blickachsen geschaffen und eine Großzügigkeit, die zuvor nicht gegeben war.

VILLA 1909

Irene Maier
innenarchitektur im2, Wiesbaden
Foto: Sandra Hauer

Der Sanierungsstau aus den 70er-Jahren und fünf Umbauphasen hinterließen Spuren im ganzen Gebäude. Durch wohlüberlegte Eingriffe wurden Grundrisse optimiert, ungenutzte Warmluftschächte, Fliesenschichten und unzählige Holzvertäfelungen im Dachboden entfernt, historische Böden freigelegt und saniert und das Gebäude mit wohngesunden Materialien wie Holzfaserdämmung, Lehmputz, Kalkputz und Leinölfarbe aufgewertet.

BÜRO MOLECULE

Britta Weißer
britta weißer innenarchitektin, Berlin
Foto: Martin Müller

Die denkmalgeschützte katholische Kirche St. Agnes, erbaut 1967 von Werner Düttmann, wurde 2012 von Lea und Johann König in Erbpacht übernommen. Der ehemalige Gemeindesaal dient nun als Unternehmenszentrale des Start-ups „molecule“, das dort seinen dezentralen Teams einen Identifikationsort bieten möchte. Das Design kombiniert hochwertige neue Produkte mit Vintage-Elementen, um ein einzigartiges Arbeitsumfeld zu kreieren.

ARBEITEN

HARDWARE ARBEITSPLÄTZE

Isabell Ehring,
freie Innenarchitektin
Foto: Philip Kottlorz

Für das Software-Unternehmen Vector Informatik GmbH entwarfen wir eine flexible Pilotfläche von 365 m², die neuen Maßstäbe für Industriearbeitsplätze setzt. Im Fokus stehen die Bedürfnisse der Mitarbeitenden. Diese werden mit speziell entwickelten Arbeitstischen, beweglichen Kommissionier-Wägen und einer monochromen Gestaltung erfüllt. Wegeleitsystem, Pausenraum und Schulungsbereich ergänzen die Fläche.

BEYOND SPACES

Angelika Donhauser
Henning Larsen, München
Foto: Phlip Kottlorz

Beyond Spaces – Plattform für Zusammenarbeit und Wissensaustausch. Die von einem charakteristischen skandinavischen Akzent geprägte Innenarchitektur dient als Modell für modernes und hybrides Arbeiten in einem kollaborativen und gesunden Umfeld.

ARBEITEN IM EHEMALIGEN SCHWIMMBAD

Johanna Rybak
urselmann interior
Foto: Magdalena Gruber

Arbeiten, Kochen und Zusammenkommen in einem ehemaligen Schwimmbad – das geht im Community Space des neueröffneten POHA House im Preuswald Aachen. Das rund 500 m² große Schwimmbad wurde aufwendig saniert und im Innenausbau mit rund 95 % ReUse- oder Cradle-to-Cradle-Materialien eingerichtet.

GASTRO

TRADITION BEWAHREN, ZUKUNFT GESTALTEN

Natalie Ziesemer, Annika Butting
buerohauser, Altensteig & Berlin
Foto: Marcus Wend

Natur, Wald und frisches Grün ist die Leitidee beim Umbau des Restaurants im Traditionshotel Erikson in Sindelfingen. Bogenelemente mit farblich abgesetzter Tiefenstaffelung, florale Motive und Holzlamellen strukturieren den Raum neu und interpretieren das Thema Wald auf zeitgemäße Weise.

RESTAURANT RARO IM MÜHLENHOF

Ingo Haerlin
DESIGN IN ARCHITEKTUR, Darmstadt
Foto: Lars Gruber

Mit der Gestaltung des Restaurants RARO im Mühlenhof wollten wir einen Ort schaffen, der nicht nur funktional ist, sondern auch die Sinne anspricht. Die Gäste sollen ab dem Moment des Ankommens ein ganzheitliches Erlebnis aus Genuss, Atmosphäre, Natur und Design erfahren.

HIGH QUALITY MEETS LOW BUDGET

Christine Gratzfeld

Gratzfeld Innenarchitektur, München
Foto: Robert Fischer

Der Charme der 60er-Jahre und einige wenige, aber hochwertig gestaltete Elemente geben dem luftig möblierten Tagescafé seinen unverwechselbaren Charakter. Der Raum spiegelt die Qualität des kulinarischen Angebots. „Less is more“ findet hier eine ganz eigene, neue Bedeutung.

SALZWASSER

Christiane Maucher
architektur + raum, Kempten
Foto: Rupp Hermann

Ein leerstehendes Ladenlokal hat einen neuen Pächter: Salvo hat ein Restaurant mit Frontcooking eröffnet. Beim Umbau der Räumlichkeiten stand das Freilegen und Bewahren im Vordergrund. Im Zentrum des nur 40 m² großen Raumes steht der multifunktionale Tresen.

WOHNEN

NEST 33

Elisabeth Müller
Elisabeth Müller Innen-Architektur, Berlin
Foto: Kfir Harbi

NEST 33 transformiert ein 33 m² Apartment in einen funktionalen und ästhetischen Wohnraum. Die Bauherrin wollte sich radikal auf das reduzieren, was sie wirklich braucht. Der Entwurf folgt dem Prinzip „Reduktion schafft Raum“ und setzt auf minimalistische Materialwahl sowie clevere Raumnutzung.

NEUER LOOK IN ALTEN MAUERN

Dorothee Maier

meierei Innenarchitetur / Design, München
Foto: Andreas Hoernisch

Kernsanierung 80er-Jahre – Neben der kompletten Fassadenerneuerung prägt innen eine moderne Treppe den neuen Look. Das Herzstück des Hauses ist die erweiterte Küche mit Essbereich und das angegliederte Wohnzimmer mit Kamin und Fensternische. Im OG sorgen offene Raumhöhen und hochwertige Materialien für Leichtigkeit.

WIEDERBELEBT

Peggy Kastl
Baustudio, Rostock
Foto: Stefanie Auer

Die Bauwende stellt bisherige Denkweisen infrage. Kreislaufwirtschaft, einst selbstverständlich, gewinnt neu an Bedeutung. Sanierungen und die Wiederbelebung alter Techniken lohnen sich trotz Aufwand – sie erfordern Mut, Wissen und Rückhalt.

HOUSE RA

Anna Caspar
StudioCape, Berlin
Foto: Hannes Caspar

Ein Einfamilienhaus am Berliner Stadtrand wurde für eine vierköpfige Familie umgebaut, um einen offenen, großzügigen Grundriss zu schaffen. Das Erdgeschoss vereint Wohnbereich, Küche und Gartenblick, das Obergeschoss dient als Arbeitsraum. Maßgefertigte Möbel und innovative Stauraumlösungen prägen das Interieur, das durch fugenlose Mikrozement-Wände und Holzböden in Eiche eine schlichte, helle Atmosphäre erhält.

H133

Flora Maria Immler
studio ukiyo, München
Foto: Gabriel Büchelmeier

Die ca. 160 m² Wohnfläche des Reihenmittelhauses (Baujahr 1992) wurde teils entkernt und im Japandi-Stil modernisiert. Dieser Stil vereint reduziertes Design, natürliche Materialien und dezente Farben. Japanische Details harmonieren mit klaren Linien. Geplant für eine vierköpfige Familie.

EINHAUS ADAPTION

Christian Spohn
crs.spn, Zweibrücken
Foto: Christian Spohn

Der Grundgedanke war die Realisierung eines Gebäudes in typischer Bauform der Großregion Saar-Lor-Lux. Der Grundriss gliedert sich in halböffentliche und private Bereiche. Die Garderobe in antikrosa zeigt sich als Kabinett des Quartiers. Das Deckenrelief versteht sich als Adaption früherer Stuckrosetten.

AUS ZWEI WIRD EINS

Lennart Efsing
redbeard interior GmbH, Düsseldorf
Foto: zvei_studios

Ein ehemalig zweigeteiltes Bauernhaus, geprägt durch eine Vielzahl kleiner enger Räume, besticht nun durch seine offene, lichtdurchflutete Raumstruktur, welche die Weite der umliegenden Natur aufnimmt und in Form von großflächigen Öffnungen ins Hausinnere trägt.

GESUNDHEIT

AUF DIE PLÄTZE, FERTIG, LOS

Lars-Erik Prokop
12:43 Architekten, Stuttgart
Foto: Markus Guhl

In der Kinderzahnarztpraxis Zahnliga wird mithilfe eines organisch geformten Mittelblocks und einer farbenfrohen Gestaltung subtil ein sportliches Thema vermittelt. Sanft geschwungene Rundungen und klar definierte Bereiche erschaffen eine positive Raumwirkung auf Augenhöhe der kleinen Patientinnen und Patienten.

FILU VETERINARY

Andrea Köhler
raumgestöber, München
Foto: Bianca Keck

Wohlfühlen und Entspannen trotz Zahnweh und Zecke. Das Start-up filu stellt Tierwohl und Mensch im Fokus. Die Münchner Praxis vereint effiziente Abläufe mit einem modernen, markentypischen Wohlfühlambiente. Sanfte Farben, Rundbögen und durchdachtes Design schaffen eine entspannte Atmosphäre für Mensch und Tier – sichtbar bis ins Detail.

GEWERBE

START-UP CAMPUS

Sabine Krumrey
brandherm + krumrey interior architecture, Standort Hamburg
Foto: Joachim Grothus

Welche räumliche Umgebung unterstützt die nächste Generation bei ihrer Arbeit? Diese Frage leitete die Gestaltung des Start-up Campus „garage 33“ in Paderborn. Auf dem ehemaligen Kasernen-Areal Barker entstand ein Center für Technologietransfer und Existenzgründung der Universität Paderborn mit diversen Arbeits- und Meetingflächen.

TANZSTUDIO MOOVE

Julia Schneider
iam interior.architects.munich, München
Foto: Chrissie Schaum van Royen

Für die Hip-Hop Tanzschule Moove-Academy schufen wir im Untergeschoss eines Münchner Einkaufszentrums auf ca. 215 m² neue Räume. Das Design verbindet Funktionalität und Ästhetik und erzeugt eine kraftvolle Anmutung von Raum und Bewegung, das die kreative Energie der Tänzer*innen unterstreicht und gleichzeitig ein cooles, modernes und inspirierendes Ambiente schafft. Das Zusammenspiel von Spiegeln und Silber betont den modernen, futuristischen Charakter des Raumes.

TEEKANNE

Heiner Kolde
bkp GmbH, Düsseldorf
Foto: Annika Feuss

Das Projekt optimiert Arbeitsabläufe durch eine Gestaltung, die exakt auf Qualitätssicherung und Produktentwicklung abgestimmt ist: Eine zentrale Spülküche sowie die Kombination von Probiertheke und Büro erleichtern Prozesse. Anforderungen an Blindverkostungen wurden in den Meetingräumen integriert.

KÖNIG FUSSBALL

Andrea Weitz
raumkontor Innenarchitektur, Düsseldorf
Foto: Lichtwert Zwei – Klinkhammer & Pauly Photography

Das Gestaltungskonzept der Fußballloge unterstützt die elektrisierende Atmosphäre des Ortes und leistet dadurch einen Beitrag zum legendären Flair des Stadions. Das Projekt zeigt, wie sich eine Eigenständigkeit der Atmosphäre und eine nachhaltige Materialauswahl verbinden lassen.

ROSE BIKES

Anja Pangerl
blocher partners, Stuttgart
Foto: Joachim Grothus

Im neuen Rose Bikes Store in Berlin werden die Räder auf Podesten aus heller Esche und Terrazzo ausgestellt, um jedes Detail hervorzuheben. Schlichte weiße Wände und grauer Boden setzen sie perfekt in Szene.

LONGLIST

QuellenReich SPA im Gutshofhotel Winkler Bräu, Velburg/Lengenfeld
Gudrun Berschneider

Berschneider + Berschneider Architekten BDA + Innenarchitekten
Foto: Petra Kellner

Umbau und Sanierung einer Büroetage, Nürnberg
Gudrun Berschneider

Berschneider+ Berschneider Architekten BDA + Innenarchitekten
Foto: Petra Kellner

Kraftwerk Industry, Staßfurt
Ulrike Bertz

ZsAM Raumkonzepte GbR
Foto: Ulrike Bertz

Spiel hoch 3, Landkreis Würzburg
Thomas Bieber

tbia – Thomas Bieber InnenArchitekten
Foto: Eva Beck

Strukturwandel, Würzburg
Thomas Bieber

tbia – Thomas Bieber InnenArchitekten
Foto: Eva Beck

Garhammer, Waldkirchen
Jutta Blocher

blocher partners
Foto: Joachim Grothus

Hugo Boss, Metzingen
Jutta Blocher

blocher partners
Foto: Joachim Grothus

Neugestaltung Villa Sibilla, Bad Neuenahr-Ahrweiler
Denise Boxler, Verena Schröder

studio bergn
Foto: Nina Struve

Betriebsrestaurant + Barista Bar für Danfoss, Offenbach
Susanne Brandherm

brandherm + krumrey interior architecture
Foto: Joachim Grothus

Ratssaal Oberhausen, Oberhausen
Susanne Brandherm

brandherm + krumrey interior architecture
Foto: Marcus Schwier

NottingHill31, Münster
Claudia Broscheit

Broscheit & Broscheit
Foto: Lorena Broscheit

Wohnhaus B, Koblenz
Dominic Brüning

BRÜNING INTERIORS
Foto: Dominic Brüning

Apartment LA, Berlin-Kreuzberg
Anna Caspar, Jacqueline Pehlemann
StudioCape
Foto: Hannes Caspar

Modernes Wohnkonzept im denkmalgeschütztem Stadtpalais, München
Silvia Decke
Silvia Decke – architecture – interior design
Foto: Silvia Decke

Die neue Airport Academy am Flughafen München
Die Planstelle
Foto: Susanne Öllbrunner

Potenziale im Bestand, Düsseldorf
Lennart Efsing
redbeard interior GmbH
Foto: Domenik Broich

Foyer Vasarely, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf
Barbara Eitner, Birte Riepenhausen
null2elf Innenarchitekten
Foto: Ute Kaiser

Flur Stauraum Einbauschrank Nische Schublaeden Tischlereinbau

Farbe für den Altbau, Hamburg
Annette E. Embert
Embert Raumkonzept Innenarchitektur
Foto: Jan Kongste

Wohnen untern Storchennest, Schleswig-Holstein
Annette E. Embert
Embert Raumkonzept Innenarchitektur
Foto: Jan Kongste

Nachhaltig-Stilvoll Umbauen, Zürich-Küsnacht (CH)
Termeh Fard
Fard Architektur & Raumdesign
Foto: Marcel Laponder

Wohnen im Denkmal – Kernsanierung und Erweiterung eines Vierkanthofes, Kreuzau-Drove
Andreas Franke
FRANKE Architektur | Innenarchitektur
Foto: Jürgen Ritterbach

Angéloz Fribourg, Fribourg (CH)
Jürgen Gaiser
blocher partners
Foto: Joachim Grothus

DGZ Bamberg, Bamberg
Ursula Karoline Göhring
Göhring Innenarchitektur GmbH
Foto: Gerhard Hagen

Kreativ-Büro, Lichtenfels
Ursula Karoline Göhring
Göhring Innenarchitektur GmbH
Foto: Tino Metten

Kundenservicezentrum WGV, Stuttgart
Charlotte Greifenstein, Frank Dittel
Dittel Architekten GmbH
Foto: Martin Baitinger

Plasmazentrum Karlsruhe
Ingo Haerlin
Design in Architektur
Foto: Gregor Schuster

Pfaff goes dental, Karlsruhe-Durlach
Achim Herzog
Herzog, Kassel + Partner PartGmbB
Foto: Marius Kottal

Sesam öffne dich, Filderstadt
Achim Herzog
Herzog, Kassel + Partner PartGmbB
Foto: Bernhard Krause

Refugium, List/Sylt
Ilka Hilgemann
Raumgespür Innenarchitektur Design
Foto: Maike Hüls-Graening

Luz y mar – licht und meer, Fuengirola/Malaga
Ilka Hilgemann
Raumgespür Innenarchitektur Design
Foto: Gregorio Izquierdo

R216, München
Flora Maria Immler
studio ukiyo
Foto: Gabriel Büchelmeier

Atrium
Diana Keim
IBA GmbH Ingenieure Architekten
Foto: Diana Keim

Stadtbibliothek Brühl
Martin Klein-Wiele, Kerstin Hennenberg
UKW Innenarchitekten
Foto: Jens Kirchner

Denkmal Fachwerkhaus, Herzebrock-Clarholz
Anne Knaup
Innenarchitekturbüro Anne Knaup
Foto: Anne Knaup

BLB NRW, Duisburg
Heiner Kolde
bkp GmbH
Foto: Annika Feuss

Loge Mercedes-Benz Hamburg
Ronja Koppe
AX5 architekten PartG mbB
Foto: Jakob Schröder

Restaurant drei., Rendsburg
Thomas Korb
Büro Korb
Foto: Marc-Oliver Schulz

SPAHH, Hamburg
Thomas Korb
Büro Korb
Foto: Marc-Oliver Schulz

Weinvilla 1901 in Naumburg an der Saale
Bettina Kratz
kplus konzept
Foto: Markus Kratz

HAVENS LIVING Main Volta, Frankfurt am Main
Sabine Krumrey
brandherm – krumrey interior architecture
Foto: Joachim Grothus

PFARR+HAUS, Zell im Wiesental
Julia Rebecca Kuri
KURIARCHITEKTEN
Foto: Thomas Dix

Eigenkapitalinvestor, München
Gerhard Landau, Ludwig Kindelbacher
Landau + Kindelbacher Architekten Innenarchitekten GmbH
Foto: Werner Huthmacher

Umnutzung eines Tabakspeichers zu Open Space Büroflächen, Bremen
Katrin Lübs
Lübs und Brendel PartGmbB
Foto: Daniel Wolcke

Kleines Appartement, Wiesbaden
Irene Maier
Innenarchitektur im2
Foto: Sandra Hauer

Umbau Hof H, Petersthal/Oy-Mittelberg
Christiane Maucher
architektur + raum
Foto: Celia Uhalde

CollaboVerse, Düsseldorf
Achim Meyer
M Projekt Hamburg GmbH
Foto: Fette Compacting GmbH

Kubische Formsprache, München
Achim Meyer
M Projekt Hamburg GmbH
Foto: M Projekt Hamburg GmbH

Arbeiten unter Bäumen, Ludwigslust
Juliane Moldrzyk
raumdeuter
Foto: Christian Möller

Werkstatt-Charakter und Nachhaltigkeit, Berlin
Juliane Moldrzyk
raumdeuter
Foto: Emmanuel Decouard

Kassenärztliche Vereinigung Bayern – Kindergartenbad, München
Birgit von Moltke
Von Moltke InnenArchitekten GmbH
Foto: Bianca Keck

LIVING FIFTIES, Berlin-Steglitz
Elisabeth Müller
Elisabeth Müller Innen-Architektur
Foto: Kfir Harbi

Kitchenlounge KIK, Bönen
Uta Ortwein
pur.buero holistic interior design
Foto: Stuhlfabrik Schnieder GmbH

Mitarbeiterrestaurant Materna, Dortmund
Uta Ortwein
pur.buero holistic interior design
Foto: Falko Wübbecke

Moxy, Metzingen
Anja Pangerl
blocher partners
Foto: Joachim Grothus

Kinderarztpraxis „Pauli“, Winnweiler-Pfalz
Alexandra Panig
AP-Plan
Foto: Marta Sobczak

Besucherzentrum der europäischen Kulturhauptstadt 2025
Marta Quilis Juan
ATELIER n.4
Foto: Ralph Kunz

Ausbau Dachgeschosswohnung D, Dachau
Irina Resetnic
district8 GmbH
Foto: Jonathan Sage

Flexibilität trifft Innovation, Lohne
Jens Schneider
CUBIK³ Innenarchitekten GmbH
Foto: Nele Martensen

Räumliche Visitenkarte, Steinfeld/Landkreis Vechta
Jens Schneider
CUBIK³ Innenarchitekten GmbH
Foto: Nele Martensen

Hammer Office, München
Julia Schneider
iam interior.architects.munich
Foto: Elias Hassos

Das Mistelnest, München
Maria Schneider
Archilab Architekturbüro
Foto: Maria Schneider

MIT ANDEREN AUGEN GESEHEN, Frankfurt am Main
Alexa Schraverus
designraum_Schraverus INNENARCHITEKTUR

offen&klar, Raum Frankfurt am Main
Alexa Schraverus
designraum_Schraverus INNENARCHITEKTUR
Foto: Alexa Schraverus und Carsten Brüggemann

Working On The Edge, München
Gunnar Seel
Seel Bobsin Partner
Foto: Karsten Knocke

Grüne Oase im urbanen Raum, Köln
Nadia Stanke
stanke interiordesign
Foto: Bartel Media

Raum schaffen für nachhaltige Gründungsideen, Euskirchen
Nadia Stanke
stanke interiordesign
Foto: Uwe Arndt

Valens Therapiezentrum, Herborn
Tabea Theis
Tabea Theis Interior Design
Foto: Laszlo Schreiner

Traumhaus, Düsseldorf
Andrea Weitz
raumkontor Innenarchitektur
Foto: Lichtwert Zwei – Klinkhammer & Pauly Photography

Energie pur, Essen
Jens Wendland
raumkontor Innenarchitektur
Foto: Hans Jürgen Landes

Markante Orte
Jens Wendland
raumkontor Innenarchitektur
Foto: Andreas Hoernisch


bdia ausgezeichnet! Bachelor für Ngoc Quynh Anh Dinh: "Lebenskreis"

bdia ausgezeichnet! Bachelor für Ngoc Quynh Anh Dinh: „Lebenskreis – Entwurfs- und Planungskonzept für ein Kinder- und Jugendhospiz. Ein Ort des Lebens, der Begegnung und des Abschieds.“

Bachelorarbeit SS 2023 an der Hochschule Coburg
Betreuung: Prof. Dr. Michael Heinrich

Das Kinder- und Jugendhospiz „Lebenskreis“ befindet sich in Göddingen, einem Ortsteil von Bleckede. Es ist von einer Landschaft mit schönen Wiesen, Feldern und viel unberührter Natur umgeben und bietet einen Rückzugsort für junge Menschen, die von einer unheilbaren Krankheit betroffen sind. Gemeinsam mit ihren Familienmitgliedern können sie im Hospiz verweilen, um neue Kraft für herausfordernde Lebensphasen zu tanken. Die Gestaltung des Hospizes lädt dazu ein, die verbleibende Zeit in einem sicheren Umfeld zu verbringen, das von Wertschätzung, Spaß und Freude geprägt ist, während Raum für die Verarbeitung von Gefühlen inmitten schwieriger Zeiten geschaffen wird.

Um dies zu ermöglichen, stützt sich die Gestaltung auf vier wesentliche Komponenten:
Lebensqualität, Heimatlichkeit, Funktionalität und Biophilie.
Diese sorgen dafür, dass sich die Besucher schneller einleben können und die Umgebung wie eine zweite Heimat erleben – wohnlich, freundlich und geborgen. Das Kinder- und Jugendhospiz begleitet den Kreislauf des Lebens und ist ein Ort, an dem das geschlossene Ende seinen Platz finden darf. Dieses Projekt soll die Relevanz von Kinder- und Jugendhospizen beleuchten und zu größerer Offenheit und Transparenz gegenüber schwierigen Themen rund um das Sterben und den Tod anregen. Denn der Tod muss nicht erst viele Jahre vor einem Menschen liegen, er kann auch ganz plötzlich und unberechenbar eintreten. Das Leben im Hier und Jetzt zu schätzen sowie „dem Leben nicht mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben zu geben“, ist, was Kinder- und Jugendhospize uns lehren (Cicely Saunders, o. J.). Ngoc Quynh Anh Dinh


Jury: Susanna Buchwald, Eva Hofmann, Daniela Scheibe, Michael Vogler, Julian Hensch, Stefanie Hochrein | Vanessa Schwarz (vorherige Preisträgerinnen)
Jurybegründung:  Ngoc Quynh Anh Dinh hat in ihrer Bachelorarbeit zur Gestaltung eines Kinder- und Jugendhospizes beeindruckende emotionale Tiefe und Einfühlungsvermögen bewiesen. Sie überzeugt mit fundierter Recherche und fachlicher Korrektheit. Ihre umfassende Ausarbeitung und die klare Fokussierung auf die Konzeption schaffen eine solide Grundlage, die die besondere Herausforderung der Raumgestaltung im Hospizbereich gekonnt bewältigt.


bdia anerkannt! Master für Marie-Joelle Scholten-Reintjes: "Räumliche Machtstrukturen"

bdia anerkannt! Master für Marie-Joelle Scholten-Reintjes: „Räumliche Machtstrukturen“

Masterarbeit SoSe 2024 an der TH OWL, Detmold
Betreuung: Prof. Nicolas Rauch, Wiss. Mitarbeiter Cengiz Hartmann, M.A.

Räumen kannst du niemals aus dem Weg gehen.
Allem anderen schon.

Ein Kümmerungsprozess. Keine Raumlösung.
Eine Desillusionierung. Kein Reset.

Eine empathische Auseinandersetzung mit negativen Raumgefühlen, -auswirkungen und räumlichen Marginalisierungs- und Machtstrukturen, aus Frustration und Liebe.
Eine kollektive Bewusstwerdung.
Ein MACHT laut.

Im Zentrum der Raumfrage steht die Machtfrage.

Unsere Räume sind der Boden unseres Alltags, den wir als gegeben hinnehmen.
Als multisensuelles Gefüge von Stimuli nehmen sie – meist unbemerkt – Einfluss auf unsere Gefühle und Handlungen. Räume sind, ebenso wie unser Verhalten, gesellschaftlich geprägt und an Konventionen und Normen geknüpft, die sich Diskriminierungsstrukturen bedienen. Durch dieses Zusammenspiel verstärkt der Raum Ismen, indem jegliches divergierende Handeln und Sein nicht berücksichtigt wird und stetig subtil auf den Zustand der vermeintlichen Abweichung aufmerksam gemacht wird. Dabei stellen wir nicht den Raum in Frage, sondern den Menschen, dahingehend, ob er in den Raum zu passen scheint.

Diese Arbeit setzt sich mit Räumen auseinander, die wir, aufgrund der Vertrautheit des Alltäglichen, nicht mehr hinterfragen und begibt sich auf eine multisensuelle Reise der Entlarvung. Der Podcast MACHT laut – die Machtbegehung von Räumen, wirkt als überdauerndes Mittel um den Raum mit intersektionalem Blick zu betrachten. Marie-Joelle Scholten-Reintjes


Jury: Karin Friedrich-Wellmann | Innenarchitektin, Manfred Haverkamp | Innenarchitekt, Anh Thu Le, M.A., Karin Michels | Innenarchitektin, Kristina Herrmann, Innenarchitektur-Raumkunst M.A.
Jurybegründung: Diese Anerkennung würdigt eine intensive und tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Thema Raum. Die Rauminstallation beeindruckt durch ihre komplexe Darstellung
räumlicher Machtstrukturen mittels unterschiedlicher Medien. Sie setzt sich auf kritische Weise mit Räumen sowie sozial- und gesellschaftspolitischen Alltagsthemen auseinander.
Im Einklang mit unseren gemeinsamen Werten wie Chancengerechtigkeit, Solidarität, Empowerment, Kreativität und Kollektivität, hinterfragt die Arbeit die Transkription und Wahrnehmung von Räumen. Durch auditive Begehungen und besondere grafische Darstellungen, die Farbe, Form und Wortspiele einbeziehen, wird ein tiefgehendes Erleben ermöglicht. Die multimediale Darstellung verleiht dem Konzept zusätzlichen Tiefgang und schafft eine einzigartige Erfahrung.


bdia anerkannt! Bachelor für Marie Jähnisch: "WohnVielfalt"

bdia anerkannt! Bachelor für Marie Jähnisch: „WohnVielfalt“

Bachelorarbeit SoSe 2024 an der Hochschule für Technik Stuttgart
Betreuung: Prof. Jens Betha

Die Anzahl an Sozialwohnungen in Deutschland sinkt stetig, obwohl die Armut immer weiter zunimmt und der Bedarf an gefördertem Wohnraum steigt.
Der Entwurf WohnVielfalt nutzt diese Gelegenheit, um Strukturen zu schaffen, die ein harmonisches Zusammenleben verschiedener Lebensstile und Einkommensklassen ermöglichen.
Der teilweise geförderte Wohnraum ist wandlungsfähig und kann flexibel genutzt werden, wodurch er sich an unterschiedliche Lebenssituationen anpassen kann.
Die ehemaligen Gebäude der Hochschule Kaiserslautern erhalten verschiedene Nachnutzungen, wobei zwei der Gebäude zu Wohnraum werden: Die Gemeinschaftsbereiche fördern den Austausch der Bewohnerinnen und Bewohner und dienen als Begegnungsräume.
Die einzelnen Wohneinheiten hingegen ermöglichen Rückzug und Individualität und können modular zusammengeschlossen werden. So kann sich beispielsweise aus zwei Einzimmerwohnungen eine Zweizimmerwohnung für eine kleine Familie transformieren. Dieses Prinzip kann auf alle weiteren Einzelwohneinheiten adaptiert werden. Marie Jähnisch


Jury: Olga Wagner, Petra Stephan, Hanna Leiber, Elena Laschewitsch, Michael Hilkert
Jurybegründung:  Mit guter Anbindung an die Innenstadt hat Marie Jähnisch ein Wohnkonzept geschaffen, das für Singles, Paare, Rentner*innen, Studierende, Familien etc. einen bezahlbaren und gleichzeitig gut gestalteten Lebensraum bietet. Die Modularität der Grundrisse verspricht eine kostengünstige Umsetzung und große Varianz, angepasst an die verschiedenen Lebensmodelle. Ein durchgängiger roter Faden über Fassade, Raum zu Möbel garantiert eine hohe Bewohnerakzeptanz.


bdia anerkannt! Bachelor für Fortuna Iervolino: "One Line - Steel"

bdia anerkannt! Bachelor für Fortuna Iervolino: „One Line – Steel“

Bachelorarbeit SoSe 2024 an der Hochschule für Technik Stuttgart
Betreuung: Prof. Karsten Weigel

Der ONE-LINE STEEL ist Kunst zum Draufsetzen, das Gegenteil von konventionell, wo Sie entscheiden was sitzen bedeutet. Denken Sie an graue U-Bahn-Stationen oder triste Bushaltestellen. Meine Vision ist es die funktionale und unspannende Optik solcher Orte mit dem künstlerischen Look-and-Feel zu verändern. Die glatte Verschweißung auf Gehrung garantiert Stabilität und Langlebigkeit, was besonders im unüberwachten Außeneinsatz von enormer Wichtigkeit ist. Das minimalistische Design sorgt für Zeitlosigkeit, während die knalligen Farben die Blicke auf sich ziehen. Ob Sie ihre Tasche über die Lehne hängen, sich nur anlehnen, rückwärts hineinsetzen oder komplett andere Varianten entdecken, Sie entscheiden wie Sie den ONE-LINE STEEL erleben. Durch die verschiedenen Variationen können Sie dies nicht nur alleine tun. Aber auch für den Innenbereich ist der ONE-LINE STEEL die optimale Addition. Seine geschwungene Linie verleihen ihm eine elegante Optik und wertet den kurzweiligen Aufenthalt von Kunden auf. Denken Sie hier an Bankservice und Informationsschalter. An Wartebereichen in Takeaway Restaurants und Cafés oder als funktionales Kunstwerk zum darauf Verweilen in Parks.
Zusammengefasst ist der ONE-LINE STEEL ein robuster Eyecatcher für den Innen und Außenbereich, welcher durch seine vielfältigen Variationen und Anwendungsmöglichkeiten an jedem Ort sein Plätzchen findet. Fortuna Iervolino


Jury: Olga Wagner, Petra Stephan, Hanna Leiber, Elena Laschewitsch, Michael Hilkert
Jurybegründung:  Der Entwurf hat die Jury überzeugt durch seine eigenständige Formensprache und seine offensichtliche Funktionalität im öffentlichen Raum. Das Möbel hat Potenzial weiterentwickelt zu werden und sich auch in andere Anwendungsbereichen durchzusetzen. Das auffällige und kontrastreiche Farbkonzept wird besonders im Stadtraum überzeugen.


bdia ausgezeichnet! Master für Lynn Helen Dieruff: „Ein Kloster öffnet seine Pforten“

bdia ausgezeichnet! Master für Lynn Helen Dieruff: „Ein Kloster öffnet seine Pforten – Kloster Saint-Servule in La Roche Morey – Umnutzung eines Sakralbaus“

Masterarbeit SoSe 2024 an der Hochschule Wismar
Betreuung: Prof.in Bettina Menzel, Steffen Altmann M.A.


Das Bestandsgebäude blickt auf eine wechselhafte Geschichte zurück – einst wurde es als Benediktiner-Kloster während des „alten Regimes“ in Frankreich gegründet, kam nach der Französischen Revolution und dem damit einhergehenden Verbot der Orden erstmals in private Hände und steht heute nach einer einstweiligen Nachnutzung größtenteils leer.

Das Ziel der Masterarbeit „Umnutzung eines Sakralbaus“ war es, einen zukunftsfähigen Vorschlag für die bauliche Transformation des geschichtsträchtigen Klosters zu entwickeln. Hierfür soll der ursprüngliche, besondere Ort „Kloster“ als Grundlage für das Nutzungskonzept und das Gestaltungskonzept dienen.

Die Grund-Konzeptidee für die Transformation war es einen Ort zu schaffen, an dem die Lebensweisen und das alte Wissen der Benediktiner, wie beispielsweise die Kräuterlehre, wieder neu aufleben. Die Aufgabe hierbei war es Räume – Innenräume/Außenräume – zu entwickeln, die es ermöglichen das alte Wissen für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies geschieht zum Beispiel in Form der musealen Wissensvermittlung, als auch durch das Schaffen von Orten für die eigene Erfahrbarkeit der Lehren durch die Besuchenden. Das Konzept sieht vor, das Kloster einerseits für die Einheimischen zu öffnen, andererseits für Besucher*innen anderer Regionen, denen zeitweise eine Beherbergung im Kloster zur Verfügung gestellt werden soll. Lynn Helen Dieruff


Jury: Christiane Albert | Vorstandsmitglied Architektenkammer MV, Katrin Lübs | stellv. Vorsitzende bdia LV Küste, Andreas Nikolaus Börn | Vorsitzender bdia LV Küste
Jurybegründung:Ein außergewöhnliches und herausforderndes Projekt ganzheitlich gelöst. Der Umbau eines Klosters. Ein historischer Ort soll wieder belebt werden. Umfängliche Recherche und die Historie des Ortes wurden graphisch hervorragend aufbereitet und präsentiert ohne das die Entwurfszeit darunter zu leiden hätte. Der Nachhaltigkeitsgedanke wird hier großgeschrieben. Für eine moderne und zeitgemäße Nutzung mit zeitlosem Design wird hier einfühlsam umgestaltet und erweitert als attraktive Chance für ansässige Betriebe, als Stätte der Begegnung und Lehre über Klosterkultur eines jeden Besuchers.
Eigens entworfene Lichtkörper und Einbauten, die zurücktreten verbunden mit KI generierter prosaischer Lochmusterornamentik, die sich auch in den Schlafbereichen wiederfindet. Der Einsatz klassischer Baustoffe und Oberflächen die Patina ansetzen dürfen fügen sich harmonisch in die Altsubstanz ein. Das Ergebnis dieser ambitionierten Masterarbeit zeigt Innenarchitektur par exellence mit allen Sinnen für alle Sinne.

 

 

 


bdia ausgezeichnet! Bachelor für Astrid Weil Helmbold: "Kultur im Kulissenhaus"

bdia ausgezeichnet! Bachelor für Astrid Weil Helmbold: „Kultur im Kulissenhaus – Entwicklung eines kulturellen Begegnungsortes im alten Kulissenhaus in Coburg“

Bachelorarbeit SS 2024 an der Hochschule Coburg
Betreuung: Prof. Dr. Michael Heinrich

Die Auseinandersetzung mit der Theaterlandschaft in Coburg inspirierten das Vorhaben einen Ort zu erschaffen, der kulturelle Begegnung fördert und als erweiternde Spielstätte dient. Dazu ist das ehemalige Kulissenhaus des Landestheaters Coburg als passende Umgebung entdeckt und untersucht worden. Der denkmalgeschützte Bau war im 20. Jh. Theatermagazin und Malsaal. Der Entwurf berücksichtigt (bau-)technische Voraussetzungen, betrachtet die Nutzung jedoch konzeptionell experimentell und flexibel. Die Innenarchitektur folgt einem Narrativ, das sich von der historischen Substanz und deren Orthogonalität absetzt. Dieser Ansatz bringt Dynamik in die Wegeführung, wobei das Herz im Raum der Begegnung liegt. Hier entspringt die Grafik, auf deren Grundlage Zonen definiert werden. Kulissenartige Innenarchitektur kontrastiert zur historischen Substanz. Es entwickelt sich Lebendigkeit. Das Nutzungskonzept macht das Kulissenhaus im Sinne des Denkmalschutzes der Öffentlichkeit zugänglich, um Erinnerungskultur zu praktizieren und die kulturhistorische Bedeutung zu zelebrieren. Astrid Weil Helmbold


Jury: Susanna Buchwald, Eva Hofmann, Daniela Scheibe, Michael Vogler, Julian Hensch, Stefanie Hochrein | Vanessa Schwarz (vorherige Preisträgerinnen)
Jurybegründung: Astrid Weil Helmbold beeindruckt mit einer kraftvollen Visualisierung und einem durchdachten Materialkonzept, das die Atmosphäre im gesamten Gebäude prägt. Ihre künstlerisch-grafische Idee fügt sich nahtlos in die Räume ein und verleiht ihnen eine einladende und einfühlsame Atmosphäre, die durch ein starkes Lichtkonzept untermalt wird. Die Adaption des Materialkonzeptes je nach Raum, sowie die Umsetzung der grafischen Entwurfsidee im Raum über Formen+Oberflächen hat die Jury überzeugt.


bdia anerkannt! Bachelor für Lara Stoll: "Der kleine Baukasten im Großen"

bdia anerkannt! Bachelor für Lara Stoll: „Der kleine Baukasten im Großen – Weiterentwicklung eines Modulsystems zu einem auf die innenarchitektonische Qualität fokussierten Bausatz, womit ein erschwingliches Eigenheim geschaffen werden kann.

Bachelorarbeit SoSe 2023 an der Hochschule Coburg
Betreuung: Prof. Mark Phillips

  • Ist heutzutage ein erschwingliches Eigenheim möglich?
  • Nachhaltig im Ressourcenumgang?
  • Flexibel und anwendbar für Nachverdichtungen?

Aus solchen Fragen entstand diese Arbeit über die Weiterentwicklung eines Modulsystems mit Fokus auf die innenarchitektonischen Qualitäten.
Die Basis, ein erprobtes Bestandssystem, wurde aus der Betrachtung der Bedürfnisse von innen heraus angepasst und stets mit bedenken der Vorfertigbarkeit bis in die Möbelebene erweitert.
Trotz festem Raster entstand beim Entwerfen damit ein individuelles Zuhause. Bewusste Modulplatzierung gliedert den offenen Grundriss. Raum- und wandbildende Einbauten verstärken dies und beheimaten diverse Funktionen. Die reduzierte Gestaltung lässt Persönlichem Platz. Während die Seekiefer Flächen verbindet, definieren Material- und Farbänderungen bewusst besondere Bereiche.
Neben der Nutzung des Baukastens für erschwinglichen Wohnraum bietet er vor allem Denkanstöße, welche zukünftig in der Innenarchitektur stattfinden könnten. Lara Stoll


Jury: Susanna Buchwald, Eva Hofmann, Daniela Scheibe, Michael Vogler, Julian Hensch, Stefanie Hochrein | Vanessa Schwarz (vorherige Preisträgerinnen)
Jurybegründung: Lara Stoll überzeugt mit einer fachlich fundierten Ausarbeitung, die sowohl in der räumlichen Planung als auch im Detaillierungsgrad eine enorme Tiefe aufweist. Besonders beeindruckt war die Jury von der hohen Ausführungsreife der Arbeit, die dank der detaillierten und präzisen Pläne unmittelbar realisierbar erscheint. Ihre überaus ansprechende grafische Darstellung und hervorragende Präsentation unterstreichen die professionelle Qualität auf eindrucksvolle Weise.


bdia ausgezeichnet! Bachelor für Michelle Müller-Trudrung: "RE BUG"

bdia ausgezeichnet! Bachelor für Michelle Müller-Trudrung: „RE BUG“

Bachelorarbeit SoSe 2024 an der Hochschule für Technik Stuttgart
Betreuung: Prof.in Monika Joos-Keller

Am Hauptbahnhof in Stuttgart soll ein innovativer Insektenzucht-Recycling-Hub errichtet werden, der Bioabfall effizient in hochwertige Proteine umwandelt und dabei Methan-Emissionen sowie den Bedarf an Land und Wasser im Vergleich zu sonstigen tierischen Proteinen signifikant reduziert.
Das Raster des Bestandsgebäudes wurde aufgegriffen und mit einer hybriden Holzskelettbauweise aufgestockt. Dadurch hebt sich das Gebäude deutlich aus dem Stadtbild hervor und zieht Aufmerksamkeit auf sich.Der Neubau wurde bewusst gestalterisch vom Bestand getrennt, jedoch tritt der Neubau mit seiner Form in die Fußstapfen des Bestandsgebäudes. Die äußeren Erschließungskerne bilden die visuelle Brücke zur Produktion im Inneren, welche auch von außen durch die Fassade einsehbar ist.
Dieser Hub wird Forschungs- und Zuchteinheiten sowie ein Bionik-Labor beinhalten, das sich mit der Entwicklung neuer Materialien durch die Nachahmung biologischer Prozesse beschäftigt. Ein integriertes Restaurant wird die Möglichkeiten der Nutzung von Insektenproteinen präsentieren. Ein Workshop und Führungen bieten Interessierten Einblicke in die Zucht- und Produktionsprozesse. Der Dachgarten soll die Biodiversität in der Stadt fördern und einen Rückzugsort bieten. Dieser Hub soll zur ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit in Stuttgart beitragen und als Bildungs- und Forschungseinrichtung dienen, welche die Akzeptanz und das Bewusstsein für nachhaltige Praktiken fördert. Er verbindet Bildung, Wissenschaft und praktische Anwendungen in einem Modell für urbane Recycling-Initiativen. Michelle Müller-Trudrung


Jury: Olga Wagner, Petra Stephan, Hanna Leiber, Elena Laschewitsch, Michael Hilkert
Jurybegründung:  Der Entwurf zeichnet sich durch eine innovative Herangehensweise an den Altbaubestand aus und vereint technische Innovation im Innen- und Außenraum mit einer konsequenten Gestaltung. Die vielfältige Nutzung des Fabrikgebäudes mit einer gastronomischen und öffentlichen Nutzung im Erdgeschoss lädt Besucher aus der Stadt ein, sich mit dem Thema näher auseinanderzusetzen. Mit einigen wenigen Eingriffen ist eine intelligente Raumqualität und Aussage nach außen entstanden.


bdia anerkannt! Bachelor für Milan Leikeim: "VERFLOCHTEN: Moor & Mensch"

bdia anerkannt! Bachelor für Milan Leikeim: „VERFLOCHTEN: Moor & Mensch“

Bachelorarbeit SS 2024 an der Hochschule Coburg
Betreuung: Prof.in Katharina Bonhag-De Rosa

Von Natur aus wichtigste Kohlenstoffspeicher aller Landbiotope, sind trockengelegte deutsche Moore für 44. Mio Tonnen jährliche Kohlenstoffemissionen verantwortlich. Die zukunftsfähige Nutzung von Mooren nennt sich Paludikultur – der Anbau moorverträglicher Nutzpflanzen. Die Arbeit erforscht mögliche Wechselwirkungen zwischen Paludikultur und Architektur. Grundlage hierfür waren Feldforschung und qualitative Interviews an mehreren Standorten sowie Materialexperimente mit Schilf, Rohrkolben, Segge und Rohrglanzgras.

Das Ökosystem soll durch hybride, temporäre Architekturinstallationen zugänglich und erlebbar werden und so die Sichtbarkeit von Moorschutzinitiativen nach Außen fördern. Die entstehende Architektur dient als Prototyp, Reallabor und Pop-Up-Ausstellung und bietet Raum für Vorträge, Workshops und Exkursionen.

Die Exploration mündet im Entwurf interaktiver Architekturinstallationen. Der Besucher wandelt durch die Landschaft und erlebt auf vier sinnbildlichen Etappen die Entwicklung der Moore: Degradierung, Wiedervernässung, Biodiversität, Bioökonomie. Im Kern geht es um eine räumliche Interpretation des ambivalenten Verhältnisses zwischen Mensch & Moor. Die Räume entstehen aus einer vorproduzierten, demontierbaren Struktur und vor Ort ergänzten Moorkulturen, welche nach Verwendung getrocknet in den Produktionskreislauf weitergeführt werden können. Die Grenze zwischen Architektur und Landwirtschaft verschwimmt. Milan Leikeim


Jury: Susanna Buchwald, Eva Hofmann, Daniela Scheibe, Michael Vogler, Julian Hensch, Stefanie Hochrein | Vanessa Schwarz (vorherige Preisträgerinnen)
Jurybegründung:  Milan Leikeim beeindruckt m.it seiner außergewöhnlichen Ausstellungsgestaltung in der Natur, die Funktionalität und ästhetischen Anspruch gekonnt vereint. Sein starkes Konzept schafft Räume von hoher emotionaler, und visueller Kraft und vermittelt den Besuchern seiner erdachten Installation in besonderer Weise Wissen über den Lebensraum Moor.


bdia ausgezeichnet! Bachelor für Jill Line Sievers: "Flow"

bdia ausgezeichnet! Bachelor für Jill Line Sievers: „Flow – zentrale Raumelemente zur Umgestaltung des Hohenstaufengymnasiums in Kaiserslautern“

Bachelorarbeit SoSe 2024 an der HS Kaiserslautern
Betreuung: Prof. Werner Glas

Das Hohenstaufen-Gymnasium ist als moderner, offener Lernort gestaltet, an dem rund 1.100 Schülerinnen und Schüler sowie 90 Lehrkräfte in einer persönlichen Atmosphäre zusammenkommen. Die kompakte Architektur sorgt für kurze Wege und eine übersichtliche Struktur, die das Gebäude leicht zugänglich macht.
Im Herzen der Schule befindet sich die Aula, deren großzügiger Raum durch eine multifunktionale Sitztreppe optimal genutzt wird. Diese neue Kommunikationszentrale verbindet unterschiedliche Aktivitäten und schafft eine lebendige Lernumgebung.
Transparente Elemente wie Klassenzimmerfenster und eine offene Galerie schaffen neue Blickbeziehungen und fördern eine einladende, gemeinschaftliche Atmosphäre. Bereiche für Bewegung und Erholung wurden bewusst integriert, um das Wohlbefinden der Schüler zu steigern.
Besonderes Highlight ist der neue MakerSpace, der mit Computern, 3D-Druckern und kreativen Werkzeugen die Neugier und Talente der Kinder weckt. In der organisch gestalteten Bibliothek laden Rückzugsorte zum Entspannen oder konzentrierten Arbeiten ein.
Das Farbkonzept kombiniert das markante Magenta des Schullogos mit einem lebendigen Gelb, das Treppenhäuser und den MakerSpace belebt. Weitere Farbtöne zonieren verschiedene Bereiche und fördern Konzentration, Ruhe und Kreativität. Insgesamt entsteht so ein offenes, flexibles Lernumfeld, das Gemeinschaft, Wohlfühlen und Entfaltung gleichermaßen in den Mittelpunkt stellt. Jill Line Sievers


Jury: Daniela Sachs Rollmann | Vorsitzende bdia Rheinland-Pfalz/Saarland,  Sylvia Mitschele-Mörmann | Stellvertretende Vorsitzende KG BAD/RA der vAKBW, Mitglied im Netzwerk Innenarchitektur des KB KA der AKBW
Jurybegründung: Die Bachelorarbeit „Flow: Zentrale Raumelemente zur Umgestaltung des Hohen Staufengymnasiums in Kaiserslautern“ von Jill Line Sievers erhält eine Auszeichnung für ihre innovativen Gestaltungskonzepte. Durch die Sitztreppe wird die Erschließung des oberen Stockwerks gefördert und die Kommunikation und Netzwerken aktiviert. Die Öffnung der Bibliothek zum Foyer schafft einen kommunikativen Ort, der Interaktion und sozialen Austausch unterstützt. Die kreative Herangehensweise und klare Vision zeichnen die Arbeit aus. Die erfolgreiche Integration zentraler Raumelemente hat einen positiven Einfluss auf die Umgestaltung des Staufengymnasiums.


bdia anerkannt! Master für Ennie Merziger: Beckerturm, der vertikale Stadtkern“

bdia anerkannt! Master für Ennie Merziger: Beckerturm, der vertikale Stadtkern“

Masterarbeit SoSe 2024 an der HS Trier
Betreuung: Prof. Dirk Miguel Schluppkotten

Beschreibung: Mit dem Entwurf soll nachhaltig gegen Leerstand vorgegangen werden. Als Schnittstelle der Gewerbepark- Mitarbeiter:innen und der Einwohner:innen, findet der ehemalige Sudhaus-Turm seine neue Nutzung. Es fehlt an Erholungsfläche, gastronomischen Angebot, Geschäften, Co-Working, Tourismus und weiteren Freizeitangeboten. Der Bau liegt nur wenige Meter von der Hauptfußgängerzone entfernt und bietet somit optimales Potenzial, als Altstadt-Kern zu dienen. Indem die umliegenden Garagen als PopUp -Stores miteinbezogen werden, entsteht vor allem in der Ebene 0 ein barrierefreier, kommunikativer Kern, welcher seinen Höhepunkt in der begrünten Vorplatzgestaltung findet. Die Begrünung zieht sich bis in die obersten Geschosse des Turms, sowie entlang der neuen Fluchttreppe. In diesem Bereich soll der großflächigen Betonfassade entgegengewirkt werden und der Wandel des Denkmals zur nachhaltigen Stadtentwicklung wird repräsentiert.

Gestaltung: Die ehemaligen Brauerei – Farben gelb und weiß, sind die Leitfarben des Entwurfs. Angelehnt an die ehemaligen Maschinenteile wird das Material Aluminium zu einem stetigen Element in jedem Raum. Brettsperrholz im Holzständerwerk gewinnt nachhaltig Wärme in die Räume zurück. Außerdem wird mit runden Oberlichtern gearbeitet, die vor allem im 6.OG an der dunkelsten Stelle Licht über das Dach generieren. Im Eingangsbereich ist durch das Oberlicht ein Blick bis hin zum 6.OG möglich und bereitet die Besucher:innen somit auf ihren Aufenthalt vor. Ennie Merziger


Jury: (folgt)
Jurybegründung: (folgt)


bdia ausgezeichnet! Bachelor für Chiara Remie: „Third Zone - Kultur und Jugendzentrum Naxoshalle“

bdia ausgezeichnet! Bachelor für Chiara Remie: „Third Zone – Kultur und Jugendzentrum Naxoshalle“

Bachelorarbeit SS 2024 an der HS Trier
Betreuung: Prof. Dirk Miguel Schluppkotten

Der 1907 erbaute, ca. 5000m2 große Gebäudekomplex um die Naxoshalle liegt am Frankfurter Ostend und beherbergt zahlreiche kulturelle Einrichtungen wie das Theater Willy Praml, das Kabarett „Die Käs“ und das Naxos Atelier des Jugendladen Bornheim. Bei diesem möglichen zukünftigen Nutzungskonzept entsteht durch eine Umorientierung des Theaters um 180° und eine Erweiterung um Atelierräume für den Jugendladen auf der Galerie mehr Platz für die einzelnen Nutzer. Die Neuausrichtung hat unter anderem zur Folge, dass ein Freiraum in der Mitte der Halle entsteht, der Platz für eine gemeinsame Abendkasse und Snackbar von Theater und Kabarett, sowie für eine neue Nutzung bietet: Eine offene Ausstellung. Hier sollen die Kunstwerke, die im Naxos-Atelier entstehen, zentral ausgestellt werden, sodass die Besucher mit dem Jugendatelier und deren Werken in Kontakt kommen. Das Jugendatelier erfährt außerdem eine Erweiterung: es entwickelt sich zu einem Third Place für Jugendliche, in dem flexible Räume zum Lernen, Hausaufgaben machen oder Kreatives sowie eine Bibliothek und ein Materiallager angeboten werden. Chiara Remie


Jury: (folgt)
Jurybegründung: (folgt)


bdia ausgezeichnet! Bachelor für Carla Burkhardt: „NAXOS Manufaktur“

bdia ausgezeichnet! Bachelor für Carla Burkhardt: „NAXOS Manufaktur“

Bachelorarbeit SoSe 2024 an der HS Trier
Betreuung: Prof. Dirk Miguel Schluppkotten

Handwerk neu aufleben lassen in der Naxoshalle
Die denkmalgeschützte Naxoshalle im Frankfurter Ostend, einst Produktionsstätte der Naxos-Union, wird zum Zentrum für handwerkliche Ausbildung umgebaut. Junge Menschen können hier die Kunst des Handwerks erlernen, mit besonderem Fokus auf Nachhaltigkeit und Materialrecycling.

Um die historische Halle ganzjährig nutzbar zu machen, wird ein Modulkörper-System eingeführt – ein „Haus-im-Haus“-Prinzip. Diese Module sind in die bestehende Stahlkonstruktion integriert und bieten isolierte, beheizbare Räume für Werkstätten, Schulungen und Pausenbereiche. Das Konzept vereint industrielle Ästhetik mit moderner Funktionalität.

Neben Werkstätten für Holz, Textil und Keramik entstehen Schulungsräume und Terrassen. Eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern fördert praxisorientiertes Lernen. Die Naxoshalle verbindet so traditionelles Handwerk mit nachhaltiger Innovation. Carla Burkhardt


Jury: (folgt)
Jurybegründung: (folgt)


Graff ist Mitglied im bdia Förderkreis

GRAFF ist ein preisgekrönter Hersteller luxuriöser Küchen- und Badeinrichtungen und steht weltweit für Design-Exzellenz, handwerkliche Präzision und Innovationskraft.

Die Reise von GRAFF beginnt Mitte der 1970er Jahre, als Herr Ziggy Kulig, Gründer und CEO von GRAFF, die erste Produktionsstätte mit einer großen Vision ins Leben ruft: Die Branche durch Kreativität, Innovation und Präzision zu verändern und die Wahrnehmung durch höhere Qualitätsstandards neu zu definieren.

Diese Werte bilden das Fundament der GRAFF-Philosophie „ART of BATH“. Hochmotiviert, geprägt von einem ausgeprägten Unternehmergeist und einer tiefen Leidenschaft für Design, nimmt Herr Kulig 1982 die erste operative Tätigkeit auf. Die Verbindung europäischer Designinspiration mit amerikanischem Erfindergeist ist die Grundlage seines Anspruchs, einzigartige Produkte zu schaffen, die Menschen dazu inspirieren, ihre persönlichen Wohnträume zu verwirklichen.

Um den wachsenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden, übernimmt Herr Ziggy Kulig einen europäischen Armaturenhersteller, der bereits 1922 gegründet wurde. Unter Anwendung traditioneller Handwerkskunst und modernster Technologien werden alle Produkte mit höchster Präzision gegossen, poliert und veredelt.

GRAFF ist ein vollständig vertikal integrierter Hersteller. Jeder einzelne Produktionsschritt – von der Entwicklung über die Fertigung bis hin zur Endkontrolle – erfolgt im eigenen Haus. Dadurch behält das Unternehmen die vollständige Kontrolle über den gesamten Herstellungsprozess. Die erfahrenen Kunsthandwerker von GRAFF verwandeln kreative Ideen mit handwerklichem Geschick in greifbare Produkte – mit grenzenlosen Möglichkeiten für Individualisierung und Design.

GRAFF produziert konsequent umweltbewusst. Mit der Einführung der ISO 14001 und der Einhaltung strengster Umweltmanagementrichtlinien (EMS) sowie durch das Angebot ressourcenschonender Produkte unterstreicht GRAFF sein Engagement für Nachhaltigkeit – in jeder Hinsicht.

GRAFF
International Press GRAFF EUROP
Via Aretina 159
50136, Florence – ITALY
International.PR@graff-designs.com 
www.graff-designs.com


bdia anerkannt! Bachelor für Ava Knauf: „Sinnvoll - (Neues) Arbeiten mit allen Sinnen“

bdia anerkannt! Bachelor für Ava Knauf: „Sinnvoll – (Neues) Arbeiten mit allen Sinnen“

Bachelorarbeit SoSe 2024 an der Hochschule Wismar
Betreuung: Prof. Oliver Hantke, Prof. MArch Simon Takasaki-Lauw


Unser räumliches Umfeld beeinflusst uns tagtäglich. Sowohl bewusst als auch unterbewusst steuert es unser Verhalten, unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Diese Stimulation der Reize wurde im Folgenden auf die Arbeitsfläche des Büros blood in Hamburg übertragen. Im Schnitt arbeiten täglich 10 Mitarbeitende vor Ort, die Anzahl der Angestellten liegt jedoch bei 25. Das junge Team ist eine Kreativagentur und für seine bunten, teils kontroversen, stets humorvollen und konzeptionell ausdrucksstarken Projekte bekannt.

Grundlegendes Mittel für die Umsetzung des Konzepts war die Grundrissplanung. Hier wurde Wert auf eine reizstimulierende Zonierung gelegt, um ein Crescendo und Decrescendo der Sinne zu erzeugen. Somit lag es auf der Hand, dass extreme Räume wie Küche und Ruheraum nicht aneinander liegen dürfen. Über verschiedene Parameter wurde somit eine Raumabfolge erstellt, die sowohl über den Seh-, den Hör-, den Tast- als auch den Geruchssinn funktioniert.

Ava Knauf


Jury: Christiane Albert | Vorstandsmitglied Architektenkammer MV, Katrin Lübs | stellv. Vorsitzende BDIA LV Küste, Andreas Nikolaus Börn | Vorsitzender BDIA LV Küste
Jurybegründung: Diese Arbeit interessiert den Betrachter mit einer ausreichend knappen und auf den Punkt gebrachten Recherche und Analyse einer Nutzerbefragung zum Arbeiten im Büro. Attraktive Grundrissvarianten wurden entwickelt und die Verarbeitung der gewonnenen raumpsychologischen Erkenntnisse wurden Teil einer gelungenen ästhetischen Komposition aus Farbe und Oberflächen. Die gewählten Entwurfsdarstellungen sind plakativ und unterstreichen die Freundlichkeit und positive Aussage des Entwurfs und sind gerade für ungeübte Planleser sehr gut verständlich. Sachliche Möblierungsvorschläge ergänzen und harmonisieren den Entwurfsgedanken. Diese Arbeit ist sehr praxisorientiert und umsetzungsfreundlich- sie böte seinem Nutzer eine Umgebung für ein sinnvolles Arbeiten.

 

 

 


bdia anerkannt! Master für Farina Heller „Neue Raumkonzepte für Lernumgebungen"

bdia anerkannt! Master für Farina Heller „Neue Raumkonzepte für Lernumgebungen – Ein Entwurf für die Grundschule Lübow „

Masterarbeit Sose 24 an der HS Wismar
Betreuung: Prof. Gerd Baron und Prof. Henning Schellhorn

In meiner Masterarbeit beschäftige ich mich mit neuen Raumkonzepten für Lernumgebungen, am Beispiel der Grundschule in Lübow. Das deutsche Bildungssystem steht vor der Herausforderung, innovative Wege zu gehen, da viele Schulen aus den 1960er und 70er Jahren architektonisch veraltet sind.

Die Gestaltung von Lernräumen hat direkten Einfluss auf den Lernerfolg der Schüler. Flexible Raumstrukturen ermöglichen neue Lernformen und bieten den Kindern Freiräume, um ihre Stärken und Schwächen ohne Bewertungssystem zu entdecken. Besonders in Grundschulen, wo die Basis für weiteres Lernen gelegt wird, sind angemessene Konzepte essenziell.

Mein Entwurf für die Grundschule Lübow legt neben der Modernisierung des Schulgebäudes besonderen Wert auf Natur und Nachhaltigkeit. Der neu gestaltete Innenhof dient als Schulgarten und Freifläche für Lernaktivitäten. Der Umwelt- und Erfahrungsraum unterstreicht dieses Thema und bietet praxisnahe Lernmöglichkeiten. Diese Ausrichtung soll der Schule eine klare Differenzierung zu anderen Bildungseinrichtungen ermöglichen und innovative Lernkonzepte unterstützen. Das Raumkonzept „Lernlandschaft“ ist darauf ausgelegt, den unterschiedlichen Bedürfnissen der Lernenden gerecht zu werden und fördert eigenverantwortliches Lernen sowie interdisziplinären Austausch. Farina Heller


Jury: Christiane Albert | Vorstandsmitglied Architektenkammer MV, Katrin Lübs | stellv. Vorsitzende BDIA LV Küste, Andreas Nikolaus Börn | Vorsitzender BDIA LV Küste
Jurybegründung: Beim Wandel im Bildungssystem ist die Schaffung von inspirierenden Räumen ein wesentlicher Baustein. Die Sanierung eines Typenbaus der DDR zeigt die Möglichkeiten auf, attraktive Lernumgebungen durch hochwertige Raumgestaltungen in der Bestandssubstanz zu schaffen. Nach gründlicher Analyse wurde ein naturnahes fantasievolles Konzept entwickelt und sorgfältig detailliert. Die Darstellung zeigt die vielen Möglichkeiten, das vorhandene Raumvolumen geschickt zu nutzen. Eine Umsetzung wäre sehr wünschenswert, denn eine attraktive Schule für eine generationsübergreifende Bildung im Ort und Umland ist die zentrale Voraussetzung für ein junges und lebendiges Dorf.


bdia anerkannt! Bachelor für Antonia Marx: „The Bloodie Circulation System“

bdia anerkannt! Bachelor für Antonia Marx: „Das Design des neuen Arbeitens“

Bachelorarbeit SoSe 2024 an der Hochschule Wismar
Betreuung: Prof. Oliver Hantke


Der Entwurf nutzt den Blutkreislauf als Inspiration für das Bürodesign, das die täglichen Bewegungen der Mitarbeiter symbolisiert. Eine zentrale Spindeltreppe verbindet die Etagen, und die Farbgebung (Rot und Blau) schafft unterschiedliche Stimmungen: lebhafte Stimmung (rot) im unteren und ruhig (blau) im oberen Stockwerk. Multifunktionale Raumelemente prägen beide Etagen: Im 7. OG gibt es einen Einzelarbeitsplatz, eine Telefonzelle, zwei 2-Personen-Meetingpoints und eine große Liege, die flexibel genutzt werden kann. Im 8. OG befindet sich ein Arbeitsplatz für konzentriertes Arbeiten, eine Ruhezone für Pausen, eine Bar für Partys auf der Dachterrasse und Stauraum für Sitzpolster. Nachhaltige Materialien und ergonomische Möbel fördern eine gleichberechtigte und produktive Arbeitsumgebung.

Durch die Aktenvernichtung fällt in Büros viel Papier an, was zu Papierverschwendung und schlechter Akustik führt. PaperSonic nutzt geschreddertes Büropapier und verwandelt es in ein akustisch wirksames Material, das dem Büro wieder etwas zurückgibt. Das Material besteht ausschließlich aus „gerettetem“ Papier, Zellulosefasern und Wasser, das beim Trocknen entweicht. Es kann in beliebige Formen gepresst und bei Bedarf durch Pigmentzugabe an das Corporate Design angepasst werden.

Antonia Marx


Jury: Christiane Albert | Vorstandsmitglied Architektenkammer MV, Katrin Lübs | stellv. Vorsitzende BDIA LV Küste, Andreas Nikolaus Börn | Vorsitzender BDIA LV Küste
Jurybegründung: Inspiriert vom Blutkreislauf (Circulation System) wurde der Entwurf der Büror.ume für die Agentur BLOOD erarbeitet. Konzeptionell aus den CI-Farben der Agentur übernommen, wurden die Farben rot und blau als Akzentfarben eingesetzt und zonieren die unterschiedlichen Bereiche innerhalb der Büroflächen. Rot akzentuiert hier die aktiven- und Blau die ruhigeren zurückgezogenen Bereiche für konzentriertes Arbeiten oder entspannen. Selbst innerhalb des theoretischen Teils dieser Arbeit wird diese Farbkombination des Corporate Design konsequent und erklärlich eingesetzt. Individuell raumbildende Großmöbel wurden entworfen und großer Wert auf den Einsatz von natürlichen Materialen und nachhaltigen Produkten gelegt.

 

 

 


bdia ausgezeichnet! Master für Liska Uhe: „Kulturkirche Jesendorf“

bdia ausgezeichnet! Master für Liska Uhe: „Kulturkirche Jesendorfdie Umnutzung von Sakralarchitektur als Chance für den ländlichen Raum“

Masterarbeit SS 2024 an der Hochschule Wismar
Betreuung: Prof. Gerd Baron, Prof. Henning Schellhorn


Die Masterarbeit untersucht die Umnutzung von Dorfkirchen als Beitrag zur Revitalisierung ländlicher Räume am Beispiel der Dorfkirche Jesendorf in Mecklenburg-Vorpommern. Die Arbeit analysiert die kulturelle und soziale Funktion dieser Gebäude, die seit dem Mittelalter als zentrale Orte der Gemeinschaft und Orientierung dienten und die heute leer stehen. Im Entwurf wird die Kirche als Zentrum des Dorflebens reaktiviert. Sie soll kulturelle und soziale Aktivitäten beherbergen und die Attraktivität des Dorfes steigern. Geplant sind ein agiler Veranstaltungsbereich, ein Regionalladen, eine neue Empore als Gemeinschaftsraum und ein Dachstuhl als Rückzugsmöglichkeit. Die neuen Raumzonen respektieren die historische Substanz durch klar abgegrenzte Einbauten, die die ursprüngliche Raumwirkung erhalten. Durch das flexible Nutzungskonzept, das sich den wandelnden Bedürfnissen der Dorfgemeinschaft anpassen kann, wird das Potenzial der Kirche als Treffpunkt für das Dorf und als nachhaltige Antwort auf aktuelle Herausforderungen im ländlichen Raum aufgezeigt. Liska Uhe


Jury: Christiane Albert | Vorstandsmitglied Architektenkammer MV, Katrin Lübs | stellv. Vorsitzende bdia LV Küste, Andreas Nikolaus Börn | Vorsitzender bdia LV Küste
Jurybegründung: Der Entwurf gibt hoffnungsvolle Impulse zur Umnutzung von Dorfkirchen im ländlichen Raum. Der respektvolle Umgang mit dem historischen Erbe und die Wiederbelebung des kulturellen Zentrums des Ortes ist im ländlichen Mecklenburg-Vorpommern von hoher Aktualität. Mit viel Fantasie und Optimismus wird dem Gebäude unter nachhaltigen Aspekten neues Leben eingehaucht. Vielfältige Nutzungen wurden sensibel integriert und machen Lust auf Gemeinschaft. Die Darstellung erklärt klar und detailliert die Möglichkeiten eines Umbaus bis hin zur regionalen Strahlkraft.


bdia ausgezeichnet! Bachelor für Antonia Farwer: „Das Design des neuen Arbeitens“

bdia ausgezeichnet! Bachelor für Antonia Farwer: „Das Design des neuen Arbeitens“

Bachelorarbeit SoSe 24 an der HS Wismar
Betreuung: Prof. Oliver Hantke, Prof. MArch (UCL London) Simon Takasaki-Lauw

Für die Kreativagentur Blood in Hamburg habe ich das Konzept „Taste the Blood“ entwickelt.
Blood besteht aus einem familiären Team mit offenen und kreativen Charakteren, die den Mittelpunkt meines Konzepts bilden. Das Headquarter erhält durch den gezielten Einsatz von Blood-Familienfotos, der Ausstellung der Lieblingskampagnen und der Blood-Ahnengalerie einen hohen Wiedererkennungswert. Der Teamspirit wird aufgegriffen und täglich sichtbar gemacht. Zentrale Treffpunkte werden emotional aufgeladen und wecken zunehmend Interesse am Unternehmen.
Für mehr Stauraum habe ich Ordnungssysteme entwickelt, die den jeweiligen Räumen angepasst und mit diversen Features, wie etwa einem Whiteboard, optimiert sind. Die rechteckige Formstruktur zieht sich durch beide Etagen und greift vereinzelt die abgetönten CI-Farben auf: Rot im 7. OG (aktive Wirkung) und Blau im 8. OG (ruhige Wirkung). Im Sinne der Nachhaltigkeit habe ich die Stauraumelemente aus warmem, wohnlichem Holz entwickelt. Die Grundrisse sind klar strukturiert: Das 7. OG gestaltet sich offener, während das 8. OG auf das Thema Konzentration ausgelegt ist.
In die Lichtplanung floss stark die Funktion der Arbeitsräume ein, und durch eine optimierte Akustikplanung habe ich für zusätzlichen Komfort gesorgt. Blood ist nun ein Ort der Gemeinschaft und des kreativen Arbeitens. Antonia Farwer


Jury: Christiane Albert | Vorstandsmitglied Architektenkammer MV, Katrin Lübs | stellv. Vorsitzende BDIA LV Küste, Andreas Nikolaus Börn | Vorsitzender BDIA LV Küste
Jurybegründung: Umfangreiche und gekonnte Auseinandersetzung mit dem Thema new-work in seiner ganzen Umfänglichkeit und gelungene Anwendung auf den Arbeitsalltag in einer Werbeagentur. Das Farbkonzept des Brands der Agentur wir neu interpretiert und harmonisch kombiniert mit natürlicher Materialität. Besonderes Augenmerk auf die Licht und Akustik-Planung, die in einem so offen gestalteten Grundriss von besonderer Bedeutung ist. Der offene und gleichsam durch Glastrennwände zonierte Grundriss wird klar strukturiert und die Räume über die an den Raumenden integrierten Einbauschränke optisch beruhigt. Hervorzuheben ist die ansprechende Art der Darstellung und Plangrafik. Eine gelungene Arbeit mit einem hervorzuhebenden Praxisnähe.