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26. Januar 2017

bdia ausgezeichnet! Bachelor für Sophie Homrighausen „cube.“

Bachelorarbeit SS 2016 an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Detmold
Betreuung: Prof. Carsten Wiewiorra, Dipl.-Ing. Christian Schulze

cube.

KONZEPT:
Im „cube.“ werden kalte und warme Sandwiches angeboten. Es wird besonders darauf geachtet, dass alle Lebensmittel aus regionalem Bio-Anbau und Bio-Haltung kommen.
Die Lage in der Verbindungsgasse von der Einkaufsstraße mitten in der Bielefelder Altstadt zum Klosterplatz bietet eine optimale Laufkundschaft.
Die Speisekarte wird individuell genutzt. Als Gadget hat der Kunde die Möglichkeit, seine aufgegebene Bestellung verfolgen zu können.

WARUM „cube.“ ?
Die Formsprache von einem Sandwich sind zwei Dreieicke. Setzt man diese zusammen erhält man einen Cube. Durch den Farbkontrast von schwarzen Cubes und lichtgrauen Wänden entsteht eine Hierarchie, dadurch wird der Cube zum Ausdrucksträger.
Dies wird durch die unterschiedliche Haptik zusätzlich verstärkt. In der eigens entwickelten Verpackung für Kunden, die ihr Sandwich außer Haus genießen möchten, wird dieses Prinzip aufgegriffen.
Das „cube.“ bietet einen Innen- sowie einen Außenraum mit Innenhof-Charakter.
Im Innenraum steht die Theke mit hinterleuchtetem Regal im Mittelpunkt. Aus der Theke bildet sich eine Wandbeplankung; diese definiert den vorderen Bereich.
Im hinteren Bereich bilden sich zwei weitere Cubes. Auf der linken Seite bildet sich ein Bereich durch die abgehängte Decke aus. Auf der rechten Seite bildet sich ein weiterer Cube, in dem man sitzen kann. Dieser wirkt wie ein Alkoven. Die Tische werden mit Pendelleuchten beleuchtet.
Der Außenraum bildet wie im Innenraum drei unterschiedliche Cubes zum Sitzen.

INFORMATIVES:
Die Brutto-Grundfläche von „cube.“ beträgt  200 qm. Sie setzt sich aus 65 qm Außenfläche und 135 qm Innenfläche zusammen. Der Gastronomieraum beträgt 100 qm, die Küche  30 qm und die Toilette 10 qm. Insgesamt gibt es 78 Sitzplätze. Diese setzen sich zusammen aus 42 Sitzplätzen im Innenbereich und 36 Sitzplätzen Außenbereich.

Die Bewertung von 72 Bachelor- und 16 Masterarbeiten erfolgte am 14. Juli 2016. Jury: Innenarchitektin Gritt Bartels, bdiaLandesvorsitzende Nordrhein-Westfalen; bdia Innenarchitektin Karin Friedrich-Wellmann; bdia Innenarchitekt Manfred Felix Haverkamp sowie der Preisträger des Vorjahres Sahar Khalajhedayati, Corinna Lüddecke und Timo Schröder.

Jurybegründung: Der Entwurf zeugt von einer klaren Haltung, die sich in allen Raumkomponenten sehr konsequent ablesen lässt. Die Entwurfsverfasserin entwickelt dabei eine signifikante Ästhetik – eine Ästhetik, die auch in der Präsentation der eingereichten Unterlagen selbstbewusst und prägnant durchgehalten wird.

Was ist Ihre Meinung dazu?