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7. Mai 2015

BDIAusgezeichnet! Bachelor für Patrick Ehlert „Büro auf Zeit“ (Prof. Diane Ziegler, Prof. Peter Krebs, Prof. Claudio Cavadini) und Master für Kathrin Mast „SCHWARZBRENNER Kaffeemanufaktur“ (Prof. Klaus-Peter Goebel, Prof. Karsten Weigel, Prof. Wolfgang Grillitsch)

Hochschule für Technik, Stuttgart: Der Rundgang erfolgte am 19. Februar 2015 mit der Sichtung von 41 Bachelor-Arbeiten des Wintersemesters 2014/15 im Studiengang Innenarchitektur. Jury: Gritt Bartels, Julia Gaiser, Stefanie Schwemmle, Wolfgang Mayer, Prof. Klaus-Peter Goebel.

BDIAusgezeichnet! Bachelor für Patrick Ehlert „Büro auf Zeit“

Coworking space

Coworking space

Das w71 in Köln

Das w71 in Köln

Die Attraktivität des „Coworking Space w71“ zeichnet sich aus durch das Netzwerk der verschiedenen Benutzer aus Branchen wie Design, Journalismus, IT und Architektur. Die Räume ermöglichen unterschiedliche Arbeitssituationen. Ergänzend zu den Einzelarbeitsplätzen besteht die Möglichkeit, sich in unterschiedliche Bereiche zurückzuziehen, die zur konzentrierten Arbeit, zur Entspannung oder für Besprechungen zu Verfügung stehen. Außerdem verfügt es über ein öffentliches Cafe in dem Mittags kleinere Gerichte angeboten werden.  (Betreuung: Prof. Diane Ziegler, Prof. Peter Krebs, Prof. Claudio Cavadini)

Jurybegündung: Patrick Ehlert hat mit seinem Entwurf für ein Büro auf Zeit in Köln-Deutz die Jury überzeugt und begeistert. Es ist deutlich zu erkennen dass seiner Gestaltung zunächst viele Vorstudien und -Recherchen zum modernen Arbeiten im Büro vorausgegangen sind und er sich sehr intensiv mit dem Thema außeinander gesetzt hat. Sein besonderes Augenmerk auf unterschiedliche räumliche Qualitäten und die gute Organisation der Arbeitsplätze in seinem Entwurf unterstreichen die Qualität seiner Arbeit als auch seiner Visualisierungen.

Master für Kathrin Mast „SCHWARZBRENNER Kaffeemanufaktur“ 

Seitenansichtt

Seitenansichtt

Schwarzbrenner Kaffeemanufaktur

Schwarzbrenner Kaffeemanufaktur

Die „Schwarz Brenner Manufaktur“ befindet sich im Zentrum der Stuttgarter Innenstadt. Hierbildet die Marienstraße die Verlängerung zur all bekannten Einkaufsmeile, der StuttgarterKönigstraße. Das tägliche Menschengetümmel findet dort zwischen verschiedensten Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Bars und Cafés statt. Für die Stuttgarter und alle weiteren Kaffeeliebhaber sollte in der Marienstraße 2 das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss der leerstehenden Gebäudefläche genutzt werden, für eine Konzeptionsplanung einer Kaffeemanufaktur, die das traditionelle Handwerk des Kaffeeröstens wieder aufgreift, entgegen des modernen „Coffee-To-Go“ Zeitalters.Die Manufaktur lässt sich somit in vier Nutzungsbereiche gliedern. Eine Verkaufsfläche, ein Seminarbereich für Kaffeeseminare und Barista-Kurse, ein Cafébereich und eine Ladenrösterei. Das Erdgeschoss bildet den großzügigen Verkaufsbereich für diverse Siebträgermaschinen, Kaffeemühlen und den Kauf des selbstgerösteten Kaffees der Manufaktur. Im ersten Obergeschoss erstreckt sich der Cafébereich, die Ladenrösterei, der Seminarbereich und der private Mitarbeiterbereich.

Durch die dunkel gestaltete Fassade heben sich die Öffnungen stark ab und leiten den Besucher in die „Schwarz Brenner Manufaktur“. Dort angekommen wird ihm das breitgefächerte Kaffeezubehör übersichtlich präsentiert. Nicht nur beste Siebträgermaschinen, Kaffeemühlen und sonstiges stehen zur Auswahl, auch eine Trommelröstmaschine wird im Erdgeschoss zu Show gestellt. Der Kunde erhält den frisch gerösteten Kaffee im Erdgeschoss über ein pneumatisch betriebenes System, welches die Kaffeebohnen von der Rösterei auf unmittelbarem Weg in das Erdgeschoss führt. Für den schnellen Kaffee nach der Mittagspause gibt es an dem langen Verkaufstresen die Möglichkeit, schnell zu bedienen. Wem der erste Eindruck gefällt, begibt sich über die Treppe ins erste Obergeschoss, wo einen der einladende Cafébereich empfängt. (Betreuung: Prof. Klaus-Peter Goebel, Prof. Karsten Weigel, Prof. Wolfgang Grillitsch)

Jurybegründung: Mit Ihrem Entwurf für die Kaffeemanufaktur in der Stuttgarter Innenstadt hat Kathrin Mast ein schlüssiges und gelungenes Gesamtkonzept für die räumliche Nutzung des Bestandsgebäudes gefunden. Sie hat ihre Lösung von der Fassade über die Erschließung, räumliche Aufteilung bis hin zu entwurfsrelevanten Innenraumdetails schlüssig begründet und durchgearbeitet. Ein ganz besonderes Augenmerk liegt in der sowohl formale als auch funktionalen Treppenskulptur die den Innenraum dominiert und gleichzeitig Ober- und Untergeschoss räumlich gliedert.

 

Die Jury bei der Auswahl

Die Jury bei der Auswahl

Kategorie: BDIAusgezeichnet!
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