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4. September 2017

bdia ausgezeichnet! Master für Aline Lefarth: „Koepchenwerk – Umgestaltung des denkmalgeschützten Pumpenspeicherkraftwerks am Hangsteysee“

Masterarbeit SS 2017 an der Hochschule Detmold
Betreuung: Prof. Dipl.- Ing. Iris Baum, Prof. Michel Melenhorst

Das Koepchenwerk – Eine neue Nutzung für das Pumpspeicherkraftwerk in Herdecke am Hengsteysee

Das Koepchenwerk ist eines der ersten verwirklichten Pumpspeicher- kraftwerke in Deutschland.
Das neue Nutzungskonzept für das denkmalgeschützte Gebäude beinhaltet einen Erlebnispfad, der dem Besucher die Geschichte und die Funktionsweise des Pumpspeicherkraftwerks auf spezielle Weise näherbringt.
Außerdem integriert es Übernachtungsmöglichkeiten für Fahrradfahrer, Wanderer und Industrietouristen. Sowohl der Besucher als auch der Hotel- gast erlebt das Gebäude am besten, indem er sich auf den Weg begibt.
Der Weg führt über insgesamt 5 Ebenen durch das gesamte Gebäude entlang der imposanten Maschinen. So eröffnet er dem Besucher verschiedene Blickwinkel in die alte Maschinenhalle.
Entlang dieses Weges entstehen unterschiedliche Einbuchtungen, die zum Verweilen und Innehalten einladen. Auf diesen Einbuchtungen befinden sich große Wassertropfen, die scheinbar von der Decke herunter tropfen.
Man kann in sie hineinkriechen, sich hineinlegen und setzen und sich auf verschiedenen Höhen über den Maschinen hängen lassen. Aline Lefarth

Die Bewertung  der Abschlussarbeiten erfolgte am 21. Juli 2017. Jury: Jutta Hillen |Innenarchitektin bdia, Vorstandsmitglied NRW, Karin Friedrich-Wellmann | Innenarchitektin bdia, Lina Kufahl | Ausgezeichnete Wintersemester 2016/17

Jurybegründung: Die Idee von Aline Lefarth, im denkmalgeschützten Pumpenspeicherkraftwerk am Hengsteysee, einen Erlebnispfad und einen Hotelbetrieb zu installieren, überzeugt mit einem mutigen und innovativen Konzept und einer originellen Raumwirkung.
Wasser und Elektrizität werden zum Leitmotiv für den Entwurf. So findet der Besucher in der ehemaligen Maschinenhalle große Wassertropfen als hängende Sitzgelegenheiten aus Drahtgeflecht in unterschiedlichen Höhen vor, um aus unterschiedlichen Blickwinkeln den Raum zu erleben, Leuchten erinnern an Tropfen, deren kreuzende Kabel an Strommasten. Für Fahrradtouristen werden doppelstöckige Nester zum zu Hause auf Zeit.
Die überzeugende Entwurfsidee, der zielgerichtete und bedachte Umgang mit Materialien und Formen sowie die Funktionalität zeichnen diese Arbeit aus. Die ansprechende Art der Präsentation weckt zusätzlich die Lust auf diesen Ort.

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